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48e1-100

Discover 48e1-100: 144 flashcards with questions and answers.

Subject
Economy / Others
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 121

Question

Wie ist die Kündigung vor und während der Probezeit geregelt?

Answer

Ist von beiden Seiten möglich; ohne Frist; ohne Grund; schriftlich; (Sonderregelungen des Kündigungsverbots bestehen nach dem Mutterschutzgesetz)

Card 122

Question

Wie ist die Kündigung nach der Probezeit geregelt?

Answer

von beiden Seiten möglich: nach vorheriger schriftlicher Abmahnung bei Kündigung durch den Ausbildungsbetrieb; fristlos nur aus wichtigem Grund; schriftlich; der Grund darf nicht länger als 14 Tage bekannt sein.

Card 123

Question

Was bedeutet einseitiges Kündigungsrecht des Azubi?

Answer

Der Azubi kann mit einer Frist von 4 Wochen kündigen: bei Ausbildungsabbruch; Ausbildungswechsel in einen anderen Beruf

Card 124

Question

Was ist ein Aufhebungsvertrag?

Answer

Ein Aufhebungsvertrag ist eine Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses im beidseitigen Einvernehmen zwischen den Vertragspartnern.

Card 125

Question

Wann gilt die Ausbildung als beendet?

Answer

Ablauf der Ausbildungsdauer, so wie es im Vertrag steht; vorzeitiges Ablegen der Gesellenprüfung, also mit Bekanntgabe des Ergebisses durch den Prüfungsausschuß. Besteht der Azubi die Prüfung nicht muss die Ausbildung auf seinen Wunsch hin verlängert werden. Bis zu 1 Jahr.

Card 126

Question

Vorteile und Nutzen des Ausbildens

Answer

Das grundlegende Ziel ist die berufliche Handlungsfähigkeit und die Vermittlung von Handlungskompetenzen. Hierzu gehören: FACHLICHE Kompetenz: fachliche Fertigkeiten und Kenntnisse, Problemlösungsstrategien; PERSÖNLICHE Kompetenz: Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Sorgfalt, abstraktes analytisches Denken, Kreativität, Eigeninitiative; SOZIALE Kompetenz: Kollegialität, kontakt- und kommunikationsfähig, hilfsbereit, Fähigkeit zur Selbstreflexion

Card 127

Question

Befähigung zum selbstständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren - was ist das?

Answer

1) Selbstständiges Planen: ... in der Lage sein, Arbeitsvorgang selbstständig zu planen 2) Selbstständiges Durchführen: ... soll in der Lage sein, den Arbeitsvorgang vollständig ohne Hilfe ausführen können. 3) Selbstständiges kontrollieren:... lernt, seine eigenen Leistungen selbstkritisch zu Prüfen und Fehler zu erkennen.

Card 128

Question

Bedeutung der Berufsausbildung für den Jugendlichen

Answer

Wichtiger Einstig ins Berufsleben; Sicherung eines Arbeitsplatzes; Erwerb von Verhaltensformen im Betrieb; Schaffung einer Grundlage für berufliche Mobilität; Lernen von selbstständigem Arbeiten und Handeln; Aneignung von Pflichtbewusstsein; Voraussetzung für den Einstieg in Weiterbildungsmöglichkeiten

Card 129

Question

Bedeutung der Berufsausbildung für Wirtschaft und Gesellschaft

Answer

Grundlage wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit; Wichtiger Faktor für Wirtschaftswachstum; Basis für die Verbesserung des Lebensstandards; Grundlage für soziale Sicherungssysteme; Basis internationaler Wettbewerbsfähigkeit

Card 130

Question

Arbeitspolitische Bedeutung der Berufsausbildung

Answer

Technische Entwicklungen; Lohnpolitische Entscheidungen; Sozialpolitische Entscheidungen; Bildungspolitische Entscheidungen; Qualität der Berufsbildung

Card 131

Question

Arbeitspolitische Bedeutung der Berufsausbildung

Answer

Qualifizierte Ausbildung → höheres Einkommen → Höhere soziale Stellung z. B. als Handwerksmeister

Card 132

Question

Kosten-Nutzen-Analyse für den Betrieb

Answer

Ausbildung als lohnende Investition; Sofort einsetzbare Fachkräfte (Betriebsspezifisch); Keine Personalbeschaffungskosten (Headhunter); Keine Einarbeitungskosten durch Anpassungsqualifizierung; Weniger Fehlbesetzungsrisiko; Geringere Lohnkosten als bei Einstellung externer Fachkräfte; Langfristige Sicherung des Fachkräftebedarfs; Unabhängigkeit vom Arbeitsmarkt

Card 133

Question

Kosten und Finanzierung im dualen System

Answer

Betrieb trägt in der Regel die vollen Kosten der Ausbildung: Personalkosten Ausbilder; Ausbildungsvergütung + Abgaben; Sachkosten (Ausbildungs-/Arbeitsplatz, Werkzeuge, Lehrmaterialien, Gebühren, usw.); Lehrgangsgebühren; Sonstige Kosten, evtl. Sonderumlagen. Die Berufsschulkosten werden in der Regel von den Berufsschulträgern, also vom Staat oder der Kommune getragen.

Card 134

Question

Personalplanungsbedarf

Answer

Anzahl der erforderlichen Arbeitskräfte; Qualitative Struktur der Arbeitskräfte; Zeitliche Einsatzmöglichkeiten der Arbeitskräfte; Örtlichen Einsatz der Arbeitskräfte; Langfristige Investition in Humankapital

Card 135

Question

Stellung der Berufsausbildung im Rechtssystem

Answer

1) Verfassungsrecht: insbesondere Grundrechte
2) Formelle Gesetze: Handwerksordnung, Berufsbildungsgesetz
3) Rechtsverordnungen: Ausbildungsordnung
4) Satzungsrecht: Prüfungsordnungen der Handwerkskammer
5) Richterrecht: Urteile des Bundesverwaltungsgerichts und Bundesarbeitsgerichts
6) Vertragsrecht: Berufsausbildungsvertrag

Card 136

Question

Bisher haben Sie sich als Inhaber eines Handwerksbetriebes Ihre Arbeitskräfte am Arbeitsmarkt beschafft. Künftig wollen Sie selbst ausbilden. Dabei wollen Sie sich, bevor Sie die Ausbildungsmöglichkeiten nach rechtlichen und betrieblichen Gesichtspunkten prüfen, einen Überblick über die staatlich anerkannten Ausbildungsberufe verschaffen.
AUFGABE: Stellen Sie fest, welchem Verzeichnis Sie die hierfür notwendigen Informationen entnehmen können! Was trifft zu?

a) Dem Verzeichnis staatlich anerkannter Ausbildungsberufe des Bundesinstituts für Berufsbildung
b) Dem Verzeichnis staatlich anerkannter Ausbildungsberufe der Arbeitsministerien der Länder
c) Dem Verzeichnis staatlich anerkannter Ausbildungsberufe der Kultusminister der Länder
d) Dem Verzeichnis staatlich anerkannter Ausbildungsberufe der Handwerkskammern
e) Dem Verzeichnis staatlich anerkannter Ausbildungsberufe des Bundesamtes für Berufsbildung

Answer

a) Dem Verzeichnis staatlich anerkannter Ausbildungsberufe des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Card 137

Question

Der Inhaber eines Handwerksbetriebes will im Rahmen der in der Allianz für Aus- und Weiterbildung (Vereinbarung zwischen der Bundesregierung, den Spitzenverbänden der Wirtschaft und dem DGB) vorgesehenen Einstiegsqualifizierung einen jungen Mann einstellen.

AUFGABE: Welchen Vertrag schließt er für diese Einstiegsqualifizierung in der Regel ab?

a) Einen unbefristeten Arbeitsvertrag
b) Einen Berufsausbildungsvertrag
c) Einen Einstiegsqualifizierungsvertrag (Praktikantenvertrag)
d) Einen Vorvertrag zu einem Berufsausbildungsvertrag
e) Einen Leiharbeitsvertrag

Answer

c) Einen Einstiegsqualifizierungsvertrag (Praktikantenvertrag)

Card 138

Question

Zwei in einem Handwerksbetrieb ausgebildete Lehrlinge haben die Gesellenprüfung abgelegt und ihr Zeugnis erhalten. Der Ausbildende verlangt vom Prüfungsträger, dass ihm die Ergebnisse der Gesellenprüfung der Lehrlinge mitgeteilt werden.

AUFGABE: Kann er dies verlangen?

a) Nein, weil die Ergebnisse grundsätzlich dem Prüfungsgeheimnis unterliegen, das auch im Verhältnis zum Ausbildenden gilt
b) Nein, weil die beiden Lehrlinge verpflichtet sind, diese dem Ausbildenden mitzuteilen
c) Nein, weil der Prüfungsträger nur im Falle des Nichtbestehens der Prüfungen dazu verpflichtet ist
d) Ja, weil dies in der Gewerbeordnung und im Berufsschulgesetz so geregelt ist
e) Ja, weil dies im Berufsbildungsgesetz und in der Handwerksordnung so geregelt ist

Answer

e) Ja, weil dies im Berufsbildungsgesetz und in der Handwerksordnung so geregelt ist.

Card 139

Question

Ein in einem Handwerksbetrieb ausgebildeter Lehrling hat die Gesellenprüfung bestanden. Da er später einmal, zumindest auf Zeit, im Ausland arbeiten will, beantragt er beim Prüfungsträger (Innung oder Handwerkskammer), für sein Gesellenprüfungszeugnis eine englischsprachige und eine französischsprachige Übersetzung auszufertigen.

AUFGABE: Kann der Lehrling dies vom Prüfungsträger verlangen?

a) Nein, weil solche Übersetzungen nur den einschlägigen staatlichen Übersetzungsbüros vorbehalten sind
b) Nein, weil dafür die Agentur für Arbeit zuständig ist
c) Ja, weil dies im Berufsbildungsgesetz und in der Handwerksordnung so geregelt ist
d) Ja, weil dies in der Gewerbeordnung so geregelt ist
e) Ja, weil dies im Sozialgesetzbuch III (Arbeitsförderung) so geregelt ist

Answer

c) Ja, weil dies im Berufsbildungsgesetz und in der Handwerksordnung so geregelt ist

Card 140

Question

Ein in einem Handwerksbetrieb ausgebildeter Lehrling hat die Gesellenprüfung bestanden. In der Berufsschulabschlussprüfung hat er ordentliche Leistungen erbracht, die er deshalb auch im Gesellenprüfungszeugnis ausgewiesen haben will.

AUFGABE: Kann der Lehrling dies vom Prüfungsträger (Innung oder Handwerkskammer) verlangen?

a) Ja, wenn die berufsschulischen Leistungsfeststellungen der Note „sehr gut" entsprechen
b) Ja, wenn die Leistungsfeststellungen der Berufsschule der Note „gut" entsprechen
c) Ja, wenn die Leistungsfeststellungen der Berufsschule der Note „befriedigend“ entsprechen
d) Ja, weil er darauf nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung einen Anspruch hat
e) Nein, weil die Leistungsfeststellungen der Gesellenprüfung und die der Berufsschule nur in jeweils getrennten Zeugnissen ausgewiesen werden dürfen

Answer

d) Ja, weil er darauf nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung einen Anspruch hat

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