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Betontechnik: Baustellenablauf

Discover Betontechnik: Baustellenablauf: 32 flashcards with questions and answers.

Subject
Sciences / Technology
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Was fällt unter die Arbeitsvorbereitung vor dem Betonieren?

Answer

  • Prüfung der Unterlagen, Machbarkeit
  • Wahl des Betons
  • Planung der Betonage
  • Planung der Baustelleneinrichtung und Logistik

Card 2

Question

Was muss am "Einbau-Tag" für den Baustellenablauf berücksichtigt werden?

Answer

  • Vorarbeiten
  • Betonlieferung und Prüfung
  • Betonage
  • Nachbehandlung

Card 3

Question

Was muss als Nacharbeiten nach dem Betonieren berücksichtigt werden?

Answer

  • Ausschalen
  • Festbetonprüfung

Card 4

Question

Was gehört zur Planung einer Betonage?

Answer

  • Prüfung der Ausführungspläne
  • Betonierkonzept erstellen
    • Betonsorte auswählen
    • Frischbetondruck beachten
    • Logistik festlegen
  • Betonpumpe bestellen bzw. benötigt Hebezeiten eines Krans anmelden
  • Beton bestellen

Card 5

Question

Was muss bei einer Planprüfung alles geprüft werden?

 

Welche Pläne müssen geprüft werden?

Answer

  • Prüfen der angegebenen Expositionsklassen
  • Prüfen der Festigkeitsklasse
  • Prüfen der Bewehrungspläne
    • Sind Einfüllöffnungen vorgesehen?
    • Sind Rüttelgassen vorgesehen?
    • Ist die Betonage überhaupt möglich?
      •  zu dichte Bewehrung?
    • Ist die Betonage mit „Normalbeton“ möglich?
    • Welches Größtkorn wird benötigt?
  • Prüfen der Schal- und Rohbaupläne
    • Lage und Ausführung der Arbeitsfugen
    • Sind Einbauteile vorgesehen?
    • Ist das Einbringen und Verdichten des Betons möglich?

Card 6

Question

Was gehört zu einem Betonierkonzept?

Answer

  • Wahl der Betonsorte
  • Konsistenz
  • Größtkorn
  • Verarbeitbarkeitszeit
  • Wahl des Einbauverfahrens (Pumpe, Bombe)
  • Festlegen der Einbaugeschwindigkeit (Schalungsdruck beachten)
  • Logistikkonzept erstellen
  • Einbaukonzept erstellen
  • Prüfkonzept erstellen

Card 7

Question

Woran kann man die Konsistenzklasse erkennen?

 

Wo findet steifer Beton seine Anwendungsberechtigung?

Answer

Beim Ausbreitversuch anhand der Ausbreitung des Betons

 

Zum Beispiel beim betonieren von Bogenbrücken wo zu weicher Beton abrutschen würde.

Card 8

Question

Welche Angaben sind wichtig beim Vorbestellen von Beton?

Answer

  • Betonsorte
  • Menge [m³]
  • Restmengen-Nachbestellung (speziell abends und freitags)
  • Vorlaufmischungsmenge [m³]
  • Liefergeschwindigkeit [m³/h]
  • Chargenausdruck erforderlich?
  • Liefertage und –zeiten (Berufsverkehr, Ferien, Staugefahr, andere Baustellen, …)

Card 9

Question

Welche Einbauverfahren kennen Sie?

Answer

  • Betonierkübel ("Bombe")
  • Betonpumpe
  • Rutsche

Card 10

Question

Nenne die Vor- und Nachteile des Betonierkübels ("Bombe") und was zu beachten ist.

Answer

  • Vorteile
    • Ideal für kleine Betonagen
    • Fast alle Konsistenz-klassen möglich
    • Geringer Platzbedarf
  • Nachteile
    • Kran erforderlich
    • Geringe Förderleistung Füllmenge: üblicherweise 0,5-1,0 m³
    • Bei Betonage mit Schlauch können nur Betone mit mindestens weicher Konsistenz verarbeitet werden.
  • Zu beachten
    • Kübelgröße
      • Last-Weg-Diagramme beachten
    • Dauer der Betonage
    • Hubzeiten

Card 11

Question

Nenne die Vor- und Nachteile der Betonpumpe.

Answer

  • Vorteile
    • Hohe Förderleistung (ggf. höheren Schalungsdruck beachten)
    • Kein Kran notwendig
  • Nachteile
    • Hoher Platzbedarf
    • Steife Konsistenzen sind schwer pumpbar
    • Unwirtschaftlich bei kleinen Mengen
    • Leichtmetallrohre sind nicht zulässig
    • Betonstrom in den Leitungen darf nicht abreißen

Card 12

Question

Woran muss gedacht werden bei einer Vorbestellung von Betonpumpen?

Answer

  • Mastlänge
  • Anzahl
  • Geplante Förderleistung
  • Schlauchdurchmesser
  • Schlauchlänge
  • Voraussichtliche Dauer der Betonage
  • Ersatzpumpe
  • Schichtarbeit
  • Standort

Card 13

Question

Welche Randbedingungen gelten für die Anwendung der Tabellen und Diagramme für Frischbetondruck nach DIN 18218:2010-01

Answer

  • Frischbetonrohwichte γc = 25 kN/m³
  • Tatsächliche Erstarrungsende des eingebauten Frischbetons überschreitet tE nicht
  • Frischbeton der Konsistenzklassen F1, F2, F3, F4, F5 und F6 wird mit Innenrüttlern verdichtet
  • Schalung ist dicht
  • Mittlere Steiggeschwindigkeit v 7,0 m/h bei Betonen der Konsistenzklassen F1, F2, F3, F4
  • Beton wird gegen die Steigrichtung (von oben) eingebracht

Card 14

Question

Wie kann man das Erstarrungsende tE nach DIN 18218:2010-01 auf der Baustelle ermitteln?

Answer

  • 8 kg Beton nach Mischende in einen Kunststoffbeutel füllen, der in einem Eimer steht
  • Verdichten
  • Alle 30 min die Eindrückbarkeit des Beutels prüfen und dokumentieren
  • Prüfung endet bei der Konsistenz "erstarrt"
  • tE = 1,25 * tE,Knet

Card 15

Question

Was umfasst eine gute Baustellenlogistik?

Answer

  • Personal- und Geräteeinsatz planen und entsprechend vorhalten
  • Entlade- und Pumpenstandort festlegen
  • Dosieranlagen für Betonzusatzmittel ggf. vorhalten
  • Zufahrten und Abfahrten planen
  • Tragfähige Baustraßen sicherstellen
  • Einweisung der Fahrmischer vorsehen
  • Prüfplatz für die Abnahme und die Freigabe des Betons einplanen
  • Wartepositionen für die Fahrmischer vorsehen
  • Abschattungen für Warteplatz vorsehen ggf. aktive Kühlung planen
  • Ggf. Reinigung verschmutzter der Fahrzeuge vorsehen
  • Eindeutige Kennzeichnung von Pumpen, Kränen, Fahrzeugen

Card 16

Question

Welche Angaben benötigen Sie für die Erstellung eines Betonierkonzepts?

Answer

  • Wahl der Betonsorte, Verarbeitungszeit des Betons
  • Festlegung der Betonierabschnitte
  • Festlegung der Betonierfolge
  • Festlegung der erforderlichen Einbauleistung
  • Förderungsart, Gerätschaften
  • Bestimmung der stündlichen Frischbetonmenge
  • Bestimmung des Personalbedarfs
  • Berücksichtigung des Einbaus, der Nachbearbeitung und der Nachbehandlung

 

  • Betonierleistung ≥ 60 m³/h 
    • Beton aus 2 Lieferwerken und 1 Reservewerk mit gleichen Ausgangsstoffen
  • Pumpenleistung ≥ 60 m³/h 
    • 2 Pumpen gegenüberstehend (insgesamt ≥ 60 m³/h), Betonage in 5 m breiten Streifen bis jeweils zur Mitte 1 Reservepumpe gleicher Größe vorhalten
  • Personal
    • Abstimmung des Personals für Einbau, Verdichten, Abziehen, Nachbehandlung
  • Geräte
    • Alle notwenigen Geräte und Ersatzgeräte vorhalten

Card 17

Question

Wie könnte eine Checkliste für den "Einbau-Tag" aussehen?

Answer

  • Bewehrung vorhanden, abgenommen
  • Abstandshalter vorhanden
  • Schalung aufgestellt und geschlossen
  • Anker vorhanden und angezogen
  • „Diagonalstreben“
  • Außenrüttler montiert
  • Betonieröffnungen vorhanden
  • Rüttelgassen vorhanden
  • Rödeldrahtreste, Verschmutzungen entfernt?
  • Lage der Fugenbänder, Verpressschläuche in Ordnung
  • Einweisung der Fachkräfte !!!
  • Ausreichend Rüttler, Umformer und Stromversorgung vorhanden
  • Funktionskontrolle
  • Ersatzmaterial einplanen und prüfen
  • Rüttelbohle, Glättwerkzeuge vorhanden
  • Pumpenstandort und Zufahrt vorbereiten
  • Entladeplätze vorbereiten
  • Prüfstelle für Frischbetonprüfung und –freigabe einrichten
  • Auffangplatz für Vorlaufmischung vorbereiten (Pumpenbetonage)
  • Baustromverteiler
  • Stromerzeuger
  • Ausreichend Umformer und Rüttelflaschen vorsehen
  • Ersatzmaterial einplanen
  • Funktionskontrollen durchführen

Card 18

Question

Wie müssen die Fachkräfte am Einbau-Tag eingewiesen werden?

Answer

  • Klare Aufgaben festlegen
    • Wer führt den Schlauch?
    • Wer verdichtet an welcher Stelle?
    • Wer zieht die Oberflächen ab?
    • Wer kontrolliert die Schalung?
    • Wer weißt die Fahrmischer ein?
    • Wer bedient die Außenrüttler?
  • Einbaukonzept eindeutig klären
    • Wo wird begonnen und wie wird betoniert?
  • Ablösungen vorsehen
  • Schichtwechsel planen

Card 19

Question

Was ist zur Übergabe des Betons zu beachten?

Answer

  • Transport des Betons nur mit Fahrmischern oder Fahrzeugen mit Rührwerk (außer Beton mit steifer Konsistenz)
  • Unmittelbar vor dem Entladen ist der Beton so durchzumischen, dass er gleichmäßig durchmischt übergeben wird
  • Fahrmischer sollten 90 min nach der ersten Wasserzugabe zum Zement vollständig entladen sein (Witterungseinfluss beachten)
  • Bei der Übergabe muss die vereinbarte Konsistenz vorhanden sein
  • Frischbetontemperatur darf üblicherweise 30°C nicht überschreiten
  • Bei niedrigen Lufttemperaturen (-5 bis 3°C) Frischbetontemperatur beim Einbau > 5°C bzw. > 10°C

Card 20

Question

Wie kann eine Frischbetonprüfung und Freigabestelle auf der Baustelle eingerichtet werden?

Answer

Als Temporäre Prüfstelle (Mobil)

Als Stationäre Prüfstelle (im Container)

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