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UG DLit V - Glossar - 1/9

Ba3 UG DLit V - Glossar

Subject
Language / German
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Unheimliche, das

Answer

Freud kommt zu dem Schluss, dass unheimlich alles sei, was ein Geheimnis, was im Verborgenen bleiben sollte und hervorgetreten ist???

Card 2

Question

Inszenierung, die

Answer

in bestimmter Weise, von einem bestimmten Regisseur inszenierte Aufführung eines Theaterstücks, eines Fernsehspiels

Card 3

Question

textkritische Apparat, der

Answer

Der textkritische Apparat (auch apparatus criticus) verzeichnet in einer historisch-kritischen Ausgabe (HKA) eines Werkes die abweichenden Varianten zum Obertext. Der Apparat dokumentiert damit zum einen, welche unterschiedlichen Fassungen des edierten Textes gibt, die z. B. durch Beschädigungen, spätere Überarbeitungen, Korrekturen, Kommentierungen oder Übersetzungen entstanden sind. Zum anderen macht er transparent, auf welcher Grundlage der Herausgeber sich (mit Hilfe der Textkritik) für bestimmte Lesarten entschieden hat. Beides trägt dazu bei, die Edition für die Wissenschaft nutzbar zu machen.

Card 4

Question

Antilabe

Answer

Aufteilung eines Sprechverses auf verschiedene Personen

Card 5

Question

Schelmenroman, der

Answer

Roman, besonders des 16. und 17. Jahrhunderts, dessen Inhalt die Abenteuer bilden, die sein zumeist plebejischer Held zu bestehen hat, um sich durchs Leben zu schlagen

Card 6

Question

Postcolonial

Answer

die Epochen nach der Kolonialzeit betreffend

Card 7

Question

Kolumne, die

Answer

von stets demselben [prominenten] Journalisten verfasster, regelmäßig an bestimmter Stelle einer Zeitung oder Zeitschrift veröffentlichter Meinungsbeitrag

Card 8

Question

Untertitel, der

Answer

Titel, der einen Haupttitel [erläuternd] ergänzt

Card 9

Question

chronologische Erzählen, das

Answer

Chronologisch zu erzählen bedeutet schlicht und einfach, dass die zeitliche Struktur der Erzählung der Chronologie der Geschichte folgt, salopp formuliert also vorne anfängt und hinten aufhört und dazwischen die Ereignisse in ihrer kausalchronologischen Reihenfolge präsentiert.

Card 10

Question

Arbeiterliteratur, die

Answer

ein Sammelbegriff für literarische Werke von Arbeitern, in denen sie sich mit ihren eigenen Lebensbedingungen auseinandersetzen. Im weiteren Sinne ist damit auch jede Literatur über die Situation der Arbeiter gemeint, unabhängig von der sozialen Herkunft des Autors.

Card 11

Question

Situation die

Answer

augenblickliche Verhältnisse, Umstände, gegebene Lage ???

Card 12

Question

Versifikation, die

Answer

Umformung in Verse

Card 13

Question

Kurzprosa, die

Answer

Novelletten, Prosagedichte und andere Kurzformen

Card 14

Question

Heterogenität, die

Answer

Verschiedenartigkeit, Ungleichartigkeit, Uneinheitlichkeit im Aufbau, in der Zusammensetzung

Card 15

Question

Kritik, die

Answer

Im Deutschen erschien der Ausdruck „Kritik“ erstmals im ausgehenden 17. Jahrhundert, in dem er in Anlehnung an den französischen und dem zugrunde liegenden altgriechischen Sprachgebrauch zunächst in der Literaturtheorie Verwendung fand. Angeregt durch Denker wie Pierre Bayle (Dictionnaire historique et critique, 1695–1697) entstanden im deutschsprachigen Raum Regelpoetiken wie Johann Christoph Gottscheds Versuch einer Critischen Dichtkunst (1730). Der Ausdruck „Literaturkritik“ bezeichnete in diesem Zusammenhang nicht so sehr die Rezension individueller literarischer Werke, sondern vielmehr den literaturtheoretischen Diskurs, den Gottsched zu nutzen versuchte, um seine regelpoetischen Vorstellungen als Grundlage eines gedanklichen und ästhetischen Wertes von Literatur normativ durchzusetzen.

Card 16

Question

Fingiert

Answer

Fiktiv (Synonyme fingieren: erdichten, erlügen, ersinnen)

Card 17

Question

Interpretation, die

Answer

Interpretation (lateinisch interpretatio „Auslegung, Übersetzung, Erklärung“) bedeutet im allgemeinen Sinne das Verstehen oder die subjektiv als plausibel angesehene Deutung von etwas Gegebenem oder wenigstens von etwas Vorhandenem. Das kann z. B. eine Aussage, ein Kunstwerk oder eine soziale Situation, aber auch etwas schlicht in der Natur Vorgefundenes sein. Die werkimmanente Interpretation, oft als Werkimmanenz abgekürzt, ist eine methodische Richtung der Literaturwissenschaft, die in den 1950er und 1960er Jahren dominierend war, mit Auswirkungen auf Literaturtheorie und Textinterpretation, die etwa im Schulbetrieb bis heute andauern.

Card 18

Question

Vers, der

Answer

durch Metrum, Rhythmus, Zäsuren gegliederte, eine bestimmte Anzahl von Silben, oft einen Reim aufweisende Zeile einer Dichtung in gebundener Rede wie Gedicht, Drama, Epos

Card 19

Question

Anapäst, der

Answer

aus zwei Kürzen und einer Länge bestehender Versfuß

Card 20

Question

Abschnitt, der

Answer

Teil[stück] von etwas Geschriebenem oder Gedrucktem; Kapitel, Passus

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