Erogene Zone:
Keine spezifische Zone (sexuelle Ruhephase)
Haupttrieb: Sozialisierung, kognitive und soziale Entwicklung stehen im Vordergrund
Mögliche Auswirkungen:
Stärkung von Freundschaften und kulturellen Werten, geringer Fixierung Gefahr
Card 6
Question
Genitale Phase (ab zwölf Jahren, Pubertät und erwachsen werden)
Answer
Erogene Zone: Genitalien (reife Sexualität)
Hauptbetrieb: Entwicklung reifer zwischen menschlicher Beziehung
Mögliche Auswirkungen:
Erfolgreiche Integration früherer Phasen führt zu gesunde Sexualität und Beziehung
unbestätigte Fixierung aus früheren Phasen können zu Beziehungsproblemen führen
Card 7
Question
Die vier Phasen Jean Piagets Theorie der kognitiven Entwicklung
Answer
Erste Phase:
Sensomotorische Phase (0-2 Jahre)
Zweite Phase:
Präoperationale Phase (2-7 Jahre)
Dritte Phase:
Konkret – operationale Phase (7-11 Jahre)
Vierte Phase:
Formal-operationale Phase (ab zwölf Jahren)
Card 8
Question
Theorie der psychosozialen Entwicklung nach Erik Erikson (1902-1994)
Diese Theorie beschreibt die Persönlichkeitsentwicklung als lebenslangen Prozess.
Unterteilt ist sie in acht Phasen.
Answer
Die acht Phasen:
Erste Phase: Urvertrauen versus Urmissvertrauen (null bis ein Jahr)
Zweite Phase: Autonomie versus Scham und Zweifel (ein bis drei Jahre)
Dritte Phase: Initiative versus Schuldgefühl(3-6 Jahre)
Vierte Phase: Werksinn versus Minderwertigkeitsgefühle(6-12 Jahre)
Fünfte Phase: Identität versus Rollenkonfusion(12-18 Jahre Jugendalter)
Sechste Phase: Intimität versus Isolation (18-30 Jahre, frühes Erwachsenalter)
Siebte Phase: Generativität versus Stagnation (30-65 Jahre, mittleres Erwachsenenalter)
Achte Phase: Integrität versus Verzweiflung (ab 65 Jahre, spätes Erwachsenenalter)
Card 9
Question
Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung
Erste Phase: Urvertrauen versus Urmissvertrauen (null bis ein Jahr)
Answer
Zentrale Frage:
Kann ich meiner Umwelt vertrauen?
Positive Lösung:
Aufbau von Vertrauen durch verlässliche Bezugspersonen erzeugt ein Gefühl der Sicherheit
Urvertrauen entwickelt sich durch Befriedigung von lebensnotwendigen Bedürfnissen (Nahrung, soziale Interaktion, Nähe)
Negative Lösung:
Es entsteht Misstrauen, Angst und Unsicherheit gegenüber der Umwelt.
Es entsteht das Gefühl, nichts bezwecken zu können und keinen Einfluss zu haben.
Card 10
Question
Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung
Zweite Phase:
Autonomie versus Scham und Zweifel (ein bis drei Jahre)
Answer
Zentrale Frage: Kann ich Kontrolle über mein Verhalten ausüben?
Positive Lösung:
Förderung von Selbstständigkeit und Entscheidungsfähigkeit führt zu einem Gefühl von Autonomie
Das Kind geht auf eigene Entdeckungsreise(Exploration). Es entsteht eine Spannung zwischen festhalten und loslassen (Autonomiekonflikt).
Negative Lösung:
Übermäßige Kritik oder Kontrolle für zu Scham, Zweifel und Unsicherheit.
Wird das explorative Verhalten eingeschränkt oder ist nicht möglich entwickelt das Kind das Gefühl, das eigene Bedürfnis sei schmutzig oder falsch.
Card 11
Question
Eriksons Theorie der psycho- sozialen Entwicklung
Dritte Phase:
Initiative versus Schuldgefühl (3-6 Jahre)
Answer
Zentrale Frage: Darf ich die Welt erkunden?
Positive Lösung:
Ermutigung zur Neugier und Eigeninitiative führt zur Entwicklung von Zielstrebigkeit
Negative Lösung:
Übermäßige Einschränkung führen zu Schuldgefühlen und Hemmung
in dieser Phase testet das Kind verschiedene Rollen aus, erkundet neugierig die Umwelt und setzt sich mit seinem eigenen Geschlecht auseinander.
Um die 400 Fragen werden pro Tag gestellt. Zudem entwickelt sich das Gewissen damit verbunden die Einschätzung des einigen Handelns.
Card 12
Question
Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung
Vierte Phase:
Werksinn versus Minderwertigkeitsgefühle (6-12 Jahre)
Answer
Zentrale Frage: Bin ich kompetent?
Positive Lösung:
Erfolgserlebnisse in Schule und im Sozialleben erzeugen das Gefühl der Leistungsfähigkeit.
Negative Lösung:
Misserfolg oder mangelnde Anerkennung führen zu Minderwertigkeitsgefühlen
Das Kind möchte das ihm andere zeigen, wie etwas funktioniert, es will nicht mehr so tun, als ob es will die Rolle einnehmen und sucht dabei nach Erfolgserlebnissen und Anerkennung.
Card 13
Question
Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung
Fünfte Phase:
Identität versus Rollenkonfusion (12-18 Jahre, Jugendalter)
Answer
Zentrale Frage: Wer bin ich und wo gehöre ich hin?
Positive Lösung:
Entwicklung einer stabilen Identität und eines Selbstbildes
Negative Lösung:
Unsicherheit über die eigene Rolle, Identitätskrise
Identität ist die Echtheit einer Person, die völlige Übereinstimmung mit dem, was sie ist oder als was sie bezeichnet wird.
Card 14
Question
Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung
Sechste Phase:
Intimität versus Isolation (18-30 Jahre, frühes Erwachsenenalter)
Answer
Zentrale Frage: Kann ich enge Beziehung aufbauen?
Positive Lösung:
Fähigkeit zu tiefen, emotionalen Bindung, wie zum Beispiel Freundschaften oder Partnerschaften
Negative Lösung:
Einsamkeit, Angst vor Nähe und emotionaler Isolation
In dieser Phase ist es wichtig, sich selbst kennen zu lernen, sich selbst zu lieben und erst dann ist man bereit, jemand anderen zu lieben und eine tragfeste Beziehung zu führen. Es ist ein ausloten zwischen näher und Distanz im Partnerschaft, Familie und Freundschaft.
Card 15
Question
Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung
Siebte Phase:
Generativität versus Stagnation(30-65 Jahre, mittleres Erwachsenenalter)
Answer
Zentrale Frage: Trage ich sinnvoll zur Gesellschaft bei?
Positive Lösung:
Durch Engagement in Familie, Beruf und Gesellschaft entsteht das Gefühl von Sinnhaftigkeit des eigenen Handelns.
Negative Lösung:
Es entsteht das Gefühl der Bedeutungslosigkeit, Stillstand und der Selbstbezogenheit. Das eigene Handeln erscheint sinnlos.
Generativität Ist die Schaffung, Weitergabe und Absicherung von Werten in die Zukunft.
Card 16
Question
Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung
Achte Phase:
Integrität versus Verzweiflung (ab 65 Jahre, spätes Erwachsenenalter)
Answer
Zentrale Frage: War mein Leben sinnvoll?
Positive Lösung:
Zufriedenheit mit dem eigenen Leben führen zu Weisheit und Akzeptanz
Negative Lösung:
Es kann zu Reue, Verbitterung und Angst vor dem Tod führen.
In dieser Phase blickt man zurück auf das eigene Leben und setzt sich mit seinen eigenen Lebenszyklus auseinander und versucht ihn zu akzeptieren.
Card 17
Question
Urie Bronfenbrenners Theorie der sozialen Ökologie
Die fünf Systeme
Answer
Erstens:
Mikrosysteme (direkte Umgebung)
Zweitens:
Mesosystem(Verbindung zwischen Mikrosystemen)
Drittens:
Exossystem(Indirekte Umgebung)
Viertens:
Makrosystem (gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse)
Fünftens:
Chronosystem(Zeitliche Dimension)
Bedeutung der Theorie
die Entwicklung eines Menschen kann nicht isoliert betrachtet werden, sondern ist geprägt durch ein komplexes Zusammenspiel von sozialen, kulturellen und zeitlichen Einflüssen.
Die Theorie hat großen Einfluss auf die Entwicklungspsychologie, Pädagogik und Sozialarbeit.
Card 18
Question
Urie Bronfenbrenners Theorie der sozialen Ökologie
Erstens: Mikrosystem (Direkte Umgebung)
Answer
Erstens: Mikrosystem(Direkte Umgebung)
Definition: unmittelbare soziale Kontakte, mit denen die Person direkt interagiert
Einfluss: die Interaktion in diesem Umfeld haben den stärksten direkten Einfluss auf die Entwicklung (zum Beispiel Erziehungsstil der Eltern, Lehrer, Schüler Beziehung)
Card 19
Question
Urie Bronfenbrenners Theorie der sozialen Ökologie
Zweitens: Mesosystem(Verbindung zwischen Mikrosysteme)
Answer
Zweitens: Mesosystem(Verbindung zwischen Mikrosystemen)
Definition: Wechselwirkung zwischen verschiedenen Mikrosysteme.
Beispiele: Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern, Einfluss von Freundeskreisen auf schulische Leistung.
Einfluss: Eine gute Vernetzung der Mikrosysteme, fördert eine stabile Entwicklung (zum Beispiel wenn Eltern schulische Aktivitäten unterstützen).
Card 20
Question
Urie Bronfenbrenners Theorie der sozialen Ökologie
Drittens: Exosystem(Indirekte Umgebung)
Answer
Drittens: Exosystem(Indirekte Umgebung)
Definition: Das Exosystem beinhaltet soziale Strukturen, die das Individuum beeinflussen, ohne dass es direkt involviert ist.
Beispiel: Arbeitsplatz der Eltern (zum Beispiel Arbeitszeiten beeinflussen, Familienleben), Medien, Gesundheitssystem, Nachbarschaft.
Einfluss: Veränderung im Exosystem (zum Beispiel wirtschaftliche Lage der Familie) können sich indirekt, aber deutlich auf das Individuum auswirken.
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