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Mündlichblatt Nr. 17

Discover Mündlichblatt Nr. 17: 39 flashcards with questions and answers.

Subject
Sciences / Medical science
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Ziliarkörper:

Answer

  • Ein Abschnitt der mittleren Augenhaut
  • Besteht aus zwei Teilen:
    • Ziliarmuskel -->       Akkommodation
    • Ziliarfortsätzen -->      Produktion des Kammerwassers
  • Liegt zwischen der Iriswurzel und der Aderhaut (Chorididea)
  • Im Querschnitt ist er ein dreieckiger Ring um die Augenlinse herum.
  • Nach aussen grenzt er an die Lederhaut (Sklera)
  • Übergang vom Ziliarkörper zur Aderhaut heisst Ora serrata.
  • Die Augenlinse ist am Linsenäquator mit den Zonulafasern mit Ziliarkörper «aufgehängt»

Card 2

Question

Muskeln im Ziliarkörper:

Answer

  • Ziliarmuskel = parasympathisch innervierte (angesteuerte) glatte Muskelzellen
  • Es lassen sich drei Abschnitte unterscheiden (Die Fasern dieser Muskelproportionen verlaufen scherengitterartig ineinander)
  • Im Ziliarkörper befinden sich zwei Muskeln:
    • Müllersche = dient zur Akkommodation
    • Brückersche = dient zur Deasakkommodation

Card 3

Question

Zuordnung der Muskelfunktionen:

Answer

  • Blick in die Nähe:
    • Ziliarmuskel -->           angespannt, wird im Querschnitt höher
    • Zonulafasern -->         entspannt
    • Augenlinse -->            gewölbt, bei entspannt ist Brechwertserhöhung
  • Antagonist es Ziliarmuskels = Augenlinse
  • Blick in die Ferne:
    • Ziliarmuskel -->          entspannt
    • Zonulafasern -->         angespannt
    • Augenlinseà             abgeflacht, angespannt

Card 4

Question

Funktion Ziliarfortsätze:

Answer

  • 70 bis 80%, bestehen aus Bindegewebe --> reich an Pigmentzellen, Blutgefässen und Kapillaren.
  • Durch Sekretion und Diffusion wird das Kammerwasser produziert und in die hintere Augenkammer abgegeben.

Card 5

Question

Bildung des Kammerwassers:

Answer

  • Ziliarforsätze geben Kammerwasser in hintere Augenkammer ab.
  • Von dort aus fliesst es durch die Pupille in die vordere Augenkammer.
  • An gut durchbluteten und so warmen Iris steigt es nach oben.
  • Stinkt an kälterer Hornhaut wieder ab.
  • Kammerwasser fliesst durch Kammerwasserbucht in Schlemmschen Kanal.
  • Von dort via Kammerwasservene in die vordere Ziliarvene ab.
  • Wegen der Warmen Iris und der kalten Cornea rotiert das Kammerwasser in der vorderen Augenkammer.

Card 6

Question

Funktion des Kammerwassers:

Answer

  • Ernährung der Hornhaut (Cornea)
  • Ernährung der Linse
  • Strahlenbrechung als Teil des optischen Systems
  • Regulierung des intraokularen Drucks (Augeninnendruck)
    • Durch den intraokularen Druck bleibt der Augapfel in seiner Form.
  • Ist eine Zellfreie, klare, farblose, wasserähnliche Flüssigkeit mit einem Brechungsindex von 1.336.
  • Kammerwasser wird alle 2 bis 3 Stunden vollständig ausgewechselt

Card 7

Question

Augenlinse:

Answer

  • Asymmetrische Bikonvexlinse
  • Akkommodationslosen Zustand einen Brechwert von ca. +19 dpt
  • Durchmesser von etwa 10mm
  • Dicke ist altersabhängig und beträgt (ebenfalls akkommodationslos) beim Neugeborenen ca. 1.5mm, beim 50-jährigen ungefähr und nimmt bis zum 90. Lebensjahr auf etwa 5mm zu.
  • Die Linse enthält weder Blutgefässe noch Nerven.

Card 8

Question

Aufbau:

Linsenkapsel:

Answer

  • Linse wird von Linsenkapsel umhüllt, an welcher die Zonulafasern angewachsen sind.
  • Durch die Linsenkapsel erfolgt der Stoffwechsel der Augenlinse mittels Osmose (Stoffaustausch durch eine semipermeable bzw. halbdurchlässige Membran) mit dem Kammerwasser.
  • Die Linsenkapsel verhindert den Abtransport von Zellen aus der Augenlinse --> ist somit die von Presbyopie.

Card 9

Question

Aufbau:

Linsenepithel:

Answer

  • Liegt unter der Linsenkapsel, aber nur auf der Vorderfläche der Augenlinse
  • Linse wächst während des gesamten Lebens durch die Zellteilung der Epithelzellen am vorderen Linsenpol
    • Alten Zellen werden von den neuen Zellen gegen den Äquator gedrängt, wo sie länger werden und allmählich in Fasern verwandelt werden. Diese Fasern bilden die Linsenrinde.

Card 10

Question

Aufbau:

Linsenrinde:

Answer

  • Verändert bei der Akkommodation ihre Form.

Card 11

Question

Aufbau:

Linsenkern:

Answer

  • Die älteren Linsenfasern werden von den neueren Fasern ins Zentrum der Augenlinse gedrängt, wo sie den unelastischen Linsenkern bilden.
  • Mit zunehmendem Alter wird der Linsenkern immer grösser und gleichzeitig die Linsenrinde immer kleiner.
    • Führt dazu, dass die gesamte Linse im Laufe der Jahre weniger elastisch wird --> Presbyop

Card 12

Question

Funktion der Augenlinse:

Answer

  • Strahlenbrechung
  • Akkommodation
  • Die Brechzahl der Augenlinse ist 1.386
  • Die Brechzahl des Linsenkerns beträgt 1.406

Card 13

Question

Sclera/ Abschnitte:

Answer

  • Weisse, zähe reissfeste Bindegewebeschicht, umhüllt ca. 4/5 des Augapfels.
  • Flachen Kollagenfaserbündeln, welche in drei bis vier Lagen übereinandergeschichtet sind.
  • Nach aussen geht die Lederhaut in die Tenosche Kapsel über
  • Fasern sind nicht geordnet, wie in der Hornhaut und Abstände zwischen den Fasern sind regelmässig.
  • Wird von vielen Nerven und Blutgefässen durchquert (weisst selbst fast keine Gefässe und Nerven auf. Daher unempfindlich, auf die Sklera lokalisiert Infektionen verlaufen häufig ohne Schmerzen.)

Card 14

Question

Funktion der Augenlinse:

Siebplatte:

Answer

  • Schwächste und empfindlichste Teil der Sklera.
  • Ort des Sehnerv Austritts.
  • Faserbündel bilden ein Sieb, durch dessen Löcher die -sehnervenfasern den Augapfel verlassen.
  • Bei einem erhöhten Augeninnendruck (Glaukom) entstehen bei der Siebplatte, die ersten Schäden an den Sehnervenfasern. Die Sehnervenfasern werden an die Ränder der Lederhaut gedrückt, was zu einem Absterben der Sehnervenfasern führt.

Card 15

Question

Sclera/ Abschnitte:

Limbus:

Answer

  • Übergangszone zwischen der Cornea (Hornhaut) und der Sklera (Lederhaut)
  • Zusätzlich ist die Conjuctiva (Bindehaut) am Limbus mit der Hornhaut und der Lederhaut zusammengewachsen.
  • Hornhautepithel wird in der Limbus-Region zum Bindehautepithel.
  • Unter dem Epithel gehen geordnete Faserbündel des Cornea-Stromas in ungeordnete Faserbündel der Sklera über.
  • Periphere Anteile der Hornhaut werden durch Gefässe des Randschlingennetzes (umschliesst Limbus) versorgt.

Card 16

Question

Sclera/ Abschnitte:

Schlemm ’scher Kanal:

Answer

  • Im Kammerwinkel verläuft der Schlemm ’sche Kanal in der Lederhaut an der Grenze zur Hornhaut.
  • Durch den Schlemm’schen Kanal fliesst Kammerwasser aus dem Auge durch Kammerwasservene in vordere Ziliarvene.

Card 17

Question

Sclera/ Abschnitte:

Ansatzstellen Augenmuskel / Zinnscher Ring:

Answer

  • An der Ansatzstellen der äusseren sechs Bewegungsmuskeln des Auges sind die Bindegewebefaserbündel nahezu parallel zum Augenäquator gerichtet. Damit formen sie einen sehnigen Ring, der zu einer Verdickung der Sklera führt.

Card 18

Question

Funktion der Sklera:

Answer

  • Sie umschließt den Augapfel fast vollständig und schützt das Auge. Zusammen mit der Cornea (Hornhaut) gehört sie zur äußeren Augenhaut, Tunica externa bulbi. Die Sclera reicht von der Eintrittsstelle des Sehnervs bis zur Hornhaut des Auges und wird von der Tenon-Kapsel, einer elastischen Membran, umschlossen.

Card 19

Question

Aufbau Netzhaut / Innere Augenhaut:

Answer

  • Bedeckt mit Ausnahme der Linse das ganze Augeninnere.
  • Besteht aus mehrschichtiger Netzhaut und einschichtigem Pigmentepithel.
  • besteht aus 10 Schichten, die erste ist das Pigmentepithel.
  • Beginnt bei der Ora serrata.

Card 20

Question

Aufbau Netzhaut / Innere Augenhaut:

Funktion der Netzhaut (Retina):

Answer

  • Empfang von einfallenden Lichtstrahlen.
  • Umwandlung von Licht in elektrische Impulse.
  • Weiterleitung der elektrischen Nervenströme in Richtung Gehirn.
  • Das Licht dringt durch die innere Grenzmembran in die Netzhaut ein, durchdringt alle Schichten bis zu den Rezeptoren, wo das physikalische Licht in die elektrischen Nervenströme umgewandelt wird. (Das Streulicht wird vom Pigmentepithel absorbiert). Die Nervenströme fliessen entgegengesetzt der Lichtrichtung von den Rezeptoren zur Nervenfaserschicht. Die Nervenfasern verlaufen zum blinden Fleck (zur Papille, zum weissen Fleck), wo sie den Augapfel durch die Siebplatte verlassen und den Sehnerv bilden.
  • Drei hintereinander geschaltete Neuronen-Systeme (Neuron ist eine vollständige Nervenzelle mit ihren Fortsätzen. Ein Neuron beginnt beim Dendrit, der den Reiz aufnimmt, enthält die eigentliche Nervenzelle mit dem Zellkern und endet mit dem Neurit, der den Reiz weiterleitet)

 

  • 1. Neurone: Die Sehzellen (Rezeptoren) empfangen die physikalischen Lichtreize und wandeln diese in Nervenströme um. Die Dendriten der 1. Neurone bilden die Rezeptorenschicht, die Zellkörper bilden die äussere Körnerschicht und die Neurite enden in der äusseren Faserschicht. In der äusseren Faserschicht sind somit die Synapsen von der ersten zu den zweiten Neuronen.

 

  • 2. Neurone: Die Bipolarzellen sind die Umschaltstellen zwischen den Rezeptoren und Sehnerven Ganglienzellen. Meistens werden mehrere Rezeptoren in eine Bipolarzellen zusammengeschaltet. Die Dendriten der 2. Neurone beginnen in der äusseren Faserschicht, die Zellkörper sind die Bipolarzellen, welche in der inneren Körnerschicht liegen, und die Neuriten enden in der inneren Faserschicht. I der inneren Faserschicht sind somit die Synapsen von dem zweiten zum dritten Neuron.

 

  • 3. Neurone: in einer Ganglienzelle werden meistens mehrere Bipolarzellen zusammengeschaltet und anschliessend werden die Nervenströme zum Gehirn weitergeleitet. Die Dendriten der 3. Neurone beginnen in der inneren Faserschicht, die Zellkörper bilden die Schicht der Ganglienzellen und die Neurite bilden zunächst die Nervenfaserschicht. Die Neurite der dritten Neurone enden in den seitlichen Kniehöckern. In den seitlichen (lateralen) Kniehöckern sind somit die Synapsen von den dritten zu den vierten Neurnen.

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