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Grundwissen Recht - Schatz Verlag GmbH

Discover Grundwissen Recht - Schatz Verlag GmbH: 132 flashcards with questions and answers.

Subject
Society / Law
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 21

Question

Was versteht man unter dem Satz: „Personen sind die Subjekte unserer Rechtsordnung“?

Answer

D.h. die Personen nehmen am Rechtsleben teil und sind Träger von Rechten und Pflichten. 

Card 22

Question

Definieren Sie die Begriffe „natürliche und „juristische“ Person.

Answer

Natürliche Personen sind Menschen aus Fleisch und Blut; 
juristische Personen sind vom Recht geschaffene, künstliche Gebilde. 

Card 23

Question

Wer ist rechtsfähig?

Answer

Jedermann ist rechtsfähig, d.h. jeder Mensch hat die Fähigkeit, Rechte und Pflichten zu haben (ZGB 11).

Card 24

Question

Wer ist handlungsfähig?

Answer

Damit eine Person Rechte und Pflichten begründen kann, muss sie volljährig und urteilsfähig sein. Volljährig ist man mit Vollendung des 18. Lebensjahres (ZGB 14), urteilsfähig, wenn man vernunftsgemäss handeln kann (ZGB 16).

Card 25

Question

Welche Stufen der Handlungsfähigkeit kennen wir?

Answer

Wir unterscheiden: 

Volle Handlungsfähigkeit (ZGB 12 und 13)

Beschränkte Handlungsunfähigkeit (ZGB 19)

Volle Handlungsunfähigkeit (ZGB 17 und 18)

Card 26

Question

Unter welchen  Bedingungen sind juristische Personen rechts- und handlungsfähig?

Answer

Wie die natürlichen Personen sind auch juristische Personen rechtsfähig.

Handlungsfähig sind sie dann (ZGB 54), wenn sie natürliche Personen als sog. Organe eingesetzt haben. Die Organe handeln dann für die juristische Person. 
 

Card 27

Question

Welche der folgenden Phasen in einer ehelichen Gemeinschaft sind gesetzlich geregelt: 

Freundschaft
Verlobung
Ziviltrauung
Kirchliche Trauung
Ehe
Scheidung

Answer

Gesetzliche Regelungen:

Freundschaft: nein
Verlobung: ja
Ziviltrauung: ja
Kirchliche Trauung: nein
Ehe: ja
Scheidung: ja

Card 28

Question

Beschreiben Sie unser Namensrecht anhand eines Beispiels:

Peter Müller und Sandra Keller heiraten. Wie heissen die Eheleute in Zukunft? Und wie ihre Kinder?

Answer

Card 29

Question

Was ist ein Konkubinat und welche Wirkung entfaltet es?

Answer

Eine eheähnliche Lebensgemeinschaft von zwei Personen. 

Im Gegensatz zu einer Ehe besteht bei einem Konkubinatsver-hältnis kein gesetzlicher Erbanspruch. 

Kinder eines Konkubinatpaares haben die gleiche Stellung wie nicht eheliche Kinder.
 
Trennt sich das Paar, so besteht kein Unterhaltsanspruch (vgl. ZGB 125 ff.).

Card 30

Question

Auf welche Arten kann eine Scheidung eingeleitet werden?

Answer

Wir kennen die 

Scheidung auf gemeinsames Begehren

sowie die

Scheidung auf Klage.
 

Card 31

Question

Welche Alternativen zur Ehescheidung kennen Sie?

Answer

Neben der Scheidung gibt es die:

Aufhebung des gemeinsamen Haushalts

Ehetrennung

Card 32

Question

Welches ist der gesetzliche Güterstand?

Welche weiteren Güterstände sind (vertraglich) möglich?

Answer

Der gesetzliche oder ordentliche Güterstand ist die Errungenschaftsbeteiligung.

Daneben kennen wir die:

Gütergemeinschaft und

Gütertrennung.

Card 33

Question

Beschreiben Sie in eigenen Worten die Grundsätze der Errungenschaftsbeteiligung.

Answer

Die Errungenschaftsbeteiligung (ZGB 196 – 220):

Card 34

Question

Beschreiben Sie in eigenen Worten die Grundsätze der Gütergemeinschaft.

Answer

Gütergemeinschaft (ZGB 221 ff.):

Card 35

Question

Beschreiben Sie in eigenen Worten die Grundsätze der Gütertrennung.

Answer

Gütertrennung (ZGB 247 ff.):

Card 36

Question

Welche Arten der Beistandschaft unterscheidet das neue Erwachsenenschutzrecht?

Answer

  • Begleitbeistandschaft (ZGB 393)
  • Vertretungsbeistandschaft (ZGB 394)
  • Mitwirkungsbeistandschaft (ZGB 396)
  • Umfassende Beistandschaft (ZGB 398)

Card 37

Question

Erklären Sie in eigenen Worten das Schweizer Parentel-System der Erbfolge.

Answer

Card 38

Question

Wie lauten wesentliche Grundsätze der Erbteilung?

Answer

Die Erben bilden eine Erbengemeinschaft, wo Entscheidungen einstimmig zu treffen sind.

Die Zuteilung erfolgt zu Verkehrswerten.

Jeder Erbe kann grundsätzlich jederzeit die Teilung verlangen.

Eine Sonderregelung besteht zugunsten des Ehegatten für die Absicherung seiner Wohnsituation.

Card 39

Question

Was heisst „auf den Pflichtteil setzen“?

Answer

Auf den Pflichtteil setzen heisst:

Gewissen Erben nur das gesetzliche Minimum am Erbteil zu belassen.    

Der Pflichtteil kann immer von den Erben gefordert werden. Das Erbrecht anerkennt dem nahen Verwandtenkreis einen Pflichtteilsschutz zu.

Den nicht pflichtteilsgeschützten Teil des Erbes nennen wir die frei verfügbare Quote.

Die frei verfügbare Quote kann mit einem Testament oder Erbvertrag (letztwillige Verfügung) geregelt werden.

Card 40

Question

Wie gross sind die Pflichtteile für die einzelnen Erben? Nennen Sie mindestens zwei Beispiele.

Answer

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