Es lassen sich drei Abschnitte unterscheiden (Die Fasern dieser Muskelproportionen verlaufen scherengitterartig ineinander)
Im Ziliarkörper befinden sich zwei Muskeln:
Müllersche = dient zur Akkommodation
Brückersche = dient zur Deasakkommodation
Card 3
Question
Zuordnung der Muskelfunktionen:
Answer
Blick in die Nähe:
Ziliarmuskel --> angespannt, wird im Querschnitt höher
Zonulafasern --> entspannt
Augenlinse --> gewölbt, bei entspannt ist Brechwertserhöhung
Antagonist es Ziliarmuskels = Augenlinse
Blick in die Ferne:
Ziliarmuskel --> entspannt
Zonulafasern --> angespannt
Augenlinseà abgeflacht, angespannt
Card 4
Question
Funktion Ziliarfortsätze:
Answer
70 bis 80%, bestehen aus Bindegewebe --> reich an Pigmentzellen, Blutgefässen und Kapillaren.
Durch Sekretion und Diffusion wird das Kammerwasser produziert und in die hintere Augenkammer abgegeben.
Card 5
Question
Bildung des Kammerwassers:
Answer
Ziliarforsätze geben Kammerwasser in hintere Augenkammer ab.
Von dort aus fliesst es durch die Pupille in die vordere Augenkammer.
An gut durchbluteten und so warmen Iris steigt es nach oben.
Stinkt an kälterer Hornhaut wieder ab.
Kammerwasser fliesst durch Kammerwasserbucht in Schlemmschen Kanal.
Von dort via Kammerwasservene in die vordere Ziliarvene ab.
Wegen der Warmen Iris und der kalten Cornea rotiert das Kammerwasser in der vorderen Augenkammer.
Card 6
Question
Funktion des Kammerwassers:
Answer
Ernährung der Hornhaut (Cornea)
Ernährung der Linse
Strahlenbrechung als Teil des optischen Systems
Regulierung des intraokularen Drucks (Augeninnendruck)
Durch den intraokularen Druck bleibt der Augapfel in seiner Form.
Ist eine Zellfreie, klare, farblose, wasserähnliche Flüssigkeit mit einem Brechungsindex von 1.336.
Kammerwasser wird alle 2 bis 3 Stunden vollständig ausgewechselt
Card 7
Question
Augenlinse:
Answer
Asymmetrische Bikonvexlinse
Akkommodationslosen Zustand einen Brechwert von ca. +19 dpt
Durchmesser von etwa 10mm
Dicke ist altersabhängig und beträgt (ebenfalls akkommodationslos) beim Neugeborenen ca. 1.5mm, beim 50-jährigen ungefähr und nimmt bis zum 90. Lebensjahr auf etwa 5mm zu.
Die Linse enthält weder Blutgefässe noch Nerven.
Card 8
Question
Aufbau:
Linsenkapsel:
Answer
Linse wird von Linsenkapsel umhüllt, an welcher die Zonulafasern angewachsen sind.
Durch die Linsenkapsel erfolgt der Stoffwechsel der Augenlinse mittels Osmose (Stoffaustausch durch eine semipermeable bzw. halbdurchlässige Membran) mit dem Kammerwasser.
Die Linsenkapsel verhindert den Abtransport von Zellen aus der Augenlinse --> ist somit die von Presbyopie.
Card 9
Question
Aufbau:
Linsenepithel:
Answer
Liegt unter der Linsenkapsel, aber nur auf der Vorderfläche der Augenlinse
Linse wächst während des gesamten Lebens durch die Zellteilung der Epithelzellen am vorderen Linsenpol
Alten Zellen werden von den neuen Zellen gegen den Äquator gedrängt, wo sie länger werden und allmählich in Fasern verwandelt werden. Diese Fasern bilden die Linsenrinde.
Card 10
Question
Aufbau:
Linsenrinde:
Answer
Verändert bei der Akkommodation ihre Form.
Card 11
Question
Aufbau:
Linsenkern:
Answer
Die älteren Linsenfasern werden von den neueren Fasern ins Zentrum der Augenlinse gedrängt, wo sie den unelastischen Linsenkern bilden.
Mit zunehmendem Alter wird der Linsenkern immer grösser und gleichzeitig die Linsenrinde immer kleiner.
Führt dazu, dass die gesamte Linse im Laufe der Jahre weniger elastisch wird --> Presbyop
Card 12
Question
Funktion der Augenlinse:
Answer
Strahlenbrechung
Akkommodation
Die Brechzahl der Augenlinse ist 1.386
Die Brechzahl des Linsenkerns beträgt 1.406
Card 13
Question
Sclera/ Abschnitte:
Answer
Weisse, zähe reissfeste Bindegewebeschicht, umhüllt ca. 4/5 des Augapfels.
Flachen Kollagenfaserbündeln, welche in drei bis vier Lagen übereinandergeschichtet sind.
Nach aussen geht die Lederhaut in die Tenosche Kapsel über
Fasern sind nicht geordnet, wie in der Hornhaut und Abstände zwischen den Fasern sind regelmässig.
Wird von vielen Nerven und Blutgefässen durchquert (weisst selbst fast keine Gefässe und Nerven auf. Daher unempfindlich, auf die Sklera lokalisiert Infektionen verlaufen häufig ohne Schmerzen.)
Card 14
Question
Funktion der Augenlinse:
Siebplatte:
Answer
Schwächste und empfindlichste Teil der Sklera.
Ort des Sehnerv Austritts.
Faserbündel bilden ein Sieb, durch dessen Löcher die -sehnervenfasern den Augapfel verlassen.
Bei einem erhöhten Augeninnendruck (Glaukom) entstehen bei der Siebplatte, die ersten Schäden an den Sehnervenfasern. Die Sehnervenfasern werden an die Ränder der Lederhaut gedrückt, was zu einem Absterben der Sehnervenfasern führt.
Card 15
Question
Sclera/ Abschnitte:
Limbus:
Answer
Übergangszone zwischen der Cornea (Hornhaut) und der Sklera (Lederhaut)
Zusätzlich ist die Conjuctiva (Bindehaut) am Limbus mit der Hornhaut und der Lederhaut zusammengewachsen.
Hornhautepithel wird in der Limbus-Region zum Bindehautepithel.
Unter dem Epithel gehen geordnete Faserbündel des Cornea-Stromas in ungeordnete Faserbündel der Sklera über.
Periphere Anteile der Hornhaut werden durch Gefässe des Randschlingennetzes (umschliesst Limbus) versorgt.
Card 16
Question
Sclera/ Abschnitte:
Schlemm ’scher Kanal:
Answer
Im Kammerwinkel verläuft der Schlemm ’sche Kanal in der Lederhaut an der Grenze zur Hornhaut.
Durch den Schlemm’schen Kanal fliesst Kammerwasser aus dem Auge durch Kammerwasservene in vordere Ziliarvene.
Card 17
Question
Sclera/ Abschnitte:
Ansatzstellen Augenmuskel / Zinnscher Ring:
Answer
An der Ansatzstellen der äusseren sechs Bewegungsmuskeln des Auges sind die Bindegewebefaserbündel nahezu parallel zum Augenäquator gerichtet. Damit formen sie einen sehnigen Ring, der zu einer Verdickung der Sklera führt.
Card 18
Question
Funktion der Sklera:
Answer
Sie umschließt den Augapfel fast vollständig und schützt das Auge. Zusammen mit der Cornea (Hornhaut) gehört sie zur äußeren Augenhaut, Tunica externa bulbi. Die Sclera reicht von der Eintrittsstelle des Sehnervs bis zur Hornhaut des Auges und wird von der Tenon-Kapsel, einer elastischen Membran, umschlossen.
Card 19
Question
Aufbau Netzhaut / Innere Augenhaut:
Answer
Bedeckt mit Ausnahme der Linse das ganze Augeninnere.
Besteht aus mehrschichtiger Netzhaut und einschichtigem Pigmentepithel.
besteht aus 10 Schichten, die erste ist das Pigmentepithel.
Beginnt bei der Ora serrata.
Card 20
Question
Aufbau Netzhaut / Innere Augenhaut:
Funktion der Netzhaut (Retina):
Answer
Empfang von einfallenden Lichtstrahlen.
Umwandlung von Licht in elektrische Impulse.
Weiterleitung der elektrischen Nervenströme in Richtung Gehirn.
Das Licht dringt durch die innere Grenzmembran in die Netzhaut ein, durchdringt alle Schichten bis zu den Rezeptoren, wo das physikalische Licht in die elektrischen Nervenströme umgewandelt wird. (Das Streulicht wird vom Pigmentepithel absorbiert). Die Nervenströme fliessen entgegengesetzt der Lichtrichtung von den Rezeptoren zur Nervenfaserschicht. Die Nervenfasern verlaufen zum blinden Fleck (zur Papille, zum weissen Fleck), wo sie den Augapfel durch die Siebplatte verlassen und den Sehnerv bilden.
Drei hintereinander geschaltete Neuronen-Systeme (Neuron ist eine vollständige Nervenzelle mit ihren Fortsätzen. Ein Neuron beginnt beim Dendrit, der den Reiz aufnimmt, enthält die eigentliche Nervenzelle mit dem Zellkern und endet mit dem Neurit, der den Reiz weiterleitet)
1. Neurone: Die Sehzellen (Rezeptoren) empfangen die physikalischen Lichtreize und wandeln diese in Nervenströme um. Die Dendriten der 1. Neurone bilden die Rezeptorenschicht, die Zellkörper bilden die äussere Körnerschicht und die Neurite enden in der äusseren Faserschicht. In der äusseren Faserschicht sind somit die Synapsen von der ersten zu den zweiten Neuronen.
2. Neurone: Die Bipolarzellen sind die Umschaltstellen zwischen den Rezeptoren und Sehnerven Ganglienzellen. Meistens werden mehrere Rezeptoren in eine Bipolarzellen zusammengeschaltet. Die Dendriten der 2. Neurone beginnen in der äusseren Faserschicht, die Zellkörper sind die Bipolarzellen, welche in der inneren Körnerschicht liegen, und die Neuriten enden in der inneren Faserschicht. I der inneren Faserschicht sind somit die Synapsen von dem zweiten zum dritten Neuron.
3. Neurone: in einer Ganglienzelle werden meistens mehrere Bipolarzellen zusammengeschaltet und anschliessend werden die Nervenströme zum Gehirn weitergeleitet. Die Dendriten der 3. Neurone beginnen in der inneren Faserschicht, die Zellkörper bilden die Schicht der Ganglienzellen und die Neurite bilden zunächst die Nervenfaserschicht. Die Neurite der dritten Neurone enden in den seitlichen Kniehöckern. In den seitlichen (lateralen) Kniehöckern sind somit die Synapsen von den dritten zu den vierten Neurnen.
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