den Gleichgewichtssinn im Ohr, chemische Sinne im Körper (messen z.B. den Sauerstoffgehalt) oder den Schmerzsinn
Card 3
Question
Was is eine Sinneszelle?
Answer
Eine Sinneszelle ist eine Zelle, die eine Information aufnimmt. Sinneszellen werden auch bezeichnet als Sensoren oder Rezeptoren.
Card 4
Question
Sinneszellen reagieren auf unterschiedliche Reize. Nenne sie + funktion (4)
Answer
Photosensoren im Auge reagieren auf Licht (lichtempfindliche Sinneszellen)
Chemorezeptoren in der Zunge oder Nase reagieren auf chemische Stoffe, die in Flüssigkeit gelöst oder in Luft transportiert werden
Mechanorezeptoren in der Haut oder im Ohr reagieren auf Reize wie mechanische Verformung des Gewebes und Druck (z.B. Schall)
Wärme/Kälterezeptoren in der Haut reagieren auf Temperaturdifferenz zwischen Körper und Umwelt, damit das ZNS ständig über die Temperaturverhältnisse des Körpers informiert wird
Card 5
Question
Erklären Sie die Wahrnehmung
Answer
•Verarbeitung von Reizen (= Impuls der Sinnesorgane an ZNS)
•Interpretation durch den Vergleich mit abgespeicherten Informationen
•Subjektiv
•Selektiv
• ergit die Orientierung in unserer Umwelt
Card 6
Question
Wahrnehmung graphisch
Answer
Card 7
Question
Reizverarbeitung
Answer
Sinneszellen reagieren auf Reize mit der Bildung von Nervenimpulsen
Reize lösen in Sinneszellen Vorgänge aus, die zur Änderung des Membranpotenzials am Zellkörper und am Axon zu Aktionspotenzialen führen
Card 8
Question
Arten der Reizverarbeitung
Answer
Schwacher Reiz => Änderung des Membranpotenzials liegt unter dem Schwellenwert => kein Aktionspotenzial
Mittelstarker Reiz => Membranpotenzial und Aktionspotenziale nur für kurze Zeit
Starker Reiz => Membranpotenzial und Aktionspotenziale für lange Zeit, Abnahme des Membranpotenzials und Frequenz der Aktionspotenziale = Anpassung (Adaptation)
Card 9
Question
Reizverarbeitung graphisch
Answer
Card 10
Question
Zwei Arten von Linsen (+ extra Info)
Answer
Sammellinsen: in der Mitte dicker als am Rand, bündeln parallel einfallende Lichtstrahlen so, dass sie sich hinter der Linse in einem Punkt, dem Brennpunkt F, konzentrieren
Zerstreuungslinsen: in der Mitte dünner als am Rand, zerstreuen parallel einfallende Lichtstrahlen
(Brennweite: Distanz zwischen Linsenebene und Brennpunkt F • Brechkraft: Umkehrwert der Brennweite, in Dioptrien angegeben => Sammellinse = positiv; Zerstreuungslinse = negativ. Die Brechkraft gibt das Ausmass an, in dem ein optisches Medium (z.B. Linse und Hornhaut des Auges) das Licht bricht
Je kugeliger die Linse, desto näher ist der Brennpunkt an der Linse, desto grösser ist die Brechkraft der Sammellinse
Card 11
Question
Zwei arten der Linsen graphisch
Answer
Card 12
Question
Die Abbildung durch Sammellinse
Answer
Die Sammellinse bildet einen Gegenstand verkleinert um 180° gedreht ab
Der Strahl durch die Linsenmitte wird nicht gebrochen, parallele Strahlen gehen durch den Brennpunkt
Card 13
Question
Die Abbildung durch Sammellinse graphisch
Answer
Card 14
Question
Anpassung der Brechkraft an die Entfernung des Objekts graphisch
Answer
Card 15
Question
Anpassung der Brechkraft an die Entfernung des Objekts
Answer
Brechkraft der Linse ist zuständig, dass unterschiedlich entfernte Gegenstände scharf abgebildet werden können
Je näher der Gegenstand steht, umso höher muss die Brechkraft der Linse sein
Card 16
Question
Aufbau Augapfel
Answer
Äussere Augenhaut:
Sklera/Lederhaut: festes Bindegewebe, umhüllt Augapfel, gibt dem Auge seine Form
Cornea/Hornhaut: gefässlos, aus Bindegewebsfasern und regenerationsfähigem Epithel, beteiligt an der Lichtbrechung, dient als Schutz
Konjunktiva/Bindehaut: Schleimhaut, am Innenrand der Augenlider, verteilt beim Blinzeln Tränenflüssigkeit über das Auge
Mittlere Augenhaut:
Aderhaut (Vascularis): viele Blutgefässe, versorgen die Netzhaut mit Nährstoffen
Ziliarkörper (Corpus Ciliare): Ziliarmuskel (verändert den Krümmungszustand der Linse)
Iris/Regenbogenhaut: Scheibe mit Loch = Pupille in der Mitte, enthält Pigmente (=> Augenfarbe) und Muskelfasern (=> Veränderung der Pupillenweite), regelt als Blende den Lichteinfall
Innere Augenhaut:
Retina/Netzhaut: Sinneszellen zur Reizaufnahme (Stäbchen und Zapfen)
Gelber Fleck (Makula / Macula lutea): Ort des schärfsten Sehens (Grübchen in der Netzhaut, nur Zapfen)
Blinder Fleck (Papilla nervi optici): Austritt des Sehnerven aus dem Augapfel (keine Sinneszellen)
Linse (Phakos): Epithel und Fasern, gefässlos, transparent; mit elastischen Fasern = Zonulafasern am Ziliarkörper aufgehängt; beteiligt an der Lichtbrechung
Sehnerv (Nervus opticus): leitet Seheindrücke an das Grosshirn weiter
Glaskörper (Corpus vitreum): durchsichtige gallertartige Masse, stabilisiert Form des Auges
Augenkammer (Oculi Aethereum Thalamum): enthält Kammerwasser, sorgt für Ernährung von Hornhaut und Linse
Augenmuskeln (M. recti, M. obliqui): bewegen den Augapfel (total sechs)
Card 17
Question
Aufbau Augapfel graphisch
Answer
Card 18
Question
Grüner Star erklären, auch risikofaktorenund therapie
Answer
Glaukom = Grüner Star:
Erhöhter Augeninnendruck: Kammerwasser kann nicht mehr ungehindert abfliessen
Grünliches Schimmern der Pupille
Eine der gefährlichsten Augenerkrankungen, entwickelt sich schleichend und meist völlig schmerzlos
Ohne Behandlung werden Netzhaut und Sehnerv geschädigt => fortschreitende Einschränkung des Gesichtsfeldes (Komplementierung des Bildrandes!), was schlussendlich zur Erblindung führt
Therapie: Verhinderung des Fortschreitens, da aufgetretene Schäden nicht mehr rückgängig gemacht werden können, z.B. Aufrechterhaltung des Augendruckes mit Medikamenten
Card 19
Question
Bildentstehung auf der Netzhaut
Answer
Lichtstrahlen müssen zuerst Hornhaut, Kammerwasser, Linse und Glaskörper passieren; Hornhaut und Linse dienen als zwei Sammellinsen
Auf der Netzhaut entsteht ein verkleinertes, spiegelbildliches und umgekehrtes Bild, das im Gehirn richtig angeordnet wird
Card 20
Question
Objekt genau sehen, Unterscheidung Nahe und Fern, Nahes Bild scharf sehen, fernes Bild genau sehen
Answer
Um ein Objekt genau zu sehen, werden Kopf und Auge so gerichtet, dass das Objekt auf dem gelben Fleck abgebildet wird
Um scharfe Bilder von nahen und entfernten Gegenständen zu erhalten, muss das Auge durch Verformen der Linse scharf stellen = Akkommodation, Anpassung der Bechkraft
Um ein nahes Bild scharf zu sehen, kontrahiert sich der Ziliarmuskel, die Zonulafasern entspannen sich, Linse ist gewölbt (Linse nimmt ihre Eigenelastizität ein)
Um ein entferntes Bild scharf zu sehen, ist der Ziliarmuskel entspannt, die Zonulafasern straffen sich, Linse wird flacher
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