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Abschlussprüfung 11

ELC FH Bgld. Pz&Pj-Management MBA 2021 VMI/ RACI, VOPA, VUCA, 5S, Wertstrom, Umfeldanalyse

Subject
Economy / Business administration
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Für was stehen die dt. Wörter in der Methode 5 S. Worum geht es in der Methode. Was ist das Ziel

Answer

„5S“ ist eine Methode, um Verschwendungen zu reduzieren, indem verstärkt Augenmerk auf Tugenden wie Sauberkeit und Ordnung gelegt wird.Generell kann Ordnung und Sauberkeit des Arbeitsplatzes (ob Maschine oder Büro) als Voraussetzung für die Reduzierung von Verschwendung gesehen werden.

5S ist ein in Japan entstandenes System für die Optimierung der Wertschöpfung eines Produktionsbetriebs.

Die 5S stehen für die folgenden japanischen Wörter:

• Seiri – Ordnung schaffen

• Seiton – jeden Gegenstand am richtigen Platz aufbewahren

• Seiso – Sauberkeit

• Seiketsu – persönlicher Ordnungssinn

• Shitsuke – Disziplin

Card 2

Question

Prozessanalysen- Was ist eine sog. Wertstrom(analyse) ? Aus welchen 2 Flüssen besteht sie und wie stehen sie zueinander,

Answer

Material- und Informationsflüsse beschreiben alle Bewegungen eines produzierenden Unternehmens. In Industrieunternehmen bestimmen intralogistische Abläufe viele Prozesse und Tätigkeiten. Material- und Informationsflüsse können zusammen als Wertströme bezeichnet werden.

Ein Wertstrom beschreibt alle Arbeiten, die notwendig sind, um einen Produktionsauftrag zu erfüllen. Hierbei geht es um den Austausch und Fluss von notwendigen Materialen (Roh-, Pack-, Hilfs-) sowie Informationen. Bei den Informationsflüssen ist die Rede von Prozessaufträgen, Rückmeldungen, Laufkarteninformationen oder Auftragserfassungen und Bestätigungen.

Nur wenn beide Ströme zusammenpassen, kann Wertsteigerung erzielt werden und das Betriebsergebnis positiv beeinflusst werden.

 

Card 3

Question

Umfeldanalyse- IN welche 3 Bereiche kann eine Umfeldanalyse unterteilt werden?

Beschreibe/ Erkläre die 3 Bereiche wiederum

Answer

  • Analyse des globalen Umfelds- umfasst alle Einflussfaktoren, die nicht für das Unternehmen selbst oder dessen Branche relevant sind.
  • Stakeholder Analyse- dient dazu einen Überblick über die Interessensgruppen an einem Unternehmen zu haben.

A Stakeholder: Starkes Interesse und starken Einfluss auf das Unternehmen

B Stakeholder: Kein Interesse aber starken Einfluss auf das Unternehmen

C Stakeholder: Starkes Interesse aber keinen Einfluss auf das Unternehmen

D Stakeholder: Kein Interesse und auch keinen Einfluss auf das Unternehmen

 

  • Branchenanalyse:  Die Entwicklung innerhalb der eigenen Branche üben einen Einfluss auf das Unternehmen aus. Es ist wichtig dass eigene Geschäftsfeld abzugrenzen in :
  • Region (Land)
  • Abnehmergruppe (Kunden)
  • Vertriebskanal

 

Card 4

Question

Unternehmensleitbild-  Soll wobei helfen? Sollte was enthalten? Wozu dient es

Answer

Das Unternehmensleitbild soll dabei helfen, die angestrebten Wirkungen des in der Mission formulierten höheren Zwecks sowie der in der Vision formulierten langfristigen Zielsetzung durch eine zusätzliche Konkretisierung zu unterstützen. Unternehmensleitbilder enthalten in der Regel bereits relativ detaillierte Aussagen darüber, was das Kerngeschäft eines Unternehmens ist, welche einzigartigen Kompetenzen es besitzt und welchen Grundwerten (z. B. Eigenverantwortung, gegenseitige Wertschätzung, Fairness, Toleranz, Nachhaltigkeit, Diversität) es sich auf dem Weg zur Erreichung seiner Ziele verpflichtet fühlt. Zusammenfassend: Ein Unternehmensleitbild dient dazu, den Zweck, die Ziele sowie die Grundwerte des Unternehmens nach innen und außen zu kommunizieren und damit greifbar zu machen, um auf identitätsstiftende Weise Entscheidungen zu unterstützen, Handeln zu steuern, Koordination zu erleichtern, Legitimität zu geben und Konflikte zu lösen.

Card 5

Question

WAs ist ein USP. Womit steht es unmittelbar in Verbindung? Wozu dient er?

Answer

Unique Selling Proposition

Obwohl der Kern des Begriffs klar erscheint, gehört der Strategiebegriff heute zu den schillerndsten in der Betriebswirtschaftslehre. Strategie heißt, auf Basis der Unternehmenspolitik Erfolgspotenziale zu schaffen bzw. zu erhalten.

Eine Strategie ist die langfristige Marschrichtung, die jedes Unternehmen festlegen sollte. Strategien haben viel mit dem USP (Unique Selling Proposition) zu tun. Ihn gilt es, durch geeignete Strategien zu festigen und zu pflegen, denn: Durch die geeignete Strategie können und sollen sich Unternehmen von Mitbewerbern unterscheiden.

Card 6

Question

Wie kan man Value Management definieren und was ist ihr Ziel? Was bildet die Grundlage und auf welchen 3 Prinzipien baut sie auf?

Answer

-Managementstil, der besonders geeignet ist, Menschen zu mobilisieren, Fähigkeiten zu entwickeln sowie Synergie und Innovation zu fördern, jeweils mit dem Ziel, die Gesamtleistung einer Organisation zu maximieren.

- Grundlage für Value Management ist eine wertorientierte Organisationskultur. Diese berücksichtigt schon den Wert (Legitimität) der unterschiedlichen Anspruchsgruppen an sich.

 drei Prinzipien:

• Bewusstsein, was Wert für eine Organisation bedeutet. Mess- und Schätzgrößen (Kennzahlen, Indikatoren) sollen der Überwachung und Steuerung dienen.

• Konzentration auf Ziele zur Lösungssuche.

• Funktionales Denken in allen Bereichen zur Erzielung innovativer und umsetzbarer Ergebnisse. Dies bedeutet einen Fokus nicht auf Objekte oder Prozesse selbst, sondern nur noch auf deren Wirkung.

 

Card 7

Question

Nenne 2 Beispiele, wie durch Anwendung von Value Management Erfolge erzielt werden können:

Answer

• Qualitativ bessere Entscheidungen durch Schaffung einer besseren Entscheidungsgrundlage

• Erhöhter „Impact“ (höhere Wirkung) durch bestmögliche Nutzung von begrenzten Ressourcen

Card 8

Question

Projektmanagment- Wofür steht VMI (– Matrix) oder RACI?

Was ist die Voraussetzung zur Erstellung solch einer Matrix?

Was wird wem zugeteilt?

Answer

Voraussetzung zur Erstellung der VMI-Matrix ist ein definierter Projektstrukturplan (PSP). Aus ihm werden die einzelnen Arbeitspakete abgeleitet und tabellarisch in der ersten senkrechten Spalte eingetragen. In der obersten waagrechten Zeile werden nun alle am Projekt beteiligten Personen und ggf. zu beteiligende Stakeholder namentlich eingetragen.

Im nächsten Schritt wird jedem AP genau eine verantwortliche Person zugeordnet

V - Verantwortlich

M – Mitarbeitend

I – Informiert

RACI oder RASCI  responsible, accountable, supported, consulted, informed

Card 9

Question

Wofür steht das Akronym VUCA? Es dient wofür? Was ist ratsam in der Anwendung?

Answer

Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität (Mehrdeutigkeit)

• Volatility (Volatilität, d.h. häufige Veränderungen bzw. sprunghafte Entwicklungen in der Technik, aber auch im Verhalten von Stakeholdern),

• Uncertainty (Unsicherheit und Ungewissheit angesichts unklarer, vernetzter Situationen und Entwicklungen),

• Complexity (Komplexität, Vernetztheit der Einflussfakoren) und

• Ambiguity (Mehrdeutigkeit, d.h. unklare bzw. widersprüchliche Entwicklungen. verschiedene Interpretationen aufgrund unklarer Informationslagen)

Mit der zunehmenden Globalisierung, technologischen Fortschritten und geopolitischen Veränderungen wurde VUCA zu einem zentralen Konzept, um die Komplexität und Unsicherheit moderner Märkte und Geschäftsumgebungen zu verstehen und zu bewältigen.

Zukunftsbilder: Unter VUCA-Bedingungen ist es oft nicht sinnvoll, sich auf ein einziges Szenario der Zukunft festzulegen. Vielmehr geht es darum, agil in Alternativen („what‒if“) zu denken und auch andere Zukünfte (Mehrzahl!) zu durchdenken

 

 

Card 10

Question

Der Trend zu mehr Kollaboration findet sich im sog. VOPA+-Modell wieder: Es beschreibt – als Antwort auf die VUCA-Bedingungen – fünf wichtige Komponenten für effektive Führung von Organisationen:

Answer

1. Geplante Vernetzung zwischen Maschine und Mensch

2. Offenheit zwischen Teilbereichen im Unternehmen und durch aktive Bereitstellung, Weitergabe und Nutzung von Informationen

3. Partizipation: Transparenz ermöglicht und fordert gleichzeitig die aktive Partizipation aller an einer Problemlösung Beteiligten

4. Agiles Management sowie eine stärkere Betonung des autonomen Arbeitens im Rahmen sich selbst führender Teams

5. Vertrauen: Kommen alle Elemente zum Tragen, kann sich kollaboratives, auf Vertrauen basierendes Verständnis der Führung und der Zusammenarbeit in der Organisation und mit den relevanten Stakeholdern bilden

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