• Ausnahme im üblicherweise akuten Vergiftungsverlaufs
• Methodische Fragen klären: Trotz fehlender Eibenblätter ihr Nachweis im Tier
Card 23
Question
FB3
Was wurde dokumentiert?
Answer
Herzmuskelgewebe eines 18 Tage nach der Taxus-Aufnahme verendeten Kalbes
Card 24
Question
FB3
Erkenntnisgewinn?
Answer
• Chronische Vergiftung auch bei Taxus möglich
• Herzversagen durch Bindegewebebildung
• Nachweis von Alkaloiden im Pansensaft nach 18 Tagen
Card 25
Question
FB3
Was bleibt ungeklärt?
Answer
Wieviel Eibenblätter das Tier fraß
Card 26
Question
FB3
Worin besteht das ökologische Prinzip „Fraßschutz“?
Seite?
Answer
Im Verhindern gegenseitiger Ausrottung durch Co-Evolution
S. 94, 108, 132
Card 27
Question
FB3
Welche Anpassungsstrategien zeigen Pflanzen?
Seite?
Answer
Prä- und post-ingestiv sowie durch die Lebensform und das Re-generationsvermögen
S. 96ff
Card 28
Question
FB3
Welche „Kommunikationsmit-tel“ nutzen Pflanzen für Her-bivore?
Seite?
Answer
Prä-ingestiv (mechanisch verletzend, unangenehm schmeckend oder riechend) und post-ingestiv (anti-nutritiv oder organschä-digend)
S. 102 tab 7, s. 106
Card 29
Question
FB3
Warum sind Pferde empfindlich gegenüber den gerbstoffhalti-gen Eicheln?
Seite?
Answer
• Grasfresser sind auf Pflanzen mit geringen Gerbstoffgehal-ten spezialisert, und besitzen nicht wie die Konzentratselek-tierer tanninbindende Proteine im Speichel (Proline).
• Die ungehemmte adstringierende Wirkung der Tannine kann die Darmschleimhaut beim Pferd schädigen.
S. 96, 109
Card 30
Question
FB3
Welche „Kommunikationsmit-tel“ nutzt die Eibe (Taxus)?
Seite?
Answer
Organschädigend und post-ingestiv
S. 98 Abb 2
Card 31
Question
FB3
Was ist das Problem bei den Ab-wehrstrategie(n) der Eibe (Ta-xus)?
Answer
Abwehr im Sinne des ökologischen Prinzips versagt für Nutz-tiere in einem bestimmten Kontext
Card 32
Question
FB3
Wie haben sich die Pflanzen auf Weiden an den Verbiss ange-passt?
Seite?
Answer
Durch Lebensform (Hemikryptophyten), Bewehrung, Regenera-tion (Bestockung) sowie prä- und post-ingestiv (Unkräuter)
S. 98, 103 tab 8
Card 33
Question
FB3
Wie schützt sich die Herbst-Zeit-lose vor Verbiss und Schäden durch die Mahd?
Seite?
Answer
Indem sie prä- und post-ingestiv mit dem Weidetier „kommuni-ziert“ und sich ungestört reproduziert, indem sie sofort nach der Mahd blüht und vor der nächsten Mahd gefruchtet hat (Ge-ophyt).
S. 100
Card 34
Question
FB3
Wie schützt sich Jakobs-Greis-kraut vor Verbiss und Schäden durch die Mahd?
Seite?
Answer
Indem es prä- und post-ingestiv mit dem Weidetier „kommuni-ziert“ und sich fast ungestört reproduziert, indem es nach Ver-biss und Mahd Adventivknospen bildet (Hemikryptophyt)
S.125 Abb. 36, s. 164
Card 35
Question
FB3
Unter welchen Bedingungen profitieren Einjährige von Be-weidung?
Answer
• Lückige Grasnarbe
• Geringe Besatzdichte
Card 36
Question
Was war FB 1
Answer
Prunus-Into-xikation
Card 37
Question
Was war FB2
Answer
Ryegrass staggers
Card 38
Question
Was war FB3
Answer
Myocardial fibro-sis
Card 39
Question
Was war FB4
Answer
Hypocalcaemia
Card 40
Question
FB4
Welche Tierart?
Answer
Rind (Milchkühe)
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