Nenne Einrichtungen an denen Merkhinweise bzw. Sperren anzubringen sind.
Answer
An der Fahrstraßenfestlegung.
Card 202
Question
Wann ist die Zustimmung der Betriebszentrale erforderlich?
Answer
Bei Änderungen der Reihenfolge, des Streckenverlaufs und bei Gegengleisfahrten von Zügen. Bei technischen Störungen, Arbeiten oder Sperrungen.
Card 203
Question
Welche Aufgaben hat der Fdl in Bezug auf Zugverspätungen?
Answer
Bei Verspätungen muss sich nach dem Grund erkundigt werden. Dies muss dann an die BZ gemeldet und weitergegeben werden.
Card 204
Question
Ab wann und an wen sind Verspätungen zu melden?
Answer
Bei DB Regio und Fernverkehr sind Verspätungen ab 10 Minuten bei allen Zugmeldestellen bis zum Anschlussbahnhof und bei der BZ zu melden.
Card 205
Question
Welche Felder im Stellwerk werden mit Gleichstrom, welche mit Wechselstrom betrieben?
Answer
Alle Felder, die mit anderen Feldern in anderen Stellwerken korrespondieren, werden mit Wechselstrom betrieben. Alle anderen mit Gleichstrom.
Card 206
Question
Welche technischen Voraussetzungen müssen geschaffen sein, um ein Signal auf Fahrt zu stellen?
Answer
Weichen, Riegel und Gleissperren müssen in der richtigen Lage sein.
Card 207
Question
Nenne die sieben Schritte der Fahrwegprüfung.
Answer
Weichen im Fahrweg müssen in der richtigen Lage und frei sein. Fahrweg muss frei sein. Durchrutschweg muss frei sein. Einmündender Gleisabschnitt muss frei sein. Flankenschutzraum muss frei sein. Zwischen einem Signal als Flankenschutzeinrichtung und dem Grenzzeichen dürfen sich Fahrzeuge befinden, wenn an diesen nicht rangiert wird. Rangierverbote müssen womöglich ausgesprochen werden, Bahnübergänge müssen womöglich gesichert werden, wenn dies im Bebu so festgelegt ist.
Card 208
Question
Wo beginnt und endet die Fahrwegprüfung?
Answer
Rangierhalttafel bis Rangierhalttafel (eingleisig ohne Gleisfreimeldeanlage), Rangierhalttafel bis Einfahrsignal der Gegenrichtung (zweigleisig ohne Gleisfreimeldeanlage), Bei Beginn und Ende der Gleisfreimeldeanlage (bei Gleisfreimeldeanlage)
Card 209
Question
Was ist ein einmündender Gleisabschnitt?
Answer
Der Raum von der Weichenspitze der Fahrwegweiche bis zum Grenzzeichen im abweisenden Strang.
Card 210
Question
Was ist der Flankenschutzraum?
Answer
Der Raum zwischen Grenzzeichen der Fahrwegweiche und Flankenschutzeinrichtung.
Card 211
Question
Was sind Fahrstraßen?
Answer
Fahrstraßen sind signaltechnisch gesicherte Fahrwege. Auch für Rangierfahrten können Fahrstraßen vorgesehen sein.
Card 212
Question
Wo befindet sich die Räumungsprüfstelle bei Strecken ohne Streckenblock?
Answer
An der Zugfolgestelle am Ende eines Zugfolgeabschnitts.
Card 213
Question
Wo befindet sich die Räumungsprüfstelle bei Strecken mit Streckenblock?
Answer
An der Zugmeldestelle am Ende eines Zugfolgeabschnitts.
Card 214
Question
Was ist ein Befehl?
Answer
Ein schriftlich oder mündlich gegebener Auftrag, der genau befolgt werden muss.
Card 215
Question
Was ist Betra?
Answer
Die Betriebs- und Bauanweisung ist eine schriftliche Anweisung für Bauarbeiten und Arbeiten, die betriebliche, fernmelde-, leit- und sicherungstechnische, oberleitungstechnische und bautechnologische Regelungen enthält.
Card 216
Question
Was stellt die Räumungsprüfung sicher?
Answer
Dass die Strecke frei ist und der zuletzt gefahrene Zug durch ein Halt zeigendes Hauptsignal gedeckt ist.
Card 217
Question
Wo liegt die Signal-Zugschlussstelle?
Answer
Sie ist ein im Bebu definierter Punkt und liegt im sogenannten Gefahrpunktabstand hinter dem Hauptsignal der Räumungsprüfungsstelle.
Card 218
Question
Was muss beim Diktieren von Befehlen beachtet werden?
Answer
Der Zug muss halten, Empfänger und Sender müssen mit Name und Tätigkeit vermerkt sein, der Befehl muss mit Wortlaut und Meldecode wiederholt und die Richtigkeit bestätigt werden. Die Übermittlungsart und Uhrzeit muss eingetragen werden. Falls ein Mitarbeiter den Befehl aushändigen soll, muss die eigene Unterschrift mit i.A. und der Mitarbeiter mit gez. darauf unterzeichnen.
Card 219
Question
Was ist beim Aushändigen von Befehlen zu beachten?
Answer
Die Befehle 1-14 (Vorderseite) dürfen ausgehändigt werden. Die Befehle 14.1 bis 14.35 müssen in Befehl 14 dargestellt werden. Urschrift bleibt beim Tf, Durchschrift beim Fdl mit Empfangsbescheinigung des Tf. Übermittlungscode muss dafür genutzt werden und Bestätigung ist im Zmb oder Fernsprechbuch nachzuweisen.
Card 220
Question
Welche Übermittlungsarten von Befehlen sind zugelassen?
Answer
1. Fdl darf Tf Befehle ohne Durchschrift ausfertigen und dem Tf diktieren. 2. Fdl darf einem anderen Mitarbeiter (siehe Bebu) Befehle diktieren, die dem Tf diese aushändigen. 3. Fdl darf Befehle dem Tf aushändigen oder durch Boten aushändigen lassen. 4. Andere Mitarbeiter (siehe Bebu) dürfen vom Fdl angewiesen werden, die Befehle 8, 11, 12 oder in eigener Zuständigkeit auszufertigen.
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