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UG DLit V - Glossar 7/9

Ba3 UG DLit V - Glossar

Subject
Language / German
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Rezeption, die

Answer

Rezeption (von lateinisch receptio ‚Aufnahme‘) bezeichnet in der Kunst die verstehende Aufnahme eines Werks durch die Rezipienten (Betrachter, Leser oder Hörer). Der Begriff umfasst vielfältige Arten der Wahrnehmung und Verarbeitung von Werken und reicht von der Lektüre und dem Verstehen des Einzelnen bis zu den Reaktionen der Kritiker, des Kulturbetriebs und der Öffentlichkeit.

Card 2

Question

Anthologie, die

Answer

Sammlung von ausgewählten literarischen Texten (Gedichten oder Prosa)

Card 3

Question

innere Monolog, der

Answer

1. Der Erzähler verzichtet darauf, den Wechsel von der Erzählung äußerlich beobachtbarer Handlung zu der Erzählung innerer Vorgänge zu kennzeichnen. Er tritt nahezu vollkommen in den Hintergrund und gibt allem Anschein nach direkt die Gedanken der Figur wieder. Die Anführungszeichen fallen dabei meist weg. 2. Ein literarisches Stilmittel, das die Bewusstseinsinhalte einer Figur unmittelbar wiedergibt. Der innere Monolog wird vom Erzähler für das Vermitteln von Gedanken genutzt.

Card 4

Question

Tagebuch, das

Answer

Buch, Heft für tägliche Eintragungen persönlicher Erlebnisse und Gedanken

Card 5

Question

Telling, das

Answer

Die Erzähltheorie oder Erzählforschung ist ein interdisziplinäres Arbeitsgebiet der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, in dem eine systematische Beschreibung der Darstellungsform eines Erzähltextes angestrebt wird. Laut Genette: Narrativ: mehr Distanz (mittelbar, haple diegesis, telling)[58] stellt sich die Frage: Wie mittelbar wird das Erzählte präsentiert?[

Card 6

Question

Gesamtkunstwerk, das

Answer

Mehrere Künste (z.B. Musik, Tanz, Malerei...) zugleich verwendet in einem Werk.

Card 7

Question

Komik, die

Answer

von Worten, Gesten, einer Situation, Handlung o. Ä. ausgehende) komische Wirkung

Card 8

Question

Reiseliteratur, die

Answer

Als Reisebericht oder Reisebeschreibung bezeichnet man die (literarische) Darstellung der Beobachtungen und Erlebnisse eines Reisenden. Solche Beschreibungen variieren sehr in Inhalt und Wert, je nach Zweck der jeweiligen Reise. Sie sind oft reich illustriert.

Card 9

Question

Motiv, das

Answer

Das Motiv (französisch motif „Beweggrund, Antrieb“; mittellateinisch motivum aus lateinisch movere „bewegen“, motus „Bewegung“) in der Literatur ist, der Malerei und der Musik entlehnt, ein erzählerischer Baustein, „eine kleinere stoffliche Einheit, die zwar noch nicht einen ganzen Plot, eine Fabel, umfasst, aber doch bereits ein inhaltliches, situationsmäßiges Element darstellt“

Card 10

Question

Stichomythie, die

Answer

Zeilenrede, wird die schnelle und zeilenweise Wechselrede zwischen mehreren Figuren in einem Dialog bezeichnet

Card 11

Question

Gender Studies, die (Pl.)

Answer

Gender Studies, laut Duden Genderstudies[1] (von englisch gender „soziales Geschlecht“) Forschungsrichtung, die die Beziehungen zwischen den Geschlechtern unter soziokulturellen Aspekten untersucht

Card 12

Question

Analogie, die

Answer

ein Stilmittel, das ähnliche Strukturen oder Zusammenhänge verwendet, um einen Gedankengang zu begründen (z.B. das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei.“ wird gerne gebraucht, um durch Analogie gegen Demokratie zu argumentieren)

Card 13

Question

Rhythmus, der

Answer

Gliederung der Sprachbewegung durch Wechsel und Abstufung der aufeinander bezogenen betonten und unbetonten Silben, Pausen, Tempostufen und Tonstufen, durch Intonation und Sprachmelodie

Card 14

Question

Nebentext, der

Answer

Haupttext bezeichnet als Begriff der Dramenanalyse den für die dargestellten Personen gegebenen Sprechtext. Im Gegensatz hierzu versteht man unter Nebentext alle weiteren in einem Dramentext gegebenen Hinweise.

Card 15

Question

diplomatische Edition, die

Answer

Eine diplomatische Ausgabe ist die Edition einer einzigen Quelle (Vorlage). Sie wird vorgenommen, wenn es keine konkurrierenden Überlieferungen gibt.

Card 16

Question

Schlussbemerkung, die

Answer

abschließende Bemerkung

Card 17

Question

Linguistic Turn, der

Answer

bezeichnet Bemühungen insbesondere seit Anfang des 20. Jahrhunderts in der Philosophie, Literaturwissenschaft und Linguistik, sprachliche Vermittlungsformen genauer zu untersuchen

Card 18

Question

Volksmärchen, das

Answer

Im Gegensatz zu Kunstmärchen sind sie keinem eindeutigen Verfasser zuzuordnen. Sie wurden über viele Generationen hauptsächlich mündlich überliefert, und daher existieren sie in unterschiedlichen Versionen und regionalen Varianten.

Card 19

Question

Schluss, der

Answer

etzter Abschnitt, letzter, äußerster Teil einer besonderen räumlich festgelegten Folge, Reihe Folgerung, Ableitung

Card 20

Question

E-book, das

Answer

Electronic Book

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