Heranwachsende & Umwelt müssen aktive Integrationsarbeit leisten, damit notwendige Entwicklungsfortschritte für Persönlichkeits- und Identitätsbildung gesichert sind … kann ge- oder misslingen, so dass Heranwachsende gesellschaftlich angebahnte Wege verlassen und wenig integrierbare Lebenspläne entwickeln (in Form von Opposition; Folge: Ablehnung durch Gesellschaft)
Gesellschaftliche Integration beinhaltet Fähigkeit, lebensbeeinflussende Faktoren zu beeinflussen, mitzubestimmen; Gegensatz: Gesellschaft als unabänderbar sehen, passiv und fatalistisch unterordnen
Jugendliche entwickeln eigenen Lebensstil, Wertmaßstäbe bzgl. Bedürfnisgerechtem Leben (inkl. Bewertung von Freizeitformen, Unterhaltungselemente, kulturelle Erfahrungen etc.)
Entfaltung von eigener und stabiler Identität herausfordernd; Freizeit- und Konsumbereich meist kommerziell gesteuert, bietet viele Möglichkeiten ABER oft Überforderung
Peers besondere Bedeutung bei Gestaltung des Lebensentwurfs – bietet zahlreiche Chancen (Ausloten von Rollen- und Identitätsmustern) ABER nicht konflikt- und risikofrei;
Nicht zur von Medien propagierten Jugendkultur zu gehören ruft Gefühl des Am Rande Stehens aus, führt zu Anschluss an ebenfalls ausgegrenzte zur Identitätsfindung
Erwachsenwerden ist Wechselspiel vom Erfahren von Grenzen; Selbstfindung verlangt, Neues zu forschen; Jugend = Zeit des Abschieds
Abgrenzung = wichtiger Schritt der Ablösung von der Familie; wachsen vermehrt in Peer-Group hinein
Benötigen Zuwendung, gleichzeitig oft sehr konfrontierend; brauchen eigene Reviere;
Müssen sich von Eltern abgrenzen, dürfen nicht mehr alles wissen; (eigenes Zimmer, Tagebuch etc.)
Oftmals Fehler: Reviere nicht akzeptieren
Spannung für Erwachsenen: nicht alles wissen
Mit Kindheit gehen Rituale verloren