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Fachinformatiker Anwendungsentwicklung AP2

Anwendungsentwickler pruefung AP2

Subject
No category / Others
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 41

Question

Beschreiben Sie die Sicherungsarten Vollsicherung und differenzielle Sicherung

Answer

Vollsicherung:

Bei einer Vollsicherung werden alle ausgewählten Daten vollständig gesichert – unabhängig davon, ob sie sich seit der letzten Sicherung verändert haben.

Vorteil: Einfache Wiederherstellung, da nur ein Backup benötigt wird.

Nachteil: Hoher Speicherbedarf und längere Sicherungszeit.


Differenzielle Sicherung:

Die differenzielle Sicherung speichert nur die Daten, die sich seit der letzten Vollsicherung geändert haben.

Vorteil: Spart Speicherplatz und Zeit im Vergleich zur Vollsicherung.

Nachteil: Zur Wiederherstellung werden die letzte Vollsicherung und das letzte differenzielle Backup benötigt.


Card 42

Question

Vererbung, Aggregation, Komposition, Assoziation und Realisirung erklaeren mit Beispiel 


Beziehung

Beschreibung

Beispiel

Vererbung



Aggregation



Komposition



Assoziation



Realisierung



Answer


Beziehung

Beschreibung

Beispiel

Vererbung

„ist-ein“-Beziehung

Hund ist ein Tier

Aggregation

„hat-ein“-Beziehung (lose Kopplung)

Universität hat Professoren

Komposition

„besteht-aus“-Beziehung (starke Kopplung)

Auto besteht aus Motor

Assoziation

Allgemeine Beziehung („kennt“)

Kunde bestellt Produkt

Realisierung

Implementierung eines Interfaces

Drucker implementiert IDruckbar


Card 43

Question

Was bedeutet Vererbung in der UML?


Answer

Eine Klasse erbt Eigenschaften und Methoden einer anderen Klasse. Beispiel: Ein Auto erbt von Fahrzeug.

Ist ein Beziehung

Card 44

Question

Was ist eine Aggregation in der UML?


Answer

Eine „hat-ein“-Beziehung, bei der Teile unabhängig vom Ganzen existieren können. Beispiel: Eine Schule hat Lehrer, die auch ohne die Schule existieren.


Card 45

Question

Was ist eine Komposition in der UML?

Answer

Eine „besteht-aus“-Beziehung mit starker Bindung; Teile existieren nur mit dem Ganzen. Beispiel: Ein Haus besteht aus Räumen, die ohne das Haus nicht existieren.


Card 46

Question

Was bedeutet Assoziation in der UML?


Answer

Eine allgemeine Beziehung zwischen Klassen, z. B. „kennt“. Beispiel: Ein Kunde bestellt ein Produkt.


Card 47

Question

Was ist eine Realisierung in der UML?


Answer

Eine Klasse implementiert ein Interface. Beispiel: Drucker implementiert IDruckbar.


Card 48

Question

Was ist das Wasserfallmodell in der Softwareentwicklung?

Answer

Das Wasserfallmodell ist ein lineares Vorgehensmodell.

Die Phasen (Analyse, Design, Implementierung, Test, Wartung) werden nacheinander durchlaufen.

Eine Phase muss vollständig abgeschlossen sein, bevor die nächste beginnt.



Card 49

Question

Was zeigt ein GANTT-Diagramm?

Answer

– Start und Ende von Aufgaben

– Dauer der Aufgaben

– Reihenfolge der Aufgaben

– Welche Aufgaben gleichzeitig laufen

Card 50

Question

Was zeigt nur ein Netzplan?

Answer

– Abhängigkeiten der Aufgaben

– Kritischer Pfad

– Pufferzeiten

– Früher/später Start und Ende



Card 51

Question

Wie formuliere ich eine SQL-Abfrage, die alle Kunden zurückgibt, die z.B.„Messe Hamburg“ enthalten, aber nicht „Messefreikarte“?

Answer

Verwende eine Subquery, um Kunden mit „Messefreikarte“ auszuschließen:

SELECT K.Name
FROM Kunde AS K
JOIN Kunde_Selektionsmerkmal AS KS ON K.Kd_ID = KS.Kd_ID
JOIN Selektionsmerkmal AS S ON KS.Set_ID = S.Set_ID
WHERE S.Beschreiben = 'Messe Hamburg'
AND K.Kd_ID
NOT IN (
SELECT KS2.Kd_ID
FROM Kunde_Selektionsmerkmal AS KS2
JOIN Selektionsmerkmal AS S2 ON KS2.Set_ID = S2.Set_ID
WHERE S2.Beschreiben = 'Messefreikarte'
);


Merke:

  • = '...' prüft eine bestimmte Selektion
  • NOT IN (SELECT ...) schließt bestimmte Kunden aus
  • Wichtig bei Mehrfachzuordnungen!




Card 52

Question

Warum funktioniert JOIN … WHERE ID IS NULL nicht?


Answer

Wenn du einen normalen JOIN (also INNER JOIN) verwendest, bekommst du nur Datensätze, bei denen die Verknüpfung erfolgreich ist.


Das heißt:

Wenn es keine passenden Einträge in Kunde_Selektionsmerkmal gibt, wird der Kunde gar nicht erst im Ergebnis auftauchen –

deshalb kannID IS NULL dort nie wahr sein.


Beispiel:

SELECT K.*

FROM Kunde AS K

LEFT JOIN Kunde_Selektionsmerkmal AS KS ON K.Kd_ID = KS.Kd_ID

WHERE KS.Kd_ID IS NULL;


Erklärung:

  • LEFT JOIN: zeigt alle Kunden, auch wenn sie kein Selektionsmerkmal haben.
  • WHERE KS.Kd_ID IS NULL: filtert nur die Kunden ohne Selektionsmerkmal.



Warum geht JOIN … WHERE IS NULL nicht?

→ Weil JOIN nur Übereinstimmungen liefert – es gibt dann keine NULLs.


Lösung:

→ LEFT JOIN + IS NULL, um fehlende Verknüpfungen zu finden.



Card 53

Question

Wie zeigt man alle objekte in sql mit und ohne Selektionsmerkmal?

Answer

LEFT JOIN

Card 54

Question

Was sind die 7 Schichten des OSI-Modells (von unten nach oben)?

Answer

  1. Bitübertragungsschicht (Physical Layer)
    → Übertragung von Bits (0/1) über das physikalische Medium (z. B. Kabel)
  2. Sicherungsschicht (Data Link Layer)
    → Fehlererkennung & MAC-Adressen, z. B. Switches
  3. Vermittlungsschicht (Network Layer)
    → Routing & IP-Adressen, z. B. Router
  4. Transportschicht (Transport Layer)
    → Verbindungsaufbau, TCP/UDP, Portnummern
  5. Sitzungsschicht (Session Layer)
    → Verwaltung von Verbindungen/Sitzungen
  6. Darstellungsschicht (Presentation Layer)
    → Datenformate, z. B. Verschlüsselung, Kompression
  7. Anwendungsschicht (Application Layer)
    → Schnittstelle zu Programmen, z. B. HTTP, FTP, E-Mail


Merksatz:

“Bitte Sicher Vorher Tee Saufen Dann Atmen”

(Bitte = Bitübertragungsschicht, Sicher = Sicherungsschicht usw.


Card 55

Question

Was ist ein Unit-Test und wozu wird er verwendet?


Answer

Ein Unit-Test ist ein automatisierter Test, der eine einzelne Methode oder Funktion (eine “Einheit”) einer Software auf korrektes Verhalten prüft.

Er wird verwendet, um sicherzustellen, dass der Code wie erwartet funktioniert und Fehler frühzeitig erkannt werden.


Card 56

Question

Zwei Eigenschaften, die ein Unit-Test erfüllen sollte:

Answer

1. Unabhängig

Jeder Test sollte für sich allein funktionieren – unabhängig von anderen Tests oder der Reihenfolge ihrer Ausführung.

2. Wiederholbar

Ein Test sollte bei jeder Ausführung das gleiche Ergebnis liefern, unabhängig von der Umgebung oder Uhrzeit.

3. Automatisierbar

Der Test sollte automatisch (z. B. durch Testframeworks wie JUnit, NUnit oder xUnit) ausführbar sein, ohne manuelles Eingreifen.

4. Schnell

Unit-Tests sollen schnell ausführbar sein, damit sie häufig in der Entwicklung verwendet werden können.

5. Isoliert

Ein Unit-Test testet nur eine einzelne Methode oder Funktion, ohne externe Abhängigkeiten wie Datenbanken, Dateien oder Netzwerke.

6. Klar und verständlich

Der Testfall sollte eindeutig sein, also genau zeigen, was getestet wird und bei Fehlern eine klare Ursache erkennen lassen.


Card 57

Question

Was ist eine Stored Procedure?

Answer

Eine Stored Procedure ist eine gespeicherte, vordefinierte Abfolge von SQL-Befehlen, die direkt in der Datenbank gespeichert und mehrfach aufgerufen werden kann – z. B. zur Automatisierung von Aufgaben.


Card 58

Question

Was ist ein Trigger in einer Datenbank, und wozu wird er verwendet?

Answer

Ein Trigger ist eine automatische Reaktion der Datenbank auf bestimmte Ereignisse wie INSERT, UPDATE oder DELETE. Er wird vor oder nach einer Datenänderung ausgelöst und führt vordefinierte Befehle aus – ohne dass ein Benutzer sie manuell aufruft.

Beispiel:

  • Wenn ein neuer Kunde in die Tabelle Kunde eingefügt wird (INSERT), soll automatisch ein Eintrag im Logbuch erstellt werden.
  • Wenn der Preis in einer Produkt-Tabelle geändert wird (UPDATE), soll eine Sicherung der alten Werte erfolgen.



Card 59

Question

Was ist der Unterschied zwischen einer Stored Procedure und einem Trigger?



Answer

  • Eine Stored Procedure ist ein gespeicherter SQL-Befehl oder eine Befehlsfolge, die manuell vom Benutzer gestartet wird, z. B. zum Einfügen von Daten.
    → Beispiel: CALL NeuerKundeEinfügen('Müller', 'Köln');
  • Ein Trigger wird automatisch von der Datenbank ausgeführt, wenn etwas passiert, z. B. beim Ändern oder Löschen von Daten.
    → Beispiel: Wenn sich ein Zählerstand ändert, wird automatisch das Datum aktualisiert.

Merksatz:

Stored Procedure = manuell starten

Trigger = automatisch bei Ereignis



Card 60

Question

Warum werden z.B Spalten in Sql indiziert?

Answer

Indizes beschleunigen Datenbankabfragen, da sie schnelleren Zugriff auf bestimmte Spalten (z. B. bei Suchen, Filtern oder JOINs) ermöglichen. Sie funktionieren ähnlich wie ein Inhaltsverzeichnis im Buch.


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