Technik des Erzählens, die in der Integration zweier oder mehrerer Erzählungen besteht, wobei eine Erzählung die Funktion eines Rahmens für die andere[n] hat (Duden)
Card 23
Question
Geschehnis, das
Answer
Ereignis, Vorgang
Card 24
Question
Metalepse, die
Answer
besonderes Verhältnis der Erzählebenen (z. B. bei Wutz: Erzähler verweist auf die jetzt-Zeit; alle Zeiten fließen ständig durcheinander)
Card 25
Question
Held, der
Answer
durch große und kühne Taten besonders in Kampf und Krieg sich auszeichnender Mann edler Abkunft (um den Mythen und Sagen entstanden sind)
männliche Hauptperson eines literarischen o. ä. Werks
Card 26
Question
Kapitel, das
Answer
Abschnitt eines Textes in einem Schrift- oder Druckwerk
Card 27
Question
Spannung, die
Answer
auf etwas Zukünftiges gerichtete erregte Erwartung, gespannte Neugier
Card 28
Question
Schäferdichtung, die
Answer
Hirtendichtung der europäischen Renaissance und des Barocks, in der die ländliche Welt der Schäfer und Hirten manieristisch gestaltet und auf einer künstlichen, wirklichkeitsfremden Ebene dargestellt wird
Card 29
Question
Ich-Erzählsituation, die
Answer
Die Ich-Erzählsituation ist gekennzeichnet durch eine erzählende Figur, die selbst Teil der erzählten Welt ist und somit erzählt, was sie selbst erlebt, erfahren, gehört oder beobachtet hat.
Card 30
Question
Sextett, das
Answer
Ensemble von sechs Instrumental- oder (selten) Vokalsolisten
Card 31
Question
Kurzgeschichte, die
Answer
Form der erzählenden Dichtung, bei der eine [alltägliche] Begebenheit knapp berichtet wird, die Personen nur skizziert werden und der Schluss meist eine Pointe enthält
Card 32
Question
fiktive Adressat, der
Answer
Der Begriff des fiktiven Lesers oder fiktiven Adressaten (englisch narratee) bildet als literaturwissenschaftliches bzw. literaturtheoretisches (Erzähltheorie) Konzept das Korrelat des Erzählers auf der discours-Ebene (vgl. histoire versus discours) eines Erzähltextes, ist jedoch terminologisch weniger verbreitet als der Begriff des Erzählers. Der fiktive Leser tritt dabei zumeist als ein in den Text eingezeichneter, fingierter, häufig direkt angesprochener „Partner“ des Erzählers auf.
Card 33
Question
Urheberrecht, das
Answer
Recht, über die eigenen schöpferischen Leistungen, Kunstwerke o. Ä., allein zu verfügen
Card 34
Question
Lautmalerei, die
Answer
Onomatopoesie ist die sprachliche Nachahmung von außersprachlichen Schallereignissen.
Card 35
Question
Archetyp(us), der
Answer
im kollektiven Unbewussten angesiedelte Urbilder menschlicher Verhaltensmuster; psychische Strukturdominanten (nach C. G. Jung) - Urform, Musterbild
Card 36
Question
sekundäre Erzähler, der
Answer
Der primäre Erzähler verfügt über das orale Erzählen und ist der Uhrheber des münlichen Textes. Der sekundäre Erzähler hingegen betreibt das literale Erzählen. Er zeichnet die mündliche Erzählung auf, bearbeitet und literarisch.
Card 37
Question
analytisches Drama, das
Answer
ein Drama, dessen Struktur dadurch gekennzeichnet ist, dass das für die Handlung zentrale Ereignis vor dem Einsetzen der Bühnenhandlung liegt. Die Fabel entfaltet sich so als Entschlüsselung einer die Gegenwart bestimmenden Vergangenheit.
Card 38
Question
Detektivroman, der
Answer
Roman, in dessen Mittelpunkt die Aufdeckung eines Verbrechens durch einen Detektiv oder eine Detektivin steht
Card 39
Question
Unbestimmt-Vorhandene, das
Answer
???
Card 40
Question
Versbau, der
Answer
Aufbau eines Verses
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