13) Was würde durch die „Service Request Management Practice“ unterstützt werden?
A. Eine Request zur Autorisierung eines Change, der Auswirkung auf einen Service haben
könnte
B. Eine Request eines Anwenders für eine Aktion, die ein normaler Bestandteil der
Servicebereitstellung ist
C. Eine Request zur Wiederherstellung eines Service nach einer Serviceunterbrechung
D. Eine Request zur Untersuchung der Ursache mehrerer miteinander verwandter Incidents
Answer
B. Richtig. Ein Service Request ist „Ein Request eines Anwenders oder des
Bevollmächtigten eines Anwenders, der eine Serviceaktion einleitet, die als
normaler Bestandteil der Servicebereitstellung vereinbart wurde“. Ref. 5.2.16
Card 122
Question
14) Welche Practice ist die Verantwortlichkeit eines jeden Organisationsmitglieds?
A. Service Level Management
B. Change Enablement
C. Problem Management
D. Continual Improvement
Answer
D. Richtig. „Continual Improvement ist die Verantwortlichkeit jedes Beteiligten“ und
„das Engagement für Continual Improvement und die entsprechende Practice muss
jede Faser der Organisation durchdringen.“ Ref. 5.1.2
Card 123
Question
15) Identifizieren Sie das fehlende Wort im folgenden Satz.
Der Zweck der „Information Security Management Practice“ ist, die Informationen der
Organisation [?] .
A. zu speichern
B. bereitzustellen
C. zu prüfen
D. zu schützen
Answer
D. Richtig. „Der Zweck der Information Security Management Practice ist das
Schützen der Informationen, die eine Organisation für ihre Geschäftstätigkeit
benötigt. Dies schließt das Verstehen und Managen von Risiken für die
Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen sowie andere
Aspekte der Informationssicherheit ein, wie z. B. Authentifizierung (Sicherstellen,
dass ein Anwender der ist, der er vorgibt zu sein) und Nichtabstreitbarkeit
(Sicherstellen, dass jemand die Durchführung einer Aktion nicht leugnen kann).“
Ref. 5.1.3
Card 124
Question
16) Welches Grundprinzip empfiehlt, vor der Entscheidung darüber, was erneut verwendet werden
kann, zunächst Daten zu sammeln?
A. Wertorientierung
B. Dort beginnen, wo man steht
C. Auf Einfachheit und Praktikabilität achten
D. Iterative Weiterentwicklung mit Feedback
Answer
B. Richtig. Das Grundprinzip „Dort beginnen, wo man steht“ empfiehlt, das „bereits
vorhandene Services und Methoden sollten direkt gemessen und/oder beobachtet
werden um deren aktuellen Zustand und zur erneuten Verwendung geeignete n
Komponenten richtig zu verstehen ... Daten von der Quelle zu erhalten hilft,
Annahmen zu vermeiden, die fatale Auswirkungen auf Zeitpläne, Budgets und die
Qualität von Resultaten haben können, falls sie sich als falsch herausstellen.“ Ref.
4.3.2
Card 125
Question
17) Was ist normalerweise NICHT im Incident Management enthalten?
A. Skripte zur Sammlung erster Informationen zu Incidents
B. Formalisierte Verfahren zur Erfassung von Incidents
C. Detaillierte Verfahren für die Diagnose von Incidents
D. Die Nutzung von Spezialwissen für komplizierte Incidents
Answer
C. Richtig. „Dieser Prozess umfasst normalerweise NICHT ausführliche Verfahren
für die Diagnose, Untersuchung und Lösung von Incidents.“ Ref. 5.2.5
Card 126
Question
18) Welche Aussage beschreibt das Wesen der Grundprinzipien?
A. Grundprinzipien können eine Organisation in allen Situationen leiten
B. Jedes Grundprinzip fordert spezifische Aktionen und Entscheidungen
C. Eine Organisation wählt und übernimmt nur eines der sieben Grundprinzipien
D. Grundprinzipien beschreiben die Prozesse, die alle Organisationen übernehmen müssen
Answer
A. Richtig. Ein Grundprinzip wird definiert als eine Empfehlung, die eine
Organisation in allen Situationen leiten kann und Organisationen bei der Einführung
von Service Management leiten wird. Grundprinzipien werden nicht als bindend
oder verpflichtend beschrieben. Ref. 4.3
Card 127
Question
19) Welche Aussage über eine Change-Autorität ist RICHTIG?
A. Eine einzelne Change-Autorität sollte zugewiesen werden, um alle Arten von Changes und
Change-Modellen zu autorisieren
B. Eine Change-Autorität sollte für jede Typ von Change und Change-Modell zugewiesen
werden
C. Normale Changes sind vorab autorisiert und erfordern keine Change-Autorität
D. Notfall-Changes können ohne Autorisierung von einer Change-Autorität implementiert werden
Answer
B. Richtig. „Es ist wichtig, dass jedem Change-Typ die richtige Change-Autorität
zugewiesen wird, damit Change Enablement sowohl effizient als auch effektiv sein
kann.“ Bei normalen Changes „Change-Modelle, die auf dem Typ von Change
basieren, bestimmen die Rollen für Bewertung und Autorisierung.
.“ Ref. 5.2.4
Card 128
Question
20) Welche Practice verfolgt den Zweck, neue und geänderte Services und Funktionen zur Verfügung
zu stellen?
A. Change Enablement
B. Service Request Management
C. Release Management
D. Deployment Management
Answer
C. Richtig. „Der Zweck der Release Management Practice ist das
Zurverfügungstellen neuer und geänderter Services und Funktionen.“ Ref. 5.2.9
Card 129
Question
21) Welche Aktivität der Wertschöpfungsketten stellt sicher, dass Beteiligte die Vision der
Organisation verstehen?
A. Verbesserung
B. Planung
C. Bereitstellung und Support
D. Erhalten/Erstellen
Answer
B. Richtig. Der Zweck der Aktivität „Planung“ der Wertschöpfungskette ist, „ein
gemeinsames Verständnis der Vision, des aktuellen Stands und der
Verbesserungsrichtung für alle vier Dimensionen und alle Produkte und
Dienstleistungen der Organisation sicherzustellen“. Ref. 4.5.1
Card 130
Question
22) Welche Aussage zu den Aktivitäten der Wertschöpfungskette ist RICHTIG?
A. Jede Practice gehört zu einer bestimmten Aktivität der Wertschöpfungskette
B. Eine bestimmte Kombination von Aktivitäten der Wertschöpfungskette und Practices bildet
eine Servicebeziehung
C. Aktivitäten der Wertschöpfungskette bilden einen einzelnen Workflow, der Wertschöpfung
ermöglicht
D. Jede Aktivität der Wertschöpfungskette trägt zur Wertschöpfungskette bei, indem sie
bestimmte Inputs in Outputs umwandelt
Answer
D. Richtig. „Diese Aktivitäten stellen die Schritte dar, die eine Organisation bei der
Wertschöpfung durchführt. Jede Aktivität wandelt Inputs in Outputs um. Diese
Inputs können der Nachfrage von außerhalb der Wertschöpfungskette oder Outputs
anderer Aktivitäten entsprechen. Alle Aktivitäten sind verknüpft, wobei jede Aktivität
Anstöße für weitere Aktionen erhält und gibt.“ Ref. 4.5
Card 131
Question
23) Welchen Zweck verfolgt die „Supplier Management Practice“?
A. Sicherstellen, dass die Lieferanten der Organisation und ihre Performance angemessen
gemanagt werden, um die nahtlose Bereitstellung von Qualitätsprodukten und -services zu
unterstützen
B. Anpassen der Practices und Services der Organisation an sich ändernde
Geschäftsanforderungen durch die kontinuierliche Identifizierung und Verbesserung von
Services
C. Sicherstellen, dass die Lieferanten der Organisation und ihre Performances auf strategischer
und taktischer Ebene durch koordinierte Marketing-, Verkaufs- und Bereitstellungsaktivitäten
angemessen gemanagt werden
D. Sicherstellen, dass jederzeit und überall genaue und zuverlässige Informationen über die
Konfiguration von Services der Lieferanten verfügbar sind
Answer
A. Richtig. „ Zweck der Supplier Management Practice ist es sicherzustellen, dass
die Lieferanten einer Organisation und deren Performance angemessen gemanagt
werden, um die nahtlose Bereitstellung von Qualitätsprodukten und -services zu
unterstützen.“ Ref. 5.1.13
Card 132
Question
24) Welches sind die zwei Arten von Kosten, die ein Servicekonsument beurteilen sollte?
A. Der Preis des Service und die Kosten der Erstellung des Service
B. Die Kosten, die durch den Service entfallen, und die Kosten, die durch den Service auferlegt
werden
C. Die Kosten der Bereitstellung des Service und die Kosten der Verbesserung des Service
D. Die Kosten der Software und die Kosten der Hardware
Answer
B. Richtig. Aus Sicht des Servicekonsumenten sind an Servicebeziehungen zwei
Arten von Kosten beteiligt:
1. Kosten, die durch den Service für den Konsumenten entfallen (ein Teil des
Werteangebots). Dies kann Kosten für Mitarbeiter, Technologie und andere
Ressourcen umfassen, die vom Konsumenten nicht bereitgestellt werden müssen .
2. Kosten, die dem Konsumenten durch den Service auferlegt werden (die Kosten
des Servicekonsums). Die Gesamtkosten des Servicekonsums umfassen den
Preis, der vom Service Provider in Rechnung gestellt wird (sofern zutreffend)
sowie andere Kosten wie Mitarbeiterschulungen, Kosten der Netzwerknutzung,
Einkauf usw . Ref. 2.5.2
Card 133
Question
25) Welchen Zweck verfolgt die „Service Desk Practice“?
A. Reduzieren der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Auswirkung von Incidents durch die
Identifizierung tatsächlicher und potenzieller Ursachen von Incidents
B. Maximieren der Anzahl erfolgreicher IT-Changes indem sichergestellt wird, dass Risiken
richtig bewertet werden
C. Erfassen der Nachfrage nach der Lösung von Incidents und Service Requests
D. Festlegen klarer, geschäftsbasierter Ziele für Service-Performance
Answer
C. Richtig. „Der Zweck der Service Desk Practice ist das Erfassen der Nachfrage
nach der Lösung von Incidents und Service Requests. Sie sollte auch der
Eintrittspunkt und Single Point of Contact für den Service Provider und all seine
Anwender sein.“ Ref. 5.2.14
Card 134
Question
26) Wie sollte eine Organisation Methoden der ständigen Verbesserung übernehmen?
A. Für jede von der Organisation implementierte Verbesserung eine neue Methode verwenden
B. Für die Arten von Verbesserung, welche die Organisation umsetzt, einige Schlüsselmethoden
auswählen
C. Die Fähigkeit aufbauen, so viele Verbesserungsmethoden wie möglich zu verwenden
D. Für alle Verbesserungen, welche die Organisation implementiert, jeweils eine einzelne
Methode auswählen
Answer
B. Richtig. Die Leitlinie beschreibt, dass es viele Methoden gibt, die für
Verbesserungsinitiativen verwendet werden können, und warnt davor, zu viele zu
verwenden. Die Leitlinie besagt, dass „Es ist eine gute Idee, einige
Schlüsselmethoden auszuwählen, die für die Arten von Verbesserungen geeignet
sind, welche die Organisation normalerweise umsetzt, und diese Methoden zu
entwickeln.“ Ref. 5.1.2
Card 135
Question
27) Welches ITIL-Konzept beschreibt Governance?
A. Die sieben Grundprinzipien
B. Die vier Dimensionen des Service Management
C. Die Service-Wertschöpfungskette
D. Das Service Value System
Answer
D. Richtig. Die Komponenten des Service Value Systems sind „Grundprinzipien“,
„Governance“, „Service-Wertschöpfungskette“, „Practices“ und „Continual
Improvement“. Ref. 4.1
Card 136
Question
28) Was ist eine Empfehlung der „Service Desk Practice“?
A. Service Desks sollten den Einsatz von Automatisierung vermeiden
B. Service Desks sollten hoch spezialisiert sein
C. Service Desks sollten die Organisation als Ganzes verstehen
D. Service Desks sollten ein physisches Team an einem einzelnen festen Standort sein
Answer
C. Richtig. „Ein weiterer zentraler Aspekt eines guten Service Desks ist dessen
praktisches Verständnis des weiteren Geschäftskontexts sowie der
Geschäftsprozesse und Anwender“ Ref. 5.2.14
Card 137
Question
29) Welches Grundprinzip empfiehlt, Aufgaben in kleinere, handlichere Schritte zu unterteilen, die in
einem übersichtlichen Zeitrahmen ausgeführt und abgeschlossen werden können?
A. Wertorientierung
B. Dort beginnen, wo man steht
C. Iterative Weiterentwicklung mit Feedback
D. Zusammenarbeiten und Transparenz fördern
Answer
C. Richtig. Die Beschreibung des Grundprinzips „Iterative Weiterentwicklung mit
Feedback“ besagt, dass man sich „Unterteilen Sie die Aufgabe in kleinere,
handlichere Schritte, die in einem übersichtlichen Zeitrahmen ausgeführt und
abgeschlossen werden können, Dadurch können Sie sich besser auf die einzelnen
Schritte konzentrieren.“. Ref. 4.3.3
Card 138
Question
30) Was ist ein Standard-Change?
A. Ein Change, der wohlverstanden, umfassend dokumentiert und vorab autorisiert ist
B. Ein Change, der von einer Change-Autorität bewertet, autorisiert und geplant werden muss
C. Ein Change, für den eine Risikobewertung erforderlich ist, weil er zur Lösung eines Incidents
erforderlich ist
D. Ein Change, der im Rahmen von „Continual Improvement“ bewertet, autorisiert und geplant
wird
Answer
A. Richtig. „Dabei handelt es sich um Changes, die von geringem Risiko, vorab
autorisiert, wohlverstanden und umfassend dokumentiert sind. Sie können
implementiert werden, ohne dass eine zusätzliche Autorisierung erforderlich ist. Sie
werden oft als Service Requests eingeleitet, können aber auch betriebliche
Changes sein. Wenn das Verfahren für einen Standard-Change erstellt oder
modifiziert wird, sollte eine umfassende Risikobewertung und Autorisierung wie bei
jedem anderen Change erfolgen. Diese Risikobewertung muss nicht jedes Mal
wiederholt werden, wenn der Standard-Change implementiert wird; sie muss nur
erfolgen, wenn die Art der Ausführung modifiziert wird.“ Ref. 5.2.4
Card 139
Question
31) Was passiert, wenn ein Workaround zur dauerhaften Lösung für ein Problem wird, das nicht
kosteneffektiv gelöst werden kann?
A. Ein Change-Request wird an die Change Enablement gesendet
B. Das Problem Management stellt den Service so bald wie möglich wieder her
C. Das Problem verbleibt im Status „Known Error“
D. Der Problem Record wird gelöscht
Answer
C. Richtig. “Ein effektiver Workaround für einen Incident kann zu einem dauerhaften
Umgang mit Problemen werden, wenn die Lösung des Problems nicht realisierbar
oder kosteneffektiv ist. In diesem Fall verbleibt das Problem im Status „Known
Error“ und der dokumentierte Workaround wird angewendet, wenn ähnliche
Incidents auftreten.“ Ref. 5.2.8
Card 140
Question
32) Wie lautet die Definition von Change?
A. Hinzufügen, Modifizieren oder Entfernen eines Elements, das direkte oder indirekte
Auswirkungen auf Services haben könnte
B. Sicherstellen, dass genaue und zuverlässige Informationen über die Konfiguration von
Services verfügbar sind
C. Zurverfügungstellen neuer und geänderter Services und Funktionen
D. Bereitstellen neuer oder geänderter Hardware, Software oder anderer Servicekomponenten
in Live-Umgebungen
Answer
A. Richtig. Ein Change ist „Hinzufügen, Modifizieren oder Entfernen eines Elements,
das direkte oder indirekte Auswirkungen auf Services haben könnte“. Ref. 5.2.4
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