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UG DLit V - Glossar - 1/9

Ba3 UG DLit V - Glossar

Subject
Language / German
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 21

Question

Sprachkrise, die

Answer

Diese drückt die unüberbrückbare Lücke zwischen Signifikat und Signifikant aus und den Zweifel an der Möglichkeit der Abbildung der Realität durch Sprache.[5] Dieser Konflikt ist mit bestimmten Namen verbunden wie Nietzsche, Mauthner, Hugo von Hofmannstahl u.a

Card 22

Question

fiktiv

Answer

Erfunden, nicht existierend z.B. eine Figur oder Stadt in einem fiktionalen Text, kann aber auch eine Gestalt wie der Weihnachtsmann oder ein erfundener Freund sein.

Card 23

Question

Gestaltung, die

Answer

das Gestalten; das Gestaltetsein - die geschmackvolle Gestaltung einer Galerie - die Gestaltung des Unterrichts - die äußere Gestaltung einer Zeitschrift

Card 24

Question

Werkintention, die

Answer

Als Intention eines literarischen Werks bezeichnet man die Absicht, die mit bzw. in dem Werk verfolgt wird. Die Literaturtheorie unterscheidet wesentlich zwischen der intentio auctoris (der dem Verfasser eines Textes unterstellten Absicht) sowie der intentio operis (der Absicht des Textes selbst). Oft wird ferner auch die intentio lectoris, womit die Absicht des jeweiligen Lesers bezeichnet ist, in der Literaturtheorie berücksichtigt.

Card 25

Question

faktuale Erzählen, das

Answer

Nach herrschender Auffassung gibt es auf der Ebene der Darstellungsstrukturen keine notwendigen Unterschiede zwischen fiktionalen und nicht-fiktionalen Werken (siehe: Überblick über Fiktionstheorien). Zwar unterscheiden sich fiktionales Erzählen im Roman und faktuales Erzählen im Freundeskreis oft stilistisch, aber kein Stil ist an die Fiktionalität oder Faktualität gebunden. Das Problem liegt nicht in der Erfundenheit: Eine faktuale Erzählung kann erlogen sein und eine fiktionale kann exakt den Tatsachen entsprechen.

Card 26

Question

Aufsatz/Artikel in Periodikum, der

Answer

periodisch erscheinende [Zeit]schrift, [Fach]zeitung

Card 27

Question

Regelpoetik, die

Answer

Unter Regelpoetik versteht man eine Richtung der Dichtkunst, die streng nach vorgegebenen Regeln ausgeübt werden soll, oder ein Regelwerk zur Ausübung dieser Kunst. Versionen deutschsprachiger Regelpoetik im 17./18. Jahrhundert, beeinflusst von der französischen Klassik, gibt es von Martin Opitz, August Buchner, Sigmund von Birken, Georg Philipp Harsdörffer bis zu Johann Christoph Gottsched.

Card 28

Question

erlebte Rede, die

Answer

Technik zur Wiedergabe der Bewusstseinsinhalte (innere Monologe und ‚stream of consciousness‘). Rede in der dritten Person und Imperfekt, so dass sie sich formal nicht vom Bericht des Erzählers unterscheidet. Muss aber einer Person zugeordnet sein.

Card 29

Question

Intertextualität, die

Answer

Mit Intertextualität wird in der strukturalistisch und poststrukturalistisch geprägten Kultur- und Literaturtheorie das Phänomen bezeichnet, dass innerhalb einer kulturellen Struktur kein Bedeutungselement – kein Text also – ohne Bezug zur Gesamtheit der anderen Texte denkbar ist. In der Literaturwissenschaft werden auch konkrete Bezüge zwischen literarischen Einzeltexten als „Intertextualität“ bezeichnet.

Card 30

Question

Weltwissen, das

Answer

Weltwissen beschreibt das einem Individuum verfügbare allgemeine Wissen, Kenntnisse und Erfahrungen über Umwelt und Gesellschaft.

Card 31

Question

Suche, die

Answer

Vorgang, Tätigkeit des Suchens

Card 32

Question

Forschung, die

Answer

wissenschaftlich Erkenntnis

Card 33

Question

Werkausgabe, die

Answer

mehrbändige Ausgabe ausgewählter Werke eines Schriftstellers, einer Schriftstellerin

Card 34

Question

Lyrik, die

Answer

literarische Gattung, in der mit den formalen Mitteln von Reim, Rhythmus, Metrik, Takt, Vers, Strophe u. a. besonders subjektives Empfinden, Gefühle, Stimmungen oder Reflexionen, weltanschauliche Betrachtungen o. Ä. ausgedrückt werden; lyrische Dichtkunst

Card 35

Question

Karikatur, die

Answer

Zeichnung o. Ä., die durch satirische Hervorhebung bestimmter charakteristischer Züge eine Person, eine Sache oder ein Geschehen der Lächerlichkeit preisgibt

Card 36

Question

Wissenshierarchie, die

Answer

Dieses Modell stellt Daten, Informationen, und Wissen in einer aufsteigenden Pyramide dar. Die „DIKW-Hierarchie", auch als „Wissens-Hierarchie", „Informations-Hierarchie" oder „Wissens- Pyramide" bezeichnet, ist eine der grundlegenden, allgemein anerkannten Modelle in der Informations- und Wissensmanagement-Literatur. Ziel des Wissensmanagement (engl. Knowledge Management) ist es, die Bereitstellung der richtigen Informationen am richtigen Ort für die richtigen Personen zur richtigen Zeit basierend auf verlässlichem Wissen zu ermöglichen.

Card 37

Question

Dichter, der

Answer

Verfasser eines sprachlichen Kunstwerks

Card 38

Question

Ode, die

Answer

eine Gedichtform, die sich durch besonders feierlichen und erhabenen Stil auszeichnet

Card 39

Question

Daktylus, der

Answer

Versfuß aus einer Länge und zwei Kürzen

Card 40

Question

Binnenerzählung, die

Answer

Als Binnenerzählung wird eine Erzählung bezeichnet, die von einer Rahmenerzählung eingerahmt wird, also die „Erzählung in der Erzählung“.

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