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Kommunikation und Mediation

Lernkarten zum IU Modul

Subject
Humanities / Psychology
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Natürliche, emotionale Kooperation

Answer

Gegenseitiges Geben und Nehmen in spontanen Wechselbeziehungen, welches emotional verankert ist.

Card 2

Question

Strategische, rationale Kooperation

Answer

Handeln mindestens einer Seite ist rational darauf ausgerichtet, durch Kooperation ein gemeinsames Ziel effizienter zu erreichen.

 

Card 3

Question

Empatische Kooperation

Answer

Von einer empathischen Kooperation sprechen wir, wenn Menschen sich aus Mitgefühl zusammenschließen, wie das z. B. bei einer sich spontan bildenenden Arbeitsgruppe der Fall ist.

" Ich nehme deine Interessen wahr und berücksichtige sie bei der Erreichung meiner Ziele."

Card 4

Question

Pseudoempathische Kooperation

Answer

Von einer Pseudoempathischen Kooperation wird dann gesprochen, wenn mindestens ein Akteur Empathie mit dem Ziel vortäuscht, über den anderen mehr erfahren zu wollen, um durch dieses Wissen die eigene Position zu stärken.

=> starkes Interesse

=> einseitiger Informationsaustausch

Card 5

Question

Spieltheorie

Answer

Unter dem Begriff der Spieltheorie versteht man eine mathematische Methode, die das Handeln der Akteure auf einem Markt als Spiel versteht. Mit ihr kann das rationale Verhalten in Entscheidungssituationen , welche nicht nur vom eigenen, sondern auch vom Verhalten anderer Akteure bestimmt wird, abgeleitet werden.

Card 6

Question

Gefangenendilemma

Answer

Das Gefangenendilemma bezeichnet in der Spieltheorie eine Entscheidungssituation, bei der das rationale Verhalten zweier Personen insgesamt zu einem schlechteren Ergebnis führt. 

Strategie die ungeachtet der gegnerischen gewählt wird, wird in der Spieltheorie als dominaten Strategie bezeichnet.

Card 7

Question

Konfliktdefinition nach Friedrich Glasl

Answer

Ein sozialer Konflikt liegt dann vor, wenn sich ein Mensch in der Realisierung seines Handelns, Wollens, Fühlens und Denkens durch einen anderen Menschen beeinträchtigt fühlt.

Card 8

Question

Konfliktfalle

Answer

Bei einer Konfliktfalle sind die Streitenden auf einer Abwärtsspirale des Konflikts so weit nach unten gezogen, dass sie sich nicht mehr ohne fremde Hilfe aus dem Konflikt befreien können.

Card 9

Question

Sachkonflikte und Beziehungskonflikte

Answer

Sachkonflkte:

zeichnen sich durch unterschiedliche Informationen und Interpretationen aus

Lösung: Informationsaustausch

Beziehungskonflikt:

meist Folge eines Kommunikationsproblems

Lösung: Emotionen zulassen und darüber sprechen; Kommunikation verbessern

Card 10

Question

Interessenkonflikt 

Answer

Interessenkonflikt:

Ursachen sind unbefriedigte Bedürfnisse und nicht geäußerte Interessen

kann auch Folge eines Wettbewerbs sein

erster Schritt zur Lösung: Klärung der dahinterliegenden Interessen

 

Card 11

Question

Strukturkonflikt

Answer

Konflikte, die auf die Strukturen in unserer Umwelt, in der Gesellschaft oder am Arbeitsplatz zurückzuführen sind

Ursachen: ungleiche Macht- und Ressourcenverteilung

geografische Entfernung zwischen Teammitgliedern

unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten zu Medien

Lösung: Veränderung der Strukturen und Reflexion des eigenen Verhaltens

Card 12

Question

Wertekonflikte

Answer

- unterschiedliche Einstellungen, unterschiedliche Wert- und Moralvorstellung

- lassen sich nicht wirklich lösen; Akzeptanz der Unterschiede

Card 13

Question

Eklären sie den Unterschied zwischen 'heißen' und 'kalten ' Konflikten

Answer

Heiße Konflikte treten offen, für jeden sichtbar zutage und werden offen und meist sehr emotional ausgetragen.

Kalte Konflikte werden verdeckt ausgetragen und sind nicht für jeden sofort erkennbar.

Card 14

Question

Was ist Mobbing und welche Formen gibt es?

Answer

Mobbing ist ein zielgerichtetes und häufiges Verhalten über einen längeren Zeitraum ( >6 Monate) mit dem Ziel eine Person aus einer Gruppe auszuschießen oder aus einer Gruppe zu distanzieren.

Ausgrenzung durch gleichgestellte Kollegen: Mobbing

Ausgrenzung durch höhergestellte Kollegen: Bossing

Ausgrenzung durch niedriger gestellte Kollegen: Stuffing

Card 15

Question

Nenne Sie die Stufen des Eskalationsmodells von Glasl

Answer

1. Verhärtung             2. Polarisierung und Debatte      3. Taten statt Worte

=> beide Konfliktparteien können noch gewinnen  =>  win - win

4. Sorge um Image und Koalition     5. Gesichtsverlust    6. Drohstrategie

=> nur ein Konfliktpartner kann gewinnen =>  win - lose

7. Begrenzte Vernichtung   8. Zersplitterung    9. Gemeinsam in den Abgrund

=> Verhalten gewaltbezogen und destruktiv; Konfliktpartner können nur verlieren =>  lose - lose

 

Card 16

Question

Nennen sie sichtbare Konfliktkosten 

Answer

Gerichtskosten

Rechtsanwaltskosten

Aufwand der Rechtsabteilung

Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Imageverlust

Krankenstand

geringe Arbeitgeberattraktivität

Card 17

Question

Nenne sie verdeckte Konfliktkosten

Answer

Prozesssabotage               geringe Produktivität      Mitarbeitfluktuation

gedankliche Ablenkung der Beschäftigten        reduzierte Ergebnisqualität

' innere Kündigung'  Dienst nach Vorschrift

Verlust des Vertrauens in die Regelungskompetenz des Arbeitgebers

 

Card 18

Question

Axiome der Kommunikation nach Paul Wazlawick

Answer

1. Man kann nicht nicht kommunizieren

2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt

3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung (eigenes Verhalten als Reaktion)

4. Mensche Kommunikation ist digital( gesprochenes Wort) und analog ( Mimik, Gestik, nonverbal)

5. Kommunikation ist symmetrisch ( Gleiche Ebene)  komplementär ( unterschiedliche Ebene)

 

Card 19

Question

Was ist die Transaktionaanalyse?

Answer

Die Transaktionsanalyse ist ein Kommunikationsmodel ( Eric Berne 1910 - 1970), das dabei helfen soll, Störungen des Kommunikationsprozesses zu verstehen und zu bearbeiten

- sagt etwas darüber aus , wie wir zueinander stehen

- unterscheidet das Eltern-Ich; das Erwachsenen-Ich und das Kindheits- Ich

Transaktionslinien des Transaktionsschemas sind komplementär oder kreuzen sich

Card 20

Question

Gewaltfreie Kommunikation ( Marshall Rosenberg)

Answer

- Handlungskonzept, das beschreibt, wie friedliche Kommunikation und Konfliktlösung gelingen kann

- Empathie als 'goldener Schlüssel' für Kommunikation

Komponenten:

Beobachten statt bewerten und interpretieren            Gefühle wahrnehmen und benennen

Bedürfnisse wahrnehmen und benennen           erfüllbare und klare Bitte äußern

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