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Tarmed Abkürzungen A - E

Discover Tarmed Abkürzungen A - E: 40 flashcards with questions and answers.

Subject
Society / Medicine
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

AEP

Answer

  • AEP – Akustisch evozierte Potentiale 

Als akustisch evoziertes Potential (AEP) bezeichnet man im medizinischen Sinn eine Veränderung des Hirnstromkurvenbildes (EEG), die durch ein Schallereignis hervorgerufen („evoziert“) wird. Physikalisch sind AEPe Potentialdifferenzen zwischen verschiedenen Ableitelektroden an der Kopfhaut, deren Bild im Zeitverlauf für die jeweilige Mess-Situation typische Merkmale aufweisen und durch Erkrankungen verändert werden können. Das auslösende Schallereignis wird „Stimulus“ genannt und synchronisiert die im Allgemeinen asynchrone Aktivität von Innenohr („Hörschnecke“), Hörbahn und Primärem Hörzentrum / Hirnrinde. Als Stimulus wird ein mess-spezifischer akustischer Reiz verwendet, der dem Probanden zumeist über Kopfhörer präsentiert wird.

Card 2

Question

AIP

Answer

Administrativ/Infrastruktur-Pauschale bei bildgebenden Leistungen in der Arztpraxis

Card 3

Question

AL

Answer

Arztleistung

Card 4

Question

ALAT

Answer

Alaninaminotransferase

  Die Alanin-Aminotransferase (ALAT, ALT) (früher: Glutamat-Pyruvat-Transaminase, GPT genannt) ist einEnzym, das vor allem im Zytoplasma von Leberzellen vorkommt. Es benötigt für seine Funktion das Coenzym Pyridoxalphosphat (Vitamin B6).

 In der Labordiagnostik wird die Aktivität der ALAT aus Plasma oder Serum bestimmt, um abzuklären, ob eineLeber- oder Gallenwegserkrankung vorliegt.       

Card 5

Question

ALT

Answer

Arzneimittelliste mit Tarif

Card 6

Question

ARED

Answer

Absent or Reversed Enddiastolic Flow

Card 7

Question

ASAT

Answer

Aspartataminotransferase

  Aspartat-Aminotransferase (AST, AspAT, ASAT, AAT) auch Serum-Glutamat-Oxalacetat-Transaminase(SGOT), (früher Glutamat-Oxalacetat-Transaminase, Gen: GOT), heißen Enzyme, die die Umwandlung vonα-Ketoglutarat in die Aminosäure Glutaminsäure katalysieren.

   

In der Labordiagnostik wird die Aktivität der ASAT aus dem Plasma oder dem Serum bestimmt, um abzuklären, ob eine Leber- oder Gallenwegserkrankung vorliegt. Der Referenzbereich für Messungen bei 37 °C nachIFCC liegt bei < 52 U/l. (Einheiten pro Liter)

Erhöhte ASAT-Werte im Blut sind in der Regel Folge einer Leber- oder Skelettmuskelerkrankung bzw. eines Herzinfarktes. Steigt parallel zur ASAT auch die ALAT an, deutet das immer auf eine Schädigung von Leberzellen hin (siehe De-Ritis-Quotient). Da es auch in den roten Blutkörperchen ASAT gibt, findet man in hämolytischen Blutproben erhöhte ASAT-Werte. Diese Hämolyse kann auch in vitro durch unkorrekte Lagerung und langen Transport der Blutproben auftreten. Starke Erhöhungen findet man bei allen Hepatitiden sowie bei toxischen Leberschädigungen (z. B. durch Pilzgifte). Unter Therapie mit Antibiotika sind auch bei sonst Gesunden die ASAT-Werte oft erhöht. Nach Therapieende sinken die Spiegel wieder auf Normalwerte.

    

Card 8

Question

ASRM

Answer

AThe American Society for Reproductive Medicine (ASRM) ist eine multidisziplinäre Fachgesellschaft, die sich derReproduktionsmedizin widmet. Die Gesellschaft wurde 1944 als American Fertility Society (AFS) gegründet und vereint Forscher, Ärzte und andere Gesundheitsfachberufe. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist Birmingham (Alabama) mit einem Pressebüro inWashington, D.C. Die Gesellschaft hat Mitglieder in den Vereinigten Staaten und über 100 anderen Ländern der Welt. Ihre Präsidentin ist Dolores J. Lamb.merican Society for Reproductive Medecine

         

Card 9

Question

BAG

Answer

Bundesamt für Gesundheit

Card 10

Question

BAL

Answer

Bronchoalveoläre Lavage

   Die bronchoalveoläre Lavage (BAL; von lat.: bronchus „Bronchie“, alveole „Lungenbläschen“ und lavare „waschen“) und die technisch davon verschiedeneBronchiallavage sind diagnostische und therapeutische Verfahren in der Medizin. Letztere wird im Englischen auch - eher historisch - als tracheal wash(„Luftröhrenspülung“) bezeichnet. Diese Verfahren dienen zur Entnahme von Schleim, auch der Entfernung von Schleimpfropfen, und zytologischer Proben aus derLunge im Rahmen einer Bronchoskopie.      

Card 11

Question

BMI

Answer

Body Mass Index

   

Der Body-Mass-Index wird folgendermaßen berechnet:

wobei  die Körpermasse (in Kilogramm) und  die Körpergröße (in Metern) angibt.

      

Card 12

Question

BWS

Answer

Brustwirbelsäule

Card 13

Question

CEA

Answer

Carcinoembryonales Antigen

 Als Carcinoembryonales Antigen (CEA) wird eine Familie verwandter Glykoproteine aus der Immunglobulinsuperfamilie bezeichnet.

    CEA wird als Tumormarker verwendet für eine Reihe von bösartigen Tumoren, insbesondere für den Darmkrebs, das Pankreaskarzinom, das Mammakarzinom sowie das Adenokarzinom der Lunge. Zellen, die CEA bilden, bauen dieses Glykoprotein in ihrer Zellmembran ein und geben es auch ins Blut ab. Der Marker ist somit sowohl auf Zellen als auch in Körperflüssigkeiten nachweisbar. Dieser Tumormarker eignet sich aufgrund seiner geringen Spezifität nur bedingt als Früherkennungsmarker, er hat aber einen großen Stellenwert in der Tumornachsorge. Die Serumkonzentration des Tumormarkers ist zumindest teilweise mit der Gesamttumormasse korreliert. Gutartige Erkrankungen, die oft mit einer CEA-Erhöhung einhergehen, sind Entzündungen von Leber, Bauchspeicheldrüse, Darm (Colitis ulcerosa, Divertikulitis), Magen und Lunge sowie die vor allem alkoholbedingte Leberzirrhose. Falsch-positive Werte findet man bei Rauchern. Bei dauerhaft erhöhten Werten ist allerdings die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein bösartiger Tumor dafür verantwortlich ist.    

Card 14

Question

CPAP

Answer

Continuous Positive Airway Pressure

        Die CPAP-Beatmung (Continuous Positive Airway Pressure) ist eine Beatmungsform, die die Spontanatmung des Patienten mit einem dauerhaften Überdruck (PEEP) kombiniert. Der Patient kann seine Atemtiefe, Atemfrequenz und auch den Flow(Luftdurchfluss) selbst bestimmen. Voraussetzung für die Anwendung einer CPAP-Ventilation ist also die prinzipielle Fähigkeit des Patienten zur eigenen Atmung. CPAP-Beatmung findet sich in der Intensiv- und Notfallmedizin (dann mit einer assistierten Spontanbeatmung kombiniert) als Anwendung beim intubierten oder nichtinvasiv beatmeten Patienten, aber auch im ambulanten Umfeld als Therapie der Schlafapnoe. 

Card 15

Question

CRF

Answer

Corticotropin Releasing Factor

     Das Corticotropin-releasing Hormone (CRH) bzw. der Corticotropin Releasing Factor (CRF), auchCorticoliberin genannt, ist ein Polypeptid, das aus 41 Aminosäuren besteht und im Nucleus paraventricularisdes Hypothalamus gebildet wird. Von dort gelangt es über Portalgefäße zum Hypophysenvorderlappen, wo es die cAMP-abhängige Proteinkinase A aktiviert. Das wiederum stimuliert v. a. die Ausschüttung von ACTH(Adrenokorticotropes Hormon) und aktiviert den Sympathikus.    

Card 16

Question

CT

Answer

Computer-Tomografie

          In der Computertomographie werden Absorptionsprofile des Objekts aus vielen Richtungen erstellt und daraus die Volumenstruktur rekonstruiert. Im Gegensatz zum klassischen Röntgen bestehen die gemessenen Daten nicht aus einem zweidimensionalen Bild, sondern sind ein eindimensionales Absorptionsprofil. (In heutigen Geräten werden bei einem Röhrenumlauf jedoch mehrere, bis zu 320 derartige Zeilen ausgelesen.)

Card 17

Question

CTG

Answer

Cardiotokografie

    Kardiotokografie bzw -graphie (englisch Cardiotocography; CTG) bezeichnet ein Verfahren zur simultanen (gleichzeitigen) Registrierung und Aufzeichnung der Herzschlagfrequenz des ungeborenen Kindes und der Wehentätigkeit (griechisch tokos) bei der werdenden Mutter. Das Verfahren wird sowohl in der Schwangerschaftsbetreuung als auch zur Überwachung während der Geburt eingesetzt.     

Card 18

Question

CTS

Answer

Karpaltunnelsyndrom

    Das Karpaltunnelsyndrom (KTS, Synonyme unter anderem: Carpaltunnelsyndrom, CTS,Medianuskompressionssyndrom, als Symptom Brachialgia paraesthetica nocturna) ist ein Begriff aus der Medizin und bezeichnet ein Kompressionssyndrom des Nervus medianus im Bereich der Handwurzel. Frauen sind etwa dreimal häufiger davon betroffen als Männer.

Typisches Erstsymptom sind auftretende Schmerzen oder Missempfindungen, die von der Hand in den gesamten Arm einstrahlen können und anfangs oftmals nachts auftreten. Später treten die Beschwerden auch zunehmend tagsüber auf, im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einem Muskelschwund im Bereich des Daumenballens, Schwäche beim Greifen und zu einer Minderung des Tastgefühls kommen. Leichte Formen des Karpaltunnelsyndroms können konservativ behandelt werden, in schwereren Fällen ist oft eine chirurgische Therapie notwendig.

     

Card 19

Question

DEGUM

Answer

Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin

Card 20

Question

DEXA

Answer

Doppel-Energie-Röntgen-Absorptiometrie

Die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (dual energy X-ray absorptiometry DXA, früher auch DEXA, deutschDoppelröntgenabsorptiometrie) ist ein röntgendiagnostisches Verfahren zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Sie wird von einigen Autoren als eine Referenzmethode (Goldstandard) in diesem Bereich bezeichnet.

DXA ermöglicht eine Knochendichtemessung und somit die Erkennung einer Osteoporose. Sie ist ein weit verbreitetes Verfahren, um die Osteoporose möglichst frühzeitig zu erkennen.

Außerdem wird Ganzkörper-DXA im Zusammenhang mit ernährungsmedizinischen Untersuchungen, insbesondere bei Adipositas, genutzt.[2]

         

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