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EIPOS_06_4.9_Estriche

Discover EIPOS_06_4.9_Estriche: 78 flashcards with questions and answers.

Subject
Sciences / Technology
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 61

Question

Welche Folgen können das Abdecken des frischen Estriches mit Folie haben?

Answer

Durch Verdunstungsstau nach abnehmen der Folie Abtrocknung von oben nach unten Folge: Schüsseln. Besser ohne Folie und ohne Lüften (erst nach 7 Tagen)

Card 62

Question

Wie machen sich die Wechselwirkung des Estrichs mit Belägen bemerkbar und was ist zu prüfen?

Answer

ausreichende Belegreife muss geprüft werden (direkt vor Beginn der Arbeiten) auch bei ausreichende Restfeuchte kann es noch zu Verformungen des Estrichs kommen Restverformungen von bis zu 5mm sind nicht zu beanstanden

Card 63

Question

Welche Ursachen können die Verformungen des Estrichs haben?

Answer

Aufschüsseln (bei Trocknung) Schwindrisse Absenkung durch Teilflächenbelastung und/oder Verkehrslasten Kriechen der Dämmstoffe und Dauerbelastung

Card 64

Question

Welche Restfeuchte ist bei Zementestrichen zulässig und wie wird sie geprüft?

Answer

1,8 % beheizte Estriche 2,0 % unbeheizte Estriche Prüfung erfolgt vor Ort mit dem CM-Gerät

Card 65

Question

Was kann bei Belagverlegung mit zu hoher Restfeuchte passiern?

Answer

Boden kann sich aufwölben, da Abtrocknung unterseitig erfolgt. Bei großen Flächen kann unter Last Aufwölbung am Hochpunkt der Wölbung mit Riss einhergehen

Card 66

Question

Nennen Sie die stofflichen Vorteile des Calciumsukfatestriches.

Answer

geringe Quell- und Schwindmaße, auch für Verlegung auf Systemböden geeignet fugenlose Verlegung auf großen Flächen möglich hohe Frühfestigkeit durch schnelles Abbinden, der Estrich ist bereits nach 24 Std. wieder begehbar und nach 48 Std. belastbar hohe Endfestigkeit, Druckfestigkeiten von > 50 N/mm² sind bei entsprechender Rezeptur zu erzielen Wegfall schwerer körperlicher Arbeit, insbesondere im Vergleich zum herkömmlichen Zement-Estrich günstige Verlegetemperaturen von 5°C bis 35°C Gewährleistung einer ständigen Qualitäts- und Produktüberwachung optimal auch für Heizestrich, die spezifischen Eigenschaften der Calciumsulfat-Fließestriche ermöglichen besonders günstige Wärmeübergangswerte hohe Verlegeleistung gesundheitlich völlig unbedenklich

Card 67

Question

Nennen Sie die stofflichen Nachteile des Calciumsukfatestriches.

Answer

Calciumsulfat ist wasserlöslich, dadurch nur im dauertrockenen Zustand einsetzbar bei Wasserbelastung Festigkeitsverlust Möglichkeit zur Nachhydratation und dadurch bedingt Quellerscheinungen

Card 68

Question

Wovon hängt die Austrocknungsdauer des Estriches ab?

Answer

Estrichdicke Bauklimatische Bedingungen (Sommer/Winter) Beheizung oder Luftentfeuchter Luftbewegung

Card 69

Question

Welche Austrocknugsmechanismen werden bei Estrichen zu Grunde gelegt?

Answer

Feuchtetransport innerhalb des Estrichs Feuchtetransport in der Grenzschicht Estrich/Luft Feuchtetransport in der Luft

Card 70

Question

Welche Arten des Feuchtigkeitstransport innerhalb einer Baustoffpore gibt es?

Answer

Flüssigkeitstransport (wassergefüllte Pore) Kapillartransport (benetzte Porenwand) Diffusion (gasförmig über Porenraum)

Card 71

Question

Fugenarten?

Answer

Gebäudetrennfugen Bewegungsfugen Randfugen Anschlussfugen Scheinfugen Belagdehnungsfugen

Card 72

Question

Wo sind Fugen im Estrich anzuordnen i.d.R.?

Answer

gem. Fugenplan Heizestrich - Türdurchgang/Je Heizkreislauf bei entsprechende Feldgröße (gedrungene Felder 1:2) über Bauwerksfugen an aufgehenden Bauteilen Biegezugzone bei Decken

Card 73

Question

Welche Anforderungen an Fugen werden gestellt?

Answer

geradliniger Verlauf deckungsgleiche Übernahme in den jeweils maßgeblichen Konstruktionsschichten. Übernahme der erforderlichen Fugenbreite in den jeweils maßgeblichen Konstruktionsschichten Fugenausbildung in Abhängigkeit der Funktion und Nutzung mechanische Belastungen Dichtigkeit

Card 74

Question

Welche Funktion haben Scheinfugen im Estrich?

Answer

Scheinfugen sind Sollbruchstellen für das Verkürzen des Estrichs Scheinfugen können nach Abschluss der Schwindprozesse kraftschlüssig geschlossen werden.

Card 75

Question

Was ist bei Randfugen zu beachten?

Answer

sind Bewegungsfugen im Anschluss an Wänden und Einbauteilen Ausbildung mit geeigneten Randdämmstreifen bis auf den tragenden Untergrund bzw. bis zur Unterkante der obersten Dämmschicht Sicherung gegen Lageveränderungen muss so gewählt, dass beim Estricheinbau kein Mörtel zwischen Wand und Randdämmstreifen gelangen kann muss an Belagsoberkante mind. 1 cm überstehen Darf erst nach Fertigstellung des Fußbodenbelages bzw. bei textilen und elastischen Belägen erst nach Erhärten der Spachtelmasse abgeschnitten werden. bei Heizestrichen mit Seitenlängen bis 8 m so breit, dass 5 mm Bewegungsmöglichkeit gegeben ist über 8 m Berechnung der erforderlichen Breite bei CAF unbeheizt mind. 8 mm; beheizt mind. 10 mm

Card 76

Question

Was ist bei der Nenndicke für Heizestriche Bauart A (Rohr in Estrich) zu beachten?

Answer

Zur geforderten Nenndicke ist der Rohrdurchmesser hinzuzurechen.

Card 77

Question

Nennen Sie Vorteile von Fertigteilestrichen.

Answer

keine Wartezeiten, da keine Trocknung notwendig • rationell einbaubar, da vorkonfektioniert • geringes Gewicht, vor allem in der Sanierung von Bedeutung • vielseitig einsetzbar, da dem Grundriss anpassungsfähig • gute Winterbaumöglichkeit, da keine Mörtelaufbereitung • gute Wärme- und Schalldämmung erreichbar, wenn im System des Herstellers gearbeitet wird • gute Anpassung an unterschiedliche Konstruktionshöhen, z.B. durch differente Elementedicke bzw. Schüttung (Altbau) • guter Gehkomfort

Card 78

Question

Nennen Sie Nachteile von Fertigteilestrichen.

Answer

bei Belastung auf nachgebenden Deckenkonstruktionen • einlagige Verlegung mit geringer Nut-Feder-Ausbildung oder Stufenfalz auf dicker, nachgebender Schüttung (Knickspannungen, Bewegungen, Anpassung an den Untergrund) • großer Balkenabstand (normal bis 0,80 m, darüber kritisch), da sich die Gesamtkonstruktion differenziert absenken kann • Baufeuchte, die nicht erkennbar ist (Feuchte in der alten Deckenkonstruktion) • sich nachverdichtende Schüttungen • Feuchte mineralischer Schüttungen • lange Wartezeiten nach der Verlegung des Trockenestrichs • nur für leichte Beanspruchung geeignet (z.B. gewerbliche Nutzung evtl. mit Sonderkonstruktionen) • Feuchteempfindlichkeit (z.B. Spanplatte, gipsgebundene Platten) • Anpassung an den Untergrund (Ebenheitstoleranzen) • diffiziles Verhalten, wenn Belagverlegung nicht sofort erfolgt (z.B. Ablösen des Kartons von der Platte) • nicht für alle Beläge geeignet (z.B. Keramik mit Vorbehalt) • Schüttungen (Feuchte, Volumenstabilität, Verdichtbarkeit, Stabilität nach Verlegung) • Trommel- oder Barackeneffekt beim Begehen möglich • Wärmedurchgang bei Fußbodenheizungen

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