Nenne die 5 Ziele der Geschäftsprozess-Modellierung.
Answer
Logische und zeitliche Abhängigkeiten erkennen
Verantwortlichkeiten festlegen
Funktionale Verantwortung
Prozessverantwortung
Kennzahlensystem definieren (Messen von Prozessen)
(Interne) Prozessvereinbarungen festlegen
Richtlinien/ Verfahrensanweisungen erstellen
Card 2
Question
Nenne 5 Gründe für Prozess-Management.
Answer
Transparenz über Abläufe erhalten
Organisatorische Veränderungen abbilden zu können
Zeit-/ Kostenprobleme in den Griff bekommen
Standardisierung der Abläufe erreichen
Ineffizienzen beseitigen
Card 3
Question
Nenne die 2 Definitionen von Geschäftsprozess-Management.
Answer
GPM ist ein Rahmenkonzept zur Gestaltung, Erfassung, Optimierung, Verwaltung, Steuerung, Umsetzung und Kontrolle von betrieblichen Abläufen unter Verwendung geeigneter MEthoden und Werkzeuge
Ein Geschäftsprozess besteht aus einer Kette von Aktivitäten, die inhaltlich abgeschlossen sind und unter Zuhilfen von Ressourcen und eingehenden Informationen durch Menschen und/ oder Maschinen auf ein Unternehmensziel hin ausgeführt werden
Card 4
Question
Erkläre die 3 K's für Gruppenarbeit
Answer
Kommunikation
Kommunikation als Verständigung von PErsonen untereinander bildet die Grundlage jeglicher Gruppenarbeit
Koordination
Kommunikation zur Abstimmung aufgabenbezogener Tätigkeiten im Rahmen der Gruppenarbeit
Kooperation
Kommunikation zur Koordination und zur Vereinbarung gemeinsamer, aufgabenbezogener Ziele
Card 5
Question
Klassifiziere typische Büroprozesse (Tipp: 3x3).
Answer
Card 6
Question
Klassifikation von Geschäftsprozessen?
Answer
Geschäftsprozess
besteht aus Kette von inhaltlich abgeschlossenen Aktivitäten - werden mithilfe von Ressourcen, Informationen von Mensch oder Maschineauf Unternehmensziel hin ausgeführt.
Unterscheidung der Prozesse in 2 Kenngrößen:
Häufigkeit
zyklisch
azyklisch
einmalig
Struktur
strukturiert (Einpflegen in WfMS möglich)
teilstukturiert
unstrukturiert
Card 7
Question
Geben Sie eine Definition des Begriffs "GPM" an
Answer
GPM (= Geschäftsprozess-Management)
Definition 1:
Ein Geschäftsprozess besteht aus einer Kette von Aktivitäten, die inhaltlich abgeschlossen sind und unter Zuhilfenahme von Ressourcen und eingehenden Informationen durch Menschen und/ oder Maschinen auf ein Unternehmensziel hin ausgeführt werden.
Definition 2:
Ein Geschäftsprozess ist eine Menge logisch verknüpfter Einzeltätigkeiten (Aufgaben, Aktivitäten), die ausgeführt werden, um ein bestimmtes geschäftliches oder betriebliches Ziel zu erreichen. Er wird durch ein definiertes Ereignis ausgelöst und transformiert "Input" durch den Einsatz materieller und immaterieller Güter und unter Beachtung bestimmter Regeln und unternehmesinterner und -externer Faktoren zu einem "Output" (ZU LANG!)
Card 8
Question
Nennen Sie mindestens 3 Grundsätze ordnungsgemäßer Modellierung und erklären Sie deren Inhalt mit eigenen Worten.
Answer
Richtigkeit
Das Modell muss syntaktisch und semantisch korrekt rein
Relevanz
Es soll nur das modelliert werden, was auch für den Modellierungszweck relevant ist
Wirtschaftlichkeit
Es wird so detailliert, wie es wirtschaftlich notwendig ist (Zeitersparnis vs. Detaillierungsgrad)
Klarheit
Das Modell soll für die Zielgruppe verständlich sein
Vergleichbarkeit
Modellierte Abläufe müssen der Realität entsprechen und bei der Modellierung in unterschiedlichen Modellierungssprachen ineinander überführbar sein.
Systematischer Aufbau
Es muss eine Konsistenz des Modells im Hinblick auf Daten-, Funktions-, Organisations- und Prozesssicht gewahr bleiben
Card 9
Question
Erklären Sie den Unterschied zwischen den Begriffen "Visualisierung" und "Modellierung"
Answer
Visualisierung
Prozess/ Sachverhalt wird lediglich dargestellt
Fokus liegt auf Dokumentation
Modellierung
man folgt klarer Notation, welche erlaubt, auf Zsmhänge, zugehörige Rollen und Verantwortlichkeiten einzugehen
Fokus liegt auf Gestaltung und ggf. Optimierung
Auf Grundlage der Modellierung ist eine Simulation möglich
Card 10
Question
Bitte erklären Sie, warum die Prozessidentifikation im Rahmen des GPM wichtig ist und welche Probleme bei einer fehlerhaften Prozessidentifikation entstehen können.
Answer
Prozessidentifikation
folgt entweder Top-Down- oder Bottom-Up-Approach
ist erster Schritt des Lebenszyklus von Geschäftsprozessen
Prozesse werden definiert
fehlerhafte Identifikation
fehlerhafte Basis verursacht Verschwendung von viel Zeit und anderen Ressourcen
Card 11
Question
Wie kann in einem BPMN-Modell ein Prozess modelliert werden, der über Unternehmensgrenzen geht?
Answer
Eine Prozessmodellierung über Unternehmensgrenzen ist mit BPMN nicht möglich!
Dies kann lediglich per Nachrichtenübermittlung geschehen
Card 12
Question
Die ist der Lebenszyklus (7) von Geschäftsprozessen?
Answer
Prozessidentifikation
Prozess- (Ist-) Modellierung
Prozessanalyse
Prozess- (Soll-) Modellierung
Prozess-Implementierung
Prozessausführung
Prozessüberwachung ...-> startet wieder bei Identifikation
Card 13
Question
Nenne die Basisbausteine (4) der GP-Modellierung.
Answer
Prozesstrukturen
Ereignisse (..die Ablauf eines Prozesses beeinflussen)
Regeln (...werden an Verzweigungen aktiv)
Stellenstruktur (Rollen, Verantwortungen und Ressourcen)
Card 14
Question
Nenne die grundlegenden Bausteine der ePK (= ereignisgesteuerte Prozesskette)
Answer
Ereignisse
beziehen sich auf konkreten Zeitpunkt
generieren Funktionen
Funktionen
zeit- und ressourcenverbrauchend
auf Funktionen folgen Ereignisse
-> Modelliersprache ePK wird schnell unübersichtlich!
Card 15
Question
Nenne die grundlegenden Objekttypen (4) der BPMN.
Answer
Grundlegende BPMN-Objekttypen:
Connection Objects
Swimlanes
Artefakte
Gateways
Moglichkeit der sukzessiven Detaillierung und Darstellung spezifischer Infos besteht
aber: es gibt keine unternehmensübergreifende Modellierung mit BPMN
Card 16
Question
Warum sollte die Sollkonzeptionvor der Systemauswahl fertiggestellt werden? Welche möglichen Folgen könnten eintreten, wenn diese Reihenfolge nicht beachtet wird?
Answer
Soll-Konzeption
erarbeitet Soll-Funktionalität des Systems
Entscheidende Faktoren werden festgelegt (Anzahl der Anwender, technische Umgebung, Kostenrahmen) und in einem Lastenheft festgehalten
enthält vom Auftraggeber erarbeitete Realisierungsvorgaben
diese beabsichtigen die Umsetzung des Lastenhefts
Lastenheft stellt wesentlichen Teil des Vertrags dar
Je detaillierter und aussagekräftiger das Pflichtenheft, desto geringer die System-Implementierungsprobleme
Card 18
Question
Was ist eine Betriebsvereinbarung und was regelt diese?
Answer
regelt Leistungsmerkmale eines Systems
regelt Art und Umfang der gespeicherten und personenbezogenen Daten und den Umgang damit. Dies beinhaltet:
Zugriffsregelungen
Löschfristen
Bedingungen für die Datenübermittlung an Dritte
Betriebsvereinbarung wird mit dem Betriebsrat geschlossen. Diese soll eine Verhaltenskontrolle der Mitarbeiter ausschließen
Card 19
Question
Nenne die Besonderheiten eines GPM-Projekts.
Answer
organisatorischer Rahmen, in dem Projekt aufgesetzt wird
Rahmen ist kaskadenförmig, geh also immer weiter
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