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Masterprüfung HP

Discover Masterprüfung HP: 46 flashcards with questions and answers.

Subject
Humanities / Pedagogy
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 21

Question

 

Interventionsansätze: Social Stories + Einsatz in der Praxis  

Answer

Zielgruppe: ASS, Auffälligkeiten bei Sozialverhalten

Definitionen und Ziele (nach Carol Grey): 

  • Sozial- und Alltagsgeschichten --> Kurzgeschichten / kurze Videos 
  • Soziale Problemsituationen --> Verhaltensweisen werden genau beschrieben und Optionen / Tipps aufgezeigt, wie man reagiert.
  • Carol Gray --> War der Meinung, dass Beratungsangebote und verbale Instruktionen nicht reicht. Deshalb hat sie Alltagssituationen in Geschichten verpackt (als soziale Anleitung) 
  • Ziel: Kognitive Empathie fördern & Vorbereitung auf Überforderungssituationen

Vorgehensweise: 

  • Individuell anpassen 
  • Zusammenhänge Sichtbar machen (Zusammenhänge) 
  • Einfache Sätze --> Beschreibende Sätze (Grundgerüst), Hinweissätze (konkrete Anweisungen), perspektivistische Sätze (Emotionen anderer beschreiben), affirmative Sätze (soziale Regeln, Gesetze, Normen aufgreifen und Bedeutung wichtiger Ansätze hervorheben)
  • EA 

Card 22

Question

 

 

Unterstützte Kommunikation 

Answer

Zielgruppe: Körper, kognitiv- und mehrfach behinderte Personen, welche Probleme haben, sich sprachlich zu verständigen, nicht sprechen oder kaum verständlich kommunizieren können. 

nicht = gestützte Kommunikation 

Definition und Ziele: 

  • Sammelbezeichnung für unterschiedliche Medien oder Ansätze, welche Ausdrucks- und Verständigungsmöglichkeiten um Kommunikation zu verbessern, ersetzen, erweitern 
  • z.B. Emojis, Ampel, Fächer mit Gesichtsausdrücken, Bildkartensystem etc.) 
  • Die Form muss in die Lebenswelt der SuS passen (Umfeld und soziale Kontakte) 
  • Kommunikationshilfen tragen zur aktiven Gesprächsgestaltung und grossen Unabhängigkeit bei 

Vorgehensweise: 

1. Diagnose 

  • Kommunikative Verhalten beobachten und Stärken, persönliche Ressourcen berücksichtigen
  • Lebensgeschichte der Kinder beachten und den Alltag auch berücksichtigen / identifizieren und nicht nur Schulalltag 

2. Methoden: 

  • Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Kommunikationshilfen reflektieren und optimal auswählen 
  • Elektronische Kommunikationshilfe: Aufwändig und wenn man eine schwere Behinderung hat, kann man es nicht bedienen. Aber mit neuen Medien kann man andere SuS motivieren sich damit auszudrücken. 

2. Durchführung 

  • Arbeit im realen Lebensraum 
  • Motivation 
  • Kontrolle und Reflexion (TOTE-Modell nach Miller) 

 

 

 

 

Card 23

Question

 

 

TEACCH nach Schopler 

Answer

Forschungs- und Unterstützungsprogramm für therapeutische Angebote für pädagogische Förderung und Lebensbegleitung bei Kommunikationseinschränkungen (z.B. ASS-Kinder)

--> Konzept aus der USA

Inhalt: 

  • Förderdiagnose, um aktuellen Entwicklungsstand erheben
  • mit den Eltern werden dann Ziele und Förderplanung erstellt 
  • Beratung für andere nach TEACCH sehr wichtig 
  • Individuelles Förderprogramm je nach Leistungsstand 
  • Beratung und Anleitung für Bezugspersonen   

Unterstützung der SuS in: 

  • Kommunikation 
  • Alltagsbewältigung 
  • Lern- und Arbeitsverhalten 
  • Wahrnehmung 
  • motorische Entwicklung 
  • Freizeitgestaltung 

Unterstützung der Eltern durch: 

  • Andersartigkeit verstehen lernen 
  • Spiel- und Fördermöglichkeiten zu Hause
  • Alltagsbewältigung etc. 

 

 

Card 24

Question

 

 

Ressourcen ADHS 

Answer

  • Kreativ 
  • Querdenker, Erfinder, Ideenreich 
  • Kommunikativ
  • Spontan 
  • Ehrgeizig
  • Nicht nachtragend 
  • körperlicher Fitness
  • Führsorge
  • Starker Gerechtigkeitssinn 

Card 25

Question

 

 

ADHS

Answer

Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitättsstörung 

--> Komorbidität bei ASS 

ICD-10: 

  • Verhaltens- und emotionalen Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
  • 36 Kriterien zum Messen --> Mehrdimensionale Diagnose
  • Man muss 6 Kriterien erreichen 
  • --> Warum nicht ADHS-Spektrum 

Komorbiditäten bei 70%:  

  • Störung des Sozialverhaltens (Aggressivität) 
  • Entwicklungsstörungen (z.B. im motorischen und sprachlichen Bereich sowie in der visuellen Wahrnehmung) 
  • schulische Leistungsdefizite und Hinweise auf Teilleistungsschwächen (LRS) 
  • Tic-Störung 
  • Depressive Störungen 
  • Angststörungen 

Jungen sind 3 bis 6 mal häufiger betroffen als Mädchen 

 

Medikamente: 

  • Ritalin und Concetta --> Haben Wirkstoffe für eine stimulierende Wirkung für das zentrale Nervensystem 
  • Dexamfetamin 

Nebenwirkungen: 

  • Appetitlosigkeit 
  • Down nach der Wirkung 
  • Suchtgefahr 
  • Missbrauch 

Alternativen: 

  • Neurofeedback
  • Homöopathische Mittel 
  • Exekutive Funktionen fördern

 

Warum nicht ADHS-Spektrum (Jenny)? 

  • Diagnose hängt von gesellschaftlichen Bewertungen und Erwartungen ab --> Es gibt keinen zuverlässigen Test und die Störung mit anderen Krankheiten überschneidet 
  • Leidensdruck des Kindes muss berücksichtigt werden --> Ist Diagnose im Interesse des Kindes? Welche Vorteile und Risiken die Klassifikation mit sich bringt.

 

Card 26

Question

 

Präventionsmaßnahmen zur Verminderung von Freezing Zuständen und Trigger

Verortung in einem traumpädagogischen Kontext 

Answer

Freezing Zustände --> Nach Krüger folgende Schockzeichen: 

  • unaussprechliche Angst 
  • Kind reagiert nicht auf Ansprache 
  • Erstarrt 
  • Ohnmächtig 
  • Zusammengekauert 
  • Zittert 
  • Haare-Raufen
  • Wehr Annäherung angstvoll ab 
  • Blass und kalte Gliedmassen 
  • Eigenässt oder eingekotet 
  • Erbrechen 
  • Hoher Puls 
  • Säuglinge erstarren, schreien und lassen sich kaum beruhigen 

Trigger: --> Reize die dich wieder an die Situation erinnern 

  • Geräusche
  • Gerüche 
  • Gedanken 
  • Bilder
  • Filme
  • körperliche Berührungen 

--> Durch Trigger kann man einen Flaschback haben und führt zu einem Freezing-Zustand.

Schlimmstenfalls kann der Realitätsbezug verloren gehen. 

Präventionsmassnahmen: 

  • Gefühl von Kontrolle und Wahlmöglichkeiten geben 
  • verlässliche Alltagsstruktur 
  • LP muss Bescheid wissen über das Trauma um Trigger zu verhindern (vgl. Geschichtsunterricht 1. Weltkrieg)
  • Situationen vermeiden 

Reaktion bei Freezing & Trigger: 

  •  LOT --> Lage, Ort, Themenwechsel 
  • Beim Namen ansprechen 
  • Beruhigende Stimme, Gelassenheit
  • Nicht einfach anfassen --> Handlung benennen 
  • Wasser anbieten 
  • Herausnehmen aus der Auslösesituation 

Card 27

Question

 

Präventionsmaßnahmen zur Verminderung von Freezing Zuständen und Trigger

Verortung in einem traumpädagogischen Kontext 

Answer

Freezing Zustände --> Nach Krüger folgende Schockzeichen: 

  • unaussprechliche Angst 
  • Kind reagiert nicht auf Ansprache 
  • Erstarrt 
  • Ohnmächtig 
  • Zusammengekauert 
  • Zittert 
  • Haare-Raufen
  • Wehr Annäherung angstvoll ab 
  • Blass und kalte Gliedmassen 
  • Eigenässt oder eingekotet 
  • Erbrechen 
  • Hoher Puls 
  • Säuglinge erstarren, schreien und lassen sich kaum beruhigen 

Trigger: --> Reize die dich wieder an die Situation erinnern 

  • Geräusche
  • Gerüche 
  • Gedanken 
  • Bilder
  • Filme
  • körperliche Berührungen 

--> Durch Trigger kann man einen Flaschback haben und führt zu einem Freezing-Zustand.

Schlimmstenfalls kann der Realitätsbezug verloren gehen. 

Präventionsmassnahmen: 

  • Gefühl von Kontrolle und Wahlmöglichkeiten geben 
  • verlässliche Alltagsstruktur 
  • LP muss Bescheid wissen über das Trauma um Trigger zu verhindern (vgl. Geschichtsunterricht 1. Weltkrieg)
  • Situationen vermeiden 

Reaktion bei Freezing & Trigger: 

  •  LOT --> Lage, Ort, Themenwechsel 
  • Beim Namen ansprechen 
  • Beruhigende Stimme, Gelassenheit
  • Nicht einfach anfassen --> Handlung benennen 
  • Wasser anbieten 
  • Herausnehmen aus der Auslösesituation 

Card 28

Question

 

Traumapädagogisches Modell 

 

Haltung des guten Grundes 

Answer

Traumapädagogisches Modell baut auf der Haltung des guten Grundes auf. --> Alle Kinder wollen lernen und sich gut verhalten. Tun sie dies nicht, dann gibt es einen Grund dafür und man soll dem nachgehen

  • Gute Beziehung aufbauen --> Liegt in der Hand der LP 
  • Aussagen wie z.B. "das Kind ist schwierig" vermeiden 

Haltung des guten Grundes nach Weiss: 
--> in der Traumapädagogik 

  • Hinter jedem Verhalten steckt ein Grund / Motiv 
  • Grund herausfinden 
  • "Alles was ein Mensch zeigt, macht Sinn in seiner Geschichte"
  • Nicht nur das negative Endergebnis, sondern das Positive jedes einzelnen Individuums
  • Verhalten ist nicht absichtlich oder gezielt gegen das Gegenüber 

Konsequenzen für den Unterricht (gemäss Ding):

  • Gute Beziehung zu den Lernenden (Basis für lernen, Grundvoraussetzung für Bindung)  --> Begrüssungsrituale, Wertschätzung, Verlässlichkeit, Zuwendung
  • Sprachstrukturen (Lob, Anerkennung etc.) --> Teilweise Sprache verloren, auf Sprache achten als LP (kann Trigger sein)
  • Zeitliche Strukturen (Routinen, Rituale, immer wiederkehrende Momente, Tagespläne) geben den Kindern Sicherheit
  • Räumliche Strukturen (Ruhezone, Sitzplatz, Raumstruktur) --> Wichtig: Mitbestimmung des Sitzplatzes 
  • Verhalten reflektieren
  • Erfolgserlebnisse schaffen
  • Strafen prallen bei diesen Kindern ab --> In der Therapie: Verhalten spiegeln und bewusst machen. Aber auch positiven Verhalten spiegeln!

Card 29

Question

 

 

Symptome einer Traumatisierung in Alltagssituationen 

Answer

Traumatisierung nach ICD-10: Belastendes Ereignis / Situation die eine Verstörung hervorrufen 
Für Kind: Eine existentielle Bedrohung 

Symptome bei Traumatisierung: 

  • Konzentrationsstörung-/schwäche
  • Reizbarkeit / Gereiztheit 
  • aggressives Verhalten bis hin zu Gewalt 
  • Schlechte schulische Leistungen 
  • Schlafstörungen 
  • körperliche Unruhe / motorische Hyperaktivität
  • Schlechter Umgang mit neuen / anderen Situationen und Ungewissheit 
  • Abwesenheit und Ausdruckslosigkeit
  • Rückzug bis hin zur sozialen Isolation 
  • Fehlerhaftes entschlüsseln von Gestik und Mimik 
  • Stimmungsschwankungen 

Card 30

Question

 

 

Fördermassnahmen bei traumatisierten Kindern

Answer

  • Guten Arbeitsplatz finden 
  • Kind Freiheiten geben und es nicht bedrängen 
  • Verständnis 
  • kooperativ mit verschiedenen. Parteien zusammenarbeiten 
  • Geduldig sein mit dem Kind 
  • Kind vor sich und vor Klasse schützen 
  • In LK Thema Stress und Stressbewältigung thematisieren 
  • Offen und ehrlich 
  • Beziehung 
  • Provozierendes Verhalten nicht persönlich nehmen 


Bei Regelverstoss: 

  • Offenes Ohr 
  • Gespräch suchen und sie Fragen, warum es dazu geführt hat 
  • mit Verständnis und Wohlwollen entgegentreten 
  • Aufzeigen, dass Regeln zum Einhalten da sind
  • Schüler-/innen versuchen zu verstehen und in ihren Sorgenängsten auffangen und gemeinsam Lösung anstreben 
  • Schüler-/innen mitbestimmen lassen & Verantwortung übernehmen. 

Card 31

Question

Ursachen und Auslöser von Depressionen (und Prävalenz)

Answer

Zahlen

  • - bei 75% aller Jugendlichen tritt Depression mit einer Begleiterkrankung auf (ADHS, Esstörungen, Sucht )
  • - ca 1 Kind pro Schulklasse von Depressionen betroffen
  • - 9 % der Bevölkerung in der Schwiez (Prävalenz)  (10 % allgemein auf der Welt)
  • - 9 % Frauen in der Schweiz (Prävalenz)
  • - 13% junge Menschen in der Schweiz
  • - 8 % Männer in der Schweiz

--> oft werden Depressionen verkannt, weil Angststörungen, soziale Schwierigekiten, Konzentrationsschweirigkeiten in den Vordergrund treten

 

Ursachen und Auslöser (Text von Reicher, Modell nach Groen & Petermann) 

  • biologische Risikofaktoren (Alter steigendes Risiko, weibl Geschlecht, genetische Übertragung (bei depr. Elterteil höheres Risiko, hormonelle Veränderung)
  • kognotive und emotionale Riskofaktoren (üngünstige Verarbeitung von Gedanken und Bewerungen, neg. Selbstbild, von anderen oder der Zukunft)  --> neg. Attribution / üngünstige Emotionsregulation und mangelnde Problemlösefähigkeit
  • familiäre Risikofaktoren (Eltern-Kind-Interaktion): geringe Bindung (Urvertrauen), Trennung und Verlust, Tod, Schweidung
  • soziale Kontakte und Beziehungen (geringe soz. Kompetenz, wenig Kontakte, Ablehung, Isoaltion)
  • kritische Lebensereignisse und Stress (Entwicklungsveränderung, chronischer Stress, Belastung, Misserfolg, Schule)

 

Card 32

Question

Symptome und Hinweise bei Depressionen

Answer

  • Stimmungsveränderung (traurig, niedergedrückt)
  • erhöhte Reizbarkeit
  • Interesseverlust
  • Antriebsmangel / Probleme die Freizeit zu gestalten
  • ehöhte Ermüdbarkeit / Probleme sich zu erholen
  • psychosomatisch (Bauchweh, körperliche Beschwerden)
  • Veränderungen im Schlaf und Essverhalten

speziell bei Jugendlichen:

  • Pessimismus
  • Hilfs- und Hoffnungslosigkeit
  • suizidale Gedanken
  • Selbstabwertung
  • Substanzmissbrauch
  • Partizipation stellt Probleme dar (Einbezigensein im Leben)
  • Leistungsabfall
  • Angst vor Zukunft
  • Probleme in der Kommunikation

 

Gemäss Reicher: 

Viele Kinder mit Depressionen haben grosse Mühe, den täglichen Anforderungen der Schule zu entsprechen.  

neben Müdigkeit, Ess- und Schlafstörung --> auch Probleme in Bezug auf Partizipation und Aktivitäten (ICF) 

 

Card 33

Question

Möglichkeiten / Fachstellen / päd. Massnahmen ..  bei Verdacht auf Depression

Answer

Verdacht was nun?

1) Gespräch suchen mit Jugendlichen (nicht zu viel vom Gespräch erwarten, geduldig bleiben und mehrere Gespräche anbieten)

2) Interresse am Befinden zeigen und so Besorgnis signalisieren (Bez.)

3) Beobachtungen und Interpreation bewusst unterscheiden

4) Bei anderen Bezugspersonen erkundigen (auf Beobachtungen eingehen)

SuS mit Depressionen haben Schwierigkeiten ihr Wohlbefinden und ihre eigenen Emotionen zu beschreiben --> Geduld

 

Fachstellen

  • schulintern: SHP, Schulsozialarbeit, Schulleitung, SPD
  • no zoff  / lups / 147
  • KJPD

 

päd Massnahmen:

  • Zusammenarbeit zw. LP und Therapeuten
  • Beziehungsgestaltung und Kommunikation
  • Unterstützung im Allatg anbieten --> offenes Ohr
  • Vermittlung von Sicherheit
  • regelmässige Gespräche (auch wenn man auf Ablehnung trifft)
  • gesagtes ernst nehmen (LPs neigen dazu dies nicht ernst zu nehmen)
  • klare Tagesstruktur (kleine absehbare Abschnitte, Wochenplan)
  • Rückzugsmöglichkeiten (Rückzug auch zulassen)

 

Card 34

Question

Angststörung: Interventionsmassnahmen / päd. Ansätze bei (Leisungs-) Ängsten im Jugendalter

Answer

Leistungsangst:

  • individuelle Bezugsnorm  (Reduktion von Konkurenzdenken)
  • Themen Leistungsansgt, Rivalität, Angst thematisieren in der Klasse
  • Rechtzeitige Terminansage
  • eindeutige Infos / LZ --> Transparenz
  • mündl Prüfungen: einige SuS scheuen sich schon vor der Info --> solche SuS individuell ansprechen --> gezielte Heranführung
  • verbale Anerkennung
  • allgemeine Einstellung LP: zuverlässig, hilfsbereit
  • ausserschulisch: Anleitung zur Vorbereitung von Leistungssituation
    optimale Arbeitsplatzgestaltung / Zeitmangement / Informationsbeschaffung
  • strukturierter Unterricht

Card 35

Question

Erscheinugnsformen von Angststörungen

Ursachen davon

(Leistungsangst, soziale Phobie)

 

Answer

Symptome Angststörung allg:

  • Verweigerung (Sport, Ausflüge, Vorträge)  z.B. Migena,
  • soziale Ausgeschlossenheit
  • schweissige Hände
  • Klagen von physischen Schmerzen (psychosomatische Störungen)

Erscheinungsformen Leistungsangst allgemien:

  • Blackouts (Leistungfsbeeinträchtigung)
  • Angst vor schwachen Leistungen
  • Normales Ausmass an Lampenfieber wird überschritten
  • Symptome vor Prüfungen explizit: nervös, zittern, Herzrasen, Schwindel, Schlafprobleme

 

Ursachen:

  • Schulische Überforderung (Druck)
  • Leistungsabfall
  • Mangelnde Konzentrationsfähigkeit
  • soziale Schwierigkeiten bei Übergängen (OS, Gymnasium)
  • Klima von Rivalität in der Klasse / Wettberwebsorientiert

 

Card 36

Question

Was sind Angststörungen ? soz. Phobien?

Answer

ICD-10 -(unter Psychschen und Verhaltensstörungen)

Gruppe: Neurotische, Belastung- und somatoforme Störungen

ICD 10 SOZIALE PHOBIE:
Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen, die zu Vermeidung sozialer Situationen führt. Umfassendere soziale Phobien sind in der Regel mit niedrigem Selbstwertgefühl und Furcht vor Kritik verbunden. Sie können sich in Beschwerden wie Erröten, Händezittern, Übelkeit oder Drang zum Wasserlassen äußern. Dabei meint die betreffende Person manchmal, dass eine dieser sekundären Manifestationen der Angst das primäre Problem darstellt. Die Symptome können sich bis zu Panikattacken steigern.

Leistungsangst: ist eine Spezialform der soz. Angst

soz. Phobie: Interaktionssituation & Leistungssitautionen

 

Entstehung der soz. Phobie:

Es gibt interne Faktoren (Genetische Prädisposition) und Umweltfaktoren (Elterliches Vorbnild, Erziehungssitl) welche zu sozialen Ängsten führen. Wenn diese sozialen Ängste durch negative Erfahrungen in sozialen Situatione geprägt werden geratet man in eine Teufelskreis der sozialen Phobie:

Negative Kognition (Gedanken) --> Angst --> Vermeidung/Flucht --> Kompetenzdefitiz --> negative Kognition ...

 

 

 

 

Card 37

Question

mit welchen Kompetenzdefiziten gehen soziale Phobien einher?

Answer

  • Selbstkonzept / Selbstvertrauen
  • Differenzierte Selbst- und Fremndwahrnehmung
  • Rollenübernahmefähigkeit / Empathie
  • Interaktionsfähigkeit
  • Selbstbehauptungsfähigkeit

 

Fördermöglichkeit:

  • Selbstkonzept / Selbstvertrauen -->  postive innere Leitsätze, Entspannungübungen, Erfolge, pos. Feedbacks , Arbeit mit Zielen...
  •  
  • Differenzierte Selbst- und Fremndwahrnehmung--> Regelmässig Gefühle benennen, Feedback geben und besprechen, Selbsteinschätzung
  •  
  • Rollenübernahmefähigkeit / Empathie --> Gefühle erkennen anhand von Bildern, Rollespiele, Einüben von Konflikt-Löse-Vorgehen
  •  
  • Interaktionsfähigkeit --> Reflexion erlebter Situationen / Sammeln alternativen Handlungsmöglichkeiten, Erkennen von Abichten durch Bilder
  •  
  • Selbstbehauptungsfähigkeit --> Benennen von Wünschen, Mutmachsprüche, Protokollieren von eigenen Bedürfnissen

Card 38

Question

Begriffe Sucht und Abhängigkeit definieren

Answer

Sucht:

  • umgangsprachlich für eine Abhängkeit (Substanz und Verhalten)
  • Stoffgebunden: Drogen, Alkohol
  • Stoffungebunden: Videospiele, Glücksspiele, Pornografie, Zalando
  • entsteht nicht plötzlich
  • Übergänge von einem problematischen Konsum zur Sucht (Abhängogkeit) sind schleichend

Abhängigkeit

  • nach ICD: Abhängigkeitssyndrom (Psychische Krankheit)
  • bedeuet, dass man nicht mehr ohne das Suchtmittel leben kann
  • 6 Merkmale nach ICD 10
    Starker Wunsch oder Zwang zu Konsumieren
    Mangelnde Kontrollfähigkeit (Beginn / Menge / Beendigung der Konsums)
    Köprerliche Entzugssymptome nach Beendigung oder Reduktion
    Toleranzbildung
    Vernachlässung von anderen Interessen
    Anhaltender Konsum trotz schädlicher Folgen

Card 39

Question

Sucht/Abhängigkeit:

Ursachen und Folgen benennen

Fachstellen

Answer

Ursachen und Folgen:

Modell der Risiko und Schutzfaktoren:

Das Risiko, Suchtprobleme zu entwickeln, wird durch das Verhältnis zwischen den individuellen und gesellschaftlichen Herausforderungen im Vergleich zu den individuellen und gesellschaftlichen Ressourcen beeinflusst:

Risikofaktoren: individuelle Faktoren: VULNERABILITÄT

                         Faktoren des Umfelds: STRESSOREN

Schützende Faktoren: individuelle Faktoren: RESILIENZ

                                   Faktoren des Umfelds: SOZIALE UNTERSTÜTZUNG

führen zu Herausforderungen und Ressourcen

 

Erklärungsmodell der Suchtentstehung: Das Modell der Sucht Trias (Sting und Blum)

--> Abhängigkeitssyndrom kann nicht auf bestimmte Ursachen zurückgeführt werden  --> Ursachen sind vielfältig, komplex und beeinflussen sich gegenseitig.

Das Modell wiederspiegeld den biopsychosozialen Ansatz, welcher die potenziellen Ursachen von Sucht im Dreieck von Umwelt, Individuum und Substanz beachtet

Im Dreieck drinn: fünf verschiedene Konsumverhalten: Probier- Gelegenheit- Gewohnheit - Missbrauch - Suchtkonsum

links: Substanz: Verfügbarkeit, Dosis, Wirkungsweise, Dauer und Intensistät

rechts: Individuum: Persönlichkeitsfaktoren, genetische Disposition, Erwartungshaltung, Lebenssitl, Frühkindliche Lebensistuation

Umwelt wird unterhalb des Dreiecks ind zwei Bereiche unterteilt

Sozialer Nahraum: Suchtbelatung in der Fam., Persönlichkeitsfaktoren, Belastung in Schule, Beruf, Freizeit, Partnerschaftsprobleme, Status Peergroup

Gesellschaft: gefährdende Konkurenz und Leistungssituation, Mangel an Zukunftsperspektiven und Alternativen, Konsumorientierung, Kultur

 

Fachstellen:

  • Sucht Schweiz
  • blaues Kreuz
  • Mamatrinkt, papatrinkt

 

 

 

 

Card 40

Question

 motorische Behinderung nach ICF

Answer

Oben: Gesundheitsprobleme / Störungen / Krankheiten

links: Körperfunktionen

Mitte: Aktivitäten

Rechts:Partizipation

unten links: Umweltfaktoren

unten rechts: Personenbezogne Faktoren

 

Häufigsten Erscheinungsformen von motorischer Behinderung:

  • Schädigung des zentralen Nervensystems
  • Querschnittslähmung
  • MS
  • Parkinson
  • Muskelerkrankung
  • entzündungen in Gelenken etc. (Arthritis)
  • Amputationen

-->Erkrankungen können zu emotionalen Belastungen führen --> Auseinandersetzung mit dem Thema Tod

--> benötigen individuelle technische Ausstattung, damit sie am Unterricht teilnehmen können  (Rollstuhl, Gehhilfe) --> barierefreiheit für eine grösstmögliche Partizipation

--> zusätzliche Unterstützung

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