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Uni Kassel FB11 SS24 G04 Lernfragen für Anatomie und Physiologie

Discover Uni Kassel FB11 SS24 G04 Lernfragen für Anatomie und Physiologie: 131 flashcards with questions and answers.

Subject
Sciences / Biology
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 41

Question

Was versteht man unter einer motorischen Einheit?

Answer

- Man nennt ein Motoneutron mit allen Muskelfasern, die es innerviert eine motorische Einheit

- Vorderhörner der Medulla obloanta und des Rückenmarks senden Signale->Dendriten empfangen Signale->Motoaxons leiten die Signale weiter zur motorischen Endplatte des Muskels

Card 42

Question

Welche Funktion hat das sarkoplasmatische Retikulum?

Answer

- Bereitstellung und Aufrechterhaltung eines ausreichend Hohen Calcium2+ Spiegels für die Muskelkontraktion

Card 43

Question

Welche Bedeutung haben die Gap junctions in den Herzmuskelzellen?

Answer

- GAp-Junctions sind die Vorrausetzung für eine Schnelle übertragung von Ionen innerhalb on Herzmuskelzellen und über synapsen

- Sie ermöglichen die Pumpbewegung des HErzens und glaichmäßige gesteuerte Kontraktion

Card 44

Question

Was ist ein Aktionspotenzial?

Answer

- Das Aktionspotential ist eine vorrübergehende Abweichung des Membranpotentials einer Zelle vom Ruhepotential dieser

- Die Homöostate wird durch Na-K-Pumpen aufrecht gehalten

- Induziert wird es durch die Überschreitung eines Schwellenwerts an Na+ Ionen im Extrazellularraum

- Diese Überschreitung ist Aktionsinduziert durch Reizweiterleitung oder Ansammlung spezifischer Ionen außerhalb der Zelle und kann in 5phasen eingeteilt werden

1. Es gibt eine Unterschwelligige Reizgrenze (z.b taktil für die Öffnung von Na+ Ionenkanäle nach BErührung) wird diese durch einen ausreichend Starken Reiz überschritten führt das zu...

2. Überschritung des Schwellenpotentials

3. Depolarisation der Zellmembran und Overshoot von Ionen in die ZElle

4. Repolarisation durch Pumpen

5. Hyperpolarisation der Zelle bis zum wiedererreichen des Schwellenweertes

 

Card 45

Question

Was sind unvermeidliche Wasserverluste?

Answer

Unvermeidliche Wasserverluste

-unmerkliche Wasserverluste über Schleimhäute, Atmung und HAut

-Merkliche Wasserverluste über Schwitzen bzw. hecheln

Card 46

Question

Was sind harnpflichtige Substanzen?

Answer

- Harnpflichtige Substanzen sind kleinstmolekulare Nebenprodukte des Körperstoffwechsels, die kontinuierlich mit dem Urin über die Nieren ausgeschieden werden müssen

- HArnstoff

-Harnsäure

-Kreatin

-Kreatinin

-u.a.

 

Toxine die nicht Wasserlöslich sind werden in der LEber in eine Wasserlösliche Form umgewndelt und können dann über den HArn ausgeschieden werden

Card 47

Question

Was sind Elektrolyte?

Answer

Elektrolyte sind Stoffe die in wässriger Lösung elektrischen Strom leiten können. Sie kommen als positiv und negativ geladene Teilchen vor

Elektrolyte helfen bei der Regulierung der Nerven-und Muskelfunktionen und halten den Säure-Basen-Haushalt und Wasserhaushalt stabil

Die Nieren unterstützt die Aufrechterhaltung der Elektrolytkonzentrationen, indem Sie Elektrolyte und Wasser aus dem Blut filtert

Na+.K+,Ca2+,

Cl-,HPO4-2,H2PO4-,SO4-2-, HCO3-, ORg. Säuren und Proteinat

Card 48

Question

Was ist Osmotischer Durst?

Answer

Osmotischer Durst entsteht durch Anstieg in der Plasmaosmolalität (Konzentrationsanstieg der im Zellplasma enthaltenen Elektrolyte)

-->Osmotischer Durst führt zur Einleitung von Trinkverhalten durch den Nucleus medianus praeopticus im Hypothalamus

-->Wird durch Osmosensoren ausgelöst-->reagieren auf Erhöhung der intrazellularen Salzkonzentration im Hypothalamus/Leber

-Neben der Auslösung von Durst wird mehr Wasser in den Nieren (Harnausscheidung) resorbiert und eine Zunahme an Osmolalität verhindert (Urin wird konzentrierter und gelber)

--> Hypothalamus stößt Vasopressin aus (ADH-Hormon) das zu einer Membranpermeabilitätssteigerung in den Nieren führt

Signaltransduktion durch Hormone auf dem Blutweg

1. Antidiuretisches Hormon (ADH)

2. Adolsteron

3. Atriales natriueretisches Peptid (ANP o. ANF)

 

In Gegenteiliger Situation fördert das Hormon Aldosteron die Na+-Resorption aus den Nieren durch Aktivierung der Na-K-Pumpe (na/k-Adenosintriphosphatasen) in den Nieren

Card 49

Question

Was ist ein Nephron?

Answer

- Das Nephron ist die kleinste funktionellle Einheit im HArnstoffwechsel in der Niere

- Es sitzt zwischen Nierenkapsel und Markpyramide in der Nierenrinde und Nierenmark

- Es besteht aus Nierenkörperchen (Glomerulus umschlossen von einer Bowman-Kapsel;bilden die Blut-Harn-Schranke) welche den Primärharn bilden und Nierenkanälchen(Tubuli) welche über ein Sammelrohr den Endharn in die Papillen der Markpyramide leiten-->Nierenbecken

- Ein NEphron ist Stark durchblutet, Nährstoffreiche Adern führen Blut hin und Nährstoffarme Aterien es zurück in den Kreislauf

Card 50

Question

Was ist ein Nierenkörperchern und wie ist es aufgebaut?

Answer

- In den Nierenkörperchen findet die Ultrafiltration des Blutes zum Primärharn statt, es ist somit der erste Teil der Blut-Harn-Schranke und bildet den Primärharn

- Es besteht aus dem Glomulerus und der Bowman-Kapsel

Glomulerus:

Der Glomulerus besteht einem Zu- und einem Abführenden Blutgefäß welches ein Knäul aus Endothelen Gefäßschlingen bildet

Die Gefäßschlingen sind an ihrer außenseite (in Südpolrichtung) von sog. Podozyten bedeckt

Podozyten sind Epithelzellen und haben den ZEllkern an der engsten Verbindungsstelle der Blutgefäße und umgeben diese dann KRanzartig mit sog. Fußfortsätzen zwischen denen sog. Filtrationsschlitze ausgespart sind. 

Die geschlungenen Blutgefäße befinden sich abgeschlossen im inneren Blatt er Bowman-Kapsel

Primärharn Sekretiert durch die Schlitze in die Bowman-Kapsel

 

Bowman-Kapsel:

Die Bowman Kapsel umgibt den Glomerulus, am Gefäßpol geht das parietale Ephitel der Bowman-Kapsel in das Podozytische Ephitel über (Abschluss

Am Harnpol entsteht daraus das Tubuliephitel

Card 51

Question

Was versteht man unter dem Primärharn? Was beinhaltet er?

Answer

- Der Primärharn ist das Ultrafiltrat aus dem Blut

- Er entsteht indem Blut mit einem Blutdruck von ca. 50mmHg durch den Glomerulus und die Gefäßschlitze des Podozytenepithels gepresst wird

- Da die Schlize Barrieren darstellen können nur Stoffe passieren die kleiner sind als Blutzellen und MAkromoleküle wie zb. Proteine

-der PRimärharn beinhaltet Salze und HArnpflichtige Stoffe

 

Card 52

Question

Was sind die Hauptaufgaben der Niere?

Answer

1. Ausscheidung von harnpflichtigen Stoffwechselendprodukten und Fremdstoffen

- Harnstoff, Harnsäure, Kreatin und Kreatinin (ohne Phosphat)

- Kalium 

- Wasserlösliche toxische Umwandlungsprodukte der Leber

2. Konservierung von Substanzen, die dem Körper erhalten bleiben sollen

- Filtrationsbarriere der Podozyten (Passage für Moleküle zwischen 50-100nm)

-Resorption von wichtigen Stoffen

3. Regulation des Wasser- und Elektrolythaushalts

-Hormoninduzierte Resorption von Na, und H2O

4. Regulation des Säuren-Basen-Haushalts

- ExtrazellulärerpH-Wert 7,21-7,54

-Sekretion o. Resorption von H+

-Resorption von Bicarbonat

5. Endokrine Funktionen durch Ca+ und Vitamin-D Metabolismus und Produktion von Hormonen

- Bildung von Renin (Durchblutungssteigernd)

-und Erythropoetin (Neubildung roter Blutkörperchen)

- Umwandlung von Calcidiol zu Calcitriol Vitamin-D-Hormon

Card 53

Question

Was ist der Harnstoffzyklus und was ist seine Bedeutung? Wo findet er statt?

Answer

- Der Harnstoffzyklus findet in den Leberzellen statt und umfasst die Synthese von Harnstoff aus Ammoniak, CO2, Aspartat und Bicarbonat.

- Ammoniak (NH3) ist ein Zellgift, welches beim Abbau N-Haltiger Verbindungen im Zytoplasma (Lysosom) anfällt

- ÜBer den Zyklus in der LEber wird aus giftigem NH3 der entgiftete (Wasserlösliche und Harnpflichtige) HArnstoff synthetisiert

- Orte der Synthese sind Mitochondriale ZEllen in der Leber

- Harnstoff verlässt über die Niere den Organismus

- Eine Mangelnde Harnstoffsynthese führt zu Hyperammonämie (Koma)

Card 54

Question

Was ist der Ruminohepatische Stickstoff-Kreislauf?

Answer

- Ein Kreislauf zum Recycling von Harnstoff den nur Wiederkäuer besitzen

- Bei der Proteindekonstrukton von Mikroorganismen im Pansen entsteht NH3

- NH3 wird von der LEber zu Harnstoff synthetisiert

- Dabei wird aus NH3 synthetisierter HArnstoff, über den Speichel wieder dem Pansen zugeführt

- der Zyklus beginnt wieder

- Recyclingquote von 90% bei Proteinarmer Ernährung

Card 55

Question

Wie funktioniert der Calciumstoffwechsel, wie wird er reguliert?

Answer

ib

Card 56

Question

Welche Bedeutung hat der Speichel und wo wird er gebildet?

Answer

- Speichel dient der Anfeuchtung von Nahrung und verbessert die Abschluckbarkeit

- Bei Wiederkäuern wird der Pansen pH-Wert über die Sekretion von alkalischen Ionen reguliert

Im PAnsen bilden sich Kurzkettige-Fettsäuren, zudem Wird HArnstoff über den Speichel im Pansen recycliert

- Der Speichel von Schweinen enthält Alpha-Amylase, welche die Stärkereiche Nahrung vorverdaut 

- Bildung in den Großen und kleinen Speicheldrüsen

-->Glandula parotis (Ohrspeicheldrüse), Glandula mandibularis (Unterkieferdrüse) ca. 90% der Produktion

Card 57

Question

Was sind die generellen Aufgaben des Magen-Darm-Trakts?

Answer

Digestion: Spaltung der aufgenommenen Nahrung in kleine Bestandteile durch körpereigene Enzyme

-->Magen

Resorption: Aufnahme der kleinen Bestandteile in den Körper

Motorik: gezielte Kontraktionen für Zerkleinerung, Durchmischung, Fortbewegung des Nahrungsbrei

Card 58

Question

Welche Magendrüsen (Monogastrier) gibt es und was sind ihre Aufgaben?

Answer

- Im Magen findet die Spaltung von Proteinen in Polypeptide und die Erste Spaltung von Fetten statt

- Fette werden emulgiert

- MEchanische bearbeitung und durchmischung

 

1. Kardiadrüse

- muköse Drüsen die Schleim produzieren der die MAgenwand vor Selbstverdauung schützt

 

2. Fundusdrüse sitzen Röhrenartig in der Schleimhaut (gutes Epithel im Pansen wichtig für Sekretion)

2.1Hauptzellen: Bilden Enzymvorstufe Pepsinogen

- PEpsinogen wird in das Lumen abgegeben, im Sauren Miliue des Magens (Durch HCl) wird durch Autoproteolyse (N-Abschpaltung) Pepsin gebildet

- PEpsin spaltet Peptide zusammen mit HCl

2.2 BElegzellen: bilden HCl

-->CO2+H2O-->H2CO3-->H+ + HCO3-

-Das H+ PRoton wird mit der Kalium-Protonenpumpe im Tausch für 1 K+ aus dem Lumen in das MAgenlumen transportiert

- Cl wird über Transprtprotein in das Lumen Transportiert

H+ + Cl--> HCl

2.3 Nebenzellen: muköse Drüsen bilden Schleim zum Schutz der Magenwand

 

3. Pylorusdrüsen:

- Produzieren Schleim der die Magenschleimhaut vor Salzsäure schützt

Card 59

Question

Was ist der Pankreas und welche Aufgaben hat er?

Answer

- Pankreas=Verdauungsdrüse Exokrine u. Endokrine Funktion

Exokrin=keine Abgabe in die Blutbahn

- der Pankreas (Bauschspeicheldrüse) sekretiert Spaltungsenzyme welche Kohlenhydrate (Amylasen), Fette (Lipasen) und Proteine (Peptidasen) spalten

- Der Pankreas sekretiert diese in den 12-Finger Darm (Duodenum)

 

Enzyme zur Proteinspaltung:

Trypsin, Hcymotripsin Elastase

--> Polypeptide zu Oligopeptide

Carboxylase A u. B:

 

Enzyme zur Kohlenhydratspaltung:

-Alpha-Amylasen

 

Enzyme zu Fettspaltung:

- Pankreaslipasen

- Pankreasesterase

- Lysophospholipase

- Cholesterinesterase

- Phospholipase A

Card 60

Question

Wie erfolgt die Fettverdauung? Die Kohlenhydratverdauung? Die PRoteinverdauung?

Bitte mit Aufnahme der Enterozyten.

Answer

Proteinverdauung

1. Im Magen:

-durch HCl+Pepsin-->Spaltung von Proteinen in Polypeptide

2. Im Duodenum:

- Pankreas sondert Enzyme in den 12-Finger-Darm und Dünndarm ab

- Spaltung der Polypeptide durch Peptidasen in Oligopeptide im Duodenum

3. Im Jejunum:

- Im Dünndarm spalten Amino- und Oligopeptidasen der Bürstensaummembran der Enterozyten weiter in Di- und Tripeptide

- Spaltprodukte werden in Enterozyten aufgenommen und in Aminosären zerlegt

- Aus den Enterozyten gelangen die Aminösäuren ins Blut__>Pfortadersystem__>Leber

 

Kohlenhyratverdauung

1. Im Maul: Spaltung der Kohlenhydrate durch die α-Amylase des Speichels

2. Im Duodenum: weitere Spaltung durch α-Amylase des Pankreassekrets

bis Gemisch aus Oligosacchariden, Di- und Trisacchariden vorliegt

3. weitere Hydrolyse (Spaltung durch H2O mithilfe von Hydrasen) zu Monosacchariden durch verschiedene membranständige Oligosaccharidasen und Disaccharidasen:

 Maltase (=Glucoamylase), Lactase, Sucrase und Isomaltase

4. Aufnahme der Monosaccharide in Enterozyt durch Diffusion und Na+-Monosaccharid Symporter-->Blut-->Pfortader zur Leber

-Die Monosaccharide Glucose, Fructose und Galactose stehen am Ende des Hydrolyseprozesses

- Eine Na-K+ Pumpe baut den Na-Gradienten für den Symport auf

 

Fettverdauung

- (Die Fettverdauung wird durch die Wasserunlöslichkeit erschwert, im Prinzip werden Fettsäurencluster und freie Fettsäuren in die Membran der Enterozyten aufgenommen)

- Natürliche Fette bestehen zum überwiegenden Teil aus Triglycerolen mit 3 langkettigen Fettsäuren

- Phospholipide sind einfache gesättigte o. ungesättigte Fettsäuren mit einem Phosphatkopf anstelle eine H-C-Verbindung

1. Im Magen

- Erste Spaltung durch Gastrische Lipasen welche von den Hauptzellen gebildet werden

- Emulsion durch Kontraktion

2. Dünndarm

- BEwegung sorgt für weitere Emulgieren

- Fette reizen Hormonfreisetzung Cholecytokinin-->reizt

-->1. Pankreas Lipase Duodenum spaltet Triacylglycerid in 1-2 Fettsäuren+ ein 2-Monoacylglycerid

-->2. Gallenblase Gallensäure Kleinere Fetttröpfchen

- Mizellen aus Lipase PRodukten (mono, Di und Triglyceriden) entstehen (EDKA-Vitamine) lagern am Bürstensaum an und passiv aufgenommen

- Umbildung der Glyceride zu Chylomikronen (Lipidhaufen) in Darmzellen und Exozytose in Lymphsystem

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