|
Alter
|
Psychosziale Krise
|
Themen
|
|
Bis 1 Jahr
|
Urvertrauen gegen Urmisstrauen
|
Grundsätzliches Gefühl von Vertrauen zu Menschen und der Welt=Urvertrauen
Lässt man Kind schreien und gibt Mutter keine Sicherheit und Geborgenheit = entsteht grundsätzliches Misstrauen
|
|
1-3 Jahre
|
Autonomie gegen Scham und Zweifel
|
Ausgestattet mit Urvertrauen entdeckt Kind eigenen Willen und hat grosse Freude daran, Dinge selber zu machen,= entwickelt Gefühl von Autonomie
Reagiert Umwelt schlecht auf Autonomiewünsche, entwickelt Kind tiefe Schamgefühle und zweifelt an inneren Regungen, Ideen ,Gefühlen = tiefe Verunsicherung zu sich selbst
|
|
3-5 Jahre
|
Initiative gegen Schuldgefühl
|
Parallel zur grossen Sprach- und Bewegungsfähigkeit entwickelt Kind Initiative = will Dinge erforschen, will bestimmen, was es unternimmt, hat starke Wünsche und starke Gefühlsregungen, entwickelt erste Rohform des Gewissens, Kind hat oft verbotene Wünsche, fähig Schuldgefühle zu haben, sind Eltern streng und bestrafend , Kind vor lauter Angst vor Schuldgefühlen nicht mehr getrauen Ideen, Wünsche zu verwirklichen, im schlimmsten Fall nur schon Schuldgefühle wenn es etwas verbotenes Denkt aber noch gar nichts macht
|
|
5 Jahre bis Pubertät
|
Werksinn gegen Minderwertigkeitsgefühl
|
Vor Schulzeit für Rechnen und schreiben interessieren Wunsch etwas zu lernen = Werksinn, wenn man etwas kann gibt das Freude und Selbstvertrauen, Wird Kind in diesem Wunsch immer wieder frustriert ( Du kannst das nicht!) entwickelt es Minderwertigkeitsgefühl
|
|
Adoleszenz
|
Identität gegen Identitätsdiffusion
|
Beginnt stark an Gleichaltrigen zu orientieren, probiert aus wie er sein könnte und möchte, Musik, Kleidung, Vorbilder, bestimmten Lebensstil und Haltung zum Leben symbolisch in sich aufnehmen, kämpfen verzweifelt um Identität, wichtig auch das sich abheben der Erwachsenenwelt, alles was von Kindheit aufgenommen wurde ausgemistet werden, deshalb rebellieren und provozieren Jugendliche gerne, gelingt es in dieser Zeit Identität aufzubauen, kommt gefestigt in Erwachsenenalter, gelingt das nicht fällt Identität immer wieder zusammen wie Kartenhaus
|
|
Junges Erwachsenenalter
|
Intimität und Distanzierung gegen Selbstbezogenheit
|
Reduziert Kollegen, erarbeitet wenige Beziehungen, die dafür ganz eng sind Liebesbeziehung die in Heirat und Familiengründung mündet, geht darum in Beziehungen intim zu werden, zeigt sich auch „ungeschminkt“, gelingt nicht diese Intimität zu entwickeln wird selbstbezogen durchs Leben gehen, kennt nur sich und seine Interessen, Beziehungen zu anderen menschen inhaltslos und austauschbar
|
|
Mittleres Erwachsenenalter
|
Generativität gegen Stagnierung
|
Wenn intime Liebesbeziehung aufgenommen Wunsch nach Kindern, nächste Generation zu zeugen und zu erziehen= Generativität, eigene Wünsche stark zurückgestellt werden, Eltern konzentrieren auf neue Aufgabe, erleben viele neue Dimensionen als Erfüllung und Weiterentwicklung ihrer selbst, Menschen die nicht geling etwas zu schaffen, das über sich selbst hinausgehen stillstehen= Stagnieren
|
|
Spätes Erwachsenenalter (Alter)
|
Integrität gegen Verzweiflung und Ekel
|
Letzte Phase vor natürlichen Tod, vielerlei Einschränkungen abfinden zb körperliche Schwäche, akzeptieren das Zeit nicht zurückgedreht werden kann um nochmal etwas anders zu machen, gelingt es ihm Leben zu akzeptieren wie es war erreicht es Zustand von Integrität, nicht gelingen verzweifelter alter Mensch, der böse und voller Ekel auf die Welt rings um ihn herum schaut
|