Die Analyse unternehmensinterner Einflüsse macht Stärken und Schwächen deutlich !
Erfassung der dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Ressourcen (z. B. Qualifikation der Mitarbeiter, Markstellung, finanzielle Situation, Image etc.)
Bewertung dieser Ressourcen führt zu Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens
Abgleich mit den Stärken und Schwächen des größten Wettbewerbers macht Wettbewerbsvorteile deutlich
Card 43
Question
2. Analyse von Märkten und Kundenverhalten
SWOT-Analyse
Answer
hier werden unternehmensinterne (Chancen & Risiken) und -interne (Stärken & Schwächen) mithilfe einer SWOT-Matrix zusammengeführt
Ziel: die Entscheidungs- und Handlungsfelder innerhalb der strategischen Planung einzugrenzen
Card 44
Question
2. Analyse von Märkten und Kundenverhalten
SWOT-Matrix
Answer
Card 45
Question
3. Strategisches Marketing
Festlegung von Unternehmens- und Marketingzielen
Zielpyramide
Answer
Card 46
Question
3. Strategisches Marketing
Festlegung von Unternehmens- und Marketingzielen
Hierarchie übergeordneter Zielebenen
Answer
Unternehmenszweck („Business Mission“) bestimmt, welche Art von Leistungen das Unternehmen als Teil der Gesamtwirtschaft erbringen soll
Unternehmensgrundsätze, -leitlinien (Policies and „Practice“) spiegeln Unternehmenszweck und -identität wider
Unternehmensidentität („Corporate Identity“) beschreibt die Unternehmenspersönlichkeit, die sich im Verhalten, der Kommunikation und dem Erscheinungsbild des Unternehmens ausdrückt
Card 47
Question
3. Strategisches Marketing
Festlegung von Unternehmens- und Marketingzielen
Corporate Identity (drei Komponenten)
Answer
Corporate Behaviour (Verhalten): beschreibt das Verhalten des Unternehmens gegenüber seinen Anspruchsgruppen. Hierbei gilt es, ein nachvollziehbares Verhalten zu verfolgen, welches konzeptionell ausgearbeitet sein sollte.
Corporate Design (optisches Auftreten): umfasst den optischen Auftritt eines Unternehmens. Es gilt einen konzeptionellen Ansatz zu verfolgen, um ein einheitliches Auftreten in Bezug auf Unternehmens- und Markenzeichen zu gewährleisten, um letztlich das Image des Unternehmens bzw. der Produkte zu beeinflussen.
Corporate Communication: umfasst sämtliche Kommunikationsformen des Unternehmens.
Card 48
Question
3. Strategisches Marketing
Festlegung von Unternehmens- und Marketingzielen
Anforderungen an Ziele
Answer
►Widerspruchsfrei (z. B. keine Widersprüche zu den Unternehmensgrundsätzen) ►Durchführbar (z. B. genug finanzielle Ressourcen vorhanden)
►Realistisch (z. B. nicht Umsatzerhöhung um 50 % bei rückläufiger Marktentwicklung) ►Operationalisiert nach
− Zielinhalt: Was soll erreicht werden?
− Zielausmaß: In welchem Umfang soll das Ziel erreicht werden?
− Zielperiode: Bis zu welchem Zeitpunkt soll das Ziel erreicht werden?
Card 49
Question
3. Strategisches Marketing
Unterscheidung von Marketingzielen
Answer
Ökonomische Marketing-Ziele
(relativer) Marktanteil
Deckungsbeitrag
Customer Lifetime Value
Psychografische Marketing-Ziele
Bekanntheitsgrad
Einstellungen
Präferenzen
Kaufabsicht
Card 50
Question
3. Strategisches Marketing
Ökonomische Marketingziele
Marktanteil
Answer
gibt Ausschluss darüber, wie die Position eines Unternehmens auf dem Markt ist
Um dies zu berechnen werden zwei Kennzahlen benötigt:
Marktvolumen: tatsächlich abgesetzte Menge einer bestimmten Marktleistung aller Anbieter auf einem Markt
Absatzvolumen: abgesetzte Menge einer bestimmten Marktleistung eines Unternehmens
Marktanteil (%) = Absatzvolumen x 100
Marktvolumen
Card 51
Question
3. Strategisches Marketing
Ökonomische Marketingziele
relative Marktanteil
Answer
Es kann die Position des Unternehmens im Verhältnis zum Konkurrenten am Markt ermittelt werden
Relativer Marktanteil= Marktanteil des eigenen Unternehmens (%)
Marktanteil des größten Konkurrenten (%)
Card 52
Question
3. Strategisches Marketing
Ökonomische Marketingziele
Deckungsbeitrag
Answer
weiters Marketingziel ist die Verbesserung des Deckungsbeitrags
wichtige Zielgröße & Schnittstelle von Unternehmens- und Marktingzielen
DB= U-k(var)
Card 53
Question
3. Strategisches Marketing
Ökonomische Marketingziele
Customer Lifetime Value
Answer
Optimierung des Kundenwertes ist wichtiges Ziel
Es werden den zukünftige Einzahlungen die zukünftigen Auszahlungen gegenübergestellt
Card 54
Question
3. Strategisches Marketing
Psychografische Marketingziele
Answer
Erhöhung des Bekanntheitsgrads
Verstärkung von Einstellung
Erhöhung der Präferenzen
Verstärkung der Kaufabsicht
Card 55
Question
3. Strategisches Marketing
Entscheidungsfelder des strategischen Marketing
Strategieebenen
Answer
Unternehmensstrategie
umfassen Entscheidungen über das gesamte Unternehmen und ergeben sich vor allem aus den übergeordneten Unternehmenszielen
Geschäftsfeldstrategie (SGF)
für Unternehmen die mehrere Produkte anbieten sinnvoll
das gesamte Tätigkeitsfeld eines Unternehmens wird in homogene Teilmärkte untergliedert, um spezifische Strategien für diese ableiten und Wettbewerbsvorteile generieren zu können
Funktionsbereichsstrategie
es können Strategien für die einzelnen Funktionsbereiche festgelegt werden
Card 56
Question
3. Strategisches Marketing
Entscheidungsfelder des strategischen Marketing
Konfliktpotential bei der Definition von SGF
Answer
Bei hoher Aggregation (wenige SGF, in denen relativ viele Einzelaktivitäten zusammengefasst sind) erreicht man gute Überschaubarkeit in der Planung, nimmt aber eine geringe Differenzierung der jeweils verfolgten Strategien in Kauf.
Bei geringer Aggregation (viele kleine SGF) hat man mehr Spielraum für eine differenzierte Vorgehensweise bei den verschiedenen Bereichen, muss aber eine geringere Überschaubarkeit seitens des Managements hinnehmen.
Card 57
Question
3. Strategisches Marketing
Marktwahlstrategien
Abgrenzung strategischer Geschäftsfelder
Answer
Dimensionen zur Abgrenzung von Geschäftsfeldern nach Abell (1980):
Abnehmergruppe
Funktionserfüllung
Technologie (Die Priorisierung der Dimensionen ist im Vorhinein festzulegen)
Räumliche Abgrenzung als zusätzliche Dimension:
Abgrenzung auf Basis von Ländern oder Regionen
Card 58
Question
3. Strategisches Marketing
Marktsegmentierung
Answer
Aufteilung eines heterogenen Gesamtmarktes in homogeneTeilmärkte Beispiel: Energiedienstleistungsunternehmen
Geografische Kriterien (z. B. national, regional, lokal)
Demografische Kriterien (z. B. Alter, Geschlecht, Einkommen)
Verhaltensbezogene Kriterien (z. B. Verwender/Käufer)
Psychografische Kriterien (z. B. Lebensstil)
Card 59
Question
3. Strategisches Marketing
Marktsegmentierung
Segmentierungskriterien im Überblick
Answer
Card 60
Question
3. Strategisches Marketing
Marktsegmentierung
Anforderungen an eine Segmentierung
Answer
Marktsegmentierung: Kundenverhalten in Segmenten soll sich deutlich voneinander abgrenzen.
Ansprechbarkeit: Marketingmaßnahmen sollen Mitglieder eines Segmentes erreichen können.
Trennschärfe: Segmente sollen in sich homogen, extern heterogen sein.
Messbarkeit: Segmentierung soll anhand gut messbarer Kriterien erfolgen.
Zeitliche Stabilität: Segmente sollen für längeren Zeitraum gelten.
Wirtschaftlichkeit: Aufwand der Erfassung und Bearbeitung der Segmente sollten wirtschaftlich vertretbar sein.
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