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Methodik Geser

Semester 1 / EInführung in die Methodik

Subject
Humanities / Psychology
Language of creation
German
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Cards in this set

Card 161

Question

welches Problem gibt es bei der post-hoc-Teststärkeanalyse mit empirisch festgelegter Populationseffektgröße?

Answer

wenn man Stichprobe und Population gleichsetzt, kann es zu einer Überschätzung der Teststärke kommen

Card 162

Question

Welche Effektgrößenmaße gibt es? 

Answer

-Unstandardisierte bzw absolute Effektstärke (anzugeben in der Messeinheit der gemessenen Variablen). Kann man nur bei verhältnisskalierten Variablen sinnvoll interpretieren. 

-Standardisierte bzw relative Effektgrößenmaße (sind unabhängig von Messeinheit und Stichprobenumfang. Notwendig bei Skalen unter Verhältnisskala)

Card 163

Question

was weiß ich über Standardisierte bzw relative Effektgrößenmaße?

Answer

- unabhängig von Messgrößeneinheit

-nutzbar für alle niedrigen Skalen oder für Verhältnis, die keinen Nullpunkt hat

- erlauben Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Studien zum gleichen Phänomen

-Ermöglichen Verrechnung der Effekte verschiedener Studien

-erlauben Einstufung der inhaltlichen Bedeutsamkeit des Effekts

Card 164

Question

Was mache ich mit einer A priori Teststärkeanalyse?

Answer

vor der Untersuchung Signifikanzniveau, Teststärke und interessierende Effektgröße festlegen, um optimalen Stichprobenumfang zu bestimmen. 

Card 165

Question

Wie kann man Teststärke erhöhen? (5)

Answer

-erhöhen des Stichprobenumfangs

-Maßnahmen zur Erhöhung der Reliabilität durchführen

-Eliminierung von Störvariablen 

-Dosierung der Unabhängigen Variablen erhöhen

- Wahl der Art des Signifikanztests: Einseitige Tests sind stärker als zweiseitige, Parametrische Tests sind stärker als non-parametrische.

-Untersuchungsgruppen gleich groß machen

Card 166

Question

Cohens d Effektgrößen

Answer

um .2 = kleiner Effekt

um .5 = mittlerer Effekt

um .8 = großer Effekt

Card 167

Question

Was gibt das Risiko-Effektgrößenmaß an?

Answer

Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines bestimmten Ereignisses unter zwei oder mehr verschiedenen Bedingungen.

Card 168

Question

Was sind Probleme von Cohens d?

Answer

-teilweise inkonsistent: Bei Messungen ohne Messwdh zählt interindividuelle Varianz zur Fehlervarianz, Bei Messwdh aber nicht! 

-eventuell zu niedrig angesetzt

 

Card 169

Question

Cohens d ist ja nicht sehr zuverlässig. Ab wann kann man stattdessen einen heutig gefundenen Effekt als groß ansehen?

Answer

Wenn der Effekt einen in früher durchgeführten, inhaltlich vergleichbaren Studie mit damalig "großem" Effekt übertrifft.

Card 170

Question

Was ist klinische Signifikanz?

Answer

Wenn eine Intervention dazu führt, dass ein Patient nach der Maßnahme nicht mehr die Diagnosekriterien erfüllt (=>Und dementsprechend keine Behandlung mehr braucht)

Card 171

Question

Warum benutzt man beim Forschen den Begriff Parameter?

Answer

Um zu verdeutlichen, dass die Werte in meiner Stichprobe nur Schätzungen, nicht die wahren Werte der Population sind.

Card 172

Question

Was ist erforderlich, um einen Repräsentationsschluss durchführen zu können?

Answer

- Grundgesamtheit muss definiert sein

- Stichprobenelemente müssen zufällig gewählt werden

- Statistiken, die ich anhand meiner Stichprobendaten berechnet habe, müssen Konkretisierungen von Zufallsvariablen sein

Card 173

Question

Welche Arten von Stichproben gibt es? (7)

Answer

Einfache Zufallsstichprobe

Systematische Zufallsstichprobe

Geschichtete Zufallsstichprobe

Quotenstichprobe

Klumpenstichprobe

Mehrstufige Zufallsstichprobe

Schneeballstichprobe

 

Card 174

Question

Was ist die Formel für systematische Stichprobenauswahl?

Answer

N / n = i

Anzahl der Elemente in der Grundgesamtheit geteilt durch Anzahl der zu wählenden Elemente für Stichprobe ergibt: jedes i-te Item wird gewählt

Card 175

Question

Was ist die Formel für geschichtete Stichprobenwahl?

Answer

n(k) =n mal ( N(k) / N )

also

Anzahl der Stichprobenelemente pro Schicht ist gleich

Gesamtzahl der Stichprobenelemente mal 

Gesamtzahl der Elemente aus der Grundgesamtheit für die jeweilige Schicht geteilt durch Gesamtanzahl der Stichprobenelemente

Card 176

Question

Voraussetzungen für den T-Test?

Answer

Intervallskalierung des zu untersuchenden Merkmals

Merkmal ist normalverteilt

Varianzhomogenität 

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