• Prozesszielrisiken, d.h. das Prozessziel, also der geplante Output ist in Gefahr.
• Prozesseffizienzrisiken: Hier geht es um Unwirtschaftlichkeiten im Ablauf und um Verschwendung.
• Schnittstellenrisiken: Erhebliches Risikopotenzial bergen Schnittstellen eines mit anderen vor- und nachgelagerten Prozessen. Schnittstellenrisiken entstehen insbesondere beim Input und beim Output auf, und zwar z.B., wenn
o Material nicht in der richtigen Menge und Güte geliefert wird, entweder vom Lieferanten oder von Ihrem Unternehmen an Ihre Kunden,
o wichtige Informationen für den Prozessdurchlauf fehlen oder zu spät zur Verfügung stehen, z. B. durch Störungen bei der Datenübertragung infolge von Medienbrüchen,
o Verträge, Kooperationsvereinbarungen, Angebote, der Wareneingang oder Rechnungen nicht geprüft werden.
• Ressourceneinsatzrisiken, z.B. bei zu knapp eingeplanten Kapazitäten und Budgets, einem falschem Standortwahl, dem falschen Material oder dem falschen Outsourcing-Partner. Wesentlich sind IT-Risiken, vor allem zu knapper Zeitbudgets von Programmierern, Sicherheitslücken in der Software, Datenschutzverstöße oder das Fehlen einer Notfallplanung.
• Personalrisiken und zwar in mannigfaltiger Form, vor allem: Strukturrisiko (d.h. aus dem betrieblichen Umfeld), Engpassrisiko, Motivationsrisiko, Loyalitätsrisiko, Anpassungsrisiko und Austrittsrisik