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Klinische Psychologie Foliensatz 2

Discover Klinische Psychologie Foliensatz 2: 34 flashcards with questions and answers.

Subject
Humanities / Psychology
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Krankheit Medizinisches Modell

Answer

Defekt ist in der Person und bildet die eigentliche Krankheit

Eindeutig identifizierbare Abweichung + primär biologischer Art

Eindeutige Ursache

 

Card 2

Question

5 Normen in Bezug auf Krankheit

Answer

Statistische Norm

Funktionale Norm

Idealnorm

Sozialnorm

Subjektive Normen

Card 3

Question

Welche Normen kommen beim Feststellen einer Krankheit zur Anwendung?

Answer

Subjektive Norm: Subjektives Erleben --> Abweichung des eigenen Gesundeheitszustandes

Funktionale Norm: Abweichung einer funktional ermittelten Regelgröße (Blutdruck)

Statistische Norm: Abweichung statistisch ermittelter Wert (Herzfrequenz)

Soziale Norm: Verhaltensabweichung (Niedergeschlagenheit)

Card 4

Question

Änderungsbedürftigkeit DSM + ICD 

4 Symptome

Answer

Ausgeprägter subjektiver Leidenszustand

Beeinträchtigung der beruflichen Leistungsfähigkeit

EInschränkung in sozialen Aktivitäten

Defizite/Mangel an sozialen Beziehungen

Card 5

Question

Probleme des medizinischen Modells bei psychischen Störungen

Answer

  • Psych. Störungen auf sozialer und psychologischer Ebene --> nicht organischer
  • Häufig kein biologischer Defekt 
  • Subjektives Leiden im Vordergrund
  • Multifaktorialität
  • Heterogenität
  • Symptome sind die Störung

Card 6

Question

3 (große) Lösungsmöglichkeiten/ALternativen zum medizinischen Krankheitsmodell

Answer

Antipsychiatrische/soziologische Ansätze

Psychotherapeutische Ansätze

Psychologische Ansätze

Card 7

Question

Lösungsmöglichkeiten/ALternativen zum medizinischen Krankheitsmodell

Antipsychiatrische/soziologische Ansätze

Answer

Antipsychiatrie: Vergabe einer Diagnose = Krankheit (Etikettierung)

Labeling-Theorie

Familientherapie: psychische Störung sind Ausdruck eines sozialen Defekts

Card 8

Question

Lösungsmöglichkeiten/ALternativen zum medizinischen Krankheitsmodell

Psychotherapeutische Ansätze --> 3 Formen

Answer

Tiefenpsychologie: Manifestation auf psych., somatischer und Verhaltensebene

Humanistische Psychologie: es gibt keine psych. Störungen -->  kein Unterschied zw. Kranken und Gesunden --> Menschen mit psych. Störungen haben Wachstums- und Entwicklungsstörungen ihrer Selbst

Systematische Therapie: Krankheit als soziales Konstrukt

Card 9

Question

Lösungsmöglichkeiten/ALternativen zum medizinischen Krankheitsmodell

Psychologische Ansätze --> 3 Formen

Answer

Pathopsychologie: abnorme Erscheinungen unterscheiden sich nur quantitativ

Lernpsychologie: ungünstige Lernbedingungen, Symptome sind die Störung selbst, deviates Verhalten ist gelernt

Kognitive Verhaltenstherapie: irrationale Denk-, Erlebens- und Verhaltensgewohnheiten

Card 10

Question

Psychische Störung nach dem DSM-IV

Answer

= klinisch bedeutsames psychisches Syndrom, assoziiert mit....
          ....subjektivem Leiden
          ...Funktionsbeeinträchtigungen
          ...einem Risiko, zu sterben, Schmerz oder Beeinträchtigung zu erleiden

verhaltensmäßige, psychische oder biologische Funktionsstörung (unabhängig vom Auslöser)

 

Card 11

Question

Psychische Störung nach dem DSM 5

Answer

= ein Syndrom --> durch Störungen in der Kognition, Emotionsregulation und Verhalten einer Person charakterisiert

Störung ist Ausdruck von dysfunktionalen psychologischen, biologischen oder entwicklungsbezogenen Prozessen

Verbunden mit Leiden oder Behinderung hinsichtlich sozialer od. berufs/ausbildungsbezogener Aktivitäten

Card 12

Question

Psychische Störung nach dem ICD-10

Answer

Komplex von Symptomen und Verhaltensauffälligkeiten

Individuelle Ebene: 
         Belastungen (subjektives Leiden)
         Beeinträchtigungen von Funktionen
         Auch auf Gruppen- oder sozialer Ebene

Keine ausschließliche Manifestation auf sozialer Ebene

Card 13

Question

Psychische Störung nach Davison, Neale & Hautzinger (2002)

Answer

= Spezifische Konstellation an Normabweichungrn

Statistische, soziale, funktionale und subjektive Normen

Card 14

Question

Was ist ein Symptom?

Answer

Kleinste beobachtbare Einheit einer psychischen Störung

Ausgangspunkt diagnostischer Einordnung

--> Verhaltensauffälligkeit, Erlebensabweichung, Funktionsstörung, Subjektiver Leidenszustand, psychopathologisches Merkmal

Bereiche: Sprechverhalten, Bewusstsein, Orientierung, Aufmerksamkeit, Formales Denken, Inhaltliches Denken, Sinnestäuschungen, ...

Card 15

Question

Was ist ein Syndrom?

Answer

= Versuch einer dimensionalen Klassifikation von Symptomen

Überzufällig häufiges gemeinsames Auftreten von Symptomen

Bestandteil psychischer Störungen

Empirische Dimensionen: Depressives Syndrom, Manisches Syndrom, ...

Card 16

Question

Nenne empirische Dimensionen von Syndromen!

Answer

Depressives Syndrom

Manisches Syndrom

Hostilitätssyndrom

Somatisch-vegetatives Syndrom

Apathisches Syndrom

Card 17

Question

Was ist die operationale Definition über Kriterien (von Störungen) nach dem DSM/ICD?

Answer

Symptomkriterien (Haupt- und Leitsymptom)

Symptomgruppe (Nebensymptome)

Zeit- und/oder Verlaufskriterien

Ausschlusskriterien/Subgruppen

Gruppierung mit lateinischen Buchstaben

Card 18

Question

Gesundheitsdefinition nach der WHO (1948)

Answer

Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen, körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens

Card 19

Question

Was waren die Ergänzungen des Ottawa-Charta der WHO (1986)?

Answer

Einbezug von Belastungen: kleinere Belastunden fördern die Gesundheit

Health-Ilness-Kontinuum

Gesundheit als Prozess dynamischer Interaktion:
     --> Mensch hat Regulation-, Adaptions- und Bewältigungsmechanismen
     --> Soziale Unterstützung
     --> Äußere Lebensbedingungen

Krankheit ist ein Ungleichgewichtszustand, der aus eigenen Ressourcen nicht korrigiert werden kann

Card 20

Question

4 Komponente psychischer Gesundheit nach Becker

Answer

  1. Psycho-physisches Wohlbefinden
  2. Selbstaktualisierung
  3. Selbst- und fremdbezogene Wertschätzung
  4. Verhaltens- und Selbstregulation

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