Back to overview

Didaktik Schularbeit 4 KB

Discover Didaktik Schularbeit 4 KB: 44 flashcards with questions and answers.

Subject
Humanities / Pedagogy
Language of creation
German
44 flashcards No ratings yet 0 views
Add to my sets

Sign in to add this set to your collection. You will return here afterwards.

Cards in this set

Card 21

Question

Emotionsregulation - durch und der Emotionen

Answer

1. Regulation durch Emotion:

- Emotionen geben überlebenswichtige Infos über Bedürfnisse

- Vorhaben/ Ziele basieren auf emotionalen Ebenen

- E. können nicht immer angemessene Wegweiser sein (=MALADAPTIV)

DAHER

2. Angemessene Regulation der Emotionen (Gefühle)

- angemessen = emotionaler Prozess durch kognitive Prozesse regulieren und dadurch beeinflussen

-> Wie mit Emotion umgehen? Wie Gefühle beeinflussen?

Card 22

Question

Was sind die Schritte konstruktiver Kommunikation im Selbst- und Beziehungsmanagement? 

Answer

Card 23

Question

Verknüpfung mit Anwendung von Methoden und Techniken.. (Grafik!)

Answer

Card 24

Question

Was gibt es zur Regulation durch und der Emotionen zu sagen? 

Answer

* Bedürfnis zur Interaktion (zw. Menschen) = wichtige Signal

– Funktion des emotionalen Ausdrucks * dadurch zuerst Regulation durch unsere Emotionen -> DANN Regulation der Emotionen (Gefühle) im Ausdruck

* Ausdruck gibt Gegenüber Infos über Befindlichkeit

* Emotionen haben regulierende Funktion auf interaktionelles Verhalten

Card 25

Question

Wie kann man die Emotionsregulation unterstützen? 

Answer

zwischen

* Impulsivität (unwillkürlich)

* Selbstkontrolle/ Regulation (Verstand im Vordergrund) -> braucht Zusammenspiel von Unbewusstem + Verstand

-> Unterregulation: wenn Emotionen überwältigen -> kann Sozialverhalten stören

-> Überregulation: Emotionen im Verborgenen -> kann situative Bedürfnis der betroffenen Person unbefriedigt bleiben

*Bewusstmachen eigener + fremder Wahrnehmung

* Hilfe bei Regulation der Gefühle im Verhalten

Zb. durch Partnerzentriertes Gespräch, Beziehung als erzieherische Hilfe, körperorientierte Methoden (Achtsamkeitsverfahren…) UND Kognitive Lerntheorie wie: ABC (Ausgangssituation/ Bewertung/ Konsequenzen auf Gefühl+ Verhaltensebene) – Analyse (wir begleiten Klienten vom IST -> SOLL- Zustand), Sokratischer Dialog…

Card 26

Question

Was gibt es zum Selbst- und Beziehungsmanagement allgemein zu sagen? 

Answer

* werden negative Emotionen wahrgenommen -> schwächen sie sich dadurch ab (Validierung)

* mit „angenehmen“ können unangenehme ersetzt werden (= nicht verdrängen!)

* positive Gefühle (kurz od. längerfristig wohltuend) - als Gegenmittel bei negativen Emotionen in Gedächtnis rufen *

hinter neg., / emotionale Überreaktion (Jähzorn), kommen durch Akzeptanz adaptive Emotionen (wie Trauer) zum Vorschein

*Emotionen geben Aufschluss über Bedürfnisse/ Interessen einer Person

Card 27

Question

Beispiele für maladaptive Schemata? 

Answer

- Situationen in GUT u. SCHLECHT einteilen

- aus einzelnem Erlebnis -> große Befürchtungen abgeleitet

- positive Dinge ignorieren

- Katastrophendenken über Zukünftiges

- annehmen, dass Person selbst Grund für negative Ereignisse ist

- überhöhte Erwartungen an sich selbst - ein negatives Detail zu viel Aufmerksamkeit

- Abwertung in generalisierender Form

Card 28

Question

Wie sieht ein emotional sicherer Grundzustand aus? 

Answer

- Eigene Gefühle erkennen // - Eigene Gefühle benennen // - Gefühle zuordnen

Card 29

Question

Wie sieht das Drama-Dreieck aus? 

Answer

Card 30

Question

Was ist beim Täter relevant? 

Answer

Rolle: wirft vor, übt Kritik, lacht aus, setzt herab

Thema: Kritik, Anklage

Abwertung: Wert + Würde der anderen, Bedürfnis nach Nähe

Profil: lastet anderen Schuld an, zieht sie zur Rechenschaft heran m sich zu rechtfertigen. Strebt nach Kontrolle, dominiert damit die Prozesse. Zuwendung der anderen durch Macht erzielen. Diese Rolle wird oft von Menschen übernommen, die Opferrolle gut kennen u, in Täterschaft die eigene Hilflosigkeit abwehren (Täter-Opfer-Umkehr)-> Zb. „Honeymoonphase“

Card 31

Question

Was ist relevant bei der Opferrolle? 

Answer

Rolle: Hilflos, verzweifelt, schüchtern + scheinbar unwissend, devot, fühlt sich ungerecht behandelt

Thema: Ablehnung + Hilflosigkeit Abwertung: eigene Lösungskompetenz

Profil: steht im Mittelpunkt, Ziele sind auf Opfer ausgerichtet -> dadurch indirekt Macht

Bekommt durch Leid Aufmerksamkeit Ordnet sich Täter + Retter unter

Übernimmt keine Verantwortung, zeigt zur Lösung minimale Aktivität (Passivität + Demotivation) „Ich bin nicht OK“ -Haltung

Card 32

Question

Was ist relevant bei der Retterrolle? 

Answer

Rolle: Hilft immer, springt ein, tröstet + denkt für die anderen mit (auch ohne gebeten worden zu sein)

Thema: Selbstgerechtigkeit

Abwertung: Lösungskompetenz der anderen, eigenes Nähebedürfnis

Profil: wird über Opfer bestätigt = Anerkennung

Abhängigkeit wird erzeigt = soziale Kontrolle

Wird für alles Denken, Fühlen, Handeln verantwortlich gemacht

Hat Täter + Opfer gegenüber „Du bist nicht OK“- Haltung-> Opfer soll sich dem Täter anders gegenüber verhalten Handelt ungefragt

Card 33

Question

Typisch menschlich im Dramadreieck im Kindes- und Erwachsenenalter und im Spiel? 

Answer

- Ca. ab 4J. Rollen in (Drama-) Spielen ausprobieren

- im Kindesalter ca. ab 4J: *bietet Schutz vor Scham + Überforderung

* klare Vorstellung von Gut + Böse -> schützt vor Angst + Überforderung

* Erwachsenen Alter:

* wenn Mensch Situation differenzieren kann, was nur durch Vertrauen/ Sicherheit möglich ist -> * Emotionen zulassen

*stabile Kompetenz- u. Kontrollerwartung hat

- SPIEL = Entwicklungsprozess:

* Kinder lernen durch unterschiedliche Rollen Verständnis für Gefühle

* erleben Impulse in Konflikten

* fremde + eigene Grenzen kennenlernen / reflektieren = Konflikt + Streitkompetenz * Kinder eignen sich Denk- u. Handlungsmunster in den Rollen an -> dann erwachsen erleben sie die Rollen des Drama- Dreiecks als Normalität

Card 34

Question

Was gibt es allgemein zum Dramadreieck noch zu sagen? 

Answer

- es handelt sich um die Suche nach Zuwendung, verdeckte Anliegen, -> die Emotionsregulation ist maladaptiv

- Spiel im Drama- Dreieck = manipulativ = Ausdruck innerer Konflikte -> diese Konflikte werden jedoch ausgeblendet, da „symbiotische Beziehung“ gefährdet (zb. Mutter-Kind)

- Doppelte Verständnis (FEHLT im Drama- Dreieck):

* Emotionen regulieren uns

* regulieren es dann auch im Außen-> ich habe meine Gefühle also verstanden

- durch Drama wird Austausch echter Gefühle vermieden/ unterdrückt, da beziehungsgefährdend

- Gefühle wichtig zb.: Angst warnt vor Gefahr Ärger zeigt, dass Grenzen verletzt Trauer hilft mit Vergangenem abzuschließen Freude, dass es so bleiben soll, wie es gerade ist

- Gefühle wahrnehmen ist wesentlich für Beziehungsaufbau - Im Drama-Dreieck sind Rollen durch Abwertung im Denken gekennzeichnet Nähe nur durch Grenzüberschreitung (PROVOZIERT) empfindbar (kann zu Gewalt führen)

- Grenzen sind oft Beteiligten selbst nicht bewusst, werden aber vom Gegenüber erwartet

Card 35

Question

Mögliche Anwendung des Drama-Dreiecks

Answer

• Rollenvergabe erkennen (Ausstieg)

• Konfliktvermittlung + Verantwortungsübernahme

• Psychoedukativer Nutzen

Card 36

Question

Wie sieht das Gewinner- Dreieck im Gegensatz zum Drama-Dreieck aus? 

Answer

Card 37

Question

Rolle des Unterstützenden im Dramadreieck

Answer

Ver/ Sorger

Denkt nicht für andere, bleibt bei sich

grenzt sich ab

bezieht sich auf andere

geht keine Symbiose ein

Profil:

- echtes Interesse

- Respekt

- Frage nach Nöten, Wünsche, Zielen des Opfers (Was erwartest du von mir?)

Card 38

Question

Rolle des Konfrontierer im Dramadreieck

Answer

Selbstbewusster, kann eigene Interessen vertreten

Nein – Sagen

Nachfragen

Toleranz

Konstruktives Feedback

Profil: -

Regeleinhaltung fordern

-eigene Bedürfnisse nicht auf Kosten anderer befriedigen

- Bestrafung nicht Ziel, nur Konsequenz auf Verhalten

Card 39

Question

Hilfesuchender im Dramadreieck

Answer

Empfindsamer

Verletzlicher

Schmerz + Trauer leben + annehmen

Aktiv, bittet um Hilfe wo nötig (bereit für Hilfe)

Schiebt nicht ab

Löst Probleme aus jetzigen Möglichkeiten heraus

Profil:

-Problem erkennen -> Hilfe annehmen

- nach Hilfe Fragen

Card 40

Question

TA-Methoden zum Umgang mit Gefahr, ins Drama-Dreieck einzusteigen

Answer

1. Emotionscoaching (über Emotionen reden), Vereinbarungen + Angebotsverhandlungen: Was brauche ich/du? -> aufeinander eingehen

2. Konfrontation: Person mit Spielangeboten (= wiederkehrende unproduktive Interaktionsmuster) konfrontieren + direkt ansprechen

3. Ignorieren: Einladung zur Rollenübernahmen ignorieren

4. Gefilterte Rollenübernahmen: - Wenn Klient nur 1 Rolle einnehmen kann, dann vorerst ok. - Spielgewinn anbieten -> ganze Fürsorge, Verantwortung + Lösung übernommen => DADURCH - Innere Bedürfnisse befriedigt + Energie wird aus Spiel entzogen-> DADURCH - Auflösung der Rollen, Spiel wird abgeschwächt bis hin zum Beenden des Spiels

How to use this set

Read the preview and check whether the content and answers suit your learning goal. You can add the public set to your sets to study it. Your account shows the available actions.

Rejoining the server...

Rejoin failed... trying again in seconds.

Failed to rejoin.
Please retry or reload the page.

The session has been paused by the server.

Failed to resume the session.
Please reload the page.