Card 1
Question
Natürliche, emotionale Kooperation
Answer
Gegenseitiges Geben und Nehmen in spontanen Wechselbeziehungen, welches emotional verankert ist.
Lernkarten zum IU Modul
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Natürliche, emotionale Kooperation
Gegenseitiges Geben und Nehmen in spontanen Wechselbeziehungen, welches emotional verankert ist.
Strategische, rationale Kooperation
Handeln mindestens einer Seite ist rational darauf ausgerichtet, durch Kooperation ein gemeinsames Ziel effizienter zu erreichen.
Empatische Kooperation
Von einer empathischen Kooperation sprechen wir, wenn Menschen sich aus Mitgefühl zusammenschließen, wie das z. B. bei einer sich spontan bildenenden Arbeitsgruppe der Fall ist.
" Ich nehme deine Interessen wahr und berücksichtige sie bei der Erreichung meiner Ziele."
Pseudoempathische Kooperation
Von einer Pseudoempathischen Kooperation wird dann gesprochen, wenn mindestens ein Akteur Empathie mit dem Ziel vortäuscht, über den anderen mehr erfahren zu wollen, um durch dieses Wissen die eigene Position zu stärken.
=> starkes Interesse
=> einseitiger Informationsaustausch
Spieltheorie
Unter dem Begriff der Spieltheorie versteht man eine mathematische Methode, die das Handeln der Akteure auf einem Markt als Spiel versteht. Mit ihr kann das rationale Verhalten in Entscheidungssituationen , welche nicht nur vom eigenen, sondern auch vom Verhalten anderer Akteure bestimmt wird, abgeleitet werden.
Gefangenendilemma
Das Gefangenendilemma bezeichnet in der Spieltheorie eine Entscheidungssituation, bei der das rationale Verhalten zweier Personen insgesamt zu einem schlechteren Ergebnis führt.
Strategie die ungeachtet der gegnerischen gewählt wird, wird in der Spieltheorie als dominaten Strategie bezeichnet.
Konfliktdefinition nach Friedrich Glasl
Ein sozialer Konflikt liegt dann vor, wenn sich ein Mensch in der Realisierung seines Handelns, Wollens, Fühlens und Denkens durch einen anderen Menschen beeinträchtigt fühlt.
Konfliktfalle
Bei einer Konfliktfalle sind die Streitenden auf einer Abwärtsspirale des Konflikts so weit nach unten gezogen, dass sie sich nicht mehr ohne fremde Hilfe aus dem Konflikt befreien können.
Sachkonflikte und Beziehungskonflikte
Sachkonflkte:
zeichnen sich durch unterschiedliche Informationen und Interpretationen aus
Lösung: Informationsaustausch
Beziehungskonflikt:
meist Folge eines Kommunikationsproblems
Lösung: Emotionen zulassen und darüber sprechen; Kommunikation verbessern
Interessenkonflikt
Interessenkonflikt:
Ursachen sind unbefriedigte Bedürfnisse und nicht geäußerte Interessen
kann auch Folge eines Wettbewerbs sein
erster Schritt zur Lösung: Klärung der dahinterliegenden Interessen
Strukturkonflikt
Konflikte, die auf die Strukturen in unserer Umwelt, in der Gesellschaft oder am Arbeitsplatz zurückzuführen sind
Ursachen: ungleiche Macht- und Ressourcenverteilung
geografische Entfernung zwischen Teammitgliedern
unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten zu Medien
Lösung: Veränderung der Strukturen und Reflexion des eigenen Verhaltens
Wertekonflikte
- unterschiedliche Einstellungen, unterschiedliche Wert- und Moralvorstellung
- lassen sich nicht wirklich lösen; Akzeptanz der Unterschiede
Eklären sie den Unterschied zwischen 'heißen' und 'kalten ' Konflikten
Heiße Konflikte treten offen, für jeden sichtbar zutage und werden offen und meist sehr emotional ausgetragen.
Kalte Konflikte werden verdeckt ausgetragen und sind nicht für jeden sofort erkennbar.
Was ist Mobbing und welche Formen gibt es?
Mobbing ist ein zielgerichtetes und häufiges Verhalten über einen längeren Zeitraum ( >6 Monate) mit dem Ziel eine Person aus einer Gruppe auszuschießen oder aus einer Gruppe zu distanzieren.
Ausgrenzung durch gleichgestellte Kollegen: Mobbing
Ausgrenzung durch höhergestellte Kollegen: Bossing
Ausgrenzung durch niedriger gestellte Kollegen: Stuffing
Nenne Sie die Stufen des Eskalationsmodells von Glasl
1. Verhärtung 2. Polarisierung und Debatte 3. Taten statt Worte
=> beide Konfliktparteien können noch gewinnen => win - win
4. Sorge um Image und Koalition 5. Gesichtsverlust 6. Drohstrategie
=> nur ein Konfliktpartner kann gewinnen => win - lose
7. Begrenzte Vernichtung 8. Zersplitterung 9. Gemeinsam in den Abgrund
=> Verhalten gewaltbezogen und destruktiv; Konfliktpartner können nur verlieren => lose - lose
Nennen sie sichtbare Konfliktkosten
Gerichtskosten
Rechtsanwaltskosten
Aufwand der Rechtsabteilung
Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Imageverlust
Krankenstand
geringe Arbeitgeberattraktivität
Nenne sie verdeckte Konfliktkosten
Prozesssabotage geringe Produktivität Mitarbeitfluktuation
gedankliche Ablenkung der Beschäftigten reduzierte Ergebnisqualität
' innere Kündigung' Dienst nach Vorschrift
Verlust des Vertrauens in die Regelungskompetenz des Arbeitgebers
Axiome der Kommunikation nach Paul Wazlawick
1. Man kann nicht nicht kommunizieren
2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt
3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung (eigenes Verhalten als Reaktion)
4. Mensche Kommunikation ist digital( gesprochenes Wort) und analog ( Mimik, Gestik, nonverbal)
5. Kommunikation ist symmetrisch ( Gleiche Ebene) komplementär ( unterschiedliche Ebene)
Was ist die Transaktionaanalyse?
Die Transaktionsanalyse ist ein Kommunikationsmodel ( Eric Berne 1910 - 1970), das dabei helfen soll, Störungen des Kommunikationsprozesses zu verstehen und zu bearbeiten
- sagt etwas darüber aus , wie wir zueinander stehen
- unterscheidet das Eltern-Ich; das Erwachsenen-Ich und das Kindheits- Ich
Transaktionslinien des Transaktionsschemas sind komplementär oder kreuzen sich
Gewaltfreie Kommunikation ( Marshall Rosenberg)
- Handlungskonzept, das beschreibt, wie friedliche Kommunikation und Konfliktlösung gelingen kann
- Empathie als 'goldener Schlüssel' für Kommunikation
Komponenten:
Beobachten statt bewerten und interpretieren Gefühle wahrnehmen und benennen
Bedürfnisse wahrnehmen und benennen erfüllbare und klare Bitte äußern
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