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Uni Kassel FB11 SS24 G04 Lernfragen für Anatomie und Physiologie

Discover Uni Kassel FB11 SS24 G04 Lernfragen für Anatomie und Physiologie: 131 flashcards with questions and answers.

Subject
Sciences / Biology
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 21

Question

Welche Besonderheiten in Knochen gibt es bei Geflügel?

Answer

Spröder: 84% mineralischen Substanzen(bei Säugetieren, ca. 70%); Hohl und luftgefüllt: Gesamtgewicht verringert, für die Luftfortbewegung angepasst; Halswirbel, beweglicher und langer Hals; Brustbeinkamm; Rabenschnabelbein; Schnabel

Card 22

Question

Welche Knochenverbindungen gibt es?

Answer

Mit Hohlraum: Echte Gelenke

- bewegliche Verbindung von zwei oder mehreren Knochen mit einer umhüllenden Gelenkkapsel

- zu den beteiligten Strukturen gehören die Gelenkenden, der Glenkknorpel und die Gelenkkapsel

- Sattelgelenk, Walzgelenk, Scharniergelenk, Schraubengelenk, Kugelgelenk

 

Ohne Hohlraum: Unechte Gelenke/kontinuierliche Gelenke

- knorpelige oder bindegewebige

- nur eingeschränkt Beweglich

- mögl. Synostose (verknöcherung)

Card 23

Question

Welche Unterschiede bestehen in der Wirbelsäule der verschiedenen Tierarten?

Answer

- Größenunterschiede der Halswirbel(Anzahl von 7 Halswirbeln immer gleich)

- Unterschiedliche Anzahl der Brustwirbel, Lendenwirbel, Kreuzwirbel und Schwanzwirbel

- Geflügel hat wesentlich mehr Halswirbel

- Sehr große Dornenfortsätze der Brustwirbel bei Wiederkäuern an denen die Nackensehnen und Muskeln befestigt sind und der Kopf unterstützt wird

- Stark vergrößerter Rippenbogen bei Pferd und Rind

- Stark vergrößerte Lendenwirbel Querfortsätze bei Rind und Pferd und breites Becken, da große Junge

Card 24

Question

Wie sind Zähne aufgebaut?

Answer

Drei Hartsubstanzen: Zahnbein, Zahnschmelz, Zahnzement; weichen Anteilen: Pulpa, Wurzelhaut. Schneidezähne, Eck- oder Hakenzähne, Backenzähne: vordere Backenzähne und hintere Backenzähne

Er enthält Verbindungen von Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, daneben sind Proteine und Fette am Aufbau beteiligt. Schmelz ist zu 95 % anorganisch und besteht weitgehend aus dem Phosphat [Ca5(PO4)3OH]x2 (Hydroxylapatit)

Card 25

Question

Welche Aufgaben hat das Blut?

Answer

1. Transport von Stoffen:

• Sauerstofftransport von der Lunge in die Körperzellen.

• Abtransport von Kohlendioxid zurück zur Lunge

• Transport von Nährstoffen und Hormonen (Kommunikation zwischen Organen).

• Abfallstoffe werden z.B. über das Blut, über die Leber, den Darm oder die Nieren ausgeschieden.

2. Immunabwehr: Das Blut schützt über weiße Blutkörperchen und andere für die Immunabwehr zuständige Stoffe den Körper.

3. Schutz der Blutgefäße, Blutgerinnung: Die Blutplättchen sowie bestimmte im Blut gelöste Stoffe im Blutplasma schützen die Blutgefäße. Bei Verletzungen verklumpen sie, damit die Blutung gestillt wird.

4. Regulation von Körperwerten: Temperatur und Elektrolythaushalt

Card 26

Question

Was sind die Bestandteile von Blut und welche Funktionen haben sie?

Answer

- ca. 55% Blutplasma

- Wasser, Nährstoffe, Mineralien, Abbauprodukte, Hormone, org. Säuren etc. 120 verschiedene Proteine welche zur Blutgerinnung und Abwehr von Infektionen lebenswichtig sind

- ca. 45% Blutkörperchen

--> rot (Erythrozyten) ~43%

Sauerstoff transport und CO2 Abtransport, sind eng Kapillagängig

 

--> weiß (Leukozyten+Thrombozyten ca. ~2%)

Immunsystemrelevant

--> Blättchen (Thrombozyten)

Blutgerinnung und Wundverschluss

Card 27

Question

Was ist Hämoglobin und wofür ist es wichtig?

Answer

- Hämoglobin ist ein Fe2+ haltiger Proteinkomplex der das gesamte Innere der Erytrozyten ausfüllt (Ausnahme Geflügel)

- er besteht aus 2 alpha-Globin Proteinen und 2 beta-Untereinheiten (runde Form)

- Hämoglobin kann max. 4O2-Moleküle binden, o.  CO2 (als Bicarbonat über Carbonhydrase)

- damit ist es wichtig für die Versorgung der Mitochindrien mit O2 als Oxidationsmittel für die ATP herstellung und den Abtransport von CO2

 

Wichtig:

- Eine Anämie (verdünntes Blut, o. Fe2* Mangel, Bildungsstörung) ist ein MAngel an Erytrozyten und führt zu einer eingeschränkten Sauerstoff-Transportfähigkeit des Blutes) verschnellerte Herzfrequenz gleicht ev. aus

- Ein Eisenmangel führt zu einer Anämie

Card 28

Question

Wie ist das Herz aufgebaut?

Answer

Ein sarker HErzmuskel mit Hohlräumen

-->Rechte und linke Herzhälfte

-->JEde HErzhälfte besteht aus 2 Kammern, den Vorhof (Atrium) und einer Hauptkammer (Ventrikel)

-->Diese 4 KAmmern werden auch als Herzhöhlen bezeichnet

1.Sauerstoffreiches Blut, über Lungenvene von der Lunge kommend weiter zur Aorta

- linker Herzvorhof (Atrium cordis sinistrum)

Mitralklappe-->

- linke Herzkammer (Ventricolus cordis sinister)

Aortenklappe-->

 

2.Sauerstoffarmes Blut von der unteren und oberen Hohlvene kommend weiter zur Lungenschlagader

- rechter Herzvorhof (Atrium cordis dextrum)

Trikuspidalklappe-->

- rechte Herzkammer /Ventricolus cordis dexter)

Pulmonalklappe__>

 

Die Herzhölen werden von einer HErzwand umschlossen welche aus 3 Schichten besteht

1. Herzinnenhaut (Endokard)

2. Herzmuskel (Myokard)

3. Herzaußenhaut (Epikard/Serosa)

 

Das Herz liegt im Herzbeutel:

- straffes Bindegewebe mit Serosa

 

 

Card 29

Question

Was versteht man unter Systole und Diastole?

Answer

Zwei Herztöne

1. Beim Zusammenziehen der Herzkammern während der Herzschlagphase (Systole)

Herausdrücken des Blutes aus linker u. rechter Herzkammer in Aorta oder Lungenschlagader

2. Der zweite Herzton entsteht am Ende der Herzschlagphase, wenn die Taschenklappen sich schließen (Diastole)

Nachströmen des Blutes aus linken u. rechten Vorhof in Hauptkammer

Card 30

Question

Wie unterscheiden sich die Herzfrequenzen zwischen Jungtieren und adulten Tieren?

Answer

Absinken der Herzschlagfrequenz mit dem Alter

Card 31

Question

Was ist das Pfortader-System?

Answer

- Das Pfortadersystem ist Teil des Großen Blutkreislaufes und sammelt das sauerstoffarme Blut(Austauscher) aus den Verdauungsorganen (min. org. Stoffe. Toxine) und führt es der dem Herzen vorgeschalteten Leber zu

- Nährstoffe aus dem Darm werden zur Leber geführt

- Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse und Milz sind an Leber angeschlossen

- Giftstoffe gelangen zur Entgiftung in der LEber

 

Card 32

Question

Wie erfolgt die Erregungsleitung am Herzen?

Answer

1. Sinusknoten (Verband aus Herzmuskelzellen erzeugt selbstständig Aktionspotential) breitet sich die Erregung (Aktionspotential na, Ca und K) über die Herzvorhöfe aus (kurz vor Systolbeginn)

2. Herzmuskelzellen über Glanzstreifen(Gap-junktons) direkte Kommunikation und Gitterförmige Signalausbreitung

3. Pumpen von Blut vom Vorhof in die Hauptkammer

4. Erregung erreicht AV-Knoten-->HIS-Bündel zur Kammerspitze-->TAWARA-Schenkel zur rechte u. linke KAmmer-->Purkinje-Fasern verteilen die Erregung gleichmäßig

Systole

5.Ausbreitung/Aufnahme des Aktionspotentials über gesamte Hauptkammer, Kontraktion, Blut strömt über Klappen aus

6. Ruhepotential->Depolarisierung->Plateauphase(Kontraktion)->Repolarisierung

7. Blutströmt über Klappen aus

Dystole

8.Klappen schließen sich

Card 33

Question

Was sind Aktionspotenzial und Refraktärzeit?

Answer

- Das Ruhemembranpotential der HErzmuskelzellen liegt bei etwa -80mV und nahe am Gleichgewichtspotential für Kalium

Das Aktionspotential geht vom SinusKnoten aus, er initieiert die Ca und Na Kaskade, die Reizweiterleitung zur Herzspitze existiert nur aufgrund der Anatomie. Die Herzkammern müssen wie eine Zahnpastatube von unten nach oben Ausgequetscht werden. Inititierendes Aktionspotential ist überschreiten eines Na, Ca Schwellenpotentials.

1. Depolarisation

Aktionspotential öffnet Na Kanäle und Na Strömt ein

2. Plateuphase

Ca strömt Extrazellulä nach und hält Potential aufrecht, initiierung des Ca Stroms aus sarkoplasmatischen Retikulum um Ca Konzentration zu erhöhen

3. Repolarisierung

Kaliumkanäle öffen sich, K+ strömt aus und sorgt wieder für ein Ruhepotential (na-K-Pumpen und Ca-Pumpen gleichen die Verhältnisse wieder aus;Pumpen nach extrazellulär und SPR), Na und Ca strömen üer Gap Junctions und Elektrochemischen Gradient in die nächste ZElle

4. Das wiederholt sich Kaskadenartig über den gesamten Herzmuskel

 

Grund der Kontraktion ist:

-Herzmuskelzelle durchsetzt von Myosin und Aktinfilamenten

- einströmendes Ca bindet an Troponin-C und bewirkt Verschiebung der Filamente aufeinander zu, dies führt zur Kontraktionsbewegung

 

Die Refraktärzeit:

- Zeitraum nach Auslösung eines Aktionspotentials bis zum erneuten auslösen

- Refraktärzeit im Herzmuskel so lange wie Plateauphase

- Grund ist die üppige Konzentration und Einstrom an Ca2+ welches die Troponin-C Rezeptoren länger besetzt besetzt

Card 34

Question

Welche Blutkreisläufe gibt es?

Answer

-Großer Kreislauf (Körperkreislauf)

-Kleiner Kreislauf (Lungenkreislauf)

- Pfortaderkreislauf

- Fetaler Kreislauf

Card 35

Question

Was ist das Lymphsystem und welche Funktionen erfüllt es?

Answer

-Abflusssystem aus Geweben parrallel zum Venensystem

- enthält vor allem Fett, Lymphozyten und vereinzelt Granulozyten

- Lymphkapillare nehmen Stoffe aus Geweben auf

- Hauptlymphgang mündet in linke Hohlvene vor der Rechten Herzkammer

 

1. Lymphgefäßsystem

2. lymphatische Organe

2 Hauptaufgaben:

1. Flüssigkeit und Fettransport

2. Immunabwehr

 

Card 36

Question

Welche Funktionen hat der Kehlkopf?

Answer

- Der Kehlkopf dient dem Verschluss der Luftröhre während des Abschluckens von Futterbissen und Flüssigkeiten sowie der Lauterzeugung

- Dieser Vorgang ist reflexartig und sorgt dafür, dass der Schluckakt sicher ausgeführt wird, ohne das die Atmung beeinträchtigt wird

Card 37

Question

Was sind Inspiration und Exspiration und wie laufen sie ab?

Answer

Inspiration und Expiration sind die 2 Phasen der Pumpfunktion der Lunge

-Bei der Inspiration dehnt sich die Lunge aus und erzeugt einen negativen Druck durch den Luft einströmt. Die Erwiterung geschieht surch die Abwärtsbewegung des Zwerhfells und anheben der Rippen 

-Bei der Exspiration zieht sich die Lunge wieder zusammen und erzeugt einen positiven Druck welcher die Luft herausdrückt, sie funktioniert durch aufwärtsbewegung des Zwerchfells und Abwärtsbewegung der Rippen

Card 38

Question

Wie atmen Fische und Vögel?

Answer

Fische:

- Kiemen(bestehend aus vielen Lamellen) mit großer Oberfläche eröglicht die Aufnahme von in Wasser gelöstem Sauerstoff und abgabe von CO2

- Der Stoffaustausch beruht auf Gegenstrom zwischen kiemen und Wasser und Diffusion, daher kontinuierlicherer Stoffaustausch

1. Wasseraufnahme

2. Durchströmung der Kiemen

3. Sauerstoffaufnahme und CO2 Abgabe

4.Wasserausstoß

 

Vögel:

-Luftsäcke (Luftspeicher)

-Lunge (gasaustauscher)

Kein Zwerchfell, Atmung durch Brustbeinbewegung, Gasaustausch findet in Luftkapillaren statt welche von Venen umgeben sind, Vögel atmen aktiv!

- Dadurch ergibt sich ein steter Strom an Sauerstoff, welcher kontinuierliche Körperliche Leistung ohne Sauerstoffabfall (Fliegen) rmöglicht

Card 39

Question

Was sind Muskeln?

Answer

Muskeln sind die kontraktilen Organe des Tierischen Körpers die aktive BEwegungen ermöglichen

Man unterscheidet 3 Hauptgruppen

1. Skelettmuskel (quergestreift)

2. Glatte Muskulatur

3. Herzmuskel (quergestreift

Card 40

Question

Wie sind sie aufgebaut?

Answer

Der Aufbau unterscheidet sich nach den 3 Hauptgruppen, dabei führt zu jedem Muskel zumindest

1. Arterie für die Versorgung mit Sauerstoff u. Nährstoffen (Muskeln sind sehr ATP Intensiv)

2. eine Vene für den Abtransort von O2 und Wärme

3. ein Motorischer Nerv, mit motorischer Einheit

 

-Skelettmuskulatur:

-->Muskel, eine Sammlung Muskelfaserbündel

-->Muskelfaserbündel, ein Bündel an Muskelfaserzellen

-->Muskelfaser(zelle, mit Zellkern), bestehend aus vielen Myofibrillen

-->Muskelfibrillen/Myofibrillen füllen die Zelle Bündelartig mit Myosin- und F-Aktinfilamenten aus, umgeben sind die Fibrillen von dem Sarkoplasmatischen Ritikulum welches jedes Sakomer berührt

-->Sakomere sind aufgeteilt in Z-Scheibe, funktionelle Einheit, H-Zone, Funktionelle Einheit, Z-Scheibe

-->funktionelle Einheit:

Die funktionelle Einheit besteht aus der Z-scheibe an der die Aktinfilamente besfesigt sind, an der Z-Scheibe hafetet auch das Myosinfilament an einem "Gummiband" dem Titin. Die Myosinfilemente liegen zwischen den Aktinfilamenten und haben Köpfchen die sie mit dem Aktin verbinden.

Das Aktinfilament esteht aus Troponin1, Trobonin C und Troponin T

Die Funktionelle Einheit geht bis zur H-Zone, welche den potentiellen Bewegungsraum darstellt

Herzmuskulatur:

- ähnlich aufgebaut wie Muskeln aber mit folgenden Unterschieden

- Muskelfaserbündel gleichen eher einer NEtzstruktur

- Muskelfaserzellen sind an mehreren Stellen über GAP-Junctions im Glanzstreifen verbunden

 

Glatte Muskulatur:

- Aktin und Myosinfilamente liegen Gitterstrukturartig innerhalb einer Schiffchenförmigen Zelle vor

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