Der Hund muss immer einen konstanten Abstand von zehn Metern zu seinem Menschen einhalten - er soll sich weder weiter weg bewegen noch näher kommen.
Der Hund bewegt sich auf dem Spaziergang nicht über einen bestimmten Abstand zwischen Mensch und Hund hinaus. Er bleibt stets in der Nähe.
Der Hund wird dafür belohnt, sich in der Nähe seines Menschen aufzuhalten.
Der Hund lernt, seinen Menschen zu umkreisen, ähnlich wie das Longieren eines Pferdes.
Card 2
Question
Was bedeutet - Blickkontakt einfangen - 2x
Answer
Der Mensch bewegt sich so, dass er den Hund auf sich aufmerksam macht.
Wenn der Hund ohne Signal zu seinem Menschen schaut, wird in dem Moment geclickt/das Markerwort gegeben und dem Hund danach eine Belohnung dargereicht.
Der Hund wird in dem Moment vom Menschen gegriffen, wo er zu ihm guckt, um die Macht des Menschen zu demonstrieren.
Es ist eine Variante des Radiustrainings - vor allem bei jungen Hunden und erwachsenen Hunden, die ohne Schleppleine trainiert werden.
Card 3
Question
Das Signal - Weiter! - .......... 2x
Answer
soll den Hund davon abhalten sich zu wälzen, die Pferdeäpfel am Boden zu essen oder sich in die Pfütze zu legen.
wird über positive Verstärkung aufgebaut.
wird über positive Bestrafung aufgebaut.
soll den Hund dazu bringen mit dem weiter zu machen, was er gerade tut.
Card 4
Question
Welche der folgenden Aussagen zum Thema Beschäftigung sind zutreffend? 1x
Answer
Hunde sollen möglichst den ganzen Spaziergang über beschäftigt werden.
Hunde sollen soviel auf dem Spaziergang beschäftigt werden, dass sie sich einerseits nicht langweilen, aber andererseits genug Freiräume zur Erkundung und Wahrnehmung ihrer Umgebung haben.
Hunde werden nie auf dem Spaziergang beschäftigt, um zu vermeiden, dass sie sich aufregen.
Hunde sollen erst dann beschäftigt werden, wenn Problemverhalten auftritt.
Card 5
Question
Welcher Grundsatz gilt: 1x
Answer
Wenn der Hund rohes Fleisch frisst, ist die Gefahr ein Jagdproblem zu bekommen groß.
Wenn der Hund mit dem Schwanz wedelt, wird er freundlich auf Annäherung reagieren.
Was der Hund länger als drei Sekunden anschaut, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit angreifen.
Wo der Hund länger als drei Sekunden hinschaut, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit hingehen.
Card 6
Question
Welche der folgenden Trainingstechniken sind geeignet den Hund an einen Gegenstand heranzuführen, der ihm Angst macht? 2x
Answer
Einsatz der intermediären Brücke, um den Hund darin zu bestärken, weiter auf den Gegenstand zu zu gehen.
Pendeltraining, um sich dem Gegenstand nach und nach anzunähern.
Wenn der Hund sich weigert zum Gegenstand zu gehen das Abbruchsignal geben, damit er aufhört sich zu weigern und mit geht.
Die Angst des Hundes ignorieren und ihm durch - mit zum Gegenstand nehmen - beweisen, dass er keine Angst zu haben braucht.
Card 7
Question
Welche der folgenden Managementmaßnahmen können einen viel bellenden Hund zum Stillsein bewegen? 2x
Answer
Dem Hund einen großen Gegenstand zum Tragen geben, da er damit nicht bellen kann.
Dem Hund die Schnauze kurz zu halten, um ihn daran zu erinnern, dass er nicht bellen soll.
Den Hund ins Platz legen und ihm ein Leckerchen vor oder auf die Pfoten legen, das er erst auf Signal hin nehmen darf. Der Hund muss sich gleichzeitig selbst beherrschen und konzentrieren, was das Bellen verhindert.
Den Hund ins Platz legen, da Hunde im Liegen nicht bellen können.
Card 8
Question
Welche der folgenden Halsungen/Vorrichtungen sind für die Gesundheit des Hundes akzeptabel? 2x
Answer
Norwegergeschirr
Endloswürger
Korallenhalsband
Windhundhalsband
Card 9
Question
Wie wird das Kopfhalfter korrekt gehändelt: 2x
Answer
In Kombination mit einem Brustgeschirr oder einem Halsband.
Es wird an der Schleppleine befestigt.
Es wird an der Flexileine eingehängt.
Es wird an einer Leine mit zwei leichten Karabinern genutzt (einer am Halsband/Brustgeschirr einer am Halti/Kopfhalter).
Card 10
Question
Thema: Begegnung zweier fremder Hunde; Frage: Welche Strategie(n) machen bei einer Begegnung Sinn, die fast immer im Kampf endet? 2x
Answer
Begegnung durch einen großen Bogen oder Umdrehen oder Wegwechseln oder Anleinen des eigenen Hundes vermeiden.
Begegnung beeinflussen durch splittendes oder blockendes Verhalten.
Begegnung beeinflussen durch das Besprühen des anderen Hundes mit einem DOG CORRECTOR Spray (Hunde-Fern-Halte-Spray ähnlich wie Reizgas beim Menschen).
Begegnung beeinflussen durch Stehenbleiben und Zuschauen.
Card 11
Question
Welche Möglichkeiten sorgen für eine zukünftig zuverlässige Ausführung und Generalisierung des Signals - auch im Freilauf - wenn der Hund an der langen Leine das Signal Sitz nicht ausführt? 1x
Answer
Den Hund mittels der Leine zu sich heran ziehen.
Abwarten bis der Hund ansprechbar ist und ihm erneut das Signal geben.
Mittels Leinenruck das Signal durchsetzen.
Das Signal dauerhaft wiederholen, bis er sich hinsetzt.
Card 12
Question
Thema Radiustraining: Wie kann ich meinem Jagdhund beibringen einen gewissen Aktionsradius um mich herum einzuhalten, ohne ihn einzuschüchtern? 3x
Answer
Indem ich ihn während des Trainings in einem bestimmten Abstand zu mir verbal auffordere zu stoppen.
Indem ich ihn ein halbes Jahr lang einfach an der Leine halte.
Indem ich ihn für freiwilligen Blickkontakt belohne.
Indem ich Verhalten markiere, dass den Radius in irgendeiner Form einhält, wie z. B. Schnüffeln, stehen bleiben, Vorstehen, Zurückpendeln etc.
Card 13
Question
Themenbereich Orientierungstraining: Was ist Sinn des Verstecktrainings? 2x
Answer
Test, ob der Hund riechen kann.
Test, ob der Hund intelligent ist.
Test, ob der Hund regelmäßig nach seinem Menschen guckt.
Test, wie der Hund seinen Menschen sucht.
Card 14
Question
Welche Funktion hat der Aufbau des Schade-Signals? 2x
Answer
Der Hund soll lernen auch unter Ablenkung seinen Menschen anzuschauen.
Dem Hund soll demonstriert werden, was es bedeutet, alleine im Wald angebunden zu sein.
Der Hund soll lernen angebunden zu warten.
Der Hund soll den Gegenspieler des Clickers erlernen.
Card 15
Question
Warum ist es sinnvoll, dass der Hund ein Signal kennt seinen Menschen anzuschauen? 2x
Answer
Um den Hund zu demonstrieren, dass der Mensch der Alpha ist und darüber entscheidet, wo der Hund hinzuschauen hat und wohin nicht.
Um des Anstieg des Erregungsniveau des Hundes zu unterbrechen.
Um dem Hund den Anblick eines überfahrenen Igels zu ersparen, da es ihn belasten könnte und anhaltende Schädigungen nach sich ziehen könnte.
Um die Aufmerksamkeit des Hundes auf den Menschen hin von etwas anderem weg zu lenken.
Card 16
Question
Themenbereich Impulskontrolle: Ziel der Impulskontrollübungen ist es, .... 2x
Answer
dass der Hund erkennt, dass das Nachstellen von Wild moralisch verwerflich ist.
dass der Hund kurz abwartet, statt sofort loszustürmen.
dass der Hund Spannung halten kann.
dass der Hund sich selbst beherrscht, weil er sonst Ärger mit seinem Menschen bekommt.
Card 17
Question
Die Reizangel kann dazu genutzt werden .... 3x
Answer
dem Hund das Bei-Fuß-gehen beizubringen.
jegliche Signale zur Kontrolle am Wild zu festigen.
das Vorstehverhalten des Hundes zu festigen.
die Impulskontrolle in Form des Bleibens unter Ablenkung zu fördern.
Card 18
Question
Themenbereich Kontrolle am Wild: Worin liegt der Unterschied vom Umkehr- zum Kommsignal? 2x
Answer
Der Hund muss beim Umkehrsignal nur in die Richtung des Besitzers wechseln.
Das Umkehrsignal wird im Alltag hauptsächlich genutzt, um den Hund in seinem Tun zu unterbrechen, also aus einer Situation herauszurufen.
Der Hund muss beim Umkehrsignal bis zu seinem Besitzer kommen.
Das Umkehrsignal wird im Alltag hauptsächlich genutzt, um den Hund auf einen Weg- oder Richtungswechsel des Besitzers aufmerksam zu machen.
Card 19
Question
Welche Aussagen treffen zu: Der Superschlachtruf -- 2x
Answer
ist nur bei Jagdproblemen hilfreich.
funktioniert nicht bei allen Hunden.
kann auch mit der Pfeife trainiert werden.
kündigt einen Jackpot an.
Card 20
Question
Wenn der Hund sich beim Training - Sitz auf Entfernung - nicht hinsetzt, ist Folgendes sinnvoll: 2x
Answer
Es ist zu prüfen, ob der Hund das Hörzeichen wirklich versteht oder ob er nun auf Grund fehlender versteckter Sichtzeichen des Menschen das Signal nicht befolgen kann.
Man geht zum Hund hin und verleiht dem Signal mittels Popo runter drücken etwas Nachdruck.
Man vergrößert zur Strafe die Distanz noch mehr zum Hund und gibt sein Signal erneut.
Man schaut sich die Stelle an, wo der Hund sich hinsetzen soll, um auszuschließen, dass Ekel vor Urin, eine Ameisenstraße, Müll oder ähnliches den Hund an der Ausführung behindern.
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