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Insektivoren, Hasenartige und Nagetiere

Ui19

Subject
Sciences / Natural history
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Yellow-necked mouse - Apodemus flavicollis - (Melchior, 1834)  
Beschreibung

Schwanz gleich lang oder länger als Körper
Deutliche Trennung zwischen gelbbrauner Oberseitenfärbung und weiss
gräulichem Bauch
Kehlfärbungen können auch innerhalb der Art variieren
klettern und springen gut

Schweiz:

Apodemus flavicollis
Gelbhalsmaus

Apodemus sylvaticus
Waldmaus

Apodemus alpicola
Alpenwaldmaus

Answer

Apodemus sp.

Waldmäuse

Card 2

Question

Wild male Mus musculus domesticus from the German population.... | Download  Scientific Diagram
Beschreibung

Körperlanger, einfarbiger Schwanz
«mausgrau» graubrauner Rücken, Unterseite etwas heller aber nicht deutlich
abgegrenzt
Füsse erscheinen oft rosa (wenig behaart und wenig pigmentiert)
Immer ohne Kehlzeichnung

Answer

Mus domesticus

Westliche Hausmaus

Card 3

Question

File:Micromys minutus 01.JPG - Wikimedia Commons
Beschreibung

Klein < 7.8 cm, <10g
Körperlanger Greifschwanz (kann sich damit festhalten)
braunorange gefärbte Oberseite, Unterseite weiss
nur in tieferen Lagen < 800 m ü. M in Feuchtgebieten und
Uferrandbereich vorkommend

Answer

Micromys minutus

Zwergmaus

Card 4

Question

Hausratte (Rattus rattus) - Costa del Sol Málaga - Diputación de Málaga
Beschreibung

Gross > 16cm
spitze Schnauze, grosse Ohren
Schwanz länger als Körper, wird meist angehoben getragen (keine Schleifspuren)
Fussrücken dunkel behaart
Fellfärbung veränderlich, schwarzgrau bis braungrau
trockene, warme Habitate wie Scheunen, Lagerräume, Dach und Heuböden

Answer

Rattus rattus

Hausratte

Card 5

Question

Rattus norvegicus | Brown rat, Rats, Norway rat
Beschreibung

stumpfe Schnauze, kleinere Ohren als Hausratte
Schwanz meist kürzer als Körper
Rückenfärbung grau bis graubraun, Bauch weissgrau
weissgraue Fussrücken
feuchte Lebensräume wie Gräben, Höhlen und Seeufer.

Neozoe (in der Schweiz erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts), Stammform der
«Laborratte»

Answer

Rattus norvegicus

Wanderratte

Card 6

Question

CalPhotos: Myodes glareolus; Bank Vole
Beschreibung

Schwanzlänge ca. halbe Körperlänge (langer Schwanz für eine Wühlmaus)
Fell deutlich rötlich auf der Oberseite, Unterseite gräulich
Ohren ragen deutlich aus dem Fell
sehr lange Vibrissen (Schnurrhaare)
lebt im Gegensatz zu ihren Verwandten in Wäldern, Hecken und Gebüschen
ist ein guter Kletterer

Answer

Myodes glareolus

Rötelmaus

Card 7

Question

Microtus arvalis Pictures, Common vole Images, Nature Wildlife Photos |  NaturePhoto
Beschreibung
- kurzer Schwanz
- Ohren gut sichtbar, der innere Ohrrand ist kurz behaart, kleiner Ohrinnenlappen
- Fell hellbraun oft mit Gelbtönen, auf Unterseite graubeige
- im Grünland

Answer

Microtus arvalis

Feldmaus

Card 8

Question

Erdmaus - Microtus agrestis - kleinsaeuger.at
Beschreibung
- Kurzer Schwanz
- Ohrinnenlappen deutlich grösser als bei M. arvalis, Ohren zu 2/3 durch Fellhaare
bedeckt
- Fellfarbe oberseits graubraun z.T. rötlich, unterseits hellgrau, Fell länger und
unregelmässiger (struppig)
- häufig in Feuchtgebieten


In der Schweiz zwei Arten:
− Microtus agrestis (Jura)
− Microtus lavernedii (Mittelland, Alpen)

Answer

Microtus sp.

Erdmäuse

Card 9

Question

Arvicola amphibius (Linnaeus, 1758) - Overview
Beschreibung

grosse Wühlmaus, > 50 g
langer Schwanz, ca. Hälfte der Körperlänge
Ohren im Fell verborgen
Oberseits graubraun, Seiten braun und Bauch gräulich
im Grünland, lebt vorwiegend unterirdisch in Kolonien


In der Schweiz zwei Arten:

Arvicola amphibius (nördlich der Aplen)

Arvicola italicus (Tessin)

Answer

Arvicola amphibius
Arvicola italicus

Schermäuse
nördlich der Alpen
Tessin

Card 10

Question

Campagnol des neiges Chionomys nivalis - a photo on Flickriver
Beschreibung
- Schwanzlänge ca. halbe Körperlänge, grau behaart
- dichtes, silbrig graues Fell, Rücken gelegentlich mit hellbraun durchmischt
- lange Vibrissen, können bis 6 cm lang werden
- Spaltenbewohner, guter Kletterer lebt in Felsgebieten und Blockhalden

Answer

Chionomys nivalis

Schneemaus

Card 11

Question

Essbar Oder Siebenschläfer, Glis Glis Stockfoto - Bild von glis, essbar:  36145596
Beschreibung
- KL 13-19 cm, G 70-180 g
- Gross, graues Fell, Bauchseite weiss bis hellgrau
- um die Augen dunkler Ring
- Einfarbiger buschiger Schwanz


Biologie
- Allesfresser: ernährt sich von Früchten, Nüssen, Knospen, Insekten, Eiern
- Fortpflanzung: Mai-Aug., 1 Wurf mit 5-7 Jungen (96% der Weibchen werfen 1-2x im Leben)
- Nachtaktiv, geschickter Kletterer, meiden den Boden
- bei wenig Nahrung auch Sommerlethargie möglich, zum Überwintern gräbt er 50-100cm tiefe
Höhlen
- Lange Lebensdauer (bis 10 Jahre)


Vorkommen
- Laubwälder mit dichtem Gehölzbestand, Obstgärten

Answer

Glis glis

Siebenschläfer

Card 12

Question

Beißt nicht und riecht nach Tee: die Haselmaus, das Wildtier des Jahres
Beschreibung

KL 6 9 cm, G 15 40 g
Klein, Oberseite goldbraun und Bauchseite heller
buschiger Schwanz, z.T. mit weisser Spitze


Biologie & Lebensweise

Baumbewohner, sehr guter Kletterer, hält sich selten am Boden auf
Nahrung: Knospen, Beeren, Insekten, Samen und Nüsse
Bei Nahrungsmangel Torpor ( Starrezustand , Reduktion der Stoffwechselaktivität & Körpertemperatur für einige Tage oder Wochen)
Nagespur, Kreisrundes Loch mit glattem Rand, Zahnspuren parallel zum Lochrand
Fortpflanzung: Mai Sept., 2 Würfe mit 3 7 Jungen


Vorkommen
stufig aufgebauter und lichtdurchlässige
Laubmischwälder mit dichtem Unterwuchs,
Hecken, Waldrand

Answer

Muscardinus avellandarius

Haselmaus

Card 13

Question

Der Gartenschläfer – "Zorro" braucht Hilfe! – BUND e.V.
Beschreibung

KL 10 17 cm, G 45 120 g
schwarze Gesichtsmaske bis hinter die Ohren reichend
Schwanz zweifarbig mit langhaariger Endquaste
Oberseite rötlichbraun, unterseits weiss


Biologie & Lebensweise


Allesfresser: v.a. tierische Nahrung wie Insekten, Spinnen und Schnecken, aber
auch Früchte, Samen und Knospen
Fortpflanzung: Mai Aug., 1 Wurf im Jahr mit 4 5 Jungen
Bei Nahrungsmangel Torpor ( Starrezustand , Reduktion der Stoffwechselaktivität &
Körpertemperatur für einige Tage oder Wochen)
hält sich mehr am Boden auf als auf den Bäumen


Vorkommen
Montane und submontane Regionen bis zur Waldgrenze,
Laub
und Nadelwälder mit felsigem Untergrund

Answer

Eliomys quercinus

Gartenschläfer

Card 14

Question

Baumschläfer - Dryomys nitedula - kleinsaeuger.at
Beschreibung

KL 8 13 cm, G 65 95 g
schwarze Gesichtsmaske erstreckt sich bis zu den
Ohren
Rücken graubraun, Flanken heller mit scharfer Abgrenzung zur cremegelben Bauchunterseite
Schwanz grau, Haarlänge nimmt gegen die Spitze hin zu


Biologie

Nahrung: Samen, Früchte, Knospen, aber auch Wirbellose
Fortpflanzung: Mai Juli, 1 Wurf mit 2 6 Jungen

Vorkommen
mit Büschen bewachsene Wälder der verschiedenen
Stufen, oft in der Nähe von Bächen

Answer

Dryomys nitedula

Baumschläfer

Card 15

Question

Porträt Eichhörnchen - NABU
Beschreibung

KL 20 25 cm, G 300 400 g
Schwanz buschig, fast körperlang
Ohren im Winter mit langem Haarbüschel
Fellfarbe oberseits rotbraun bis schwarz, unterseits weiss
spitze Krallen, kräftige Hinterbeine


Biologie

tagaktiv, Hauptaktivität am Vormittag
Aktionsraum 2 3 ha (max. 12 ha)
Nahrung: Baumsamen, Knospen, Pilze und tierische Kost (Eier, Jungvögel)
Im Herbst werden Vorräte in Baumhöhlen zusammengetragen oder einzeln vergraben
Nest (Kobel) auf Astgabel in Stammnähe errichtet, wird in der Nacht und Ruhephasen
aufgesucht
Fortpflanzung: Wurfzeit Febr. Aug., 2 Würfe mit 2 5 Jungen pro Jahr, Nesthocker


Vorkommen
Ganze Schweiz, Laub und Nadelwälder sowie Parkanlagen

Answer

Sciurus vulgaris

Eichhörnchen

Card 16

Question

Marmot - Wikipedia
Beschreibung

KL 45 58 cm, G 3 5.8 kg
kurze Beine, kräftige Krallen, Schwanz dicht behaart < 1/2 Körperlänge, kleine Ohren
Kopfoberseite dunkel, Schnauze und Wangen heller


Biologie & Lebensweise

tagaktiv, lebt in kleinen Familiengruppen, stösst bei Gefahr Warnpfiffe aus
komplexe Bausysteme, bis 1.7 m tief, Werk von Generationen (90% des Lebens im Bau)
Nahrung: 1.5 kg Grünfutter/Tag: Gräser, Krautpflanzen, Wurzeln und Beeren
Winterschlaf ca. 6 Mt., absenken der Körpertemperatur auf 2.6 Grad, erwachen alle
2 3 Wochen (erwärmen sich auf 34 Grad), Sauerstoffverbrauch nur noch 3 5% des
Sommerwertes
Paarungszeit April Mai, im Juni meist 3 4 (2 9) Junge, 1 Wurf pro Jahr


Vorkommen
Voralpen und Alpen auf alpinem Grasland, mehrheitlich von 1400 2700 m ü. M.
Alpenmurmeltiere im Jura auf Aussetzungen zurückzuführen

Answer

Marmota marmota

Alpenmurmeltier

Card 17

Question

Burunduk (Sibirisches Streifenhörnchen) Haltung | zooplus Magazin
Beschreibung

Kopf Rumpflänge: 12 17 cm, Schwanz 8 11 cm
5 dunkelbraune Rückenstreifen
Schwanz mit schwarzen Streifen auf der Oberseite


Biologie

Einzelgänger, z.T in lockeren Kolonien
Tragzeit 35 40 Tage, April, 4 6 Junge
Nahrung: pflanzlich, Knospen, Samen, Früchte und Pilze sowie kleinere
Wirbeltiere


Vorkommen

Nadel und Mischwälder
Verbreitung


Herkunft: Ostasien

Durch bewusste Freilassung eingeführt. Vorkommen in Deutschland,
Österreich, Belgien, Holland und Frankreich
Schweiz: seit 20 Jahren hat sich in den Parkanlagen der Stadt Genf eine
Population etabliert.

Answer

Tamias sibiricus

Burunduk

Card 18

Question

Biber (Castor fiber) aus Säugetiere (27040) - fokus-natur.de
Beschreibung

KL 83 100 cm, G 23 30 kg
dunkelbraunes, sehr dichtes Fell (23000 Haare/cm2)


Biologie

dämmerungs und nachtaktiv, ist das ganze Jahr über aktiv
Paarungszeit Jan. März, 1 Wurf mit 2 4 Jungen
Bei Gefahr kann der Biber bis zu 15 Minuten unter Wasser bleiben
Nahrung: rein vegetarisch, fressen alles was grün ist (über 150 Pflanzen)


Vorkommen

Seen, Weiher, Flüsse und Bäche meist
unter 700 m ü. M.

Answer

Castor fiber

Europäischer Biber

Card 19

Question

Nutria | StadtWildTiere
Beschreibung

Kopf Rumpflänge 55 60 cm, 7 9 kg
drehrunder, schuppenbesetzter Schwanz
weisse Vibrissen , Unterwolle von starken Grannenhaaren überdeckt


Biologie

einzeln in sich überlappenden Territorien oder in Kolonien
Fortpflanzung: zu allen Jahreszeiten, sind schon mit 3 9 Monaten geschlechtsreif.
Tragzeit beträgt 128 132 Tage. Pro Jahr sind zwei Geburten möglich. Wurfgrösse
sehr variabel, 1 13 Jungtiere

Nahrung: Wasserpflanzen, oft nur die basalen Stängelteile (Schilf, Rohrkolben,
Binsen, Gräser und Kräuter)


Vorkommen


langsam fliessende oder stehende Gewässer, ruhen in Höhlen mit Ausgang über
Wasser oder in der Ufervegetation


Verbreitung

Herkunft: Südamerika
Aus Zuchten freigekommen und absichtlich zur Vegetationsregulierung ausgesetzt.

Schweiz: einzelne Tiere wurden im Mittelland und Jura festgestellt, permanente
Besiedlung in der Schweiz unwahrscheinlich.

Answer

Myocastor coypus

Nutria

Card 20

Question

Bisamratte | Umweltberatung Luzern
Beschreibung

Kopf Rumpflänge von 30 36 cm, Schwanzlänge 20 25 cm
Schwanz seitlich abgeplattet
Fell dunkel bis kastanienbraun, seitlich heller werdend
Zehen der Hinterfüsse mit Schwimmborsten besetzt

Herkunft: Nordamerika
Die Besiedlung Europas erfolgte durch Aussetzungen in Tschechien und Tieren aus Pelzfarmen in Frankreich.
In der Schweiz erstmals 1935 in Basel nachgewiesen. Die Ausbreitung in die Ostschweiz und Mittelland ist in vollem Gange.

Answer

Ondatra zibethicus

Bisamratte

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