durch carriervermittelten Na+ Cotransport (sekundär aktiver Transport) gegen Konz.gefälle
-> Anwesenheit durch Glucose induziert
Carrier (SLGT1) mit zwei Bindungsstellen
-> 1 für Na+, 1 für Glucose
-> Anlagerung Na+ = Voraussetzung für Anlagerung Glucose
Na+ Gradient energetisiert Glucosetransport entgegen den Konz.gradienten
-> Aufrechterhaltung Na Gradient: Na/K ATPase
Glucoseaufnahme = saturabler Prozess
-> Glucoseaufnahme flacht mit steigender Konzentration ab bis zum Maximalwert Vmax
Abtransport Glucose, Galactose, Fructose über BLM ins Blut durch erleichterte Diffusion (GLUT2)
-> Transport Fructose über erleichterte Diffusion (GLUT5)
Card 22
Question
Transport Glucose durch basolaterale Membran (BLM)
Answer
Ausschleusung Glucose aus Epithelzellen der Dünndarmzotten durch BLM in Interstitium (Zottenstroma)
über Na+ unabhängigen Glucosecarrier (erleichterte Diffusion)
-> mit Konzentrationsgradient
-> saturabler Prozess
Glucosecarrier in BLM = GLUT2
-> hat Affinität für Glucose, Galactose und Fructose
GLUT2 funktioniert in beide Richtungen
-> bei fehlender Resorption von Glucose aus Darmlumen
Card 23
Question
Resorption Fructose
Answer
aus Darmlumen über GLUT5 Carrier in Epithelzellen der Darmzotten
über GLUT2 der BLM in Interstitium
Resorption erfolgt passiv über erleichterte Diffusion
Card 24
Question
Proteinverdauung
Answer
beginnt schon im Magen, Hauptteil jedoch in Dünndarm
-> aufgrund saures Milieu Denaturierung
Pankreaspeptidasen
-> nach Aktivierung Hydrolyse der Nahrungsproteine zu Oligopeptiden & AS
BSM Peptidasen
-> Spalten der Oligopeptide zu Di- & Tripeptide & AS
endogene Proteine
- v.a. über GI Sekrete oder abgeschilferte Epithelzellen in Dünndarm
-> Mucine & Verdauungsenzyme in Ileum & Dickdarm durch bakterielle Peptidasen, Rest wie Nahrungsproteine
Aufteilung der Peptidasen (spalten Proteine) in Endo- & Exopeptidasen und sonstige Peptidasen
1. Endopeptidasen
spalten der Peptidbindungen durch Hydrolyse im mittleren Bereich der Proteinmoleküle
Pepsin (Magen), Trypsin, Chymotrypsin, Elastase (alle 3 Pankreas)
-> gelangen als inaktive Proenzyme in Duodenum: Aktivierung durch Enteropeptidase & Trypson durch Abspaltung eines Peptids
2. Exopeptidasen
spalten endständige AS der Proteinmoleküle ab
Carboxypeptidase (BSM) = AS mit freier Carboxylgruppe
-> Carboxypeptidase A/B (Pankreas)
Aminopeptidase (BSM) = AS mit freier Aminogruppe
3. sonstige Peptidasen
y-Glutamyl-Transpeptidase (BSM)
Dipeptidyl-Peptidase (BSM)
Dipeptidasen (BSM)
Card 25
Question
Resorption von Aminosäuren
Answer
über Na+ Cotransporter der BSM in Dünndarmepithelzellen
-> sekundär aktiver Transport
-> über Na Gefälle (Na/K ATPase)
für basische AS (Lysin, Arginin, Cystin) auch Na+ unabhängiger Carrier
-> Austausch gegen intrazellular akkumulierte neutrale AS (Alanin, Serin, Cystein, Leucin)
Prolin und einige kurzkettige AS (Glycin, Alanin) mittels H+ Cotransportsystem durch BSM (vgl. Di & Tripeptide)
Austritt AS aus Epithelzelle durch BLM über carriervermittelte erleichterte Diffusion
-> verschiedene Carrier für einzelne AS
zusätzlich Na+ abhängige AS-Carrier für Versorgung der Epithelzelle mit AS für Proteinsynthese und Energie bei fehlender AS Resorption aus Darmlumen
-> v.a. Glutamin, da Glutamin neben Ketonkörpern wichtigstes energielieferndes Substrat des Dünndarmepithels
Card 26
Question
Resorption von Di- & Tripeptiden
Answer
Aufnahme durch BSM gegen Konzentrationsgefälle
-> über H/Peptid Cotransport
-> durch elektrochemischen H+ Gradienten energetisiert
-> über Na/H Austauscher aufrechterhalten
Na Gradient energetisiert Bergauftransport der Protonen
-> Peptidtransport indirekt Na-abhängig
Protonen bedingen saures Mikroklima der BSM Oberfläche
Card 27
Question
Proteinresorption bei Neugeborenen
Answer
bei Neugeborenen nur begrenzte Bildung von Immunglobulinen (Antikörper), weil Immunsystem nicht ausgereift
-> auf Immunglobuline von Muttertier angewiesen
Übertragung entweder über Plazenta vor Geburt oder danach mittels Kolostrum
intestinale Resorption von Immunglobulinen und Proteinen in früher postnataler Phase über Endocytose (BSM) und Exocytose (BLM)
-> umschließen der Proteine mit Vesikeln und Transport zu Membran
nach Exocytose Abtransport von Immunglobuline & Proteine hauptsächlich über Lymphkapillare
-> können wegen dichten Endothels nicht in Lymphkapillare gelangen
Trypsinihnhibtor in Kolostralmilch + geringe Sekreption Magensäure und Pepsinogen sorgen dafür, dass Immunglobuline in ersten Tagen nur wenig verdaut werden
Mechanismus für Ende der Resorption nicht bekannt
Card 28
Question
Verdauung von Nucleoproteinen & Nucleinsäuren
Answer
-> besonders wichtig bei Wdk, da über Pansenbakterien viele Nucleinsäuren in Dünndarm gelangen
Spaltung zu AS und Poligopeptiden
-> durch Peptidasen des Magens, Pankreas und BSM
zu Nucleosiden, Purin- und Pyrimidinbase, Pentosen (Ribose und Deoxyribose) und Ribose-1-Phosphat (Nucleinsäuren)
-> durch Endonucleasen (Pankreas) & Exonucleasen, Mononucleotidasen, N-Glykosidase & Nucleosid-Phosphorylase (BSM)
Hydrolyse der Ribose-1-Phosphat zu Ribose und Phosphat
Card 29
Question
Resorption Nucleinsäurenspaltprodukte
Answer
Purin- und Pyrimidinbasen (Guanin, Uracil)
durch Na+ abhängigen Carrier der BSM in Dünndarmepithelzelle aufgenommen
in Zelle metabolisiert
Nucleoside
Na+ abhängige Carrier aktiv durch BSM
fungieren als Substrat für Nucleinsäuresynthese + v.a. Hydroylse zu Pentosen und Pyrimidin/Purinbasen
Card 30
Question
Welche sind die wichtigsten Futterlipide?
Answer
wichtigste Futterlipide = Triacylglycerine, Phospholipide und Cholesterin
-> Triacylglycerine überwiegen
Card 31
Question
Verdauung Triacylglycerine
Answer
startet im Magen durch gastrale/linguale Lipase
-> Hydrolyse zu Diacylglycerinen, Monoacylglycerinen und Fettsäuren
Abspaltung von hauptsächlich mittelkettige und ungesättigte langkettige FS
gastrale & linguale durch intraluminalem sauren Milieu Lipase auch noch im Duodenum aktiv
-> intragastrale Lipolyse nue bei Neugeborenen relevant
-> später Lipolyse v.a. im Dünndarm
pankreatische Lipase
- Hydrolyse von Di- & Triacylglycerinen zu ß-Monoacylglycerinen und Fettsäuren
- abhängig von
->Colipase: gelangt über Pankreassekret in Dünndarm (Aktivierung über Trypsin im Dünndarm)
-> konjugierten Gallensäuren: bewirken Emulgierung der wasserunlöslichen Triacylglycerinen
Card 32
Question
Resorption Cholesterin
Answer
hauptsächlich in Futtermitteln tierischen Ursprungs
-> außerdem über Galle in Dünndarm
Cholesterin aus Nahrung mit Fettsäuren verestert
Cholerinester werden im Dünndarm durch pankreatische Cholesterinesterase gespalten
Cholesterin dann durch erleichterte Diffusion in Epithelzelle
-> wird mit Fettsäuren reverestert + in Chylomikronen inkorporiert
Cholesterin kann auch in Kryptenzellen synthetisiert werden
-> hauptsächlich aber in Leber
How to use this set
Read the preview and check whether the content and answers suit your learning goal. You can add the public set to your sets to study it. Your account shows the available actions.