Beschreiben Sie die Sicherungsarten Vollsicherung und differenzielle Sicherung
Answer
Vollsicherung:
Bei einer Vollsicherung werden alle ausgewählten Daten vollständig gesichert – unabhängig davon, ob sie sich seit der letzten Sicherung verändert haben.
Vorteil: Einfache Wiederherstellung, da nur ein Backup benötigt wird.
Nachteil: Hoher Speicherbedarf und längere Sicherungszeit.
Differenzielle Sicherung:
Die differenzielle Sicherung speichert nur die Daten, die sich seit der letzten Vollsicherung geändert haben.
Vorteil: Spart Speicherplatz und Zeit im Vergleich zur Vollsicherung.
Nachteil: Zur Wiederherstellung werden die letzte Vollsicherung und das letzte differenzielle Backup benötigt.
Card 42
Question
Vererbung, Aggregation, Komposition, Assoziation und Realisirung erklaeren mit Beispiel
Beziehung
Beschreibung
Beispiel
Vererbung
Aggregation
Komposition
Assoziation
Realisierung
Answer
Beziehung
Beschreibung
Beispiel
Vererbung
„ist-ein“-Beziehung
Hund ist ein Tier
Aggregation
„hat-ein“-Beziehung (lose Kopplung)
Universität hat Professoren
Komposition
„besteht-aus“-Beziehung (starke Kopplung)
Auto besteht aus Motor
Assoziation
Allgemeine Beziehung („kennt“)
Kunde bestellt Produkt
Realisierung
Implementierung eines Interfaces
Drucker implementiert IDruckbar
Card 43
Question
Was bedeutet Vererbung in der UML?
Answer
Eine Klasse erbt Eigenschaften und Methoden einer anderen Klasse. Beispiel: Ein Auto erbt von Fahrzeug.
Ist ein Beziehung
Card 44
Question
Was ist eine Aggregation in der UML?
Answer
Eine „hat-ein“-Beziehung, bei der Teile unabhängig vom Ganzen existieren können. Beispiel: Eine Schule hat Lehrer, die auch ohne die Schule existieren.
Card 45
Question
Was ist eine Komposition in der UML?
Answer
Eine „besteht-aus“-Beziehung mit starker Bindung; Teile existieren nur mit dem Ganzen. Beispiel: Ein Haus besteht aus Räumen, die ohne das Haus nicht existieren.
Card 46
Question
Was bedeutet Assoziation in der UML?
Answer
Eine allgemeine Beziehung zwischen Klassen, z. B. „kennt“. Beispiel: Ein Kunde bestellt ein Produkt.
Card 47
Question
Was ist eine Realisierung in der UML?
Answer
Eine Klasse implementiert ein Interface. Beispiel: Drucker implementiert IDruckbar.
Card 48
Question
Was ist das Wasserfallmodell in der Softwareentwicklung?
Answer
Das Wasserfallmodell ist ein lineares Vorgehensmodell.
Die Phasen (Analyse, Design, Implementierung, Test, Wartung) werden nacheinander durchlaufen.
Eine Phase muss vollständig abgeschlossen sein, bevor die nächste beginnt.
Card 49
Question
Was zeigt ein GANTT-Diagramm?
Answer
– Start und Ende von Aufgaben
– Dauer der Aufgaben
– Reihenfolge der Aufgaben
– Welche Aufgaben gleichzeitig laufen
Card 50
Question
Was zeigt nur ein Netzplan?
Answer
– Abhängigkeiten der Aufgaben
– Kritischer Pfad
– Pufferzeiten
– Früher/später Start und Ende
Card 51
Question
Wie formuliere ich eine SQL-Abfrage, die alle Kunden zurückgibt, die z.B.„Messe Hamburg“ enthalten, aber nicht „Messefreikarte“?
Answer
Verwende eine Subquery, um Kunden mit „Messefreikarte“ auszuschließen:
SELECT K.Name FROM Kunde AS K JOIN Kunde_Selektionsmerkmal AS KS ON K.Kd_ID = KS.Kd_ID JOIN Selektionsmerkmal AS S ON KS.Set_ID = S.Set_ID WHERE S.Beschreiben = 'Messe Hamburg' AND K.Kd_ID NOT IN ( SELECT KS2.Kd_ID FROM Kunde_Selektionsmerkmal AS KS2 JOIN Selektionsmerkmal AS S2 ON KS2.Set_ID = S2.Set_ID WHERE S2.Beschreiben = 'Messefreikarte' );
Merke:
= '...' prüft eine bestimmte Selektion
NOT IN (SELECT ...) schließt bestimmte Kunden aus
Wichtig bei Mehrfachzuordnungen!
Card 52
Question
Warum funktioniert JOIN … WHERE ID IS NULL nicht?
Answer
Wenn du einen normalen JOIN (also INNER JOIN) verwendest, bekommst du nur Datensätze, bei denen die Verknüpfung erfolgreich ist.
Das heißt:
Wenn es keine passenden Einträge in Kunde_Selektionsmerkmal gibt, wird der Kunde gar nicht erst im Ergebnis auftauchen –
deshalb kannID IS NULL dort nie wahr sein.
Beispiel:
SELECT K.*
FROM Kunde AS K
LEFT JOIN Kunde_Selektionsmerkmal AS KS ON K.Kd_ID = KS.Kd_ID
WHERE KS.Kd_ID IS NULL;
Erklärung:
LEFT JOIN: zeigt alle Kunden, auch wenn sie kein Selektionsmerkmal haben.
WHERE KS.Kd_ID IS NULL: filtert nur die Kunden ohne Selektionsmerkmal.
Warum geht JOIN … WHERE IS NULL nicht?
→ Weil JOIN nur Übereinstimmungen liefert – es gibt dann keine NULLs.
Lösung:
→ LEFT JOIN + IS NULL, um fehlende Verknüpfungen zu finden.
Card 53
Question
Wie zeigt man alle objekte in sql mit und ohne Selektionsmerkmal?
Answer
LEFT JOIN
Card 54
Question
Was sind die 7 Schichten des OSI-Modells (von unten nach oben)?
Answer
Bitübertragungsschicht (Physical Layer) → Übertragung von Bits (0/1) über das physikalische Medium (z. B. Kabel)
Sicherungsschicht (Data Link Layer) → Fehlererkennung & MAC-Adressen, z. B. Switches
Vermittlungsschicht (Network Layer) → Routing & IP-Adressen, z. B. Router
Ein Unit-Test ist ein automatisierter Test, der eine einzelne Methode oder Funktion (eine “Einheit”) einer Software auf korrektes Verhalten prüft.
Er wird verwendet, um sicherzustellen, dass der Code wie erwartet funktioniert und Fehler frühzeitig erkannt werden.
Card 56
Question
Zwei Eigenschaften, die ein Unit-Test erfüllen sollte:
Answer
1. Unabhängig
Jeder Test sollte für sich allein funktionieren – unabhängig von anderen Tests oder der Reihenfolge ihrer Ausführung.
2. Wiederholbar
Ein Test sollte bei jeder Ausführung das gleiche Ergebnis liefern, unabhängig von der Umgebung oder Uhrzeit.
3. Automatisierbar
Der Test sollte automatisch (z. B. durch Testframeworks wie JUnit, NUnit oder xUnit) ausführbar sein, ohne manuelles Eingreifen.
4. Schnell
Unit-Tests sollen schnell ausführbar sein, damit sie häufig in der Entwicklung verwendet werden können.
5. Isoliert
Ein Unit-Test testet nur eine einzelne Methode oder Funktion, ohne externe Abhängigkeiten wie Datenbanken, Dateien oder Netzwerke.
6. Klar und verständlich
Der Testfall sollte eindeutig sein, also genau zeigen, was getestet wird und bei Fehlern eine klare Ursache erkennen lassen.
Card 57
Question
Was ist eine Stored Procedure?
Answer
Eine Stored Procedure ist eine gespeicherte, vordefinierte Abfolge von SQL-Befehlen, die direkt in der Datenbank gespeichert und mehrfach aufgerufen werden kann – z. B. zur Automatisierung von Aufgaben.
Card 58
Question
Was ist ein Trigger in einer Datenbank, und wozu wird er verwendet?
Answer
Ein Trigger ist eine automatische Reaktion der Datenbank auf bestimmte Ereignisse wie INSERT, UPDATE oder DELETE. Er wird vor oder nach einer Datenänderung ausgelöst und führt vordefinierte Befehle aus – ohne dass ein Benutzer sie manuell aufruft.
Beispiel:
Wenn ein neuer Kunde in die Tabelle Kunde eingefügt wird (INSERT), soll automatisch ein Eintrag im Logbuch erstellt werden.
Wenn der Preis in einer Produkt-Tabelle geändert wird (UPDATE), soll eine Sicherung der alten Werte erfolgen.
Card 59
Question
Was ist der Unterschied zwischen einer Stored Procedure und einem Trigger?
Answer
Eine Stored Procedure ist ein gespeicherter SQL-Befehl oder eine Befehlsfolge, die manuell vom Benutzer gestartet wird, z. B. zum Einfügen von Daten. → Beispiel: CALL NeuerKundeEinfügen('Müller', 'Köln');
Ein Trigger wird automatisch von der Datenbank ausgeführt, wenn etwas passiert, z. B. beim Ändern oder Löschen von Daten. → Beispiel: Wenn sich ein Zählerstand ändert, wird automatisch das Datum aktualisiert.
Merksatz:
Stored Procedure = manuell starten
Trigger = automatisch bei Ereignis
Card 60
Question
Warum werden z.B Spalten in Sql indiziert?
Answer
Indizes beschleunigen Datenbankabfragen, da sie schnelleren Zugriff auf bestimmte Spalten (z. B. bei Suchen, Filtern oder JOINs) ermöglichen. Sie funktionieren ähnlich wie ein Inhaltsverzeichnis im Buch.
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