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Masterprüfung HP

Discover Masterprüfung HP: 46 flashcards with questions and answers.

Subject
Humanities / Pedagogy
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 41

Question

Epilepsie (Prävalenz, Inzidenz und Formen)

Unterscheidung zw. Epilepsie und geist. Behinderung

Answer

Prävalenz:

10 % erhöhte Anfallsbereitschaft -> noch nicht Epilepsie

5 % - 8% davon haben einen oder mehrere Epilepsieanfälle

1% aller Menschen --> entwickeln eine Epilepsie

Inzizenz:

4500 Menschen pro Jahr in CH

Formen:

Absenz

  • Petitmalform
  • kurze Abwesenheit (5-20 sek.)
  • aktuelle Tätigkeit kommt kruzzeitig zum Stillstand
  • abruptes Angfangen und Enden

Atronischer Anfall

  • plötzlicher Tonusverlust der Muskulatur
  • Stürze oder Absinken des Kopfes auf die Brust
  • Petitmal

Grandmall

  • 2 Phasen
  • 1. Phase: tonische Phase: Körper steif, Atmung fällt kurz aus, tiefe Bewusstlosigkeit, kann zu Sauerstoffmangel führen (10- 30 sek)
  • 2. Phase : klonische Phase: unkontrollierte Zukungen von Armen und Beinen, Patienten können sich auf die Zunge beissen oder Harn lassen, (wenige Minuten)
  • nach Grandmal Anfall kurz wieder Bewusstsein danach tiefer Schlaf (kaum aufzuwecken)

 

Unterscheidung:

Epilepsie: erst Krankheit, wenn sich Anfälle wiederholen

Anfall: plötzliche auftretende Störung der Funktion des zentralen Nervensystems, mit vermehrter gleichzeitiger Entlatung von Nervenzellen

geistige Behinderung: Inteligenzminderung IQ unter 70

Relation: Durch Schädigung im Hirn --> geistige Behinderung, motorische Behinderung, Epilepsie

Aber Epilespie nicht geistige Behinderung

 

Card 42

Question

Integration von Epilepsie Kids (Vorgehensweisen, Präventionsmassnahmen)

Answer

Präventionsmassnahemen:

  • sich als LP über individuelle Krankheit informieren
  • Absprache mit Eltern und Ärzten (Schweigepflicht) daraus ein Notfallszenario ausarbeiten und verschriftlichen
  • Sprot und Freizeitaktivitäten / Ausserschulische Aktivitäten --> berücksichtigen
  • eigenes Merkblatt, Infoblatt (Schweigepflicht)
  • Klasse  auf Thema sensibiliseren (Absprache Eltern und Kind)
  • Klasse muss wissen, dass Betroffene nicht kogn. beeinträchtigt sind (können teilhaben)
  • SuS wie auch LP über 1. Hilfemassnahmen informiert sein
  • bei Übermüdung können Anfälle häufiger auftreten --> Stundenplan berücksichtigen
  • Absprache im Team

Vorgehensweisen beim Notfall:

  • Ruhe bewahren
  • sobald SuS berührt werden, muss Handlung benannt werden
  • Begelit LP muss sich um Rest der Klasse kümmern ansosnten Unterstützung
  • Informieren (Schulleiter, Eltern)
  • Notfallszenario griffsbereit
  • Betroffene aus der Gefahrenzone entfernen (Stühle etc.
  • Weiches unter den Kopf
  • Beengende Kleidungsstücke am Hals öffnen
  • Brille abnehmen
  • Auf Uhr schauen (länger als 3 min sofort 144)

Card 43

Question

Trisomie 21 (Herausforderungen, Chancen etc)

Answer

  • eine Chromosonaberation (der 21. Chromosomansatz drei Mal, darum 47 ansatt 48)
  • nach dem britischen Arzt Down benannt
  • Prävalenz:1:500 - 1:800 --> Zahl sinkt kontuinierlich
  • immer unterschiedliche Schwächen und Stärken
  • Typisches Aussehen: kurzer Hals, Gesichtszüge
  • Komorbidität: zusätzliche Beschwerden, angeborene Herzfehlern, Hörschädigung (durch Mittelohrentzündung, Wahrnehmungbeeinträchtigung, Imunabwehrschwäche
  • 57% sind schwerhörig
  • Hypotonie: verlangsamte Reaktion und Bewegungsabläufe
  • geringe Kraft und Koordinationsprobleme: darum verlangsamte Bewegungsabläufe
  • Hypotonie auch verantworltich für undeutliche Artikulation
  • hohe Sozialkompetenz (zugewandt, imitieren)
  • intensieve Trotzphasen
  • Emotional besonders verletzlich --> insbesondere, dann wenn hohe Konzentration erforderlich
  • Schwäche: auditiv
  • Stärke: visuell

 

Herausforderung und Chancen:

  • Akzeptanz
  • Menschen mit Down Syndrom wollen meist keine Sonderbehandlung
  • Angemessene Lernunterstützung
  • Mit dem Schulstoff mithalten schwer --> Verharren auf Entwicklungsstufe
  • Enge Zusammenerabeit mit Erziehungberechtigten erforderlich
  • Wahrnehmungsbeeinträchtung --> Problem Sprache lernen
  • weitere Faktoren die die Sprache beeinflussen: Kognition, Motorik, Sensorik

 

Giel: Srache und Kommunikationsförderung bei Down-Syndrom

  • Schwein (Bauernhof)
  • Wörter mit Gebärden begleiten
  • Spaziergang auf dem Land
  • Bauernhof besuchen
  • Bilderbücher
  • Spiele mit Bauernhoftieren
  • Lieder singen
  • Nomen, Verben, benennen
  • leichte Sprache

 

 

 

Card 44

Question

geistige Behinderung den ICD 10 Kriterien entsprechend einordnen

daraus Entwicklungs- und Lernvoraussetzungen bei Lernenden ableiten

Answer

Definition und Klassifikation gemäss ICD-10:

DSM – V → Amerikanische Klassifizierung

ICD – 10 F70:

leichte Intelligenzminderung (geistige Behinderung) - 80% IQ 50 – 69 F71: Mittelgradige Intelligenzminderung (geistige Behinderung) - 12 % IQ 35 – 49 F72: Schwere Intelligenzminderung (geistige Behinderung) - 7 % IQ 20 – 34 F 73: schwerste Intelligenzminderung (geistige Behinderung) - 1 % IQ unter 20

 

  • WHO: bedeutet eine signifikat verringerte Fähigkeit neue und komplexe Informationen zu verstehen und neue Fähigkeiten zu erlernen.
  • Dadurch verringert sich die Fähigkeit ein selbstständiges unabhängiges Leben zu führen
  • Dieser Prozess beginnt vor dem Erwachsenenalter und hat dauerhafte Auswirkungen auf die Entwicklung
  • ICF: Behinderung nicht nur individuelle Faktoren sondern auch Rahmenbedingen
  • 224 Lernende in LU (2019)
  • 34 OS in LU (18/19)
  • drei Kategorien: schulbildungsfähig, praktisch-bildungsfähig, mehrfachbehindert

 

Entwicklungs- und Lernvoraussetzungen:

  • Sehvermögen
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Bewusstsein, dass das Bild für etw. steht
  • visuelle Differenzierung
  • akustische Differenzierung
  • z.B. präliterale Phase oder alphabetisch etc.

 

Möglichkeiten zur Aneignung (Präsentationsmöglichkeiten) Bildungsplan Badenwürtenberg)

  • .basal-perziptiv (rein sinnlich, durch Wahrnehmung oder Bewegundmöglichkeitn)
  • konkret gegenständlich:  Gegenstand mitbringen
  • Anschaulich: Bilder, Ikonisch
  • abstrakt begriflich: Zeichen und Symbole
  • --> möglichst alle nutzen! aktiv-wahrnehmende Auseinandersetzung mit Inhalten ermöglichen

--> Lehrpersonen müssen Möglichkeiten fürs Lernen eröffnen

--> Es gibt Grenzen der Präsentationsmöglichkeiten --> sinnvoll und kreativ gestalten

--> Lernzieldiffernezierung

 

 

Card 45

Question

Exikutive Funktionen (Feuerstein und Brunsting)

Interventions- und Fördermassnahmen

 

Answer

Exekutive Funktionen (=Metakognition) sind höhere geistige Tätigkeiten für die Handlungsplanung, Handlungsüberwachung und Handlungskontrolle dienen.

-Organisieren

-Planen

-Sich selbst überwachen

-Kontrollieren von Impulsen

-Analysieren und

-Vergleichen von vergangen und laufenden Hanldungen.

-Arbeitsgedächnis als wichtiger Bestandteil (phonologische Schlaufe, visueller Notitzblock)

-Emotionen als weiterer Bestandteil (Steuerung über die untere Strasse (low road=

Eher weniger isolierte Trainings, da diese nur in den entsprechenden Situationen angewendet werden und nicht auf andere Situationen transferiert werdenàTraining im realen Lernalltag mehr Wirkung.

 

Einflussfaktoren

Bindung: Muss positiv gestaltet werden. Wichtig da Lernende auf Impulse von aussen (Eltern, Traininer, LP) angewiesen sind.

Emotionen: Wichtig für das Interesse. Man lernt schneller, wenn etwas interessant ist.

Motivation: Viele SuS mit Lernschwierigkeiten haben Motivationsprobleme

Genetik: Umwelt wichtiger als die Gene, welche man mitnimmt.

Synapsen Funktion: Müssen gut funktionieren. Problem bei  ADHS, Lernstörungen, Lernbehinderung

Plastizität: Hirn sollte so oft wie möglich gebraucht werden. Ansonsten Reduktion der Hirnleistung.

 

ADS:

-Defizite im Arbeitsgedächtnis

-Haben Lösungen gefunden, bevor sie das Problem erkannt haben

LRS:

-Schreiben ohne gross zu überlegen

-Lesen und ergänzen nach einem kurzen Blick mit Phantasie

 

Konkrete Fördermassnahmen

  • Das eigene Lernen mit laut Denken verstehen (verborgene innere Prozesse werden sichtbar)
  • Problemlöseaufgaben wie Rätsel und Logicals (oder du willst einen Kuchen backen wie gehst du vor?)
  • Spiele (Motivierende Trainingsformen)
  • Experimente (Weiss nicht genau was herauskommtàNeugier wird geweckt)
  • Logbücher und Lerntagebücher
  • Präsentationen (Fronatlunterricht) lebendig gestalten
  • Lernende Thema evt selber wählen lassen

 

Card 46

Question

Groen und Peterman: Dimensionen depressiver Probleme 

Answer

folgende Dimensionene werden beschrieben, wobei multifaktorale Wechselwirkungsprozesse zwischen Stressoren und Vulnerabilitäten angenommen werden: 

  • Bindung : Unsichere frühkindliche Bindungen werden verinnerlicht 
  • Verhalten: 
  • Selbstkontrolle
  • psychodynamisch
  • interpersonell 
  • sozial- und umweltbezogen 
  • neurobiologisch 

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