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Branchenwissen Gesundheit, Kapitel 7, KVG

Ausbildung zur Arztsekretärin

Subject
Economy / Others
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Was heisst KVG?

Answer

Krankenversicherungsgesetz

Card 2

Question

Seit wann ist in der Schweiz die  Krankenkasse für Alle obligatorisch?

Answer

Seit dem 1.1.1996

Card 3

Question

Was sind Neuerungen im KVG von 1996?

Answer

  • Wechsel des Versicherten nach Einhaltung der Kündigkungsfrist
  • Nur für Erwachsene
  • Unterscheidung zwischen KVG und VVG ( Zusatzversicherung)
  • Obligatorisch für die gesamte schweizer Bevölkerung
  • Krankenkasse ist kostenlos
  • Wahl zwischen Krankenkassen und privaten Versicherer

Card 4

Question

Leistungen, die im KVG versichert sind:

Answer

  • Unfallbedingeter Arbeitsausfall
  • Bestimmte zahnärztliche Erkrankungen (Schweregrad)
  • Medizinisch notwenige Transporte sowie Rettungskosten
  • Pflegeleistungen zu Hause oder Im Pflegeheim
  • Der Untersuchung dienende Mittel und Gegenstände
  • Massagen und Schönheitsbehandlungen
  • Zeitlich unbegrenzte Leistungsvergütung im Spital
  • Subsidiäre Unfalldeckung
  • Gewisse Medizinische Präventionsmassnahmen
  • Erweiterte Leistungen bei Mutterschaft
  • Behandlung durch selbständig tätige Psychotherapeuten im Auftrag von Ärzten

Card 5

Question

Was ist eine Prämiengleichheit?

Answer

Männer und Frauen haben die gleich hohe Prämie.

Card 6

Question

Bei Krankheit müssen gewisse Leistungen selber bezahlt werden, wie heissen die?

Answer

Franchise und Selbstbehalt

Card 7

Question

Gewisse Leistungserbringer dürfen gemäss KVG zu Lasten der obligatorischen Krankenversicherung abrechnen, Nenne ein paar..................

Äerzte = auch  Ärztinnen

Answer

  • Pflegeheim
  • Apotheker
  • Heilbäder
  • Chauffeur
  • Spitäler, Rehabilitationen
  • Arzt
  • Chiropraktor
  • Hebammen
  • Verwalter
  • Schwimmbad
  • Geburtshäuser
  • Personen die Auf Anortnung von Ärzten Leistungen erbringen, Physio, Ergotherapie etc.
  • Laboratorien
  • Transport und Rettungsunternehmen
  • Diätküche
  • Einrichtungen, die der ambulanten Krankenpflege durch Ärtze dienen

Card 8

Question

Ein Spital wird nur unter gewissen Voraussetzungen zugelassen. Sie müssen mindestens fünf Voraussetzungen erfüllen:


Sinngemäss gilt das für Geburtshäuser, Anstalten, Einrichtungen, Rehabilitation, Pflegeheime etc.

Answer

  • ausreichende ärztliche Betreuung gewährleisten
  • über zweckentsprechende medizinische Einrichtungen und zweckentsprechnede pharmazeutische Versorgung gewährleisten
  • Nach der nach Leistungsaufträgen geliederten Spitalliste des Kantons stehen
  • über das erforderliche Fachpersonal verfügen
  • Jeder kann ein Spital eröffnen
  • Jede Gemeinde oder Stadt darf ein eigenes Spital bauen
  • muss in der Kantonspitalplanung mit eingeplant sein.

Card 9

Question

zugelassene Medikamente müssen ....................sein

Answer

  • zugelassen
  • schön bunt
  • wirtschaftlich
  • wirksam
  • wunderwirkend

Card 10

Question

Was bedeutet die Kantonale Spitalplanung?

Answer

 Auf der Spitalliste des Kantons muss ein Spital aufgeführt sein, um für die Leistungserbringung zugelassen zu werden.

Card 11

Question

Welche Komplementärleistungen sind von der Grundversicherung ausgeschlossen worden und wurden dann 2011 per Volksabstimmung provisorisch bis 2017 wieder in die Grundversicherung aufgenommen?

Answer

  • Intensivpflege
  • Neuraltherapie
  • Phytotherapie
  • Fusspflege
  • Antroposphische Medizin
  • Homöopathie
  • traditionelle chinesische Medizin

Card 12

Question

Was ist HMO Modell für ein Versicherungsmodell?

Answer

Im Krankheitsfall muss ein bestimmter Arzt im HMO Center zuerst aufgesucht werden.


Ausnahmen sind Gynäkologe, Augenarzt und Notfälle

Card 13

Question

Was ist Hausarzt Modell für ein Versicherungsmodell? 

Answer

Bei Krankheit muss immer zuerst der Hausarzt aufgesucht werden.

Ausnahmen sind Gynäkologe, Augenarzt und Notfälle

Card 14

Question

Was ist Hausarzt Modell für ein Versicherungsmodell? 

Answer

Bei Krankheit muss immer zuerst bei einer speziellen Beratungshotline angerufen werden.

Ausnahmen sind Gynäkologe, Augenarzt und Notfälle

Card 15

Question

Seit dem Jahr 2010 bekommt jeder Versicherte eine Karte.

Welche?

Answer

Krankenkassenkarte

oder Versichertenkarte.

darauf steht auch in vielen Fällen die neue AHV Nummer des Karteninhabers

Card 16

Question

Welches sind die beiden  Abrechnungstarife?

Answer

Stationäre Abrechnung mit SwissDRG

ambulante Abrechnung mit Tarmed

Card 17

Question

Was ist eine Prämienverbilligung?

Answer

Versicherte, deren steuerbares Einkommen eine bestimmte Höhe nicht übersteigt, ( je nach Kanton und Zivilstand verschieden) haben Anspruch auf eine Verbilligung ihrer Krankenkasse

Card 18

Question

In welcher Frist muss man sich als neu in der Schweiz wohnend und Neugeborene bei der Krankenkasse anmelden?

Answer

Innert drei Monaten nach der Wohnsitznahme in der Schweiz und Kinder nach der Geburt

Card 19

Question


Das neue KVG hat zwei Gesetze die im Bezug auf die Wahl des Versicherers vorhanden sind

Answer

  • versicherungspflichtige Personen dürfen den Versicherer frei wählen
  • versicherungspflichige Personen können die Krankenkassenprämien selber bestimmen
  • Die Versicherer müssen in ihrem örtlichen Tätigkeitsbereich jede versicherungspflichtige Person aufnehmen.
  • Männer habe grössere Versicherungsprämien

Card 20

Question

Wann endet die Versicherung?

Answer

wenn die versicherte Person der Versicherungspflicht nicht mehr untersteht

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