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Sozialversicherung

Die Alters- und Hinterlassenen-Versicherung

Subject
Society / Soziales
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Zweck der AHV:

Answer

Das Decken des Existenzbedarfs bei Wegfall des Erwerbseinkommens infolge Alters- oder Tod des Versorgers.

Card 2

Question

Wer ist obligatorisch AHV-Versichert?

Answer

  • Wohnsitz in der Schweiz
  • Erwerbstätig in der Schweiz
  • Tätigkeit im Ausland im Dienste der Eidgenossenschaft

Card 3

Question

Was ist Splitting?

Answer

Die Einkommen von beiden Ehepaaren während der Ehe erzielt, werden aufgeteilt und je zur Hälfte den Ehepartnern gutgeschrieben:

  • sobald beide Ehepartner Anspruch auf eine Rente haben
  • wenn die Ehe geschieden wird
  • wenn ein Ehepartner stirbt und der andere bereits eine Rente bezieht.

Zu beachten: Es werden nur ganze Ehejahre und ungeachtet des Güterstandes gesplittet.

Card 4

Question

Wer ist beitragspflichtig?

Answer

  • bis zum 31. Dezember nach erfülltem 17. Altersjahr = nicht beitragspflichtig.
  • Ab 1. Januar nach erfülltem 17. Altersjahr - 31. Dezember nach erfülltem 20. Altersjahr, sind erwerbstätige beitragspflichtig, nicht erwerbstätige nicht beitragspflichtig.
  • Ab 1. Januar nach erfülltem 20. Altersjahr bis zum Rentenalter = beitragspflichtig
  • Im Rentenalter sind Erwerbstätige beitragspflichtig (Einkommen - Rentenfreibetrag); Nichterwerbstätige sind nicht beitragspflichtig.

Card 5

Question

Entscheidungsprozess zur Beitragspflicht

Answer

1. Frage: Ist eine natürliche Person versichert?

2. Frage: Wenn ja, ist sie beitragspflichtig?

Card 6

Question

Einkommen unter 2'300.00...

Answer

ist nicht beitragspflichtig.

Ausnahme: Hausdienst (inkl. Babysitting) Kunst (Barpianist) und Kulturbereich

Card 7

Question

Was bedeutet "sinkende Beitragsskala"?

Answer

Bei selbständig Erwerbstätigen gilt ein AHV-Satz von 9.7% bei einem Einkommen von 56200.00. Bei tieferem Einkommen sinkt dieser Beitragssatz. Grund: starke soziale Belastung.

Card 8

Question

Pflichten des Arbeitgebers:

Answer

  • Aufzeichnen aller relevanten Daten
    - Versichertennummer
    - Name/Vorname
    - Jahr/von - bis
    - Bruttolohnsumme
  • Rechnet ab und haftet gegenüber der Ausgleichskasse

Card 9

Question

Haftung des Arbeitgebers

Answer

Subsidiäre und solidarische Haftung der Organe für nicht bezahlte Beiträge. (Jeder haftet für den vollen Schaden  - auch mit Privatvermögen)

Card 10

Question

Verfahren bei nicht bezahlten Beträgen:

Answer

  • Schadenersatzverfügung durch die Ausgleichskasse
  • Strafanzeige wegen Veruntreuung der Arbeitnehmerbeiträge

Card 11

Question

Bestandteile des massgebenden Lohns

Answer

  • Bruttolohn
  • Orts-/Teuerungszulagen
  • Gratifikationen
  • Ferien- und Feiertagsentschädigung
  • Provisionen
  • Trinkgelder (wenn Bestandteil vom Lohn)
  • EO- und Mutterschaftsentschädigungen
  • Naturlalohn

Card 12

Question

Welcher Lohn muss nicht abgerechnet werden?

Answer

  • Bis 31.12. des 17. Altersjahres
  • bis 2'300.00 (Ausnahme Hausdienst, Kunst und Kulturbereich)
  • Bis 16800.00 Franken als Altersrentnerin/-rentner

Card 13

Question

Eine Altersrente kann maximal 6 Jahre über das ordentliche Rentenalter hinaus aufgeschoben werden.

Answer

Falsch

Card 14

Question

Die AHV-/IV-/EO-Beitragspflicht wird mit dem Jahr beendet, in welchem die versicherte Person den Rentenvorbezug tätigt.

Answer

Falsch

Card 15

Question

Beim Rentenvorbezug wird die Plafonierungsgrenze reduziert.

Answer

Richtig

Card 16

Question

Während des Aufschubs kann die Rente jederzeit abgerufen werden.

Answer

Richtig

Card 17

Question

Ein Aufschub der Rente ist auch möglich, wenn die versicherte Person bereits eine IV-Rente bezieht.

Answer

Nein

Card 18

Question

Die aufgeschobene Rente wird ab jenem Monat ausbezahlt, der dem Abruf folgt.

Answer

Richtig

Card 19

Question

Was ist der Zweck der 2. Säule?

Answer

Zusammen mit der ersten Säule die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung.

Card 20

Question

Finanzierungsverfahren sind:

Answer

Ausgaben-Umlageverfahren: AHV
Generationenvertrag - eingenommene Beiträge einer Periode werden zur Deckung von Leistungen während der gleichen Periode verwendet.

Kapitaldeckungsverfahren: BVG
beruht auf individuellen Sparprozess in dem durch Beiträge und Zinsertrag das Altersguthaben gebildet wird.

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