Auf unbekannte Situationen reagieren Menschen nach einem typischen Verhaltensmuster:
1. Schock / Überraschung 2. Verneinung (die aktuelle Sitaution mit gewohntem Verhalten in den Griff bekommen versuchen) 3. Rationale Einsicht (Gewohntes Verhalten bringt nicht den gewünschten Erfolg) 4. emotionale Akzeptanz / Krise (wichtigste aber schwierigste Phase, am Tiefpunkt sein, Verabschiedung von altem Verhalten) 5. Experimentieren / Lernen (Neue Verhaltensmuster entwicklen, erproben & bewerten) 6. Erkenntnis / neu erlernte Kompetenz (Aktuelle Sitaution mit neuem Verhalten bewältigen) 7. Integration / Weiterentwicklung (Verhaltensmuster stabilisieren)
Card 42
Question
Voraussetzungen für Verhaltensänderungen
(Selbstkenntnis S.49)
Answer
Veränderungsbedarf:
Abweichung zwischen Soll und Ist - in der Regel dit es ein Problem. Die Einsicht wächst: Ich muss etwas verändern! --> interner und externer Einfluss
Veränderungsfähigkeit:
Ist nicht theoretisches Wissen, sondern erfolgreiches tun! - Veränderungsbedarf erkennen, Veränderungsziele festlegen, Massnahmen ableiten und umsetzen, Auswirkungen überprüfen
Veränderungsbereitschaft:
eigene Einstellung: Ich will etwas verändern
Card 43
Question
Offene Fragen / W-Fragen
(Kommunikation und Präsentation, S.27 & S.82)
Answer
ermutigt den Gesprächspartner sich umfassend mitzuteilen. Die Antworten sind ausführlicher und helden zu einem tieferen Verständnis.
Sämtliche Fragen beginnen mit "W": Was, Wie, Wo, Wann, Weshalb, Wer, Wozu, Womit, Wem...
Card 44
Question
Zeitfallen
(Selbstmanagement, S. 24)
Answer
Typische Zeitfallen:
Unterbrechung / Ablenkung
Multitasking (reduziert Konzentrations- und Leistungsfähigkeit)
Pendenzen aufschieben (Unangenehmes aus dem Weg gehen - grosser Stressor)
Operative Hektik (unrealistische Planungen)
Nicht "Nein" sagen (wird oft ausgenutzt)
Routineaufgaben (zu viele - hinterfragen ob wirklich notwendig - Prioritäten richtig legen)
A = Aufgaben notieren L = Länge (Zeitdauer) abschätzen P = Pufferzeiten reservieren (60% verplanen, 40% Zeitreserve) E = Entscheidungen treffen über Prioritäten N = Nachkontrolle machen
Card 46
Question
Maximumprinzip / Minimumprinzip
(Selbstmanagement, S. 24)
Answer
Maximumprinzip:
mit der verfügbaren Zeit möglichst viel erreichen
Minimumprinzip:
ein befriedeigendes Ergebnis in möglichst wenig Zeit erreichen
Card 47
Question
Rollenkonflikte
(Konfliktmanagement, S. 18)
Answer
Jede Rolle ist an Erwartungen geknüpft.
Oft bei Reorganisationen kommt es zu neuverteilgungen von Kompetenzen und manchmals zu Rollenkonflikte.
Bspw. Arbeitskollege wird Teamleiter und Chef von seinen Arbeitskollegen
Card 48
Question
Aufbau Konfliktgespräch
(Konfliktmanagement, S. 71)
Answer
1. Gesprächseinstieg (Vertrauen und kosntruktives Gesprächklima schaffen - Gesprächsrahmen festlegen - Ziel & Anlass, Gesprächsregeln, Vorgehen, Gesprächsbereitschaft)
2. Sichtweise klären (alle Sichtweisen mit einbeziehen, Ich-Botschaften, Verständnisfragen, nicht werten, Emotionen zulassen, Überforderung ansprechen)
3. Gemeinsame Lösung finden (Vergangenheit geklärt, nun Zukunft gerichtet)
2. Auswertung
Totale Arbeitszeit, Überzeit, und Zeiten auf geplante, routine und Unvorhergesehenes
Card 59
Question
Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun
(Kommunikation und Präsentation, S. 14)
Answer
Die Äusserung hat immer 4 Botschaften gleichzeitig:
1. Sachinhalt (worüber ich informiere) 2. Selbstoffenbarung (Was ich von mir zu erkennen gebe) 3. Beziehung (was ich von dir halte) 4. Appell (was ich bei dir erreichen möchte)
Beim Sender sind es "Aspekte" (bspw. Beziehungsaspekt) und beim Empfänger "Ohren" (Bspw. Sachohr)
Card 60
Question
Führungskompetenz
(Teamführung, S. 24)
Answer
Welche Qualifikationen zeichnen eine Führungsperson aus?
Mix zwischen....
Sozialkompetenz (Autentizität, Eigeninitiative) Fachkompetenz (Kenntnisse, Fähigkeiten) Methodenkompetenz (Arbeitsweise, Einsatz von Hilfsmitteln) Selbstkompetenz (Selbstbild, Werte, Einstellung)
= Handlungskompetenz: das Zusammenspiel aller Kompetenzen
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