Nennen Sie das Prinzip, auf welchem viele Versicherungen aufbauen.
Erklären Sie das Prinzip.
Answer
Solidaritätsprinzip.
Eine grosse Anzahl von Menschen möchte sich gegen bestimmte Schadenfolgen absichern. Jedes Mitglied dieser Gefahren-gemeinschaft zahlt Beiträge in eine gemeinsame, von einer Versicherungsgesellschaft verwaltete Kasse. Daraus werden denjenigen, die einen Schaden erleiden, finanzielle Mittel zur Deckung der Verluste zur Verfügung gestellt.
Card 2
Question
Zählen sie die vier Versicherungsarten auf.
Answer
Personenversicherungen
Sachversicherungen
Vermögensversicherungen
Sozialversicherungen
Card 3
Question
Nennen sie zwei Beispiele für Personenversicherungen.
Answer
Krankenversicherung
Unfallversicherungen
Lebensversicherungen
Card 4
Question
Nennen sie zwei Beispiele für Sachversicherungen.
Answer
Feuerversicherung
Diebstahlversicherung
Wasserversicherung
Kaskoversicherung
Glasversicherung
Tierversicherung
Gebäudeversicherung
Card 5
Question
Nennen sie zwei Beispiele für Vermögensversicherungen.
Answer
Privathaftpflichtversicherung
Betriebshaftpflichtversicherung
Motorfahrzeughaftpflichtversicherung
Rechtsschutzversicherung
Betriebsunterbruchversicherung
Card 6
Question
Nennen sie zwei Beispiele für Sozialversicherungen.
Sind die Sozialversicherungen obligatorisch oder freiwillig?
Answer
obligatorisch
Card 8
Question
Nennen Sie ausser den Sozialversicherungen eine weitere obligatorische Versicherungen.
Answer
Motorfahrzeughaftpflichtversicherungen
Feuer- und Elementarschadenversicherungen für Gebäude (ausser in den Kantonen Genf, Tessin und Wallis)
Card 9
Question
Nennen Sie das in der Bundesverfassung vorgegebene Ziel der Sozialversicherungen.
Answer
Bund und Kanton setzen sich dafür ein, dass jede Person gegen die wirtschaftlichen Folgen der untenstehenden Ereignisse gesichert ist:
Alter
Invalidität
Krankheit
Unfall
Arbeitslosigkeit
Mutterschaft
Verwaisung und Verwitwung
Card 10
Question
Nennen Sie die wichtigsten Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung.
Answer
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten für die Leistungen, die der Diagnose oder Behandlung ihrer Folgen dienen. Dies sind unter anderem:
stationäre Behandlung im öffentlichen Spital des Wohnkantons in der allgemeinen Abteilung
Arztkosten
Medikamente gemäss Arzneimittel- und Spezialitätenliste
Behandlungskosten im Ausland (begrenzt, oft nicht ausreichend)
im weiteren: medizinische Prävention, Folge von Geburtsge-brechen, Mutterschaft, etc. s. KVG Art 25 bis 31
Card 11
Question
Nennen Sie drei Leistungsbereiche, welche Sie zusätzlich bei den Krankenversicherungs-Gesellschaften versichern können.
Answer
freie Spitalwahl in der allgemeinen Abteilung in der ganzen Schweiz
Privat- Halbprivatabteilung im Spital
vermehrte Leistungen der Alternativ- und Komplementärmedizin
Kostenübernahme von Nichtpflichtmedikamenten
Zahnärztliche Behandlungen
etc. Detaillierte Informationen: Allgemeine Bedingungen nach dem Versicherungsvertrags-Gesetz einer beliebigen Krankenversicherung
Card 12
Question
Erklären Sie den Begriff Freizügigkeit im Rahmen der gesetzli-chen Krankenpflegeversicherung.
Answer
Die Krankenversicherungs-Gesellschaft ist im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG ohne Rücksicht auf Alter und Gesundheitszustand frei wählbar und kann jeweils auf Mitte und Anfang des Jahres gewechselt werden.
Card 13
Question
Erklären Sie den grundsätzlichen Zusammenhang zwischen der Höhe der Prämie der Krankenversicherung und der Franchise.
Answer
Je höher die Franchise, desto niedriger die Prämie und umgekehrt.
Card 14
Question
Nennen Sie drei Möglichkeiten, wie eine Prämienreduktion bei der Krankenversicherung bewirkt werden kann.
Answer
höhere Franchise wählen
Einschränkung der Arzt- und Spitalwahl (Hausarzt-Modell, HMO-Praxis)
bei bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen können Einzelpersonen und Familien vom Kanton eine Prämienverbil-ligung verlangen
Card 15
Question
Nennen Sie die Definition für einen Unfall.
Answer
Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit zur Folge hat.
Card 16
Question
Nennen Sie zwei zwei wichtige Leistungen der Unfallversicherung.
Answer
Heilungskosten
Ambulante Kosten
Spitalkosten
Erstmalige Anschaffung von Prothesen, Brillen und Krankenmobiliar Suchaktionen, Rettungs- und Transportkosten
Taggeld oder Lohnausfallentschädigung (80% des Verdienstes ab 3. Tag nach Unfall)
Integritätsentschädigungen (einmalige Kapitalleistung bei dauernder erheblicher Schädigung der körperlichen und geis-tigen Integrität)
Hinterlassenenrente
Invalidenrente bei dauernder Erwerbsunfähigkeit
Card 17
Question
Erklären Sie, wer bei der Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung obligatorisch versichert ist und wer die Prämie bezahlt.
Answer
Es sind alle Arbeitnehmer versichert, welche mindestens 8 Stunden pro Woche arbeiten. Die Prämie Berufsunfall (BU) wird vom Arbeitgeber bezahlt die Prämie Nichtberufsunfall (NBU) in der Regel vom Angestellten.
Card 18
Question
Erklären Sie, auf welche Weise sich Personen gegen Unfallfolgen absichern können, welche nicht im Angestelltenverhältnis arbeiten.
Answer
Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige wie Hausfrauen, Kinder, Schüler, Studenten, usw. können sich privat gegen Unfall versichern.
Der Selbständigerwerbende kann sich auch der freiwilligen UVG-Versicherung anschliessen.
Card 19
Question
Skizzieren Sie das Dreisäulenprinzip der Vorsorge in der Schweiz. Beschriften Sie es mit den wichtigsten Begriffen und Erklärungen.
Answer
Card 20
Question
Nennen Sie die beiden Finanzierungsverfahren, welche bei der ersten und zweiten Säule zur Anwendung kommen und erklären Sie diese.
Answer
Umlageverfahren
Die erste Säule wird nach dem Umlageverfahren finanziert: Die Beiträge der Erwerbstätigen werden sofort für die Leistun-gen an die Versicherten verwendet (Solidaritätsprinzip/Gene-rationenvertrag).
Kapitaldeckungsverfahren
Die zweite Säule wird nach dem Kapitaldeckungsverfahren finanziert. Der Versicherte bildet mit den einbezahlten Beiträ-gen ein Deckungskapital. Mit diesem werden später die Renten finanziert.
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