Bis 40 cm lang, ca. 1.5 kg, Maximalalter: 14 J., 16 Brustflossenstrahlen; Rückenflosse direkt über der Bauchflosse. Augen meist orangerot. Bauch‐ und Afterflossen orange, die übrigen Flossen durchsichtig grau. Hat im Vergleich zur Rotfeder die Rückenflosse weiter vorne. Die Rotfeder ist hochrückiger und hat die Mundspalte nach oben gerichtet. Es kann in der Natur zu Hybriden kommen, jedoch eher selten. Kommt in ZH in allen Seen und Flüssen, im Schanzengaben und z. T. in Fischteichen und Weihern vor. Genutzt als Futterfisch für andere Fische.
Card 2
Question
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Cyprinidae ‐ Cyprinus carpio (Karpfen)
Bis 120 cm lang und bis 40 kg schwer (meist deutlich kleiner), Maximalalter: 38 J. Hochrückiger, massiger Fisch mit lang gezogener Rückenflosse und kleinem Kopf mit wulstigen Lippen, 4 Bartfäden. Afterflosse kurz mit 5‐6 verzweigten Strahlen. In ZH findet man ihn in flachen Uferzonen im Zürich‐ und Katzensee und in grösseren Teichen und Weihern, wo er im schlickigen Boden nach Schnecken, Würmern und Insektenlarven sucht. Ernährt sich auch von Pflanzen. Speisefisch.
Card 3
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Anguillidae ‐ Anguilla anguilla (Aal)
Bis 130 cm lang, 3‐4 kg. Schlangenähnlicher, bronzebrauner Körper, umlaufender Flossensaum an Bauch und Rücken. Nachtaktiver Raubfisch. Wanderfisch, der zum Laichen aus unseren Gewässern ins Meer wandert. Speisefisch. In ZH in der Limmat, v.a. im Bereich des Seeausflusses, gelegentlich im Zürichsee. Gefährdungskategorie: Verletzlich.
Card 4
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Salmonidae ‐ Salmo trutta fario (Bachforelle)
Unterart der Forelle. Bis 80 cm lang, 7‐9 kg (meist deutlich kleiner), Maximalalter: 8 J. Schlank, unterständiges, grosses Maul, Fettflosse, kleine Schuppen. Färbung variabel, meist braungrau mit schwarzen Punkten am Kopf und Rücken und kleinen roten Tupfen an den Flanken. Begehrter Sport‐ und Speisefisch. In ZH in der Limmat, Sihl, Jungfische auch in kleinen Seitengewässern der beiden Flüsse. Katzenbach. Gefährdungskategorie: Potentiell gefährdet.
Card 5
Question
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Salmonidae ‐ Coregonus sp. (Felchen)
Im Zürichsee kamen und kommen mehrere Formen/Rassen des Felchen‐ Artenkomplexes vor. Bis 55 cm lang, 2 kg, Maximalalter: 15 J. Kleines Maul, Fettflosse am Rücken vor dem Schwanz, grosse Schuppen. Rücken‐, Schwanz‐ und Bauchflossen spitz zulaufend. Einheitlich silbrig‐graue Färbung. Fressen ausschliesslich Zooplankton. Felchen sind ertragsmässig die mit Abstand wichtigste Fischart in den Zürcher Seen. In ZH im Zürichsee und der Limmat (während Laichwanderung). Gefährdungskategorie: Potentiell gefährdet.
Card 6
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Percidae ‐ Perca fluviatilis (Egli)
20‐30 cm lang (grösste Exemplare bis 55 cm), bis 4.5 kg, Maximalalter: 22 J. Zwei Rückenflossen, die vordere mit harten Strahlen und einem schwarzen Punkt, die hintere weich. Schwarze Querstreifen auf braun‐grünlicher Grundfarbe. Orange Bauch‐, After‐ und Schwanzflosse. In ZH im Zürich‐ und Katzensee, Limmat, Sihl, Schanzengraben, grösseren Teichen und Weihern.
Card 7
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Esocidae ‐ Esox lucius (Hecht)
Bis zu 160 cm lang und 40 kg, Maximalalter: 40 J. Unverwechselbares Aussehen. Jungtiere kontrastreich getupft oder gestreift, mit zunehmendem Alter verblasst das Muster. Blitzschneller Lauerjäger, grosse Hechte fressen neben Fischen auch junge Enten. In ZH im Zürich‐ und Katzensee, Limmat, Schanzengraben, Glatt, vereinzelt auch in der Sihl. In grösseren Teichen oft eingesetzt.
Bis 18 cm lang. Schwarz glänzend mit leuchtend gelber, meist bandartiger Fleckenmusterung auf der Oberseite und den Flanken (Warnfärbung). Musterung individuell verschieden. Grosse, paarige Ohrdrüsen hinter den Augen an den Kopfseiten. Adulte sind Landbewohner und setzen bereits fertig entwickelte Larven an geeignete Stellen ins Wasser ab. Fressen Würmer, Schnecken und Insekten. In ZH in allen grösseren Waldgebieten mit Bachsystemen, besonders am Üetliberghang. Gefährdungskategorie: Verletzlich.
Card 9
Question
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Salamandridae ‐ Ichthyosaura alpestris(Bergmolch)
[früher: Triturus/Mesotriton alpestris]
Männchen bis 8 cm, Weibchen bis 12 cm lang. Weibchen mit dunkel marmoriertem Fleckenmuster, Männchen mit blaugrauer bis schwärzlicher Oberseite und weisslichem, schwarz geflecktem Rumpf‐Seitenband. Ventral leuchtend orange. Ernähren sich räuberisch. Adulte Molche sind viel mehr ans Wasser gebunden als adulte Salamander. Vorwiegend in stehenden Gewässern, in Wäldern, Rieden, Kulturland und Gärten, sofern Laichgewässer vorhanden. In ZH weit verbreitet.
Card 10
Question
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Bufonidae ‐ Bufo bufo (Erdkröte)
Männchen bis 7.5 cm, Weibchen bis 10 cm gross. Braun bis gräulich und rötlich. Haut warzig, 2 bohnenförmige Ohr‐Drüsen hinter den Augen. Iris rötlich orange mit waagrechter Pupille. Sie ernähren sich von Insekten, Schnecken und Würmern. In ZH vorzugsweise in Mischwaldgebieten mit Laichgewässern (haben meist starke Bindung zum Laichgewässer). Gefährdungskategorie: Verletzlich.
3.5‐5 cm gross. Gedrungen, gräulich bis graubraun. Mit vielen kleinen Warzen, auffällige Warzenreihe seitlich hinter den Augen bis über die Flanken. Iris weissgolden mit senkrechter Pupille. Sie ernähren sich u.a. von Insekten und Spinnen. Nach Paarung an Land (April‐August) wickelt sich das Männchen die Eischnüre um die Hinterbein‐Fersengelenke und trägt sie anschliessend 3‐7 Wochen mit sich herum. Die schlupfreifen Larven werden danach an einer geeigneten Uferstelle abgesetzt. In ZH selten anzutreffen. Gefährdungskategorie: Stark gefährdet.
3‐5 cm gross. Grau bis lehmfarben, Unterseite gelb, grauschwarz gefleckt (Warnfärbung). Augen mit herzförmiger Pupille. In ZH selten, eventuell an der Sihl, waldigen Hängen im Süden, in Schrebergärten und Bahnarealen. Gefährdungskategorie: Stark gefährdet.
5.5‐7.5 cm gross. Gedrungener Körper, meist leuchtend grün bis türkis, Gliedmassen und Hinterrücken oft bronzebräunlich. Bräunliche oder schwarze Flecken auf dem Rücken. Schallblase (Männchen) leuchtend weiss. In Gewässern ohne Torfböden und krautigem Bewuchs, oft verdrängt durch seinen Hybriden mit dem eingeschleppten Seefrosch (Pelophylax ridibundus), dem Teichfrosch (Pelophylax esculentus). Sie gehören alle zu den sogenannten Grünfröschen, auch Wasserfröschen. In ZH zerstreut in Park‐ und Gartenteichen, Wald und Ried anzutreffen.
Card 14
Question
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Ranidae ‐ Rana temporaria (Grasfrosch)
Grösse beträgt 6.5‐10 cm. Färbung variabel, meist bräunlich, schwarz gefleckt. Schläfenfleck braun oder schwarz. Haut eher glatt. Hinterbeine lang, meist dunkel gebändert. Augen goldgelb, Pupille queroval. Männchen besitzen innere Schallblasen. Frisst Insekten, Schnecken und Würmer. Gehört zu den sogenannten Braunfröschen. In ZH v.a. in Mischwäldern und waldnahen Siedlungsgebieten und an Bachläufen.
Card 15
Question
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Hylidae ‐ Hyla arborea (Laubfrosch)
Grösse bis 5 cm. Meist leuchtend grün, Unterseite weisslich. Farbwechsel (zu cremefarben, grau, bräunlich bis oliveschwarz) wird über Umweltreizungen, Witterung und Stimmungen gesteuert. Kletterfrosch. In ZH nur noch eine kleine Population in der Allmend Brunau. Gefährdungskategorie: Stark gefährdet.
Card 16
Question
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Colubridae ‐ Coronella austriaca (Schlingnatter)
Länge bis 75, selten bis 92 cm. Glatte Schuppen. Kopfzeichnung mit dunklem Augenstreif. Jungtiere mit ziegelrotem Bauch. Lebendgebärend und bleibt einem Wohngebiet in der Regel treu. Frisst v.a. Eidechsen und Blindschleichen, aber auch Mäuse. Ist ungiftig. In ZH nur in Fällätsche. Gefährdungskategorie: Verletzlich.
Card 17
Question
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Colubridae ‐ Natrix natrix (Ringelnatter)
Bis 130, selten bis 180 cm lang. Gekielte Schuppen, gelbe Halbmonde am Hinterkopf meist vorhanden. Flanken mit schwarzen Barrenflecken. Mitunter ganz schwarze Tiere. Weder giftig noch bissig. Jagt Fische und Amphibien. Gehört zur Unterfamilie der Wassernattern. In ZH v.a. im Weiher des Botanischen Gartens, Wehrenbachgebiet, Katzen‐ und Büsisee, Sihltal mit Üetliberghang und in der Umgebung des Zoos. Gefährdungskategorie: Verletzlich.
Card 18
Question
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Anguidae ‐ Anguis fragilis (Blindschleiche)
Länge bis 53 cm, meist kürzer, Maximalalter: 46 J. Augenlieder vorhanden. Bauchschuppen mehrreihig, so klein wie Rückenschuppen. Manchmal mit blauen Tupfen. Jagt unterirdisch kleine Nacktschnecken und v.a. Regenwürmer. Wird sie am Schwanz festgehalten, wirft sie diesen ab und im Gegensatz zu den Eidechsen wächst er bei der Blindschleiche nicht mehr nach. In ZH wohl in allen Quartieren, nicht selten in Komposthaufen in Gärten.
Card 19
Question
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Lacertidae ‐ Podarcis muralis (Mauereidechse)
Länge bis 23 cm. Gestalt abgeflacht, spitzschnauzig. Finger lang und gestreckt. Schwanz verjüngt sich gleichmässig. (Einheimische) Tiere aus dem Jura stets braun, aus dem Tessin mitunter grünlich schimmernd, eindeutig grün gemusterte Tiere sind aus Mittelitalien eingeschleppt. Ernähren sich von verschiedenen Wirbellosen. In ZH findet man sie z.B. im Rangierbahnhof Zürich, Oberer Letten und im Park zur Katz, im Botanischen Garten und beim Zoo. Man kann sie fördern indem man in südexponierten, sonnigen Gärten spaltenreiche Legesteinmauern anlegt, Holzstapel aufschichtet und für Bretterverschläge unbehandeltes Holz verwendet (als Ersatz für Ursprungshabitat wie Schutthalden).
Card 20
Question
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Lacertidae ‐ Lacerta agilis (Zauneidechse)
Länge bis 28 cm. Kräftig gebaut, verhältnismässig massiger Kopf. Finger relativ kurz, sichelförmig gebogen. Schwanz verjüngt sich gleichmässig. Weibchen sind braun, die Flanken und Unterseite geschlechtsreifer Männchen färben sich grün. Frisst Insekten, Spinnen, Würmer und andere Wirbellose. Fällt öfter Katzen zum Opfer als die Mauereidechse. In ZH Damm zwischen Fabrikkanal und Sihl (Allmend Brunau), im Gebiet Albisgüetli‐Allmend‐Fallätsche sowie längs Bahnlinien Seebach‐Regensdorf. Und um den Letten. Gefährdungskategorie: Verletzlich.
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