Funktion: - hilft beim Kauen und Saugen - formt einen schluckfähigen Bissen - Geschmacks- und Tastempfindung - Sprechhilfe
Bau von aussen nach innen: 1. Zungenspitze 2. Zungenrücken 3. Zungenbändchen 4. Zungenwurzel
Card 23
Question
Aus welcher Muskulatur besteht die Zunge?
Answer
Aus quergestreifter Muskulatur. Muskelfasern auf der Zunge: 1. Binnenmuskulatur (Verformung der Zunge) 2. Aussenmuskulatur (Lageveränderung der Zunge)
Card 24
Question
Funktion und Bau von Speicheldrüsen
Answer
Funktion: Elektrolyten im Mundspeichel (nur 1 %! Der Rest ist Wasser!) machen Bissen gleitfähig und erleichtern Kau- und Sprechbewegung Bau: Ohrspeicheldrüse; Unterkieferspeicheldrüse und Unterzungendrüse
Card 25
Question
Schluckvorgang - Ablauf
Answer
1. Willkürliche Zungenbewegung - Nahrung schiebt sich nach hinten 2. Wenn Gaumenbögen, Rachenhinterwand oder Zungengrund berührt werden löst dies den Schluckakt aus 3. Abdichtung des Nasenrachenraums durch Anheben des Gaumensegels und Kontraktion der Rachenwand. 4. Kontraktion der Mundbodenmuskulatur 5. Kehldopf verschliesst sich (Verschliessung der Trachea) 6. Kontraktionswelle der Rachenmuskulatur 7. Wanderung des Bissens in die Speiseröhre
Card 26
Question
Ösophagus - Bau und Funktion
Answer
Speiseröhre Befindet sich hinter der Trachea. Funktion: Stellt Transportweg zwischen Mund und Magen sicher
1. Vorverdauung Kohlenhydrate 2. Schutz und Reparatur der Mundschleimhaut 3. Abwehr pathogener Erreger 4. Plaquekontrolle (Erhaltung der Mundhygiene durch reinigende Wirkung von Lysozym) 5. Erleichterung von Schluckakt 6. Erleichterung von Sprechakt 7. Ermöglicht Geschmackentwicklung der Nahhrung
Card 29
Question
Vorgang Speichelproduktion
Answer
Die Speichelproduktion entfällt zu 90 Prozent auf die großen Speicheldrüsen und zu 10 Prozent auf die kleinen Speicheldrüsen. Speichel besteht aus 99 % Wasser. Mind. 500 Ml bis 1500 Ml (je nach Nahrungsaufnahme) / Tag.
Card 30
Question
Welche Mandeln befinden sich im lymphatischen Rachenring?
Mandelentzündung (Gaumenmandeln). Sichtbare Anzeichen: Gerötete, geschwollene Mandeln mit Eiterbelägen
Card 32
Question
Welche drei Muskeln sind beim Kauvorgang beteiligt?
Answer
Schläfenmuskel (temporalis), Kaumuskel (masseter) und Flügelmuskel (Pterigoidei)
Card 33
Question
Funktion Magen
Answer
1. Bildung von Magensaft bestehend aus Salzsäure und Pepsin (enthält Verdauungsenzyme und schützt vor Krankheitserreiger) 2. Produktion von Magenschleim (schützt vor allem, dass sich Magen wegen Pepsinproduktion selbstverdaut) 4. Nahrungsaufnahme, - zerkleinerung und Speicherung 4. Weitertransport an Dünndarm
Card 34
Question
Bau des Magens
Answer
Von oben nach unten: 1. Mageneingang oder Magenmund = Kardia 2. Magengrund = Fundus 3. Magenkörper = Korpus 4. Vorraum des Pförtners = Antrum 5. Pförtner = Pylorus
Card 35
Question
Welcher Anteil hat das Gehirn beim Schluckreflex?
Answer
Die mechanische Reizung der in diesen Bereichen gelegenen Rezeptoren
wird über sensible Fasern dem oberhalb des Atemzentrums (Medulla oblangata) im Hirnstamm (Gehirn) gelegenen Schluckzentrum
zugeleitet. Dessen Erregung, die gleichzeitig eine Hemmung des
Atemzentrums zur Folge hat (während des Schluckens setzt die Atmung
aus), aktiviert über motorische Fasern die Schlundkopfmuskulatur.
Card 36
Question
Aus welchen Bestandteilen besteht der Dünndarm?
Answer
Der Dünndarm ist etwa 5-6 Meter lang und gliedert sich in 3 Hauptabschnitte:
Zwölffingerdarm (Duodenum)
Leerdarm (Jejunum)
Krummdarm (Ileum)
Der Zwölffingerdarm liegt im Oberbauch und ist etwa 30 Zentimeter lang. In ihn münden die großen Verdauungsdrüsen Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse. Im Unterbauch liegen Leer- und Krummdarm, die aufgrund ihrer Länge viele Schlingen bilden.
Card 37
Question
Funktion Dünndarm
Answer
1. Weitere Verdauung und Transport (durch Peristaltik) in den Dickdarm 2. Nährstoffaufnahme (deshalb ist Dünndarm so oft gefaltet) 3. Entzug von Wasser zur Eindickung des Speisebreis 4. Hormonbildung 5. Abwehr von Viren und Bakterien durch darmassoziertes lymphatisches Gewebe
Card 38
Question
Wirkung der Verdauungsenzyme
Answer
1. Zerlegung der Nährstoffe in Einzelteile zur Stoffwechselverwertung (v. a. für den Blutkreislauf)
Card 39
Question
Welche Verdauungsenzyme werden unterschieden?
Answer
Amilasen: Spalten Kohlenhydrate in Zucker (werden bereits von den Mundspeicheldrüsen produziert) Peptidasen: Spalten Proteine und Peptiden (entstehen v.a. im Magen) Lipasen: Spalten Fette in Fettsäuren und Glycerin (entstehen in der Bauchspeicheldrüse) (Bsp.: Pepsin, Trypsin, Erepsin, Katepsin, Chymotrypsin und Pankreas-Elastase)
Weitere Enzyme sind: Glykosidasen: Spalten Polysaccharide in Malzzucker. Nukleasen Lactasen
Card 40
Question
Welchen PH-Wert brauchen Enzyme um zu wirken?
Answer
Das ist abhängig von der Lokalisation:
Beispiele: - Die Magensäure senkt den pH-Wert auf circa 2, also sehr sauer, und aktiviert damit die Eiweißenzyme - Damit die Speichelamylase wirken kann, braucht sie einen pH zwischen 6,3 und 7,2
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