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Didaktik Schularbeit 4 KB

Discover Didaktik Schularbeit 4 KB: 44 flashcards with questions and answers.

Subject
Humanities / Pedagogy
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Nenne die 4 Ebenen der Kommunikation im Kommunikationsquadrat:

Answer

1* Sachinformation (worüber ich informiere) Daten, Fakten

3 Kriterien: -wahr/unwahr (zutreffend/nicht?) -relevant/irrelevant (sind Sachverhalten für Thema von Belang?) -hinlänglich/unzureichend (sind Sachverhalte ausreichend für Thema?)

2* Selbstkundgabe (was ich von mir zu erkennen gebe) Kostprobe von Persönlichkeit -der Gefühle, Werte, Bedürfnisse ICH- Botschaft (Sender mit Selbstkundgabe SCHNABEL- un/bewusst- Info von sich preisgibt-> Empfänger nimmt dies mit Selbstkundgabe-OHR auf – „Was ist das für einer“)

3* Beziehungshinweis (was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe) Wie stehe ich zum anderen? Durch Tonfall, Mimik vermittelt (Sender transportiert un/bewusst -> Empfänger- OHR fühlt sich respektiert/ gedemütigt…)

4* Appell (was ich bei dir erreichen möchte) Wünsche, Ratschläge, Handlungsanweisungen Einflussnahme auf Empfänger durch offenen / verdeckten Appell (Empfänger: „was soll ich jetzt machen, denken, fühlen?“)

Card 2

Question

Wichtige Fakten/Tipps in der Sozialpädagogik zum Thema Sprache in psychosozialen Beziehungen

Answer

- Komplettbotschaften als Ziel!

* Wir hören stets mit 4 Ohren, sprechen aber bewusst oft nur eines an zb: nur AppellOhr-> führt zu Widerstand + Reaktanz (weil oft aus negativen Erfarhungen)

-> Daher Wünsche+ Erwartungen mit Selbst / Beziehungsaussagen untermauern -

WIR- Sprache (muss nicht im Satz vorkommen) -> Bei Menschen mit belasteten Bindungserfahrungen -

Herdplattenmodell (Schmidt-Tanger)

– mit Hilfe des Komm.quadrat bewusst zuhören

- Abkühlung: sinkt bei sachlichen Fragen (zb. „was würde ein beteiligter Dritter sagen?“ – Sache + Appellreflexion (jemand ist sehr aufgeregt, zornig – nicht mehr sachlich äußern möglich)

- Anheizen: durch emotionale Fragen – Selbstoffenbarung + Beziehung (man kann nicht erkennen, wie es Person geht) - Fokus auf Sachbotschaft -> gibt Distanz; man kann Beziehung bewusst mitgestalten; Grenzen aufzeigen

Card 3

Question

3 Grundprinzipien des Partnerzentrierten Gesprächs

Answer

-> Akzeptanz (Wertschätzung)

–> Empathie (Verstehen)

–> Kongruenz (Echtheit, Wieviel zeige ich von mir)…auch TZI

Card 4

Question

3 Techniken des Partnerzentrierten Gesprächs

Answer

1. Zuhören (non verbale Zugewandtheit, Blickkontakt/ Vermeiden: „nein…“, „ach was...“)

2. Paraphrasieren Vertrauensaufbau, Zeitgewinn, Verständnis (beginnen mit: „wenn ich dich bis hier richtig verstanden habe…“)

3. Verbalisieren (Wiederholung) emotionale Inhalte + spiegeln (nicht nur Sachinhalt paraphrasieren, sondern auch Gefühle, die sie dabei herausgehört hat) Dialog entsteht (ein „Geschenk“ dem Gegenüber machen- Achtung, dass nicht Zuhörer zum Erzähler wird (zb. Theorie Praxis Transfer: SELF: am Weg zum Café: Zeitsprünge: kann ich eine Geschichte erzählen- wie ich in eurem Alter war…Madina+ Amina- Angst Schule Noten Druck)

Card 5

Question

Leitfragen des Partnerzentrierten Gesprächs

Answer

* Was empfindet mein Gegenüber?

* Was ist Gegenüber wichtig, was er gerade äußert?

* Was beschäftigt ihn/ Welches Interesse / Was will sie damit verfolgen?

* Wie ist ihm/ihr zumute?

Card 6

Question

Wirkung des Partnerzentrierten Gesprächs

Answer

* am Ende muss keine Lösung sein (Horizonterweiterung)

* nicht eigene Erfahrung einbringen

* Sicht spiegeln – Problem verstanden + es können aus eigener Sicht Lösungsansätze gefunden werden

* Problem auf tieferen Ebenen erfasst (verdeckte Thematiken?)

* Berater*in = aktiver Zuhörer*in -> Prozessberatungsmodell (und nicht Experte/Arztmodell)

* fördert Beziehungsaufbau-> Grundlage für weitere Interventionen

* hilft bei Klärung, Validierung der Gefühle

Card 7

Question

Gesprächsmodelle

Answer

1. Arzt – Patient*innen Modell (beratende Person wie „Arzt“- def. mir Problem + Lösung)

2. Expert*innen Modell (beratende Person inhaltlicher Experte: Nimm Problem + bring Lösung)

3. Prozessberatungsmodell (Begleitperson: begleite mich am Weg zur Problemlösung)

Card 8

Question

Mittelbare Wirkung des Partnerzentrierten Gesprächs

Answer

- Kohärenzgefühl: Vereinbarkeit/ Übereinstimmung von Gefühlen

- Selbstoffenbarung: Angst sich zu öffnen nimmt ab =

- Authentizität: in Kommunikation durch Kohärenz + Vertrauen (von beide Seiten)

- Selbstbild: wird realistischer- durch Fremdbild unterstützt

Card 9

Question

Komplettbotschaft im Kommunikationsquadrat

Answer

Card 10

Question

Wie funktioniert gewaltfreie Kommunikation als 4-teilige Botschaft? 

Answer

Chance eines konstruktiven Dialogs + Beachtung von

1. Wahrnehmung/ Beobachtung

2. Interpretation (Gefühle)

3. Eigene Reaktion

4. Wünsche / Erwartungen / Bitte

Card 11

Question

Was sind die Schritte der Konstruktiven Kommunikation? 

Answer

Card 12

Question

DU vs. ICH - Form

Answer

DU- FORM

- Wenn Verhalten störend -> Achtung vor „Fingerzeig“: „Warum tust du nicht!“

Dadurch: *Indirekte Botschaft,

* dadurch Kommunikation zw. Sender- Empfänger gestört

* Sowie Wertschätzung, Authentizität

Wirkung: * Widerwille * Schuld * Ärger „Du bist nicht OK“ * Herabsetzung * Einschränkung der Selbstachtung * Geht an Bedürfnissen des Angesprochenen vorbei

ICH- FORM

- eigene Gefühle Wahrnehmung „Es hat mich geärgert…

“ Wirkung: * Betroffenheit * Nachdenklichkeit * Bereitschaft zur Klärung / Entschuldigung

Card 13

Question

Wofür sind Emotionen gut?

Answer

- Sie geben überlebenswichtige Infos über die Bedürfnisse - Regulation durch Emotionen

- DADURCH Angemessene Regulation der Emotionen

- Emotionen haben regulierende Funktion auf interaktionelles / soziales Verhalten

- Interaktion zwischen Menschen

Card 14

Question

Wie finden wir Zugang zu unseren Emotionen? 

Answer

- benennen

- erkennen

- zuordnen

Card 15

Question

Können uns Gefühle etwas mitteilen?

Answer

- Bedürfnisse/ Befindlichkeit meines Gegenübers (meine eigenen)

- unbewusstes sichtbar machen

Card 16

Question

Was tragen Gefühle zum Denken bei?

Answer

- können sich positiv sowie negativ auf das Verhalten auswirken

- Ziele / Vorhaben beeinflussen

Card 17

Question

Wie können störende Emotionen kontrolliert werden? 

Answer

- Selbst- und Beziehungsmanagement

--> Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Wollen, Handeln

- Bewusstmachen eigener und fremder Wahrnehmung

- Hilfe bei Regulation der Gefühle im Verhalten (Zb. durch Partnerzentriertes Gespräch, Beziehung als erzieherische Hilfe, körperorientierte Methoden (Achtsamkeitsverfahren…) UND Kognitive Lerntheorie wie: ABC-Analyse, Sokratischer Dialog…)

 

Card 18

Question

wie werden Bedürfnisse erkannt? 

Answer

- durch Emotionen in der Interaktion zwischen Menschen

Card 19

Question

Wie werden Bedürfnisse zum Ausdruck gebracht?

Answer

- Bedürfnis zur Interaktion (zw. Menschen) = wichtige Signal – Funktion des emotionalen Ausdrucks

- dadurch zuerst Regulation durch unsere Emotionen -> DANN Regulation der Emotionen (Gefühle) im Ausdruck

- Ausdruck gibt Gegenüber Infos über Befindlichkeit

- Emotionen haben regulierende Funktion auf interaktionelles Verhalten

Card 20

Question

Lassen sich Gefühle durch andere Gefühle beeinflussen, verändern, ersetzen?

Answer

JA!

- negative Emotionen wahrgenommen -> schwächen sie sich dadurch ab (Validierung)

- mit „angenehmen“ können unangenehme ersetzt werden (= nicht verdrängen!)

- positive Gefühle (kurz od. längerfristig wohltuend) - als Gegenmittel bei negativen Emotionen in Gedächtnis rufen

- hinter neg., / emotionale Überreaktion (Jähzorn), kommen durch Akzeptanz adaptive Emotionen (wie Trauer) zum Vorschein

- Emotionen geben Aufschluss über Bedürfnisse/ Interessen einer Person

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