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48e1-100

Discover 48e1-100: 144 flashcards with questions and answers.

Subject
Economy / Others
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 41

Question

41) Nach welchen Hauptmerkmalen suchen wir Bewerber für eine Ausbildung aus?

Answer

Neigung (Interesse) und Eignung (Können)

Card 42

Question

42) Wie gelangen wir an mögliche Interessenten/Bewerber?

Answer

  • Zeitung
  • Internet
  • Agentur für Arbeit
  • Kammern
  • Empfehlung
  • Aushänge
  • Jobbörsen
  • Schule/Praktikum
  • Rundfunk/TV

Card 43

Question

43) Welche Bewerbungsunterlagen (in der Regel) werden erwartet?

Answer

Anschreiben
Lebenslauf mit Lichtbild
Zeugnisse, Praktikumsbescheinigungen, Zertifikate

Card 44

Question

44) Wie werden Bewerbungsunterlagen ausgewertet?

Answer

  • Allgemeiner (äußerer) Zustand: Riechprobe, Eselsohren, Kaffeeflecken etc.
  • Anschreiben: Form, Aufbau, Rechtschreibung, Ausdrucksweise, interessant?
  • Lebenslauf: persönliche Daten, Eltern u. Geschwister, schulischer Werdegang, Hobbies und Vereine
  • Zeugnis: Kopfnoten, Fehltage (davon unentschuldigt), Begabungsschwerpunkte (Zeugnis nicht überbewerten!)
  • Lichtbild: ordentliches Bewerbungsfoto? Sympathie
  • Praktikumsbescheinigungen: welche Art von Praktika, Kommentare der Praktikumsstellen

Card 45

Question

45) Welche ergänzenden Möglichkeiten gibt es im Rahmen der Bewerberauswahl?

Answer

  • Eingungstest
  • Arbeitsprobe
  • Telefoninterview
  • Bewerbungsvideo
  • AC (Assessment Center = ergänzende Beurteilungsmaßnahmen durch bestimmte Arbeitgeber)

Card 46

Question

46) Wie ist im Idealfall das Vorstellungsgespräch aufgebaut?

Answer

Vorbereitung

  • Bewerbungsunterlagen noch einmal sichten
  • Gesprächsverlauf planen
  • Raumgestaltung vornehmen (->Sitzordnung, nicht frontal)

Durchführung (Einleitung)

  • Freundliche Begrüßung
  • Betrieb stellt sich vor
  • Azubi stellt sich vor

Durchführung (Hauptteil)

  • Smalltalk
  • berufliche Vorstellung und Perspektiven
  • Benennung der Pflichten des Azubis und des Ausbildenden

Durchführung (Schlussteil)

  • bei Sympathie Termin für Probearbeit vereinbaren
  • Termin absprechen, bis wann Entscheidung und Benachrichtigung (gilt für beide Seiten)
  • Verabschiedung (freundlich)

Card 47

Question

47) Beschreiben Sie die Bedürfnispyramide nach Maslow (5 Stufen).

Answer

5. Selbstverwirklichung
4. Achtungs-/Ich-Bedürfnisse
3. Soziale /Zugehörigkeitsbedürfnisse
2. Sicherheitsbedürfnisse
1. Physiologische -/Grundbedürfnisse

Der Pyramidenaufbau besagt, dass ein Bedürfnis nur dann entsteht, wenn das darunter liegende Bedürfnis, welches die Basis bildet, erfüllt ist (z. B. muss erst das Sicherheitsbedürfnis (2.) erfüllt sein, bevor ein soziales Bedürfnis (3.) entsteht).

Card 48

Question

48) Was unterstützt mich, engagiert zu sein und das Engagement anderer zu gewinnen?

Answer

1. Erwarte nur das Beste von Dir und Deinen Mitmenschen
2. Studiere sorgfältig Deine und die Bedürfnisse Deiner Mitarbeiter
3. Setze den Maßstab für Spitzenleistungen hoch an
4. Schaffe eine Atmosphäre, in der Fehler passieren dürfen
5. Unterstütze Deine Mitarbeiter, wenn diese Deinen Weg mitgehen
6. Führe Vorbilder an, um zum Erfolg zu motivieren
7. Beachte und belohne Erfolge
8. Benutze positive Verstärker
9. Appelliere nur in Grenzen an den Wettbewerbsgedanken
10. Lege großen Wert auf Zusammenarbeit
11. Lasse heftige Auseinandersetzungen zu
12. Sorge dafür, dass Deine eigene Motivation hoch bleibt

Card 49

Question

49) Erläutern Sie das duale Ausbildungssystem. Wie ist es aufgebaut und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Answer

Das duale Ausbildungssystem wird an zwei Lernorten durchgeführt. Praxis (Betrieb -> gebunden durch Bundesgesetze) und Theorie (Schule -> gebunden durch Schulgesetze der Länder)

Vorteile

  • Praxisnahes Lernen, ganzheitliche Ansprache des Azubi
  • Schrittweise Einführung ins Arbeitsleben
  • Interaktion zwischen Theorie und Praxis (theoretisch Gelerntes wird mit dem realen Arbeitsleben abgeglichen und Vorgehensweisen aus der Praxis werden in theoretische Zusammenhänge eingebunden. Dadurch liefert diese Lernmethode beste Voraussetzungen für eine Optimierung und Weiterentwicklung der Arbeitsprozesse und so der gesamten Berufsausbildung) -> Lernortkooperation

Card 50

Question

50) Was sind die wichtigsten Gesetze im Rahmen der Berufsausbildung?

Answer

BBiG (BerufsBildungsGesetz)
JuArbSchG (JugendArbeitsSchutzGesetz)
JuSchG (JugendSchutzGesetz)
HO/HWO (Handelsordnung/Handwerksordnung)
MuSchG (MutterSchutzGesetz)
BUrlG (BundesUrlaubsGesetz)
BVerfG (BetriebsVerfassungsGesetz)
Schulgesetze der Länder

Card 51

Question

51) Was sind die 6 wichtigsten Unterweisungsprinzipien?

Answer

Prinzip der AKTIVIERUNG: Azubi aktiv an Ausbildung beteiligen, zwecks Förderung der Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit.
Prinzip der ANSCHAUUNG: möglichst viele Sachverhalte sichtbar machen, bildhaft beschreiben. Wird durch Ansprechen mehrerer Sinne gefördert.
Prinzip der PRAXISNÄHE: so viel wie möglich praxisnah und praxisbezogen unterweisen - betriebliche Ernstsituation
Prinzip der JUGENDGEMÄSSHEIT: Jugendlichen in Sprache und Verhalten verstehen, aber nicht seine Sprache sprechen.
Prinzip der ERFOLGSSICHERUNG:  Erlerntes durch Üben festigen und Gelerntes durch Wiederholen vor Vergessen sichern.
Prinzip der SACHLICHEN RICHTIGKEIT: alles, was in Unterweisung behandelt wird, muss sachlich richtig sein.

Card 52

Question

52) Taxonomie (Rangordnung) von Lernzielordnungen:

Answer

1. Reproduktion: etwas aus dem Gedächtnis wiedergeben = Faktenwissen

2. Reorganisation: etwas mit eigenen Worten wiedergeben = Verstehen

3. Transfer: Gelerntes auf ähnliche Situationen übertragen können = Anwenden

4. Kreativität: schöpferische Neuleistungen = Beurteilen

Card 53

Question

53) Formen des Lernens

A. Klassische Konditionierung (Pawlow)

Answer

Ursprungsreiz Futter löst als Reaktion Speichelbildung aus. Neutraler Reiz (die Glocke) wird mit Ursprungsreiz verknüpft. Nach Eingewöhnungszeit löst auch der neutrale Reiz die Reaktion aus.

Durch das Verknüpfen mehrerer Reize lässt sich ein gewünschtes Verhalten in möglichst vielen Situationen erzeugen.

Card 54

Question

54) Formen des Lernens

B. Operante Konditionierung - Belohnungslernen

Answer

Erwünschtes Verhalten wird durch positive Verstärker (Belohnung: Geld, Fußballkarten) verstärkt

Problem: zu viel Belohnung erzeugt Passivität („Verwöhnen“)

Card 55

Question

55) Formen des Lernens

C. Lernen durch Versuch und Irrtum (Thorndike)

Answer

Labyrinth und Ratte - Die drei Lerngesetze nach Thorndike

1. Die richtige Lösung muss belohnt werden

2. Es muss eindeutig erkennbar sei, dass die gefundene Lösung die richtige ist

3. Die richtige Lösung muss so lange wiederholt werden, bis keine Irrtümer mehr auftreten (üben, üben, üben)

Card 56

Question

56) Formen des Lernens

D. Modelllernen (Bandura) - Lernen nach Vorbild

Answer

  • Lernender wird (bewusst oder unbewusst) auf etwas Neues aufmerksam
  • Lernender entscheidet (bewusst oder unbewusst), ob er neue Info verarbeiten will
  • Lernende ahmt das Vorbild nach und beobachtet dabei die Reaktion der Umwelt. Bei Zustimmung erfolgt Übernahme in das eigene Verhaltensrepertoire
  • Neues Verhalten muss solange wiederholt werden, bis keine Irrtümer mehr auftreten

Card 57

Question

57) Formen des Lernens

E. Lernen durch Einsicht (Horst Köhler)

Answer

Der Mensch hat dank seines Verstandes die Fähigkeit zum Lernen durch Einsicht, d.h. er kann mit Hilfe vorhandenen Wissens oder gemachter Erfahrungen neue ähnliche Probleme lösen. (Der Sprung zwischen dem Bekannten und Unbekannten darf dabei nicht zu groß sein.)

Card 58

Question

58) Lernen - der Versuch einer Definition

Answer

Lernen ist nicht nur das Sammeln von Faktenwissen, sondern beinhaltet auch den Erwerb von praktischen Fähigkeiten und das Sammeln von Erfahrungen.

Lernen führt zu einer dauerhaften Verhaltensänderung. Etwas gelernt haben heißt, das Gelernte bei Bedarf abrufen zu können!

Card 59

Question

59) Der Lernprozess in 3 Stufen (inklusive Lernstadium und Lerndreieck)

Answer

a. Auslösung und Ingangsetzung (warm up, Motivation)

b. Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand (das eigentliche Lernstadium; ist mit dem erstmaligen erfolgreichen Erwerb abgeschlossen)

c. Lernstadium: Interaktion zwischen Azubi und Lerngegenstand (Lerngegenstand beeinflusst Azubi, Azubi beeinflusst Lerngegenstand, usw.)

c2. Lerndreieck: Interaktion zwischen Azubi und Lerngegenstand unter Einbeziehung des Ausbilders

Card 60

Question

60) Lernziele - Körper, Geist, Seele

Answer

Beschreibe ich das Endverhalten, also das Verhalten, das der Azubi am Ende der Unterweisung zeigen soll, dann bilde ich ein Lernziel. Dazu gehört auch der Beurteilungsmaßstab, um entscheiden zu können, ob die Leistung ausreichend ist und das Ziel als erreicht gilt.

Richtlernziel: Gibt die Richtung an, in der Lernen erfolgen soll und hat einen geringen Grad an Eindeutigkeit
Grundlernziel: Hat einen mittleren Grad an Eindeutigkeit
Feinlernziel: Ist eindeutig formuliert, Ermessensspielraum, überprüfbar

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