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Grundwissen Bankwesen - Schatz Verlag GmbH

Discover Grundwissen Bankwesen - Schatz Verlag GmbH: 37 flashcards with questions and answers.

Subject
Economy / Grundwissen
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Nennen Sie die fünf wichtigsten Banktypen.

Answer

  • Grossbanken
  • Kantonalbanken
  • Regionalbanken/Sparkassen
  • Raiffeisenbanken
  • Spezialbanken/Finanzgesellschaften

Card 2

Question

Nennen Sie die wichtigsten Merkmale der Grossbanken bezüglich

  • Trägerschaft/Gesellschaftsform
  • hauptsächlicher Tätigkeitsbereich

Answer

  • Trägerschaft/Gesellschaftsform Aktiengesellschaften
  • hauptsächlicher Tätigkeitsbereich weltweit tätig alle Bankgeschäfte (=Universalbanken)

Card 3

Question

Nennen Sie die wichtigsten Merkmale der Kantonalbanken bezüglich

  • Trägerschaft/Gesellschaftsform
  • hauptsächlicher Tätigkeitsbereich

Answer

  • Trägerschaft/Gesellschaftsform 

in der Mehrzahl öffentlich-rechtliche Institute der Kantone Staatsgarantie

  • hauptsächlicher Tätigkeitsbereich

mehrheitlich kantonal tätig alle Bankgeschäfte, Schwerpunkt Hypothekar- und Kreditkunden (Unternehmen)

Card 4

Question

Nennen Sie die wichtigsten Merkmale der Regionalbanken/Sparkassen bezüglich

  • Trägerschaft/Gesellschaftsform
  • hauptsächlicher Tätigkeitsbereich

Answer

  • Trägerschaft/Gesellschaftsform

meist Aktiengesellschaft, teilweise Genossenschaft

  • hauptsächlicher Tätigkeitsbereich

hauptsächliche regional tätig Schwerpunkt regionales Spar- und Hypothekargeschäft

Card 5

Question

Nennen Sie die wichtigsten Merkmale der Raiffeisenbanken bezüglich

  • Trägerschaft/Gesellschaftsform
  • hauptsächlicher Tätigkeitsbereich

Answer

  • Trägerschaft/Gesellschaftsform

Genossenschaftsbanken: selbständige Selbsthilfe-Kreditgenossenschaften, keine rein gewinnorientierten Geschäftsbetriebe

  • hauptsächlicher Tätigkeitsbereich

das Raiffeisen am Ort anvertraute Geld wird nach Möglichkeit wieder an in der Region ansässige Hypothekarkunden oder dort tätige Betriebe (Kreditkunden) ausgeliehen

Card 6

Question

Nennen Sie die wichtigsten Merkmale der Spezialbanken und Finanzgesellschaften bezüglich

  • Trägerschaft/Gesellschaftsform
  • hauptsächlicher Tätigkeitsbereich

Answer

  • Trägerschaft/Gesellschaftsform

Aktiengesellschaften

  • hauptsächlicher Tätigkeitsbereich

je nach Spezialgebiet regional oder weltweit tätig

besondere Bereiche:
Handelsbanken (weltweit)
Börsen- und Effektenbanken (weltweit)
Kleinkredit- und Finanzierungsinstitute (regional/national)

Card 7

Question

Nennen und erklären Sie die drei Kerngeschäfte der Banken.

Answer

  • Aktivgeschäft

Die Bank gewährt Kredite und verlangt dafür vom Schuldner Zins. Sie ist in der Rolle der Gläubigerin, daher erscheint in ihrer Buchhaltung der Posten auf der Aktivseite.

  • Passivgeschäft

Die Bank nimmt Gelder entgegen (Ersparnisse) und bezahlt dafür an den Gläubiger Zins. Sie ist in der Rolle des Schuldners, daher erscheint in ihrer Buchhaltung der Posten auf der Passivseite.

  • indifferente Bankgeschäfte

alle übrigen Bankgeschäfte: Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung. Die Bank verlangt dafür Kommissionen und Gebühren.

Card 8

Question

Nennen Sie aus Geschichte und Gegenwart zwei wesentliche Gründe, warum ausländische Kunden ihr Geld gerne bei Schweizer Banken anlegen und verwalten lassen.

Answer

  • keine Verwicklung in die beiden Weltkriege daher keine Schwächung der Wirtschaft mit entsprechender (Hyper-)Inflation wie in den andern damaligen Industrie-staaten
  • neutrales Land mit politisch stabilen Verhältnissen, starker Wirtschaft und entsprechend starker Währung

Card 9

Question

Was garantiert gemäss Gesetz das Schweizer Bankgeheimnis?

Wann wird es aufgehoben?

Wie sind die neuesten Entwicklungen?

Answer

  • Das Schweizer Bankgeheimnis (eigentlich Bankkunden-geheimnis) schützt die Informationen über den Bankkunden vor dem Zugriff durch Private und Behörden (Privatsphäre)
  • Es wird aufgehoben bei Verdacht auf kriminelle Aktivitäten (Terrorismus, organisiertes Verbrechen, Geldwäscherei, Steuerbetrug, schwere Fälle von Steuerhinterziehung usw.)
  • Die grenzüberschreitende Steuerhinterziehung soll mit Hilfe des neuen globalen Standards für den automatischen Informationsaustausch (AIA) verhindert werden. Gemäss Abkommen der Schweiz mit der EU und anderen Ländern (u.a. Australien) sollen Bankkundendaten ab 2018 ausgetauscht werden.
  • Im Inland bleibt das Bankkundengeheimnis (vorerst?) gewahrt.

Card 10

Question

Welches ist die rechtliche Auffassung des Schweizer Gesetzgebers bezüglich Steuerbetrug und Steuerhinterziehung?

Answer

  • Ein Steuerbetrug liegt vor, wenn in der Steuerklärung falsche Angaben gemacht und Dokumente (z.B. Lohnausweise) gefälscht werden. Er ist strafbar und wird vom Bankgeheimnis nicht geschützt.
  • Eine Steuerhinterziehung liegt vor, wenn in der Steuererklä-rung etwas nicht angegeben (z.B. vergessen) wurde. Dies ist nach Schweizer Rechtsauffassung kein Verbrechen und somit nicht strafbar. Dieses Verhalten wird daher vom Bankgeheimnis geschützt.

Card 11

Question

Zu welchem Verhalten sind die Banken durch das Geldwäschereigesetz verpflichtet?

Answer

  • Die Banken sind zur gebotenen Sorgfalt verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Sie ihre Partner identifizieren und sich die Herkunft des Geldes glaubhaft bestätigen lassen.
  • Bei Verdachtsfällen haben sie die entsprechenden behördlichen Stellen zu informieren.

Card 12

Question

Skizzieren und beschriften Sie das Magische Dreieck

Answer

Card 13

Question

Nennen Sie die Faustregel bezüglich dem Risiko und dem Ertrag von Geldanlagen. Unterscheiden Sie dabei

  • konservative Geldanlagen
  • aggressive Geldanlagen

Answer

Card 14

Question

Wie hoch ist der vom Schweizer Gesetzgeber gewährleistete Einlegerschutz? Was bedeutet dies im Falle eines Bankkonkurses.

Answer

  • CHF 100'000.- pro Kunde
  • Im Falle eines Konkurses wird dieses Guthaben in der Rangordnung der Gläubiger zwischen der zweiten und der dritten Klasse eingereiht. Bei Kantonalbanken besteht meistens eine Staatsgarantie; es verliert somit niemand Geld.

Card 15

Question

Nennen Sie die wichtigsten Wertschriften und deren Verwendungszweck.

Answer

Card 16

Question

Erklären Sie den Unterschied zwischen einer Inhaber- und einer Namenaktie. 

Answer

  • Inhaberaktie

Der jeweilige Besitzer gilt als Aktionär.

  • Namenaktie

Als Aktionär gilt derjenige, welcher im Aktienregister eingetragen ist.

Card 17

Question

Was unterscheidet den Eigentümer einer Aktie vom Eigentümer einer Obligation, was seine Stellung gegenüber dem Unter-nehmen anbelangt, dem er das Geld zur Verfügung gestellt hat?

Answer

  • Die Aktie ist ein Beteiligungspapier. Der Aktionär ist Teilha-ber/Miteigentümer des Unternehmens. Er hat daher ein Stimmrecht.
  • Die Obligation ist ein Forderungspapier. Der Obligationär ist in der Rolle des Gläubigers. Das Unternehmen schuldet ihm ein Zins- und Darlehensguthaben. Der Gläubiger hat kein Stimmrecht.

Card 18

Question

Welche Merkmale hat eine Kassenobligation?

Answer

Card 19

Question

Welche Merkmale hat eine Anleihensobligation?

Answer

Card 20

Question

Welche Merkmale haben Inhaber- und Namenaktien?

Answer

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