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Chemie ... von Anfang an - Stoffe und Stoffeigenschaften

Das Basiswissen der Chemie in Frage/Antwort -Einheiten strukturiert einfach erklärt. Grundlegendes Wissen für den weiteren Wissensaufbau Geeignet für Schüler der Sek 1, berufliche Schulen und alle, die grundlegende Kenntnisse in Chemie erwerben wollen

Subject
Sciences / Chemistry
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 41

Question

Kim : "Metalle sind feste Stoffe"

Was ist zu dieser Aussage zu sagen?

Answer

Für die meisten Metalle trifft das zu.

Es gibt aber auch bei Zimmertemperatur ein flüssiges Metall.

Es heißt "Quecksilber".  Es ist recht schwer und es hat einen silbernen Glanz
Außerdem ist es sehr giftig. Man han es früher in Thermometern verwendet. Aufgrund seiner Giftigkeit heute nicht mehr

Card 42

Question

Was sind "Edelmetalle"?  Warum bilden diese eine eigene Gruppe?

Answer

Edelmetalle sind die Metalle  Gold - Silber - Platin

Sie haben ähnliche Eigenschaften: Sie verbrennen und verglühen in der Flamme nicht und sie werden von ätzender Säure nicht angegriffen.

 

Card 43

Question

Was sind unedle Metalle? Welche Gemeinsamkeiten haben sie?

Answer

Metalle, die in der Flammen anfangen zu brennen und die sehr schnell unter heftigem Schäumen in ätzender Säure "verschwinden".

Beispiele sind Natrium und Magnesium

Card 44

Question

Was sind halbedle Metalle? Welche Gemeinsamkeiten haben sie?

Answer

Bringt man sie in die Flamme, so verglühen sie (brennen aber nicht) und in ätzender Säure "verschwinden" sie erst nach längerer Zeit

Card 45

Question

Wie unterscheidet man Leichtmetalle von Schwermetallen?

Answer

Leichtmetalle: Ihre Dichte ist kleiner als 5 g pro Kubikzentimeter

Schwermetalle: Ihre Dichte ist größer als 5 g pro Kubikzentimeter

 

Schwermetalle sind oft giftig

Card 46

Question

Dichten verschiedener Metalle:

Aluminium  2,7 g pro cm3

Kupfer 8,9 g pro cm3

Blei 11,4 g pro cm3

Welches ist das Schwermetall?

Answer

Blei und Kupfer

 

Blei ist sehr giftig

Card 47

Question

Welcher Aggregatzustand von Wasser ist hier dargestellt?

Welche andere Aggregatzustände von Wasser gibt es noch?

Answer

Dargestellt ist festes Wasser = Eis

Normales Wasser ist flüssig

Wasserdampf = Unsichtbares Gas   (nicht verwechseln mit "Nebel"

der aus kleinen Wassertropfen besteht, die in der Luft schweben)

Card 48

Question

Die Mutter sagt zu Petra: "Schau mal nach, ob das Wasser im Topf kocht"

Petra: "Das sehe ich von hier. Über dem Topf ist eine Dampfwolke".

Beurteile die Äußerung von Petra!

Answer

Was Petra sieht ist kein Wasserdampf, sondern "Nebel" = viele kleine in der Luft verteilte kleine Tropfen aus flüssigem Wasser.

Wasserdampf kann man nicht sehen. Es ist ein Gas

Card 49

Question

Wie nennt man den Vorgang, bei dem ein flüssiger Stoff zu gasförmigem Stoff wird?

Answer

verdampfen

Card 50

Question

Wie nennt man den Vorgang, wenn gasförmiger Stoff durch Abkühlen zu einem flüssigen Stoff wird?

Nenne ein Beispiel aus dem Alltag dafür.

Answer

Kondensieren

An der kalten Fensterscheibe bilden sich aus dem Wasserdampf in der Zimmerluft kleine Tropfen aus flüssigem Wasser

Card 51

Question

Im Winter wurde das Auto vor dem Haus geparkt. Auf der Windschutzscheibe ist eine dicke Eisschicht. In der Nacht war es sehr kalt. Es hat in der Nacht aber nicht geschneit und nicht geregnet. Was ist passiert und wie nennt man dies?

Answer

Aus dem Wasserdampf der Luft wurde direkt festes Eis

Wasserdampf ---> festes Wasser (Eis)

Man nennt das "resublimieren"

Card 52

Question

Was ist "sublimieren" ?

Nenne ein Beispiel aus dem Alltag !

Answer

der direkte Übergang von  fest --->  gasförmig

Beispiel: Im Winter ist die Pfütze gefroren (Eis) trotzdem ist sie nach kalten, trockenen Wintertagen verschwunden. Das Eis ist weg!  Es wurde direkt zu Wasserdampf

Card 53

Question

Was ist Erstarren und was ist das Gegenteil davon ?

Nenne Beispiele aus dem Alltag

Answer

Erstarren:   flüssig  --> fest

Beispiel:  Geschmolzenes Kerzenwachs lässt man stehen. Es wird fest.

Schmelzen:  fest  --> flüssig

Beispiel: Man gibt ein Stück Butter aus dem Kühlschrank direkt in die heiße Pfanne

Card 54

Question

Alle paar Minuten misst man die Temperatur (senkrecht) der Flüssigkeit, die man erwärmt. Man trägt die Werte in das Diagramm ein. 

Alle eingetragenen Punkte werden dann zu der abgebildeten Kurve verbunden.

Wie nennt man diese Darstellung?

Answer

Siedediagramm

Card 55

Question

Welche Besonderheit erkennt man an diesem Siedediagramm?

Answer

Die Temperatur der Flüssigkeit steigt beim Erwärmen immer mehr an, je länger man erwärmt, bis der Siedepunkt erreicht ist (bestimmte Temperatur)

Das ist die Temperatur ab der die Temperatur der Flüssigkeit gleich bleibt.

Das ist sol lange so, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist, also gasförmig geworden ist

Card 56

Question

Was ist der Grund dafür, dass beim Sieden einer Flüssigkeit die Temperatur ab dem Siedepunkt nicht mehr weiter ansteigt, obwohl man die Flüssigkeit dauernd erwärmt?

Answer

Die gesamte Energie, die man der Flüssigkeit durch Erwärmen zuführt, wird dazu verwendet, die Flüssigkeit gasförmig werden zu lassen.

 

Card 57

Question

Was ist der "Siedepunkt" und mit welchem anderen Temperaturwert ist der identisch?

Answer

Derr Siedepunkt ist ein bestimmter Temperaturwert. Man kann ihn als "Grenze" zwischen dem flüssigen und dem gasförmigen Aggregatzustand verstehen. Erwärmt man immer mehr, so nähert man sich dieser "Grenze" vom flüssigen Zustand und überschreitet sie zum gasförmigen Zustand ("sieden" heißt der Vorgang).. Kühlt man ab, nähert man sich der "Grenze" vom gasförmigen Zustand, unterschreitet sie und ist dann beim "flüssigen Zustand". Die "Grenze" heißt jetzt Kondensationspunkt und der Vorgang "kondensieren".

Card 58

Question

Wie heißt der Temperaturwert, der die "Grenze" zwischen dem festen und dem flüssigen Aggregatzustand darstellt.

Wie heißen die Übergänge in diesem Fall?

Answer

der Schmelzpunkt  =  der Erstarrungspunkt

Beginnt man beim flüssigen Zustand und unterschreitet diesen Temperaturwert, so gelangt man zum festen Aggregatzustand. Die "Grenze" heißt hier "Erstarrungspunkt"
Der Vorgang wird "erstarren" genannt

Beginnt man beim festen Zustand und überschreitet diesen Temperaturwert, so gelangt man zum flüssigen Aggregatzustand. Die "Grenze" heißt hier "Schmelzpunkt"
Der Vorgang wird "schmelzen" genannt

Card 59

Question

Warum hängt der Siedepunkt eines Stoffes von der Meereshöhe des Ortes ab, an dem man ihn zum Sieden bringt?

Answer

Der Luftdruck eines Ortes hängt von der Meereshöhe ab. In einem tiefer liegenden Ort lastet mehr Luft auf diesem, also ist dort der Luftdruck höher als weiter oben.

Hoher Luftdruck bedeutet aber dass der gasförmig gewordene Stoff schwerer aus dem Gefäß (ais der Flüssigkeit) entweichen kann als bei niedrigen Luftdruck

Card 60

Question

Wie ist die Meereshöhe definiert?

Answer

Eine Ort, an dem der Luftdruck gerade 1013 hPa (Hektopascal) beträgt

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