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Grundwissen Bankwesen - Schatz Verlag GmbH

Discover Grundwissen Bankwesen - Schatz Verlag GmbH: 37 flashcards with questions and answers.

Subject
Economy / Grundwissen
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 21

Question

Nennen Sie die besonderen Merkmale von Pfandbriefen.

Answer

Mit Pfandbriefen werden ausschliesslich Hypotheken finanziert; die Liegenschaft dient daher als Sicherheit. Bei seriösem Einsatz sind sie daher besonders sicher.

Card 22

Question

Nennen Sie die besonderen Merkmale von Partizipationsscheinen.

Answer

Ein Partizipationsschein ist ein Beteiligungspapier wie eine Aktie, jedoch ohne Stimmrechte.

Card 23

Question

Nennen Sie die besonderen Merkmale von Wandelobligationen.

Answer

Eine Wandelobligation kann zu einem späteren Zeitpunkt in Aktien oder Partizipationsscheine desselben Schuldners umgetauscht werden.

Card 24

Question

Nennen Sie die beiden zentralen Vorteile eines Anlagefonds für Kleinanleger.

Answer

  • Professionelle Verwaltung trotz geringem Anlagebetrag Dank dem gemeinsamen „Sammeltopf“ können auch Klein-anleger ihre Gelder von professionellen Fondsmanagern verwalten/anlegen lassen.

 

  • Diversifikation senkt Risiko

Die Fondsmanager legen das Geld im „Sammeltopf“ bewusst in verschiedenen Wertpapieren (oder Aktien, Immo-bilien, je nach gewähltem Fonds) an, um so das Risiko zu senken.

Card 25

Question

Erklären Sie, wie ein Anlagestrategiefonds oder Gemischter Fonds funktioniert. Nennen und erklären Sie die drei Strategien.

Answer

Bei einem Anlagestrategiefonds legt das Management für einen bestimmten Fonds eine bestimmte Strategie fest, nach welcher das Geld angelegt wird. Dies wird gemacht, um das Verhältnis Risiko-Ertrag nach Kundenwunsch gestalten zu können.

  • konservativ (tiefes bis mittleres Risiko)

Das Geld wird beispielsweise zu 20% in Aktien und zu 80% in Obligationen angelegt.

  • ausgewogen (mittleres Risiko)

Das Geld wird beispielsweise zu 40% in Aktien und zu 60% in Obligationen angelegt.

  • aggressiv (hohes Risiko)

Das Geld wird beispielsweise zu 70% in Aktien und zu 30% in Obligationen angelegt.

Card 26

Question

Nennen Sie die fünf verschiedenen Anlagefondsarten und deren Merkmale bezüglich Risiko und Ertrag.

Beurteilen Sie die drei Anlagestrategien „konservativ“ – „ausgewogen“ – „aggressiv“ bezüglich Risiko und Ertrag.

Answer

Card 27

Question

Erklären Sie zur „Gebundenen Vorsorge“

  • Zweck
  • Grundbedingung
  • Steuerliche Situation

Answer

  • Zweck

Die Gebundene Vorsorge soll als dritte private Säule die Lücken in der Altersvorsorge (1. Säule AHV, 2. Säule obligatorische Pensionskasse) schliessen.

  • Grundbedingung

Die eingezahlten Mittel müssen in eine anerkannte Vorsorgeform einbezahlt werden und unwiderruflich ausschliesslich dem obigen Zweck dienen.

  • Steuerliche Situation

Arbeitnehmer können pro Jahr eine Einzahlung von CHF 6768.- (2016) vom steuerbaren Einkommen abziehen, und müssen keine Vermögenssteuer und keine Steuer auf Zinserträgen zahlen.Beim Bezug des Kapitals kommt ein reduzierter Steuersatz zur Anwendung.

Card 28

Question

Nennen Sie fünf Sachwertanlagen.

Answer

  • Edelmetalle (Gold)
  • Schmuck
  • Kunstgegenstände
  • Sammlungen
  • Immobilien

Card 29

Question

Erklären Sie den Unterschied zwischen einem Darlehen und einem Kredit bezüglich

  • Höhe
  • Amortisation
  • Dauer

Answer

Card 30

Question

Skizzieren Sie, wie ein Darlehen funktioniert.

Answer

Card 31

Question

Skizzieren Sie, wie ein Kredit funktioniert.

Answer

Card 32

Question

Nennen Sie sechs wesentliche Schutzbestimmungen des KKG (Konsumkreditgesetz)

Answer

  • Rücktrittsrecht während 7 Tagen nach Erhalt der Vertragskopie.
  • Kreditgeberin muss Kreditfähigkeit überprüfen.
  • Höchstzinssatz (zurzeit maximal 10%)
  • vorzeitige Rückzahlung unter Erlass der Zinsen ist möglich
  • schriftlich abgeschlossen mit gesetzlich festgelegtem Mindestinhalt

Card 33

Question

Schreiben Sie einen inhaltlich und rechtlich vollständigen Schuldschein.

Answer

Card 34

Question

Schreiben Sie einen inhaltlich und rechtlich vollständigen Darlehensvertrag.

Answer

Card 35

Question

Nennen Sie die Art der Sicherung/Haftung in folgenden Fällen:

  • Faustpfand
  • Grundpfand
  • Zession
  • Bürgschaft

Answer

Card 36

Question

Welche Formvorschriften gelten bei Bürgschaftsverträgen?

Answer

  • bis CHF 2000.- schriftlicher Vertrag, Betrag handschriftlich
  • ab CHF 2000.- öffentliche Beurkundung
  • schriftliche Zustimmung des Ehepartners

Card 37

Question

Welches ist der Unterschied bezüglich der Haftung des Bürgen zwischen:

  • Einfache Bürgschaft
  • Solidarbürgschaft

Answer

Einfache Bürgschaft

Der Bürge muss erst zahlen, wenn der Hauptschuldner

  • betrieben worden ist und dem Gläubiger anschliessend ein Verlustschein vorliegt
  • in Konkurs geraten ist
  • in der Schweiz nicht mehr belangt werden kann

Solidarbürgschaft

Der Bürge haftet im gleichen Rang wie der Hauptschuldner:

  • Er kann vom Gläubiger gleichzeitig mit dem Hauptschuldner zur Zahlung aufgefordert werden,
  • sobald sich dieser im Zahlungsrückstand befindet und gemahnt worden ist oder wenn seine Zahlungsunfähigkeit offensichtlich ist.

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