Diese drückt die unüberbrückbare Lücke zwischen Signifikat und Signifikant aus und den Zweifel an der Möglichkeit der Abbildung der Realität durch Sprache.[5] Dieser Konflikt ist mit bestimmten Namen verbunden wie Nietzsche, Mauthner, Hugo von Hofmannstahl u.a
Card 22
Question
fiktiv
Answer
Erfunden, nicht existierend z.B. eine Figur oder Stadt in einem fiktionalen Text, kann aber auch eine Gestalt wie der Weihnachtsmann oder ein erfundener Freund sein.
Card 23
Question
Gestaltung, die
Answer
das Gestalten; das Gestaltetsein
- die geschmackvolle Gestaltung einer Galerie
- die Gestaltung des Unterrichts
- die äußere Gestaltung einer Zeitschrift
Card 24
Question
Werkintention, die
Answer
Als Intention eines literarischen Werks bezeichnet man die Absicht, die mit bzw. in dem Werk verfolgt wird. Die Literaturtheorie unterscheidet wesentlich zwischen der intentio auctoris (der dem Verfasser eines Textes unterstellten Absicht) sowie der intentio operis (der Absicht des Textes selbst). Oft wird ferner auch die intentio lectoris, womit die Absicht des jeweiligen Lesers bezeichnet ist, in der Literaturtheorie berücksichtigt.
Card 25
Question
faktuale Erzählen, das
Answer
Nach herrschender Auffassung gibt es auf der Ebene der Darstellungsstrukturen keine notwendigen Unterschiede zwischen fiktionalen und nicht-fiktionalen Werken (siehe: Überblick über Fiktionstheorien). Zwar unterscheiden sich fiktionales Erzählen im Roman und faktuales Erzählen im Freundeskreis oft stilistisch, aber kein Stil ist an die Fiktionalität oder Faktualität gebunden. Das Problem liegt nicht in der Erfundenheit: Eine faktuale Erzählung kann erlogen sein und eine fiktionale kann exakt den Tatsachen entsprechen.
Unter Regelpoetik versteht man eine Richtung der Dichtkunst, die streng nach vorgegebenen Regeln ausgeübt werden soll, oder ein Regelwerk zur Ausübung dieser Kunst.
Versionen deutschsprachiger Regelpoetik im 17./18. Jahrhundert, beeinflusst von der französischen Klassik, gibt es von Martin Opitz, August Buchner, Sigmund von Birken, Georg Philipp Harsdörffer bis zu Johann Christoph Gottsched.
Card 28
Question
erlebte Rede, die
Answer
Technik zur Wiedergabe der Bewusstseinsinhalte (innere Monologe und ‚stream of consciousness‘). Rede in der dritten Person und Imperfekt, so dass sie sich formal nicht vom Bericht des Erzählers unterscheidet. Muss aber einer Person zugeordnet sein.
Card 29
Question
Intertextualität, die
Answer
Mit Intertextualität wird in der strukturalistisch und poststrukturalistisch geprägten Kultur- und Literaturtheorie das Phänomen bezeichnet, dass innerhalb einer kulturellen Struktur kein Bedeutungselement – kein Text also – ohne Bezug zur Gesamtheit der anderen Texte denkbar ist. In der Literaturwissenschaft werden auch konkrete Bezüge zwischen literarischen Einzeltexten als „Intertextualität“ bezeichnet.
Card 30
Question
Weltwissen, das
Answer
Weltwissen beschreibt das einem Individuum verfügbare allgemeine Wissen, Kenntnisse und Erfahrungen über Umwelt und Gesellschaft.
Card 31
Question
Suche, die
Answer
Vorgang, Tätigkeit des Suchens
Card 32
Question
Forschung, die
Answer
wissenschaftlich Erkenntnis
Card 33
Question
Werkausgabe, die
Answer
mehrbändige Ausgabe ausgewählter Werke eines Schriftstellers, einer Schriftstellerin
Card 34
Question
Lyrik, die
Answer
literarische Gattung, in der mit den formalen Mitteln von Reim, Rhythmus, Metrik, Takt, Vers, Strophe u. a. besonders subjektives Empfinden, Gefühle, Stimmungen oder Reflexionen, weltanschauliche Betrachtungen o. Ä. ausgedrückt werden; lyrische Dichtkunst
Card 35
Question
Karikatur, die
Answer
Zeichnung o. Ä., die durch satirische Hervorhebung bestimmter charakteristischer Züge eine Person, eine Sache oder ein Geschehen der Lächerlichkeit preisgibt
Card 36
Question
Wissenshierarchie, die
Answer
Dieses Modell stellt Daten, Informationen, und Wissen in einer aufsteigenden Pyramide dar. Die „DIKW-Hierarchie", auch als „Wissens-Hierarchie", „Informations-Hierarchie" oder „Wissens- Pyramide" bezeichnet, ist eine der grundlegenden, allgemein anerkannten Modelle in der Informations- und Wissensmanagement-Literatur. Ziel des Wissensmanagement (engl. Knowledge Management) ist es, die Bereitstellung der richtigen Informationen am richtigen Ort für die richtigen Personen zur richtigen Zeit basierend auf verlässlichem Wissen zu ermöglichen.
Card 37
Question
Dichter, der
Answer
Verfasser eines sprachlichen Kunstwerks
Card 38
Question
Ode, die
Answer
eine Gedichtform, die sich durch besonders feierlichen und erhabenen Stil auszeichnet
Card 39
Question
Daktylus, der
Answer
Versfuß aus einer Länge und zwei Kürzen
Card 40
Question
Binnenerzählung, die
Answer
Als Binnenerzählung wird eine Erzählung bezeichnet, die von einer Rahmenerzählung eingerahmt wird, also die „Erzählung in der Erzählung“.
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