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Abschlussprüfung 14

ELC FH Bgld. Pz&Pj-Management MBA 2021

Subject
Economy / Business administration
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Was sind Konsignationslager?

Answer

Als Konsignationslager wird ein Teile- oder Warenlager bezeichnet, welches der Lieferant (Konsignant) in unmittelbarer Nähe oder sogar auf dem Gelände seines Kunden (Konsignator) einrichtet. Ziel ist eine sofortige Verfügbarkeit häufig benötigter Teile. Eigentümer der Ware in einem Konsignationslager ist der Lieferant.

Card 2

Question

Welche Lagerarten gibt es?

Answer

Lagerarten im Überblick:

  • Auslieferungslager oder Verteillager
  • Beschaffungslager oder Produktionslager
  • Fulfillment Lager
  • Gefahrgutlager
  • Kommissionierlager
  • Temperaturkontrolliertes Lager
  • Umschlagslager
  • Vorratslager
  • Zwischenlager oder Pufferlager

Card 3

Question

Was ist eine Prozessrisiko per Definition?

Welche Gründe für Prozessrisiken gibt es?

Answer

Das Prozessrisiko stellt eine spezielle Form eines Risikos dar. Das Prozessrisiko " umschreibt die Gefahr mangelhafter bzw. unsicherer Geschäftsabläufe."ein Prozessrisiko lässt sich als Faktor definieren, welcher negativen Einfluss auf die Zielerreichung eines Prozess hat.

-sind nicht klar vorgegebene Verfahren,

-unzureichend definierte Schnittstellen,

-unklare Qualitätsmerkmale

-gravierende Ablauf- und Medienbrüche-

-undefinierte Zuständigkeiten

-instabile Soft- und Hardware,

-fehlender Datenschutz,

-Möglichkeiten der Manipulation,

-Spionage und Sabotage,

-mangelnde Ausfallvermeidungsmaßnahmen

- fehlende Vorkehrungen zur Bewältigung gravierender Störungen und Unterbrechungen von Geschäftsprozessen "

 

 

Card 4

Question

die wesentlichen 5 Kategorien von Prozessrisiken sind? Erkläre Sie mit BSp.

Answer

• Prozesszielrisiken, d.h. das Prozessziel, also der geplante Output ist in Gefahr.

• Prozesseffizienzrisiken: Hier geht es um Unwirtschaftlichkeiten im Ablauf und um Verschwendung.

• Schnittstellenrisiken: Erhebliches Risikopotenzial bergen Schnittstellen eines mit anderen vor- und nachgelagerten Prozessen. Schnittstellenrisiken entstehen insbesondere beim Input und beim Output auf, und zwar z.B., wenn

          o Material nicht in der richtigen Menge und Güte geliefert wird, entweder vom Lieferanten oder von Ihrem Unternehmen an Ihre Kunden,

          o wichtige Informationen für den Prozessdurchlauf fehlen oder zu spät zur Verfügung stehen, z. B. durch Störungen bei der Datenübertragung infolge von Medienbrüchen,

         o Verträge, Kooperationsvereinbarungen, Angebote, der Wareneingang oder Rechnungen nicht geprüft werden.

• Ressourceneinsatzrisiken, z.B. bei zu knapp eingeplanten Kapazitäten und Budgets, einem falschem Standortwahl, dem falschen Material oder dem falschen Outsourcing-Partner. Wesentlich sind IT-Risiken, vor allem zu knapper Zeitbudgets von Programmierern, Sicherheitslücken in der Software, Datenschutzverstöße oder das Fehlen einer Notfallplanung.

• Personalrisiken und zwar in mannigfaltiger Form, vor allem: Strukturrisiko (d.h. aus dem betrieblichen Umfeld), Engpassrisiko, Motivationsrisiko, Loyalitätsrisiko, Anpassungsrisiko und Austrittsrisik

Card 5

Question

Wofür steht EVP? Welche Phasen enthält sie und wird im Idealfall womit abgerundet??

Answer

Employer Brand Proposition -  Die EVP ist die Kernaussage und – wortwörtlich übersetzt – das Nutzenversprechen des Arbeitgebers an seine Mitarbeitenden

Im Idealfall ist Employer Branding ein systematischer Prozess mit den Phasen Analyse, Grundlagenarbeit, Planung, Umsetzung und Erfolgsmessung und wird durch professionelles Projektmanagement abgerundet.

Card 6

Question

Employer Brand Proposition (EVP)

Was wird in der Analysephase untersucht?

Für die Erarbeitung eignet sich welches Analysetool besonders? Wozu dient das Set an Botschaften dann?

Answer

In der Analysephase am Anfang wird die Ausgangslage in Dimensionen wie (Arbeitgeber-)Image, Recruitingprozesse, Stärken des Unternehmens als Arbeitgeber, Wettbewerberaktivitäten und Bedürfnisse der Zielgruppe untersucht. Als Analysetools eignen sich Befragungen von Mitarbeitern, Bewerbern und der Öffentlichkeit sowie bereits vorhandene interne und externe Studien.

Dieses Set an Kernbotschaften ist die Grundlage der gesamten folgenden Kommunikation nach innen und außen.

Card 7

Question

Was beuzeichnet die sog. Heuristik?

Heuristik bezeichnet ein Vorgehen, um trotz begrenzten Wissens und wenig Zeit zu wahrscheinlichen Aussagen oder praktikablen Lösungen zu kommen. Im Laufe der letzten Jahre wurden – auf Basis empirischer Studien – zusätzlich zahlreiche verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse erarbeitet, die im RisikoMngt eine praktische Rolle spielen:

Answer

- Entscheider verhalten sich nur begrenzt rational; sie verwenden auf Intuition basierende Faustregeln

- Sie verwenden vereinfachende Entscheidungsheuristiken

- Einfach zugängliche Infos werden bevorzugt

- Urteile werden oft auf Basis von Infos zu ähnlichen Situationen der Vergangenheit getroffen; oft sind die „Fälle“ aber nicht vergleichbar

- Grad der Übereinstimmung der Urteile vor und nach dem Ereignis wird überschätzt

- Menschen meinen, Handeln sei riskanter als Nichts

- vermeiden oft Alternativen, bei deren Eintreffen die Enttäuschung groß wäre

- Herdenverhalten

-Kurzfristorientierung zulasten nachhaltigen Handelns.

- Entscheider beurteilen Risiken eher intuitiv und emotional.

 

Card 8

Question

Projektcontrolling - wie can Pjkontr. verstanden werden?

Answer

ein Projekt unter Kontrolle halten, über Sachverhalte in Zahlen informiert sein und die Projektleitung informieren, über Ereignisse und Prozesse bzw. deren Ursachen, Einflussfaktoren („driver“) und (mögliche) Auswirkungen Bescheid wissen und initiativ werden (können), damit die Projektleitung die Ziele hinsichtlich Inhalt, Qualität, Kosten und Zeit erreichen kann.

Card 9

Question

Projektcontrolling. Was sollte/kann alles kontrolliert werden ? 10P

Answer

• Ziele

• Inhalte

• Qualität

• Leistungsfortschritt

• Termine

• Kosten

• Ressourcen

• Umfeld

• Risiken

• Soziale Beziehungen im Projekt

Card 10

Question

Welche 3 Wissensformen gibt es und mit welchem Aggregatzustand sind sie vergleichbar.

 

Answer

handlungsorientiertes und explizierbares Wissen: flüssig (Wasser),

Daten- und Informationswissen : fest (eis)

 still-schweigendes, im-plizites Wissen: gasförmig (dampf)

Card 11

Question

Wissensform "EIS" :Nenne die jeweiligen Eigenschaften + Beispiele individuell + Bsp. Organisatorisch

Answer

-beobachtungsabhän-gig, tlw. dokumentiert, kommunizierbar, sta-tisch, objekthaft, iso-lierbar

-persönliche Noti-zen, Mitschriften, Adressbuch, per-sönlicher Kalen-der

-Prozessdokumen-tation, Checkliste, Handbuch, Pro-jekt- und Erfah-rungsdatenbank

Card 12

Question

Wissensform "Wasser" :Nenne die jeweiligen Eigenschaften + Beispiele individuell + Bsp. Organisatorisch

Answer

-bedeutsam für das je-weilige Individuum oder die Organisation, tlw. dokumentier- und kommunizierbar, ein-gebettet in individuelle Erfahrungskontexte
-Fachwissen, zum Teil explizierbares Erfahrungswissen z. B. aus Kunden-kontakten oder der Zusammenar-beit mit KollegIn-nen
-informelle Routi-nen, kollektive Er-fahrungen (z. B. in Projekten), unge-schriebene Ge-setze (soweit ex-plizierbar

Card 13

Question

Wissensform "Dampf" :Nenne die jeweiligen Eigenschaften + Beispiele individuell + Bsp. Organisatorisch

Answer

-kaum kommunizier- und dokumentierbar, handlungsbezogen, hochgradig prozess-haft, vernetzt, sehr be-gehrt, nur durch An-wendung sicht- und bewertbar
-nicht explizierba-res, häufig unbe-wusstes Erfah-rungswissen, sozi-ale Fähigkeiten, Intuitionen, Ge-spür
-geteilte Routinen (z. B. eingespielte Teams), Werte, Mythen, kollek-tive Erfahrungen, eingeschliffene Verhaltensweisen, kollektive Tabus

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