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UG DLit V - Glossar 9/9

Ba3 UG DLit V - Glossar

Subject
Language / German
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Philologie, die

Answer

Wissenschaft, die sich mit der Erforschung von Texten in einer bestimmten Sprache beschäftigt; Sprach- und Literaturwissenschaft

Card 2

Question

Darstellung, die

Answer

Gestaltung einer Rolle auf der Bühne, Verkörperung einer Bühnenfigur

Card 3

Question

Diskursanalyse, die

Answer

Oberbegriff für die sozial- und geisteswissenschaftliche Analyse von Diskursphänomenen. (Wissenschaftler: Foucault)

Card 4

Question

Biografie, die

Answer

Die Binnenerzählung ist damit im Konzept des mehrschichtigen Erzählens, das sich in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts einer großen Beliebtheit erfreute, die zweite Textebene, die von einer anderen epischen Einheit umschlossen wird. Charakteristisch dabei ist, dass der Erzähler der Binnenhandlung als Figur in der Rahmenhandlung erscheint, die meist als mündliche Erzählsituation konzipiert ist.

Card 5

Question

Alexandriner, der

Answer

sechshebiger Reimvers mit 12 oder 13 Silben

Card 6

Question

Retardation, die

Answer

Das retardierende Moment (französisch retarder ‚verzögern‘) bezeichnet eine Szene im Handlungsverlauf eines Dramas, die nach dem Höhe- und Wendepunkt das Ende der dramatischen Handlung hinauszögert, indem sie kurzzeitig einen anderen Ausgang als erwartet möglich oder wahrscheinlich macht. Dadurch steigt die Spannung vor dem unweigerlichen Ende erneut an.

Card 7

Question

Prosa, die

Answer

Prosa (lateinisch prōsa oratio ‚gerade heraus, schlichte Rede‘) bezeichnet die ungebundene Sprache im Gegensatz zur Formulierung in Versen, Reimen oder in bewusst rhythmischer Sprache. Der Begriff wird nur im Singular gebraucht (Singularetantum). Ein Schriftsteller, der ausschließlich oder überwiegend Prosa verfasst, wird auch als Prosaist bezeichnet.

Card 8

Question

Text, der

Answer

schriftlich fixierte] im Wortlaut festgelegte, inhaltlich zusammenhängende Folge von Aussagen

Card 9

Question

Sprache, die

Answer

(historisch entstandenes und sich entwickelndes) System von Zeichen und Regeln, das einer Sprachgemeinschaft als Verständigungsmittel dient; Sprachsystem Ausdrucksweise, Stil

Card 10

Question

Novelle, die

Answer

Eine Novelle (lateinisch novus ‚neu‘, italienisch novella ‚Neuigkeit‘) ist eine kürzere Erzählung (siehe auch Kurzgeschichte) in Prosaform. Als Gattung lässt sie sich nur schwer definieren und oft nur ex negativo von anderen Textsorten abgrenzen.

Card 11

Question

Totum pro parte, das

Answer

otum pro parte (Latein) bedeutet in das Deutsche übersetzt: ‚Das Ganze (steht) für einen Teil‘. Dies ist sowohl eine spezielle Form der Metonymie als auch der Synekdoche. Daher handelt es sich beim totum pro parte um eine rhetorische Figur aus der Gruppe der Tropen.

Card 12

Question

poetische Realismus, der

Answer

Der poetische Realismus ist eine ästhetische Bewegung im französischen Film der 1930er Jahre. Der Begriff wurde vom Filmhistoriker Georges Sadoul geprägt. Die Ästhetik dieser Filme ist eine Kombination aus Realismus und Lyrik. Die Szenarien wurden vom literarischen Naturalismus beispielsweise von Émile Zola beeinflusst.

Card 13

Question

Methodologie, die

Answer

Lehre, Theorie der wissenschaftlichen Methoden. Siehe auch Methodik = festgelegte Art des Vorgehens

Card 14

Question

Übersetzung, die

Answer

(schriftlich oder mündlich) in einer anderen Sprache [wortgetreu] wiedergeben

Card 15

Question

offene Schluss, der

Answer

Als Schluss bezeichnet man das Ende eines literarischen Werks, beispielsweise eines Romans oder Theaterstücks. Hierbei unterscheidet die Literaturwissenschaft verschiedene Formen: Erstens den sogenannten „offenen Schluss“, bei dem der Leser nicht erfährt, wie die Geschichte weitergeht. Hierzu gehören auch die bewusst als Fragment gestalteten Texte der Romantik (wie z. B. Kater Murr von E. T. A. Hoffmann); zweitens das Happy End, bei dem alle Konflikte glücklich aufgelöst werden, und drittens das tragische Ende. Oft folgt dem eigentlichen Schluss noch ein Epilog.

Card 16

Question

Hybridität, die

Answer

Eine Mischform von zwei vorher getrennten Systemen.Nach Nederveen Pieterse (1998: 116) werden kulturelle Formen und Identitäten als hybrid bezeichnet, wenn die Bestandteile der Mischung aus verschiedenen kulturellen Kontexten stammen. Bei hybriden Identitäten handelt es sich keinesfalls nur um Übergangsphänomene. Sie bilden eine eigene soziale Wirklichkeit

Card 17

Question

Medienwissenschaft, die

Answer

beschäftigt sich mit der Theorie, Geschichte, Ästhetik, Rezeption und Nutzung von Medien. Im Mittelpunkt des Studiums stehen Mediengattungen des Films, Fernsehens, Radios, des Internets und des weiten Felds digitaler Medien

Card 18

Question

Litotes, die

Answer

eine Stilfigur, die doppelt verneint (z.B. nicht unüblich) oder den Gegenteil verneint (z.B. nicht selten)

Card 19

Question

Paradigma, das

Answer

Kurze Erzählung, die in Beispielen eine moralische Lehre erläutert

Card 20

Question

Gattung, die

Answer

Gesamtheit von [Arten von] Dingen, Einzelwesen, Formen, die in wesentlichen Eigenschaften übereinstimmen

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