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Grundwissen Versicherungswesen - Schatz Verlag GmbH

Discover Grundwissen Versicherungswesen - Schatz Verlag GmbH: 41 flashcards with questions and answers.

Subject
Economy / Grundwissen
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 1

Question

Nennen Sie das Prinzip, auf welchem viele Versicherungen aufbauen.

Erklären Sie das Prinzip.

Answer

Solidaritätsprinzip.

Eine grosse Anzahl von Menschen möchte sich gegen bestimmte Schadenfolgen absichern. Jedes Mitglied dieser Gefahren-gemeinschaft zahlt Beiträge in eine gemeinsame, von einer Versicherungsgesellschaft verwaltete Kasse. Daraus werden denjenigen, die einen Schaden erleiden, finanzielle Mittel zur Deckung der Verluste zur Verfügung gestellt.
 

Card 2

Question

Zählen sie die vier Versicherungsarten auf.

Answer

  • Personenversicherungen
  • Sachversicherungen
  • Vermögensversicherungen
  • Sozialversicherungen

Card 3

Question

Nennen sie zwei Beispiele für Personenversicherungen.

Answer

  • Krankenversicherung
  • Unfallversicherungen
  • Lebensversicherungen

Card 4

Question

Nennen sie zwei Beispiele für Sachversicherungen.

Answer

  • Feuerversicherung
  • Diebstahlversicherung
  • Wasserversicherung
  • Kaskoversicherung
  • Glasversicherung
  • Tierversicherung
  • Gebäudeversicherung

Card 5

Question

Nennen sie zwei Beispiele für Vermögensversicherungen.

Answer

  • Privathaftpflichtversicherung
  • Betriebshaftpflichtversicherung
  • Motorfahrzeughaftpflichtversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Betriebsunterbruchversicherung

Card 6

Question

Nennen sie zwei Beispiele für Sozialversicherungen.

Answer

  • AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung)
  • IV (Invalidenversicherung)
  • EL (Ergänzungsleistung)
  • BVG (Berufliche Vorsorge- obligatorische Pensionskasse)
  • KVG (obligatorische Krankenversicherung)
  • UVG (obligatorische Unfallversicherung)
  • ALV (Arbeitslosenversicherung)
  • EO (Erwerbsersatzordnung)

Card 7

Question

Sind die Sozialversicherungen obligatorisch oder freiwillig?

Answer

obligatorisch

Card 8

Question

Nennen Sie ausser den Sozialversicherungen eine weitere obligatorische Versicherungen.

Answer

  • Motorfahrzeughaftpflichtversicherungen
  • Feuer- und Elementarschadenversicherungen für Gebäude (ausser in den Kantonen Genf, Tessin und Wallis)

Card 9

Question

Nennen Sie das in der Bundesverfassung vorgegebene Ziel der Sozialversicherungen.

Answer

Bund und Kanton setzen sich dafür ein, dass jede Person gegen die wirtschaftlichen Folgen der untenstehenden Ereignisse gesichert ist:

  • Alter
  • Invalidität
  • Krankheit
  • Unfall
  • Arbeitslosigkeit
  • Mutterschaft
  • Verwaisung und Verwitwung

Card 10

Question

Nennen Sie die wichtigsten Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung.

Answer

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten für die Leistungen, die der Diagnose oder Behandlung ihrer Folgen dienen. Dies sind unter anderem:

  • stationäre Behandlung im öffentlichen Spital des Wohnkantons in der allgemeinen Abteilung
  • Arztkosten
  • Medikamente gemäss Arzneimittel- und Spezialitätenliste
  • Behandlungskosten im Ausland (begrenzt, oft nicht ausreichend)
  • im weiteren: medizinische Prävention, Folge von Geburtsge-brechen, Mutterschaft, etc. s. KVG Art 25 bis 31

Card 11

Question

Nennen Sie drei Leistungsbereiche, welche Sie zusätzlich bei den Krankenversicherungs-Gesellschaften versichern können.

Answer

  • freie Spitalwahl in der allgemeinen Abteilung in der ganzen Schweiz
  • Privat- Halbprivatabteilung im Spital
  • vermehrte Leistungen der Alternativ- und Komplementärmedizin
  • Kostenübernahme von Nichtpflichtmedikamenten
  • Zahnärztliche Behandlungen
  • etc. Detaillierte Informationen: Allgemeine Bedingungen nach dem Versicherungsvertrags-Gesetz einer beliebigen Krankenversicherung

Card 12

Question

Erklären Sie den Begriff Freizügigkeit im Rahmen der gesetzli-chen Krankenpflegeversicherung.

Answer

Die Krankenversicherungs-Gesellschaft ist im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG ohne Rücksicht auf Alter und Gesundheitszustand frei wählbar und kann jeweils auf Mitte und Anfang des Jahres gewechselt werden.

Card 13

Question

Erklären Sie den grundsätzlichen Zusammenhang zwischen der Höhe der Prämie der Krankenversicherung und der Franchise.

Answer

Je höher die Franchise, desto niedriger die Prämie und umgekehrt.

Card 14

Question

Nennen Sie drei Möglichkeiten, wie eine Prämienreduktion bei der Krankenversicherung bewirkt werden kann.

Answer

  • höhere Franchise wählen
  • Einschränkung der Arzt- und Spitalwahl (Hausarzt-Modell, HMO-Praxis)
  • bei bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen können Einzelpersonen und Familien vom Kanton eine Prämienverbil-ligung verlangen

Card 15

Question

Nennen Sie die Definition für einen Unfall.

Answer

Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit zur Folge hat.

Card 16

Question

Nennen Sie zwei zwei wichtige Leistungen der Unfallversicherung.

Answer

  • Heilungskosten

Ambulante Kosten

Spitalkosten

Erstmalige Anschaffung von Prothesen, Brillen und Krankenmobiliar Suchaktionen, Rettungs- und Transportkosten

  • Taggeld oder Lohnausfallentschädigung (80% des Verdienstes ab 3. Tag nach Unfall)
  • Integritätsentschädigungen (einmalige Kapitalleistung bei dauernder erheblicher Schädigung der körperlichen und geis-tigen Integrität)
  • Hinterlassenenrente
  • Invalidenrente bei dauernder Erwerbsunfähigkeit 

Card 17

Question

Erklären Sie, wer bei der Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung obligatorisch versichert ist und wer die Prämie bezahlt.

Answer

Es sind alle Arbeitnehmer versichert, welche mindestens 8 Stunden pro Woche arbeiten. Die Prämie Berufsunfall (BU) wird vom Arbeitgeber bezahlt die Prämie Nichtberufsunfall (NBU) in der Regel vom Angestellten.

Card 18

Question

Erklären Sie, auf welche Weise sich Personen gegen Unfallfolgen absichern können, welche nicht im Angestelltenverhältnis arbeiten.

Answer

Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige wie Hausfrauen, Kinder, Schüler, Studenten, usw. können sich privat gegen Unfall versichern.

Der Selbständigerwerbende kann sich auch der freiwilligen UVG-Versicherung anschliessen.

Card 19

Question

Skizzieren Sie das Dreisäulenprinzip der Vorsorge in der Schweiz. Beschriften Sie es mit den wichtigsten Begriffen und Erklärungen.

Answer

Card 20

Question

Nennen Sie die beiden Finanzierungsverfahren, welche bei der ersten und zweiten Säule zur Anwendung kommen und erklären Sie diese.

Answer

  • Umlageverfahren

Die erste Säule wird nach dem Umlageverfahren finanziert: Die Beiträge der Erwerbstätigen werden sofort für die Leistun-gen an die Versicherten verwendet (Solidaritätsprinzip/Gene-rationenvertrag). 

  • Kapitaldeckungsverfahren

Die zweite Säule wird nach dem Kapitaldeckungsverfahren finanziert. Der Versicherte bildet mit den einbezahlten Beiträ-gen ein Deckungskapital. Mit diesem werden später die Renten finanziert.

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