Rezeption (von lateinisch receptio ‚Aufnahme‘) bezeichnet in der Kunst die verstehende Aufnahme eines Werks durch die Rezipienten (Betrachter, Leser oder Hörer). Der Begriff umfasst vielfältige Arten der Wahrnehmung und Verarbeitung von Werken und reicht von der Lektüre und dem Verstehen des Einzelnen bis zu den Reaktionen der Kritiker, des Kulturbetriebs und der Öffentlichkeit.
Card 2
Question
Anthologie, die
Answer
Sammlung von ausgewählten literarischen Texten (Gedichten oder Prosa)
Card 3
Question
innere Monolog, der
Answer
1. Der Erzähler verzichtet darauf, den Wechsel von der Erzählung äußerlich beobachtbarer Handlung zu der Erzählung innerer Vorgänge zu kennzeichnen. Er tritt nahezu vollkommen in den Hintergrund und gibt allem Anschein nach direkt die Gedanken der Figur wieder. Die Anführungszeichen fallen dabei meist weg.
2. Ein literarisches Stilmittel, das die Bewusstseinsinhalte einer Figur unmittelbar wiedergibt. Der innere Monolog wird vom Erzähler für das Vermitteln von Gedanken genutzt.
Card 4
Question
Tagebuch, das
Answer
Buch, Heft für tägliche Eintragungen persönlicher Erlebnisse und Gedanken
Card 5
Question
Telling, das
Answer
Die Erzähltheorie oder Erzählforschung ist ein interdisziplinäres Arbeitsgebiet der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, in dem eine systematische Beschreibung der Darstellungsform eines Erzähltextes angestrebt wird.
Laut Genette: Narrativ: mehr Distanz (mittelbar, haple diegesis, telling)[58] stellt sich die Frage: Wie mittelbar wird das Erzählte präsentiert?[
Card 6
Question
Gesamtkunstwerk, das
Answer
Mehrere Künste (z.B. Musik, Tanz, Malerei...) zugleich verwendet in einem Werk.
Card 7
Question
Komik, die
Answer
von Worten, Gesten, einer Situation, Handlung o. Ä. ausgehende) komische Wirkung
Card 8
Question
Reiseliteratur, die
Answer
Als Reisebericht oder Reisebeschreibung bezeichnet man die (literarische) Darstellung der Beobachtungen und Erlebnisse eines Reisenden. Solche Beschreibungen variieren sehr in Inhalt und Wert, je nach Zweck der jeweiligen Reise. Sie sind oft reich illustriert.
Card 9
Question
Motiv, das
Answer
Das Motiv (französisch motif „Beweggrund, Antrieb“; mittellateinisch motivum aus lateinisch movere „bewegen“, motus „Bewegung“) in der Literatur ist, der Malerei und der Musik entlehnt, ein erzählerischer Baustein, „eine kleinere stoffliche Einheit, die zwar noch nicht einen ganzen Plot, eine Fabel, umfasst, aber doch bereits ein inhaltliches, situationsmäßiges Element darstellt“
Card 10
Question
Stichomythie, die
Answer
Zeilenrede, wird die schnelle und zeilenweise Wechselrede zwischen mehreren Figuren in einem Dialog bezeichnet
Card 11
Question
Gender Studies, die (Pl.)
Answer
Gender Studies, laut Duden Genderstudies[1] (von englisch gender „soziales Geschlecht“)
Forschungsrichtung, die die Beziehungen zwischen den Geschlechtern unter soziokulturellen Aspekten untersucht
Card 12
Question
Analogie, die
Answer
ein Stilmittel, das ähnliche Strukturen oder Zusammenhänge verwendet, um einen Gedankengang zu begründen (z.B. das Sprichwort „Viele Köche verderben den Brei.“ wird gerne gebraucht, um durch Analogie gegen Demokratie zu argumentieren)
Card 13
Question
Rhythmus, der
Answer
Gliederung der Sprachbewegung durch Wechsel und Abstufung der aufeinander bezogenen betonten und unbetonten Silben, Pausen, Tempostufen und Tonstufen, durch Intonation und Sprachmelodie
Card 14
Question
Nebentext, der
Answer
Haupttext bezeichnet als Begriff der Dramenanalyse den für die dargestellten Personen gegebenen Sprechtext. Im Gegensatz hierzu versteht man unter Nebentext alle weiteren in einem Dramentext gegebenen Hinweise.
Card 15
Question
diplomatische Edition, die
Answer
Eine diplomatische Ausgabe ist die Edition einer einzigen Quelle (Vorlage). Sie wird vorgenommen, wenn es keine konkurrierenden Überlieferungen gibt.
Card 16
Question
Schlussbemerkung, die
Answer
abschließende Bemerkung
Card 17
Question
Linguistic Turn, der
Answer
bezeichnet Bemühungen insbesondere seit Anfang des 20. Jahrhunderts in der Philosophie, Literaturwissenschaft und Linguistik, sprachliche Vermittlungsformen genauer zu untersuchen
Card 18
Question
Volksmärchen, das
Answer
Im Gegensatz zu Kunstmärchen sind sie keinem eindeutigen Verfasser zuzuordnen. Sie wurden über viele Generationen hauptsächlich mündlich überliefert, und daher existieren sie in unterschiedlichen Versionen und regionalen Varianten.
Card 19
Question
Schluss, der
Answer
etzter Abschnitt, letzter, äußerster Teil einer besonderen räumlich festgelegten Folge, Reihe
Folgerung, Ableitung
Card 20
Question
E-book, das
Answer
Electronic Book
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