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Pharmakologie für NotSan

ein kleiner Ausblick oder wie auch immer,, auch hier öhne Gewähr meinerseits

Subject
Sciences / Medical science
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Analgetika

Answer

  • nicht opioide Analgetika (noA)
    - Ketanest (NMDA-Rezeptor)
    - Cox Hemmer/Inhibiatoren
      ASS, Ibuprofen, Paracetamol, Metamizol
     
  • opioide Analgetika (opA)
    = Agonisten am Opiatrezeptor
    - Morphin, Fentanyl, Dipidolor

    alle Opiat-Agonisten machen:
    - atemdepressiv
    - schmerzlindernd
    - Vorlastsenkung
    - schläfrig

Card 2

Question

Besonderheiten der Ketanest-S-Gabe bei Schmerzen

Answer

  • Ketanest-S hemmt den NMDA-Rezeptor
    (Antagonist)
  • Nebenwirkung sind Alpträume (auch in low-dose)
  • Benzodiazepine (z.B. Midazolam) hemmen über den GABA-Rezeptor (größter hemmender Rezeptor des ZNS und für Tag-Nacht-Rhythmus zuständig) die Nebenwirkungen des S-Ketanest

Zusatzinfo:
Antidot bei Überdosierung von Benzos ist Anexate

Card 3

Question

Ablauf einer allergischen Reaktion und wo kann ich medikamentös eingreifen?

Answer

Allergie
=> Histaminausschüttung aus Mastzellen
=> Histamin dockt an H1 und H2 Rezeptor an
     [[ bei I° und II°:
     H1+H2-Blocker, verhindern Andockung]]
=> Folgen:
     - Vasodilatation
     - Dyspnoe
     - Juckreiz, Rötung, Quaddeln
     - abd. Beschwerden
     - RR senkend
     - HF steigernd
     - Schwellung

ergänzend zu H1+H2-Blockern:
Prednisolut mit folgender Wirkung:
- dämpft Immunsystem (vermindert allerg. Reaktion)
- stabilisiert Zellmembran
- entzündungshemmend

bei III° und IV°
Adrenalin, dies verhindert die Histaminausschüttung aus den Mastzellen (greift also noch vor den H1+H2-Blockern ein).
Danach erst H1 + H2-Blocker

Card 4

Question

Wo wirken welche Rezeptoren des Sympathikus?

Answer

alpha 1 = Gefäße

alpha 2 + beta 1 = Herz

beta 2 = Lunge

Card 5

Question

Wie entsteht Schmerz und wie bekämpfe ich ihn?

Answer

  1. Hammer auf Finger
  2. Schädigung der Zelle
  3. Bildung von Fettsäure
  4. Bildung von Enzym Cox1 und Cox2
  5. Bildung von Prostaglandin
    (Schmerzentstehung + -weiterleitung)

noA hemmen Cox1+Cox2, deswegen kann Schmerz nicht entstehen

ASS gleichzeitig noch TAH als Wirkung

Card 6

Question

Sympathikus und einwirkende Faktoren

Answer

Sympathikus = Flucht (RR hoch, HF hoch, Mydriasis)

Sympathomimetika
= Agonisten am Rezeptor sind:
Adrenalin (alpha1+2, beta1+2)
Salbutamol (beta2)

Sympatholytika
= Antagonist am Rezeptor ist
Urapidil (alpha1)

Card 7

Question

Parasymphatikus und einwirkende Faktoren

Answer

Parasympathikus = Essen (Salivation, HF runter, RR runter, Miosis)

Ausschüttung von ACH (Acetylcholin) wird über Muskarinrezeptor und Nikotinrezeptor gesteuert.

Parasympathomimetika
= Agonisten am Rezeptor sind:
E 605 (Unkrautvernichter)
Sarin (Nervengift)
Anticholium

Parasympatholytika
= Antagonisten am Rezeptor sind:
Atropin
Buscopan
Atrovent

 

 

Card 8

Question

Medikamentenapplikation nach DBRD
- modifizierte 6-R-Regel
- Dokumentation
- Entscheidung gegen die Applikation bei...

Answer

modifizierte 6-R-Regel
- Richtiger Patient
- Richtiges Medikament
- Richtige Dosierung
- Richtige Konzentration
- Richtige Applikationsart
- Richtiger Zeitpunkt

Dokumentation:
wer, was, wieso und welche Veränderungen

Entscheidung gegen die Applikation bei
- fehlender Einwilligung des Pat.
- Auffälligkeiten ("Nein") bei der mod. 6-R-Regel
- Unsicherheit

Card 9

Question

Medikamente durch den NotSan
 

allgemeine Grundsätze
Voraussetzungen
Dokumentation

Answer

Allgemeine Grundsätze:
Das Applizieren von Medikamenten durch den NotSan sind heilkundliche Maßnahmen nach §4 (2) NotSanG, "die vom ÄLRD oder entsprechend verantwortlichen Ärzten bei bestimmten notfallmed. Zustandsbildern und -situationen standardmäßig vorgegeben, überprüft und verantwortet werden."

Voraussetzungen:

  • Aufklärung über Dringlichkeit und Risiken der Maßnahme
  • Einverständnis des Patienten, bei Bewusstlosigkeit wird von der mutmaßlichen Einwilligung ausgegangen
  • nichtinvasive Maßnahmen wurden bereits angewendet
  • NA Alarmierung gemäß SächsLRettDPVO

Dokumentation:
des Zustandes des Pat, der Notwendigkeit der Maßnahme und die Zustandsänderung im weiteren Verlauf bis zur Übergabe an den NA/Krankenhaus.

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