Thema und Ziel sind beliebig austauschbare Begriffe, können zum Misserfolg führen.
Neben dem Thema MUSS immer das Ziel bekannt sein!
Erfolgsentscheidend ist, dass konkrete Ziele formuliert sind.
Answer
Aus der Zielformulierung muss klar werden:
Was sollen die Zuhörer tun bzw. sollen Sie entscheiden
nach Ende der Präsentation
Card 2
Question
Eines der 3 Grundziele will man mit einer Präsentation erreichen:
Informieren
Überzeugen
Motivieren
Answer
Informieren Sie wollen in den Köpfen eine bestimmte Information verankern
Überzeugen Sie wollen befähigen, in der Zukunft etwas zu machen bzw. besser zu machen
Motivieren Sie wollen Sie dazu bringen, etwas ganz bestimmtes zu tun, bzw. eine Entscheidung für oder gegen etwas vorzunehmen
Card 3
Question
Stoffauswahl Wichtige Informationsquellen sind:
Informationen aus dem betrieblichen Kontext
Intranet und Internet
persönliche Kontakte
Bücher und Lexika
Zeitungen, Fachezitschriften, Magazine und Periodika etc.
Um das Präsentationsziel zu erreichen muss man geeignete von ungeeigneten Informationen trennen.
!Geeignet sind die Informationen, die der Zielsetzung dienen!
Answer
Wie geht man mit den gefundenen Informationen um? Informationen muss man sichten und nach nützlich und unnötig trennen. Als Basis dient das Thema und Ziel der Präsentation
Danach werden diese unterschieden in MUSS und KANN Informationen.
Muss-Infos sind die INfos die ich während der Präsentation verwende. Kann-Infos sind die Infos die man als Zusatzinformationversteht (z.B. für die Beantwortung von Fragen)
Card 4
Question
Die Gliederung einer Päsentation Bei der Durchführung einer Präsentation gibt es drei Teile:
Einleitung (15% d. Zeit)
Hauptteil (70% d. Zeit)
Schluss (15% d. Zeit)
Am besten nur 80% der verfügbaren Zeit einplanen, einen Puffer lassen.
Neben einer guten Zeitplanung ist wichtig, dass die Argumente in einer schlüssigen und ansprechenden Reihenfolge dargeboten werden
Answer
Teil 1: Einleitung - Teil 1 Folgende Dinge gehören in die Einleitung (beliebige Reihenfolge):
Begrüßung des Publikums/Zuhörer/der Teilnehmer
Vorstellung der eigenen Person, bei mehreren erklären wer welchen Teil übernimmt
Anlass, Thema und Ziel der Präsentation
Tagesordnung im Sinne eines Fahrplans mit Nennung der Gliederung und (wichtig!) Pausen
Behandlung von möglichen Fragen (sofort beantworten oder am Ende der Präsentation)
Hinweise auf ein Skript bzw. Teilnehmerunterlagen
Card 5
Question
Teil 1: Einleitung - Teil 2 Die Einstimmung auf den Vortrag kann durch folgende Möglichkeiten erreicht werden:
Sie stellen Fragen
Sie zeigen Ihrem Publikum einen persönlichen Nutzen auf
Sie stellen eine persönliche Betroffenheit her
Sie provozieren Ihr Publikum
Answer
Teil 1: Einleitung - Teil 3 Sie stellen Fragen Fragen haben einen Aufforderungscharakter, das Publikum wird zum Mitdenken und dadurch Mitmachen angeregt
Sie zeigen Ihrem Publikum einen persönlichen Nutzen auf Durch das Aufzeigen eines persönlichen Nutzen haben Sie immer die ungeteilte Aufmerksamkeit der Zuhörer.
Sie stellen eine persönliche Betroffenheit her Zeigen Sie auf, was das Thema mit den Teilnehmern zu tun hat. Grundsätzlich erreichen Sie eine pers. Betroffenheit mit Worten wie: "Sicherlich haben Sie auch schon erlebt, dass ..." oder " Ist Ihnen bei der Fahrt in den Urlaub einmal aufgefallen, dass...?"
Sie provozieren Ihr Publikum Kann man mit einer gewagten These oder Äußerung, evtl auch mit kuriosen Theorien. CAVE: Gefähliche Variante. Sie können ggf. auch Ihr Publikum gegen Sie als Präsentation oder sogar als Person aufbringen.
Card 6
Question
Teil 2: Hauptteil Hier geht es darum ihre Argumente nahezubringen bzw. das Thema systematisch vorzustellen.
Argumentation und Argumentation
Aufmerksamkeit und Konzentration
Wiederholung von zentralen Punkten
Answer
Teil 2: Hauptteil - Teil 2 Argumente und Argumentation Zum Gestalten der Reihenfolge gibt es ver. bewährte Möglichkeiten Reihenfolgen zu bilden:
Sachlogische Reihenfolge
Psychologische Reihenfolge
Sachlogische Reihenfolge: fallen Abläufe, die sich aus der Sache selbst, dem Gegenstand, seiner Struktur, seinem Funktionsprinzip "von selbst" ergeben. Die Abhandlung erfolgt zeitlich.
Psychologische Reihenfolge: Diese spricht stärker die Gefühle der Teilnehmer an. Die Abhandlung erfolgt
vom Vertrauten zum Unbekannten
vom Unbeliebten zum Beliebten
von den Nachteilen zu den Vorteilen
vom Einfachen zum Komplexen
!Eine Argumentation muss logisch aufgebaut sein!
Die Regel lautet: Das zweitbeste Argument zuerst, das beste zuletzt
In den ersten Minuten ist die Aufmerksamkeit am höchsten, in den letzten Minuten bleibt das Gesagte länger im Gedächtnis
Card 7
Question
Teil 2: Hauptteil - Teil 3 Aufmerksamkeit und Konzentration Wie kann man die gewonnen Aufmerksamkeit und dieKonzentration aufrechterhalten? z.B. mit einer Frage (Mit- u. Nachdenken)
Das Gesamtbild der Präsentation sollte eine einheitliche Linie zeigen, das erleichert die Aufnahme.
Zu einer Folie mal ein Wort auf einem Flipchart oder einer Tafel erklären udn auch mal ein Plakat hochhalten - damit erhält man Aufmerksamkeit !Allerding darf es nicht übertrieben werden!
Übertreibungen haben den gleichen Effekt wie monotoner Vortrag (verlieren der Konzentration und der Lust am Zuhören)
Answer
Teil 2: Hauptteil - Teil 4 Wiederholung von zentralen Punkten Wichtig es eine Wiederholung von zentralen Punkten, bsp. am Ende jedes Gliederungspunktes. (Als Effekt kann man den Ounkt am Flipchart abhaken)
Einen ähnlichen Effekt erreichen Sie, wenn Sie unvollständige Plakate ergänzen.
Man kann nachverfolgen wo Sie gerade sind und wielange es voraussichtlich noch dauert.
Damit vermeiden Sie am Ende auch oftmals aufkommende Unruhe.
Card 8
Question
Teil 3: Schluss "Der erste Eindruck ist entscheidend und der letzte bleibt" Der Schluss ist ein ganz wichtiger Teil der Präsentation
Um zu Handlung zu motivieren, müssen Sie mit einem ganz deutlichen Appell enden und eben diese Handlung fordern.
Vermeiden Sie nichtssagende Äußerungen "damit bin ich am Ende" o. "kommen wir zum Schluss"
Ergehen Sie sich nicht in Dankeshymnen. Dank ans Publikum ist nicht notwendig besser ein Wunsch zum Tages "kommen Sie gut nach Hause"
Verabschieden sollten Sie sich. Der Schlussatz muss nicht das Ende der Präsnetation sein. Hier können Sie zu Fragen auffordern oder eine Diskussion durchführen. Diese schließt direkt an den Vortrag an. Gezielt ankündigen, eröffnen und um Fragen bitten
Sollte niemand Fragen stellen oder Stellung nehmen, sollten sie die Zuhörer ermutigen. Bereiten Sie evtl. selbst eine Einstiegsfrage vor, die zur Diskusion anregen soll.
Answer
Teil 3: Schluss - Teil 2 Letzter Hinweis zur Zeitplanung Die Vorbereitung macht ca. 10-Fache der Zeit aus, die man bruahct um diese durchzuführen.
Die Praxis zeigt das die Zeit die "gespart" wird, im Nachinein durch unklare Aussagen oder großen Diskussionsbedarf zu meist längeren Präentationen führt, mit schlechtem Ergebnis.
Card 9
Question
Aufgaben zur Selbstprüfung
Beschreiben Sie knapp den Unterschied zwischen Thema und Ziel
Answer
Antwort Ein Thema gibt Antwort auf die Frage, um was es gehen soll.
Ein Ziel beschreibt, was Sie erreichen wollen
Card 10
Question
Aufgaben zur Selbstprüfung
Formulieren Sie ein mögliches Ziel zum Thema "Kundenorientiertes Verhalten" in einer Präsentation für Auszubildende.
Answer
Mögliche Ziele sind:
Die Teilnehmer lernen Kundenerwartungen und Kundenwünsche kennen
Die Teilnehmer werden sich eigener Erwartungen im Umgang mit Kunden bewusst
Die Teilnehmer sollen sich künftig kundenorientiert(er) Verhalten
Card 11
Question
Aufgaben zur Selbstprüfung
Was sind Muss-Informationen und was sind Kann-Informationen?
Answer
Muss-Informationen sind die Informationen, die Sie in einer Präsentation vermitteln müssen, um Ihr Ziel zu erreichen.
Kann-Informationen sind die Informationen, die Sie als weiterführendes Material in der Teilnehmerunterlage oder für die Abschluss diskussion verwenden können. Kann Informationen mögen interessant sein, können aber weggelassen werden, ohne das das Ziel gefährdet wird
Card 12
Question
Aufgaben zur Selbstprüfung
Nennen Sie drei Elemente, die in die Einleitungsphase einer Präsentation vor (!) der Hinführung an das Thema erfolgen sollten
Answer
Begrüßung des Teilnehmerkreises, Vorstellung der eigenen Person (sofern Sie nicht bekannt sind) und Anlass und Ziel der Präsentation sind die drei wichtigsten Elemente, die in der Einführungsphase dargeboten werden sollten
Card 13
Question
Aufgaben zur Selbstprüfung
Warum sollten Sie im Hauptteil Ihr zweitbestes Argument zu Beginn und Ihr bestes Argument zum Schluss bringen?
Answer
Es gilt der Grundsatz: "Der erste Eindruck tählt, der letzte Eindruck bleibt!"
Card 14
Question
Aufgaben zur Selbstprüfung
Bei einer Präsentation legt der Vortragende am Schluss seiner Ausführungen die Folie mit folgendem Text uf:"Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit!" Bewerten Sie diese Folie/Aussage
Answer
Die Folie ist inhaltlich eine Floskel und damit überflüssig. Darüber hinaus können Sie i.d.R. davon ausgehen, das die Zuhörer grundsätzlich Interesse an Ihrem Thema haben bzw. das Sie dieses Interesse wecken wollten. Diesen letzten Eindruck sollten Sie eher mit einer Diskussio, einem Appell oder einem freundlichen Wunsch ausgestalten
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