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Erzähltheorie

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Subject
Language / German
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 81

Question

fiktionale Erzählen, das

Answer

Erhebt (im Gegensatz zum faktualen Erzählen) keinen Anspruch auf Wahrheit. Im Mittelpunkt des fiktionalen Erzählens steht daher nicht die Frage nach der Wahrhaftigkeit, sondern die Frage nach Wirkung des Erzählens

Card 82

Question

fiktionale Rede, die

Answer

Redet von fiktiven Dingen ( faktuale Rede)

Card 83

Question

fiktiv

Answer

Die gesamte erzählte Welt und alles darin befindliche, z.B die Figuren (vs. fiktional)

Card 84

Question

fiktive Adressat, der

Answer

Rezipient, der auf einer Ebene mit der erzählenden Figur steht. An den sich die erzählende Figur wendet.

Card 85

Question

fingiert

Answer

Ein fingierter Lexikonartikel ist ein frei erfundener Eintrag in einem Lexikon zu Personen oder Dingen, die außerhalb des Lexikons nicht bzw. nur als Fiktion existieren.

Card 86

Question

freien Verse, die (Pl.)

Answer

Verse, die auf jegliche metrische und klangliche Bindung verzichten. Er entwickelte sich im 19. Jahrhundert und ist die seit dem 20. Jahrhundert in der Lyrik dominierende Versgattung.

Card 87

Question

Fremdcharakterisierung, die

Answer

Andere Figuren im Gespräch äußern sich über eine bestimmte Figur oder denken über diese Figur nach. z.B.: Martin Bach ließ es nicht gelten: "Nein, nein, Antonia - du bist nicht spießig. Du bist einfach verklemmt, das ist es!"

Card 88

Question

Furcht, die

Answer

Große Angst vor etwas

Card 89

Question

Gauß-Verteilung, die

Answer

Eine der wichtigsten stetigen Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Wird auch Normalverteilung genannt: wichtigste Verteilung der Statistik, und wird sowohl in Naturwissenschaften als auch Geistes- und Wirtschaftswissenschaften verwendet.

Card 90

Question

Gender/Sex-Unterscheidung, die

Answer

Sex ist eine biologische Eigenschaft, Gender ist ein sozialer Prozess. Der Begriff sex bezieht sich auf geschlechtsspezifische Definitionen und Unterschiede, die auf biologischer Ebene angesiedelt werden. Der Begriff gender dagegen umfasst die psychologischen, sozialen und kulturellen Dimensionen der Geschlechtszugehörigkeit: soziale Rollen und Beziehungen, persönliche Eigenschaften, Haltungen und Verhalten, Werte, Macht und Einfluss etc., die auf der Basis von Geschlechtszugehörigkeit (unterschiedlich) zugeschrieben werden.

Card 91

Question

Generationenroman, der

Answer

Der Generationenroman oder der Familienroman ist ein Roman–Genre, dessen Handlung sich vordergründig mit dem Schicksal einer Familie befasst. Die Figurenkonstellation ist also vor allem von den Mitgliedern einer Familie geprägt. Die erzählte Zeit erstreckt sich also in der Regel über mehrere Generationen und umfasst folglich meist mehrere Jahrzehnte. Da das Figurenensemble innerhalb der Familie oder eben im Umfeld dieser angesiedelt ist, tauchen im Familienroman natürlich stets ähnliche Konflikte auf.

Card 92

Question

Gesamtkunstwerk, das

Answer

Ein Werk, in dem verschiedene Künste, wie Musik, Dichtung, Tanz/Pantomime, Architektur und Malerei, vereint sind. Dabei ist die Zusammenstellung nicht beliebig und illustrativ: die Bestandteile ergänzen sich notwendig.

Card 93

Question

Geschehen, das

Answer

Grundbegriff der Handlungsanalyse; chronologische Gesamtsequenz aller Geschehnisse und Ereignisse.

Card 94

Question

Geschehnis, das

Answer

Grundbegriff der Handlungsanalyse; im Kontext des Geschehens unauffällige (unmarkierte) Zustandsveränderung.

Card 95

Question

Geschmack, der

Answer

Subjektives Werturteil über das, was für jemanden schön oder angenehm ist, was jemandem gefällt, wofür jemand eine Vorliebe hat; die Fähigkeit zu ästhetischem Werturteil.

Card 96

Question

Gestalt, die

Answer

Sichtbare äußere Erscheinung des Menschen im Hinblick auf die Art des Wuchses; die sichtbare Form eines Stoffes.

Card 97

Question

Grimmsche Gesetz, das

Answer

Die erste Lautverschiebung, auch 'germanische Lautverschiebung' genannt, kennzeichnet den Übergang vom (ur)indogermanischen zum (ur)germanischen Konsonantensystem. Diese Lautverschiebung bewirkte eine deutliche Differenzierung zwischen dem (Prä-)Germanischen und den übrigen sich differenzierenden indogermanischen Sprachen. Sie fand wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends v. Chr. statt.

Card 98

Question

Haiku, das

Answer

Traditionelle japanische Gedichtform, kürzeste Gedichtform der Welt. Haiku bestehen meistens aus drei Wortgruppen von 5 – 7 – 5 Lauteinheiten, wobei die Wörter in den Wortgruppen vertikal aneinandergereiht werden. Unverzichtbarer Bestandteil von Haiku sind Konkretheit und der Bezug auf die Gegenwart

Card 99

Question

Haupttext, der

Answer

Haupttext bezeichnet als Begriff der Dramenanalyse den für die dargestellten Personen gegebenen Sprechtext. Im Gegensatz hierzu versteht man unter Nebentext alle weiteren in einem Dramentext gegebenen Hinweise

Card 100

Question

Hebung, die

Answer

Betonte Silbe im Vers

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