Epische Dichtung
Auf eine bestimmte Melodie gesungenes [lyrisches] (meist aus mehreren gleich gebauten und gereimten Strophen bestehendes) Gedicht; Melodie, die einem Gedicht unterlegt ist
Card 22
Question
Epoche, die
Answer
großer geschichtlicher Zeitabschnitt, dessen Beginn [und Ende] durch einen deutlichen, einschneidenden Wandel der Verhältnisse, durch eine Wende o. Ä. gekennzeichnet ist
Card 23
Question
Adressateninstanz, die
Answer
ein auf einer Ebene mit dem Erzähler stehender Rezipient, an den der Erzähler sich wendet (≠ Leser)
Card 24
Question
Online-Publikation, die
Answer
Ein unkörperliches Medienwerk, das der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde
Card 25
Question
style indirect libre, der
Answer
In „Einführing in die Erzähltextanalyse“: S. 290: (frz., autonome indirekte Rede): -> Figurenrede: Wiedergabe der Rede und/ oder Gedanken von Figuren durch den Erzähler. Die narrativer Präsentation von Figrugenrede umfasst sowohl äußere als auch innere Rede. Nach dem Grad der Mittelbarkeit unterscheidet man jeweils drei Kategorien der äußeren und der inneren Rede: ziteirte, transponierte und erzählte Figurenrede. Die jeweils ersten beiden Kategorien können in nicht autonomer (d. h. in Verbindung mit erläutender Erzählerrede) oder in autonomer (d.h. allein stehender) From auftreten. Sehe S. 282.
Card 26
Question
Spätmoderne, die
Answer
Spätmoderne ist ein Epochenbegriff zur Charakterisierung der aktuellen gesellschaftlichen Lebensbedingungen und -verhältnisse. Im Gegensatz zum Begriff Postmoderne wird davon ausgegangen, dass die Gegenwart als eine Konsequenz der Moderne zu verstehen ist. Bekanntester soziologischer Vertreter dieser Auffassung ist Anthony Giddens.
Card 27
Question
historisch-kritische Ausgabe, die
Answer
Oder Edition. Wissenschaftlich bearbeiteter Abdruck eines Textes oder auch einer Gruppe von Texten.
Card 28
Question
Femme fragile, die
Answer
Der Ausdruck femme fragile (dt. „zerbrechliche Frau“) ist das begriffliche Gegenstück zur selbstsicher auftretenden femme fatale.
Card 29
Question
Regietheater, das
Answer
Inszenierung eines Theaterstücks, bei der der Regisseur die meisten künstlerischen Entscheidungen trifft und den anderen Beteiligten nur wenig künstlerische Freiheit zulässt
Card 30
Question
Erzählung, die
Answer
1. anschaulich schriftlich oder mündlich Darstellen, Wiedergabe eines Geschehens
2. kürzeres Werk der erzählenden Dichtung
Card 31
Question
Synthese, die
Answer
Als Synthese (von altgriechisch σύνθεσις sýnthesis, „Zusammensetzung“, „Zusammenfassung“, „Verknüpfung“) wird allgemein die Vereinigung von zwei oder mehr Bestandteilen, Elementen oder Merkmalen zu einer neuen, übergeordneten Einheit verstanden.
Card 32
Question
Moderne, die
Answer
moderne Richtung in Literatur, Kunst oder Musik
Moderne bezeichnet historisch einen Umbruch in zahlreichen Lebensbereichen gegenüber der Tradition, bedingt durch Industrielle Revolution, Aufklärung und Säkularisierung. In der Philosophiegeschichte fällt der Beginn der Moderne mit dem Skeptizismus der Vordenker der Aufklärung (Montaigne, Descartes, Spinoza) zusammen. Die Moderne folgt als Teil der Neuzeit auf die Frühe Neuzeit und dauert je nach Definition bis in die Gegenwart an oder endete im zwanzigsten Jahrhundert.
Card 33
Question
Methode, die
Answer
auf einem Regelsystem aufbauendes Verfahren zur Erlangung von [wissenschaftlichen] Erkenntnissen oder praktischen Ergebnissen
Card 34
Question
Endreim, der
Answer
Reim von Versenden untereinander
Card 35
Question
Rezeptionsästhetik, die
Answer
Richtung in der modernen Literatur-, Kunst- und Musikwissenschaft, die sich mit der Wechselwirkung zwischen dem, was ein Kunstwerk an Gehalt, Bedeutung usw. anbietet, und dem Erwartungshorizont sowie der Verständnisbereitschaft des Rezipienten befasst.
Card 36
Question
Enjambement, das
Answer
Übergreifen des Satzes in den nächsten Vers
Card 37
Question
Zipfsche Gesetz, das
Answer
Nach Zipf. Häufige Verwendung in der Linguistik, speziell in der Korpuslinguistik und Quantitativen Linguistik.
Das Gesetz besagt, dass bestimmte Wörter viel häufiger auftreten als andere und die Verteilung einer Hyperbel ähnelt. Beispielweise treten bei den meisten Sprachen Wörter umso seltener auf, je länger sie sind. (zie ook Wiki ‚Zipfsches Gesetz‘ of ‚Wet van Zipf‘ voor een volledigere en duidelijkere uitleg)
Card 38
Question
Weimarer Klassik, die
Answer
Zeitraum: 1786-1832. Einordnung: nach der Aufklärung und dem Sturm und Drang , gleichzeitig zur Romantik. Geschichte: Französische Revolution , Napoleonische Kriege, Reformen in Preußen. Weltbild: Orientierung an der Antike, schöne Seele als Ideal des Menschen. Themen: antike Vorbilder, Schönheit, Wahrheit. Literatur: Fokus auf dem Drama. Ästhetik: Formale Harmonie und Symmetrie. Vertreter: Goethe, Schiller, Herder, Wieland
Card 39
Question
Rede, die
Answer
Grundlegende Form der Präsentation von Informationen in Erzähltexten. Grundsätzlich werden Erzählerrede und Figurenrede unterschieden. Zwischen den beiden Polen diegesis vs. mimesis im Sinne Platons befinden sich eine Vielzahl von möglichen Formen der Rede (s. auch Modus). Ab S. 116 in Einführung in die Erzähltextanalyse.
Card 40
Question
Quartett, das
Answer
vierzeilige Strophe im Gedicht oder ein vierzeiliges Gedicht selbst. Vor allem wird der Begriff im Zusammenhang mit dem barocken Sonett gebraucht. Dieses besteht aus vier Quartetten, die den Einstieg bilden und zwei Terzetten
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