Card 81
Question
Oligogene und Polygene Erbgänge
Polygener Erbgang
Answer
o Das polygene Erbgangsmodellist anwendbar für binäre (0/1), kategorische (0/1/2/..) und kontinuierlich-verteilte Merkmale
o Das polygene Modell setzt eine unendlich große Anzahl von Loci mit unendlich kleinen Effekten voraus, die sich zu einem messbaren Gesamteffekt aufaddieren (additives Modell)
o In Lokus ist dabei nicht merkmalsbestimmend aber alle Allele wirken sich auf ein Merkmal aus, somit kann das gleicher Erscheinungsbild durch unterschiedliche Allele entstehen
o Die Allele an den einzelnen Loci werden nach Mendel an die Nachkommen übertragen („Mendelian Sampling“)
▪ Zufällige Allelverteilung auf die Gameten bewirkt genetische Variation bei den Nachkommen
▪ Variation der Vollgeschwister um das Elternmittel
o Aus den additiven Alleleffekten der vielen an der Merkmalsprägung beteiligten Genorte ergibt sich der additive genotypische Wert des Individuums in Relation zur Population
o Populationsmittel wird als Referenz auf Null gesetzt
o Hierbei gibt ein Schwellenwert an ab welchem summarischen Wert von additiven Alleleffekten welche eine Krankheit begünstigen das Individuum erkrankt
o Je nachdem welche Allele das Individuum abbekommen hat kann es somit erkranken