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ANPH1_Sehsinn SW13

Zusammenfassung ANPH1_Sehsinn SW13

Subject
Sciences / Medical science
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Die 5 klassischen Sinne?

Answer

Sehsinn, Gehörsinn, Geruchssinn, Geschmackssinn, Tastsinn

Card 2

Question

Als unklassische Sinne bezeichnet man?

Answer

den Gleichgewichtssinn im Ohr, chemische Sinne im Körper (messen z.B. den Sauerstoffgehalt) oder den Schmerzsinn
 

Card 3

Question

Was is eine Sinneszelle?

Answer

Eine Sinneszelle ist eine Zelle, die eine Information aufnimmt. Sinneszellen werden auch bezeichnet als Sensoren oder Rezeptoren.

Card 4

Question

Sinneszellen reagieren auf unterschiedliche Reize. Nenne sie + funktion (4)

Answer

  • Photosensoren im Auge reagieren auf Licht (lichtempfindliche Sinneszellen) 
  • Chemorezeptoren in der Zunge oder Nase reagieren auf chemische Stoffe, die in Flüssigkeit gelöst oder in Luft transportiert werden
  • Mechanorezeptoren in der Haut oder im Ohr reagieren auf Reize wie mechanische Verformung des Gewebes und Druck (z.B. Schall)
  • Wärme/Kälterezeptoren in der Haut reagieren auf Temperaturdifferenz zwischen Körper und Umwelt, damit das ZNS ständig über die Temperaturverhältnisse des Körpers informiert wird
     

Card 5

Question

Erklären Sie die Wahrnehmung

Answer

•Verarbeitung von Reizen (= Impuls der Sinnesorgane an ZNS)
•Interpretation durch den Vergleich mit abgespeicherten Informationen
•Subjektiv
•Selektiv
• ergit die Orientierung in unserer Umwelt

Card 6

Question

Wahrnehmung graphisch

Answer

Card 7

Question

Reizverarbeitung

Answer

  • Sinneszellen reagieren auf Reize mit der Bildung von Nervenimpulsen
  • Reize lösen in Sinneszellen Vorgänge aus, die zur Änderung des Membranpotenzials am Zellkörper und am Axon zu Aktionspotenzialen führen
     

Card 8

Question

Arten der Reizverarbeitung

Answer

  • Schwacher Reiz => Änderung des Membranpotenzials liegt unter dem Schwellenwert => kein Aktionspotenzial
  • Mittelstarker Reiz => Membranpotenzial und Aktionspotenziale nur für kurze Zeit
  • Starker Reiz => Membranpotenzial und Aktionspotenziale für lange Zeit, Abnahme des Membranpotenzials und Frequenz der Aktionspotenziale = Anpassung (Adaptation)
     

Card 9

Question

Reizverarbeitung graphisch

Answer

Card 10

Question

Zwei Arten von Linsen (+ extra Info)

Answer

  • Sammellinsen: in der Mitte dicker als am Rand, bündeln parallel einfallende Lichtstrahlen so, dass sie sich hinter der Linse in einem Punkt, dem Brennpunkt F, konzentrieren
  • Zerstreuungslinsen: in der Mitte dünner als am Rand, zerstreuen parallel einfallende Lichtstrahlen
  • (Brennweite: Distanz zwischen Linsenebene und Brennpunkt F • Brechkraft: Umkehrwert der Brennweite, in Dioptrien angegeben => Sammellinse = positiv; Zerstreuungslinse = negativ. Die Brechkraft gibt das Ausmass an, in dem ein optisches Medium (z.B. Linse und Hornhaut des Auges) das Licht bricht
  • Je kugeliger die Linse, desto näher ist der Brennpunkt an der Linse, desto grösser ist die Brechkraft der Sammellinse

Card 11

Question

Zwei arten der Linsen graphisch

Answer

Card 12

Question

Die Abbildung durch Sammellinse

Answer

  • Die Sammellinse bildet einen Gegenstand verkleinert um 180° gedreht ab 
  • Der Strahl durch die Linsenmitte wird nicht gebrochen, parallele Strahlen gehen durch den Brennpunkt
     

Card 13

Question

Die Abbildung durch Sammellinse graphisch

Answer

Card 14

Question

Anpassung der Brechkraft an die Entfernung des Objekts graphisch

Answer

Card 15

Question

 

Anpassung der Brechkraft an die Entfernung des Objekts

Answer

  • Brechkraft der Linse ist zuständig, dass unterschiedlich entfernte Gegenstände scharf abgebildet werden können
  • Je näher der Gegenstand steht, umso höher muss die Brechkraft der Linse sein

Card 16

Question

Aufbau Augapfel

Answer

Äussere Augenhaut:

  • Sklera/Lederhaut: festes Bindegewebe, umhüllt Augapfel, gibt dem Auge seine Form
  • Cornea/Hornhaut: gefässlos, aus Bindegewebsfasern und regenerationsfähigem Epithel, beteiligt an der Lichtbrechung, dient als Schutz
  • Konjunktiva/Bindehaut: Schleimhaut, am Innenrand der Augenlider, verteilt beim Blinzeln Tränenflüssigkeit über das Auge

Mittlere Augenhaut:

  • Aderhaut (Vascularis): viele Blutgefässe, versorgen die Netzhaut mit Nährstoffen
  • Ziliarkörper (Corpus Ciliare): Ziliarmuskel (verändert den Krümmungszustand der Linse)
  • Iris/Regenbogenhaut: Scheibe mit Loch = Pupille in der Mitte, enthält Pigmente (=> Augenfarbe) und Muskelfasern (=> Veränderung der Pupillenweite), regelt als Blende den Lichteinfall

Innere Augenhaut:

  • Retina/Netzhaut: Sinneszellen zur Reizaufnahme (Stäbchen und Zapfen)
  1. Gelber Fleck (Makula / Macula lutea): Ort des schärfsten Sehens (Grübchen in der Netzhaut, nur Zapfen)
  2. Blinder Fleck (Papilla nervi optici): Austritt des Sehnerven aus dem Augapfel (keine Sinneszellen)
  • Linse (Phakos): Epithel und Fasern, gefässlos, transparent; mit elastischen Fasern = Zonulafasern am Ziliarkörper aufgehängt; beteiligt an der Lichtbrechung
  • Sehnerv (Nervus opticus): leitet Seheindrücke an das Grosshirn weiter
  • Glaskörper (Corpus vitreum): durchsichtige gallertartige Masse, stabilisiert Form des Auges
  • Augenkammer (Oculi Aethereum Thalamum): enthält Kammerwasser, sorgt für Ernährung von Hornhaut und Linse
  • Augenmuskeln (M. recti, M. obliqui): bewegen den Augapfel (total sechs)
     

Card 17

Question

Aufbau Augapfel graphisch

Answer

Card 18

Question

Grüner Star erklären, auch risikofaktorenund therapie

Answer

Glaukom = Grüner Star:

  • Erhöhter Augeninnendruck: Kammerwasser kann nicht mehr ungehindert abfliessen
  • Grünliches Schimmern der Pupille
  • Eine der gefährlichsten Augenerkrankungen, entwickelt sich schleichend und meist völlig schmerzlos
  • Ohne Behandlung werden Netzhaut und Sehnerv geschädigt => fortschreitende Einschränkung des Gesichtsfeldes (Komplementierung des Bildrandes!), was schlussendlich zur Erblindung führt
  • Ab 40 Jahren
  • Risikofaktoren: starke Kurzsichtigkeit, erhöhter Augeninnendruck, niedriger Blutdruck, Veranlagung
  • Therapie: Verhinderung des Fortschreitens, da aufgetretene Schäden nicht mehr rückgängig gemacht werden können, z.B. Aufrechterhaltung des Augendruckes mit Medikamenten
     

 

Card 19

Question

Bildentstehung auf der Netzhaut

Answer

  • Lichtstrahlen müssen zuerst Hornhaut, Kammerwasser, Linse und Glaskörper passieren; Hornhaut und Linse dienen als zwei Sammellinsen
  • Auf der Netzhaut entsteht ein verkleinertes, spiegelbildliches und umgekehrtes Bild, das im Gehirn richtig angeordnet wird
     

Card 20

Question

Objekt genau sehen, Unterscheidung Nahe und Fern, Nahes Bild scharf sehen, fernes Bild genau sehen

Answer

  • Um ein Objekt genau zu sehen, werden Kopf und Auge so gerichtet, dass das Objekt auf dem gelben Fleck abgebildet wird
  • Um scharfe Bilder von nahen und entfernten Gegenständen zu erhalten, muss das Auge durch Verformen der Linse scharf stellen = Akkommodation, Anpassung der Bechkraft
  • Um ein nahes Bild scharf zu sehen, kontrahiert sich der Ziliarmuskel, die Zonulafasern entspannen sich, Linse ist gewölbt (Linse nimmt ihre Eigenelastizität ein)
  • Um ein entferntes Bild scharf zu sehen, ist der Ziliarmuskel entspannt, die Zonulafasern straffen sich, Linse wird flacher

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